Tuvalu versinkt mal wieder – nicht. UNO Generalsekretär posiert für das Time Magazin

EIKE

Tuvalu versinkt mal wieder - nicht (Bild: Screenshot/shuterstock)

Der Chef der Vereinten Nationen, António Guterres, steht und versinkt im Wasser vor dem Inselstaat Tuvalu, den die Times  als „eines der anfälligsten Länder der Welt“ für die globale Erwärmung bezeichnet. Das Foto, das während der Vier-Länder-Tournee von Guterres durch die pazifischen Staaten im Mai aufgenommen wurde, soll verdeutlichen – dass die Inselnationen, angesichts des durch die globale Erwärmung verursachten Anstiegs des Meeresspiegels, versinken.

Die Times betitelte damit seine Titelblatt: „Unser Planet versinkt“ (siehe Aufmacherbild und nachfolgende Video-Montage):

Überschrift des Artikels: Die Führer dieser untergehenden Länder kämpfen, um den Klimawandel zu stoppen. Hier ist, was der der Rest der Welt daraus lernen kann.

Es gibt nur ein Problem, wissenschaftliche Studien der Tuvalu Inseln zeigen, dass die meisten pazifischen Inseln, im Gegenteil trotz behauptetem Anstiegs des Meeresspiegels gewachsen sind.

Eine Studie aus dem Jahr 2018 ergab, dass die gesamte Landfläche von Tuvalu von 1971 bis 2014 trotz steigendem Meeresspiegel um fast 3 Prozent gewachsen ist. Satelliten- und Luftaufnahmen zeigten, dass acht der neun Atolle von Tuvalu und drei Viertel der Riffinseln in den letzten vier Jahrzehnten an Größe zugenommen haben.

Tabelle 1:  Zusammenfassung der Merkmale der Atollinseln und Veränderungen der Inseln, Tuvalu (Change in land area .., Veränderungen der Landfläche 1971 – 2014)

 

Der leitende Autor der Studie, Dr. Paul Kench, erklärte gegenüber AFP: „Die vorherrschende Art der Veränderung in dieser Zeit auf Tuvalu war die Expansion, nicht die Erosion.“ Kench kam in seiner Studie von 2010 zu ähnlichen Ergebnissen.

„Auf der Grundlage dieser Forschung projizieren wir für das nächste Jahrhundert einen deutlich anderen Bewegungsablauf für die Tuvalu-Inseln als allgemein angenommen… Obwohl wir erkennen, dass die Bewohnbarkeit von einer Reihe von Faktoren abhängt, ist es unwahrscheinlich, dass der Verlust von Land ein Faktor ist, der die Entvölkerung von Tuvalu erzwingt.“

Eine weitere Studie aus dem Jahr 2018 ergab, dass fast 90 Prozent der niedrig liegenden Inseln im pazifischen und indischen Ozean über die Jahrzehnte entweder stabil blieben oder an Größe zunahmen .

Virginie KE Duvat von der Universität von La Rochelle hat frühere Arbeiten von Kench und anderen Forschern zusammengestellt, die sich mit Inseln und dem Anstieg des Meeresspiegels befassen. Basierend auf diesen Daten fand Duvat Messungen, die zeigten, dass die gesamte Landfläche der Tuvalu-Inseln stabil war.

Dies „deutet darauf hin, dass sie möglicherweise nicht von den vermutlich negativen, dh erosiven Auswirkungen des Anstiegs des Meeresspiegels betroffen sind„, schrieb Duvat.

(RELATED: ‘Climate Change’ Isn’t Alarming Enough For The Liberal Media. Here’s What They Now Call It) „Klimawandel“ ist für die liberalen Medien nicht alarmierend genug, Sie wollen jetzt “climate emergency” Klimanotstand nutzen.

Ein Großteil der Titelgeschichte von TIME dreht sich um das mittlerweile verlassene Dorf Vunidogoloa, das vor fünf Jahren aufgegeben wurde. Laut fidschianischen Beamten wurden das Dorf und seine Bewohner angesichts des Klimawandels auf ein höheres Niveau verlegt.

Laut TIME plant Fidschi, weitere 40 Dörfer wegen des Anstiegs des Meeresspiegels zu verlegen. Auch wird weiterhin behauptet, dass auch andere Inselnationen in Gefahr seien:“ „.. der Anstieg des Meeresspiegels  droht, sie von der Karte zu streichen“.

Die pazifischen Inselnationen trafen sich im Mai mit Guterres, um „die Industrieländer dazu zu bringen, sich auf einem globalen Klimagipfel zu aggressiven neuen Zielen für die Reduzierung ihrer Emissionen zu verpflichten“, was für diesen Herbst geplant ist.

UN-Vertreter nutzten pazifische Insulaner, um bei den Klimaverhandlungen im Jahr 2015 den moralischen Beweis für die Bekämpfung der globalen Erwärmung zu erbringen. Als diese Gespräche endeten, stimmten fast 200 Länder dem Klimaabkommen von Paris zu.

„Der Klimawandel bietet dem Multilateralismus die Möglichkeit, seinen Wert zu beweisen“, sagte Guterres gegenüber TIME.

UN-Vertreter, einschließlich Guterres, haben wieder gewarnt, dass viele pazifische Insulaner zu „Klimaflüchtlingen“ werden könnten, wenn keine Maßnahmen zur Eindämmung der globalen Erwärmung ergriffen werden, obwohl die früheren UN-Vorhersagen von Wellen von Klimaflüchtlingen alle nicht wahr geworden sind.

Alle bisherige Studien zu Inselstaaten haben jedoch gezeigt, dass sie dem Anstieg des Meeresspiegels gegenüber widerstandsfähiger sind, als bisher angenommen.

„Wir neigen dazu, pazifische Atolle als statische Landformen zu betrachten, die einfach überschwemmt werden, wenn der Meeresspiegel steigt. Es gibt jedoch zunehmend Hinweise darauf, dass diese Inseln geologisch dynamisch sind und sich ständig ändern„, sagte der Forscher Kench im Jahr 2018.

 

Gefunden auf The Daily Caller News foundation vom 13.06.2019 – Übersetzt durch Andreas Demmig

Zuerst erschienen bei EIKE

Ergänzung:

Es gibt seit vielen Jahren bereits Studien der niedrig liegenden Inseln, die alle mehr oder weniger zum gleichen Resultat kommen:

  1. Herr António Guterres kennt wohl nicht den Bericht der vereinten Nationen vom Oktober 2018 , in dem darauf hingewiesen wurde, dass „Modelle und andere Beweise darauf hindeuten, dass ungeschützte pazifische Atolle mit dem Meeresspiegel Schritt halten, bei nur geringer Verkleinerung der Landfläche oder gar einen Zuwachs an Land verzeichnet haben.“
  2. Prof. Mörner ist bekanntlich DER Experte für Meeresspiegel und dessen Änderungen schlechthin. Lesen Sie die Artikel und seine Berichte hier auf Deutsch: Prof. Dr. Axel Mörner
  3. Kirabatis-Klimaplan: Mehr Resorts, mehr Touristen
  4. Die Landflächen der Pazifikinseln nehmen zu – trotz steigendem Meeresspiegel
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7 Kommentare

  1. Ach was, das einzige, was in einem Affenzahn immer tiefer sinkt, ist das geistige Niveau der grünen Scharfmacher.

  2. Ich kann mich noch gut an einen Bericht über diese angeblich im Meer versinkenden Inselstaaten erinnern. Dabei wurde auch eine Frau aus der Bevölkerung befragt, wie sich dies auswirken würde. Ihre Antwort: „Ja, das Meer kommt immer höher an Land. Das ist so, seitdem wir alle Seegurken aus dem Riff vor der Insel geerntet und an China verkauft haben.“

    !!!!!!!!

  3. Der ehrenwerte Herr „Casa Pia“ Guterres sollte lieber beginnen über seine Vergangenheit nachzudenken und wieder einmal zurücktreten. Dort steht er nämlich nicht bis zu den Knien im Wasser, sondern in der Sch….

    Möglicherweise lässt man die Erpressten manchmal nicht gehen, egal ob sie sich verhalten wie Zitteraale auf Crystal Meth, im Vollsuff fast von der Bühne runterjunckern oder so aussehen wie an Land gezogene alte Wasserleichen. Geht dem DS das Personal aus?

  4. Ich kann mir ehrlich gesagt nur schwer vorstellen, dass ein abgewracktes, linksversüfftes Boulevardmagazin eine dieser Studien zitieren wird.
    Das Dummvolk bekommt vorgesetzt die Tuvalu Inseln gehen unter, die AFD ist dran schuld, das böse Auto sowieso. Wenn wir aber alle mehr Steuern zahlen, unseren Wohlstand abschaffen und einem kleinen Kranken Mädchen folgen- dann wird alles gut. Basta!

  5. Ich denke der Grund für die Umsiedlung der Dörfer ist mehr Raum für Ressorts zu schaffen. Der Klimawandel und der steigende Meeresspiegel sind der wohlfeile Grund Profiteuren die Grundstückspekulationen zu erleichtern.

  6. Der Meeresspiegel steigt pro Jahr um 3,15 mm.(Millimeter), seit Aufzeichnung des Meeressspiegelanstieges seit 50 Jahren um 20 cm. Da ist aber die Plattentektonikt und Meeresvulkanität schon berücksichtigt.

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