Danke Justiz: Überführter türkischer Schächter für alle Zeiten frei

Symbolfoto: Durch Denis Simonov/Shutterstock
Richter (Symbolfoto: Durch Denis Simonov/Shutterstock)

Celle – „Dieser Fall macht wütend“ schreibt die BILD: „Vor 38 Jahren wurde Frederike von Möhlmann in Niedersachsen vergewaltigt und ermordet. Die Beweislage gegen den mutmaßlichen Täter ist zwar erdrückend – aber der Mann lebt bis heute in Freiheit. Und die Justiz kann (will) nichts machen“. Noch wütender wird man, man wenn man Details über das Verbrechen liest. Der Mord an Friderike ist der Prototyp eines Migrantenmordes. Friderike wurde regelrecht geschächtet. Aber auch Prototyp eines miesen Kuschelurteils einer unfähigen Justiz. Heute wimmelt es nur noch von ähnlichen Fällen, die Zweifel an einer gerechten Justiz aufkommen lassen. Bislang gibt es nur einen Fall in dem sich ein Justizopfer schmerzhaft zur Wehr setzte. Marianne Bachmeier.    

„Schuld daran sind unsere Gesetze: Ismet H. war im ersten Prozess zunächst zu lebenslanger Haft verurteilt, im Berufungsverfahren dann aus Mangel an Beweisen freigesprochen worden. Ein verhängnisvoller Fehler, wie sich später zeigte, als neue Beweise auftauchten!“ schreibt die Bildzeitung weiter und beschreibt einen ohnmächtigen Vater, der auch 35 Jahre nach dem Skandal-Urteil sich mit dem Freispruch für den Mörder seiner Tochter nicht abfinden will.

2012 versuchte er einen neuen Anlauf. Der Fall wurde neu aufgerollt. Die Ermittler fanden durch neue Methoden DNA-Spuren an der Unterwäsche des Mordopfers. Sie stammen vom 1983 freigesprochenen Ismet H.! Aber nach geltender Rechtslage, die ein Schlag gegen jedes Opfer ist und ein Triumph für jeden bestialischen Täter, kann laut BILD „ein Freispruch aber nie mehr zurückgenommen werden. Solange sich die Gesetze nicht ändern, gilt er für alle Ewigkeit.“

Diese Perfidität, Täter zu schützen und Opfer zu demütigen, herrscht jedoch nur im Merkel-Land.  In anderen Ländern (z.B. Österreich, Schweden oder England) würde er erneut vor Gericht landen.

Der Fall lässt einen noch heute erschaudern und weckt gleichzeitig Erinnerungen an ähnliche Fälle, die sich seit der Asylzuwanderung erschreckend häuften:

Die Gymnasiastin Friederike war am 4. November 1981 von einer Chorprobe in Celle abends nach Hause getrampt. Sie wohnte im rund zehn Kilometer entfernten Dorf Hambühren. Sie stieg zu dem 22jährigen „türkischen Einwanderer“ ins Auto. Schon damals ein großer Fehler. Der Muslim vergewaltigte sie. „Als die Schülerin fliehen wollte, stach er mehrfach auf sie ein und schnitt ihr die Kehle durch, enthauptete sie fast.“ schreibt BILD weiter. „Reifen- und Faserspuren deuteten auf Ismet H. hin. Die Indizien reichten dem Gericht im ersten Prozess 1982. Im zweiten ein Jahr später waren sie nicht mehr genug.“

Über Friederikes verzweifelten Todeskampf und über die Brutalität des Killers schrieb 2015 die WELT:

„Zwei Mal stach der Täter ihr das Messer durch die linke Brust bis ins Herz und in die Lunge, 15 und 17 Zentimeter tief. Sieben Mal traf er in die rechte Hüfte, durchstieß dabei Niere, Leber und die Bauchdecke. Er wollte wohl ganz sicher sein, dass das Mädchen wirklich stirbt: Der Täter trennte Frederike die Kehle durch. „Die Schnittverletzung von Ohrläppchen zu Ohrläppchen reicht bis zur Wirbelsäule“, heißt es in dem erstinstanzlichen Urteil des späteren Mordprozesses.“ Dennoch urteilte das Kuschelgericht ganz im Sinne des Angeklagten.

Fast zeitgleich erschoss eine Mutter den Mörder ihrer Tochter im Gerichtssaal

Um ähnliches zu verhindern, griff eine gewisse Marianne Bachmeier fast zeitnah zu einem bis dato einmaligen Vorgang das Verfahren gegen den Mörder ihrer Tochter abzukürzen.  Sie erschoss am 6. März 1981 mit einer Beretta 70, Kaliber .22lr, in den Gerichtssaal des Lübecker Landgerichts am dritten Verhandlungstag im Strafprozess den wegen Mordes an ihrer Tochter Anna angeklagten Klaus Grabowski. (Wikipedia)

Ihr Vertrauen in die Justiz war bereits im Vorfeld des Prozesses hinlänglich erschüttert, denn der Mörder ihrer Tochter war ein vorbestrafter Sexualverbrecher. Er wurde am 4. September 1975 vom Landgericht Lübeck wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes zu einer läppischen Freiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt. Gleichzeitig wurde laut SPIEGEL eine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Er lies sich kastrieren und war bereits ein Jahr später wieder auf freien Fuß. Durch eine Hormonbehandlung wurde der alte Trieb wieder geweckt. Das wurde Bachmeiers sieben Jähriger Tochter Anna zum Verhängnis. Auch nach damaligen Kriterien wäre Grabowski nur teilweise schuldig gesprochen worden. Dies alles und die Lügen des Angeklagten vor Gericht trieben die verzweifelte Mutter damals zu dieser bislang einmaligen Tat. (KL)

 

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28 Kommentare

  1. Bachmeier habe ich damals bewundert und tue es heute umso mehr. Bei dieser feigen, Opfer verachtenden Justiz müsste es mehr mutige Menschen geben die der Gerechtigkeit Genüge tun. Aber heutzutage ist es keine Ausnahme, dass sich die Hinterbliebenen von Opfern noch mit dem (den) Täter(n) gemein machen. Prominentestes Beispiel die streng katholische Familie Ladenburger.

    • auch ich bewundere noch immer Frau Bachmaier. Ganz im Gegensatz zur Familie Ladenburger ( Rechtsanwaelte ) . . kannte den Senior persoenlich. Mit ihm waere die Sache anders gelaufen.

  2. „einen ohnmächtigen Vater“

    Der wird die Sache schon selbst in die Hand nehmen müssen, wenn er Gerechtigkeit will.
    So wie es im Herkunftsland des Täters auch normal ist.
    Aber dafür sind die Deutschen ja zu verweichlicht…..

    • Sind Sie des Teufels. Seit dem Mord an den CDU Politiker sind alle Mörder deutscher Herkunft braun wie Tengelmann – Kaffee. war in meine4r Kindheit ein berühmter Kaffee-Ersatz. Die Linken stehen alle auf, um solche Deutschen zu verurteilen. Hüten Sie sich vor einem Gegenbeuch.

  3. iss nich zu beurteilen ohne wegen „Haßtirade“ schwer unter die Räder zu kommen, deshalb nur ein eisiges Beschweigen!
    Am besten iss der Witz: Deutsche Justiz!

    • Und nicht zu vergessen: „Auch Richter haben eine Familie!“

      Hat man kürzlich noch irgendwo zum Thema erklärend
      von jemandem der höheren Gehaltsklasse aus der entsprechenden Riege gehört.
      👊😠

    • Und nicht zu vergessen: „Auch Richter haben eine Familie!“

      Hat man kürzlich noch irgendwo zum Thema erklärend
      von jemandem der höheren Gehaltsklasse aus der entsprechenden Riege gehört.
      👊😠

    • Und nicht zu vergessen: „Auch Richter haben eine Familie!“

      Hat man kürzlich noch irgendwo zum Thema erklärend
      von jemandem der höheren Gehaltsklasse aus der entsprechenden Riege gehört.
      👊😠

  4. Tja liebe Deutschen, bzw. Ihr in Deutschland schon länger Lebenden. Unterm Strich habt ihr bekommen, was ihr ausdrücklich und eindrucksvoll auch so gewählt habt. Zuletzt bei der Europawahl nochmal zu rund 90% bestätigt. Und an einen Kurswechsel denkt ihr immer noch nicht. Geliefert wie bestellt sozusagen.

    Ihr steht vor einer riesen freien Rasenfläche und niemand wagt es, den Rasen zu betreten. „Das macht man ja nicht“. Und nur weil ein paar Grünlinke davor ein Schild aufgestellt haben: „Betreten des Rasens verboten“.

    Selbst schuld.

    • Das war wohl ein Zitat von Stalin, der die Deutschen als unfähig zur Revolution erkannte, weil sie es nie wagen würden, den Rasen zu betreten.
      In meiner Schulzeit wurde im Sport gerne Fußball gespielt. Mangels eines eigenen Spielplatzes wurde dazu der Sportplatz eines nahegelegenen Fußballvereins aufgesucht. Da gab es einen wunderbaren Rasenplatz und einen öden Ascheplatz.
      Wenn der Platzwart nicht anwesend war, gingen wir auf den Rasenplatz. Aber sobald der Platzwart erschien, scheuchte er uns weg mit den Worten: „von de plads eraff, et gras muss spruuten!“

    • Wenn man nicht bereit ist, ein paar Regeln einzuhalten, wären die meisten öffentlichen „Rasenflächen“ nur noch grauer Matsch bei Regen und Sand bei Trockenheit! Und das hat mit Grünlinken absolut nichts zu tun, sondern eher mit rücksichtslosen Musels samt Clan und deren Grillfesten!

  5. Wie kann das sein? Mord verjährt nicht? Wieder eine Ungleichgewicht bei der Urteilsfindung. Das dürfte die Täter von heute ermutigen. Das Scharia-Gericht hat gesprochen.

    • Unter „ne bis in idem“
      (lateinisch für nicht zweimal in derselben [Sache]
      findet sich bei Wikipedia eine ausführliche Erklärung.

    • Ich weiß, wer einmal einen Freispruch bekam ist fein raus, denn er kann nie wieder für die selbe Tat verantwortlich gemacht werden. Traurig. Ich habe da wohl nur rmit einem Auge gelesen, danke! Ehrlich.

    • Ich weiß, wer einmal einen Freispruch bekam ist fein raus, denn er kann nie wieder für die selbe Tat verantwortlich gemacht werden. Traurig. Ich habe da wohl nur rmit einem Auge gelesen, danke! Ehrlich.

    • Das sind alles so Sachen in unserem „Rechtsstaat“,

      wenn ich darüber nachdenke, kommen mir die Tränen!

    • Das könnte sich sogar reimen:
      „Wollt Ihr hören einen Witz?
      Dann hört mal her: Deutsche Justiz!“

  6. In den Reportagen aus dem ersten Prozeß kann man nachlesen, dass Ismet H. einer armen Bauernfamilie entstammte, die 1978 Asyl in Deutschland bekam, weil sie von Großgrundbesitzern drangsaliert wurde (faktisch die erste Welle der illegalen Einwanderung).
    Es war natürlich gelogen, weil die Familie ein Vermögen in der Türkei besaß, von dem ihre Villa hier in Deutschland gekauft wurde. Die hat ja nur das Geschäft von der Türkei nach Deutschland verlagert, wo man mehr Kohle machen kann, auch mit illegalen Geschäften.
    Alles legal in diesem verrückten Land.

  7. Nicht jeder kann so stark und so mutig wie Frau Bachmeier sein.
    Aber nur so siegt manchmal die Gerechtigkeit.

  8. Der Täter wohnt mit seiner Sippe in einer kameraüberwachten Villa in einer norddeutschen Kleinstadt. Sie haben es zu Wohlstand gebracht und fühlen sich sicher in Deutschland. Der Vater ist seit dem Tode seiner Tochter in seiner Lebenskraft stark beeinträchtigt. Das Justizministerium unter Heiko Maas hatte seine Petition zur Gesetzesänderung mit über 100 000 Unterschriften nicht akzeptiert.

    Wäre der Täter Deutscher und das Opfere Migrantin gewesen, hätte man wohl anders entschieden. Ich kenne den Vater des Opfers und bin tief empört, daß er in seinem hohen Alter keine Gerechtigkeit mehr bekommt.

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