Todesschuss durch Autoscheibe: Marokkanischer Killer aus Offenbach stellt sich der Polizei

Symbolfoto: Shutterstock

Offenbach – Der marokkanische Killer, der eine 44-jährige Geschäftsfrau durch die geschlossene Scheibe eines Silberfarbenden Porsches Panamera in Offenbach erschoss, hat sich nach Wochenlanger Europaweiter Fahndung der Polizei gestellt. Dies geht aus Meldungen des Staatssender HR, sowie der Bildzeitung hervor. Was den 42jährigen vorbestraften Mohammed S. zur Aufgabe bewegt haben könnte, bleibt wohl vorerst unter Verschluss. Laut HR hat die mutmaßlich wohlhabende Familie der Deutsch-Marokkanerin Fatima T. 27 000 Euro für die Aufklärung des Verbrechens ausgesetzt. Neun Mal so viel wie die deutsche Staatsanwaltschaft.     

Wie unterschiedliche Medien berichteten, soll Mohammed S. die erfolgreiche Geschäftsfrau Fatima T. (44) am 9. Mai mit einem gezielten Schuss in den Hals erschossen haben, als sie vor einer Kampfsportschule in einem Auto auf ihren Sohn wartete. Laut HR und Bild sollen der mutmaßliche Täter und die Frau gut miteinander bekannt gewesen sein. „Die Ermittler gehen davon aus, dass es vor der Tat zwischen ihm und der Frau zu einem heftigen Streit gekommen ist.“ berichtet der HR weiter. Grund des Streites war nach Medieninformationen das Ende der Beziehung.

Eine Schwester der Ermordeten, die früher eine Beziehung zu Mohammed S hatte, habe auf Fatima eingewirkt, die Beziehung zu beenden. Demnach könnte Rache das Motiv für die Bluttat gewesen sein. Nach der Tat soll sich der bewaffnete Täter nach Belgien abgesetzt haben. Das gemietete Auto, aus dem der Killer auf sein Opfer schoss, wurde in unmittelbarer Nähe des Tatortes gefunden.

Besonders Aufsehen erregt hat die Präzision, mit der der Killer sein Opfer niederstreckte. Lediglich ein Schuss wurde abgefeuert. „Ob Zufall oder Präzisionsschuss, jedenfalls ist es erstaunlich, mit dem Auto vorbeizufahren, kurz anzuhalten und zu treffen“, sagt Polizeisprecher Rudi Neu der Offenbach Post.

Laut BILD-Informationen rief der gesuchte mutmaßliche Killer am Montag um 19.20 Uhr bei der Polizei an, er würde gleich vorbeikommen. Kurz danach erschien er auf dem 2. Revier in Offenbach, sagte aber nichts zur Tat. Außer, dass er der gesuchte Mohammed S. sei. (KL)

 

 

 

 

 

 

 

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7 Kommentare

  1. Die Tat ist innerhalb einer Parallelgesellschaft geschehen und deshalb für mich nicht wirklich wichtig – vielmehr würde mich interessieren wie diese Familie zu solchen Wohlstand gekommen ist – wäre garantiert aufschlussreicher als das kommende Gerichtsverfahren.

    • In Offenbach gibt es keine Parallelgesellschaft mehr. Ganz Offenbach ist eine Parallelgesellschaft.

  2. „„Ob Zufall oder Präzisionsschuss, jedenfalls ist es erstaunlich, mit
    dem Auto vorbeizufahren, kurz anzuhalten und zu treffen“, sagt
    Polizeisprecher Rudi Neu“

    Irgendwie wundert es mich gar nicht, dass unsere Polizei es erstaunlich findet.

  3. wenn er sich nicht selber gestellt hätte ,dann hätte man es wieder den bösen rechten Nazis in die Schuhe geschoben–

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