Evangelischer Kirchentag bietet Bühne für israelfeindliche BDS-Aktivisten

BDS (Bild: shutterstock.com/Von Ryan Rodrick Beiler)
BDS (Bild: shutterstock.com/Von Ryan Rodrick Beiler)

Auf dem 37. evangelischen Kirchentag in Dortmund, werden zum Start am Mittwoch gleich zwei prominente Aktivisten der antisemitischen BDS-Kampagne auftreten und für die Vernichtung Israels eintreten. Die AfD ist auf dem am Mittwoch startenden Kirchen indes nicht eingeladen und muss draußen bleiben. 

Auf dem am Mittwoch startenden 37.  evangelischen Kirchentag in Dortmund, werden gleich zwei prominente Aktivisten der antisemitischen BDS-Kampagne auftreten.  Im Rahmen einer Veranstaltung der Links-Partei nahestehenden Rosa-Luxemburg-Stiftung treten sowohl der evangelische Theologe Ulrich Duchrow sowie Farid Esack, wie die Ruhrbarone schreibt, der „Guru-der Boykottbewegung“ auf. 

Die Rosa-Luxemburg Stiftung wirbt auf ihrer Internetseite für die Veranstaltungen mit dem Titel „Imperien des Mammons oder Wege der Gerechtigkeit“ mit einer Liveübertragung.

BDS-Aktivisten in Deutschland hoch aktiv

Die von 171 palästinensischen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) getragene, israelfeindliche Initiative BDS („Boykott, Disvestment, Sanctions“) kämpft seit 2005 für weitreichende Sanktionen gegen den Staat Israel auf wirtschaftlicher, politischer und kultureller. Wie effektiv die weit verzweigten Israelhasser auch in Deutschland agieren zeigt nicht zuletzt die Veranstaltung auf dem aktuellen evangelischen Kirchentag. Das AJC Berlin dokumentierte laut Tagesschau Aussagen von BDS-Aktivisten, in denen es heißen soll, Gerechtigkeit und Freiheit für die palästinensischen Flüchtlinge seien „unvereinbar mit der Existenz des Staates Israel“.

Verantwortliche des Kirchentags scheinen keinerlei Berührungsängste mit ausgemachten Israelhassern oder mit Repräsentanten umstrittener Organisationen wie dem türkisch-islamischen Moscheeverband DITIB, die zum Kirchentag eingeladen sind, zu haben. Die AfD indes wurde ausgeschlossen. (SB)

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14 Kommentare

  1. Austreten, austreten und nochmals austreten. Je weniger Mitglieder solche ‚Hirte‘ haben, desto geringe wirkt sich auch die staatliche Förderung aus

  2. Ergänzungsbedürftiges:
    1) Zumindest das 1. Jahrhundert war geprägt vom Verhaßtsein und Verfolgtwerden von Christen durch Juden – und nie umgekehrt. Der erste christliche Märtyrer, der heilige Stephanus, wurde bekanntlich ( weil schon Stoff der Grundschule) von Juden gesteinigt.
    2) Wie paßt das in Ihr Weltbild, daß sich führende jüdische Persönlichkeiten bei Pius XII brieflich bedankt haben, weil er so viele Juden in Klöstern verstecken und nach Amerika schleusen ließ.

    3) Aha! Sie wünschen sich also einen Gott, der keinerlei Unsinn, Leid, Unrecht, Verbrechen usw. zuläßt- was bedeutet: sie wünschen sich Menschen , die nur Marionetten Gottes sind ohne Willens- und Entscheidungsfreiheit zum Guten oder Bösen.

  3. Bezeichnend für die Kirche. Leute, die auf ihrer Seite stehen (AfD) werden ausgeladen, aber linksextremistische Gruppierungen dürfen sich präsentieren. Das Plakat wirft allerdings die Frage auf – Wer sind denn nun die Antisemiten in diesem Land?

  4. Herr Haldenwang, ist diese evangelische Kirche nicht langsam zumindest ein Prüffall für den Verfassungsschutz?
    Ich erwartet eine Stellungnahme von Ihnen.

  5. Wahre Gläubige gehen nicht auf diesen von Heuchlern dominierten Kirchentag. Antichristen unter sich, das ist aus dem Kirchentag geworden. AFD soll froh sein, nicht dort teilzunehmen.

  6. Was sage die unzähligen Antisemitismusbeauftragten zum Kirchentag? Es zeigt sich immer deutlicher, dass die angebliche „Antisemitismus-Bekämpfung“ nur ein Vorwand ist, um denen, die sich wirklich um fairen Umgang mit Juden bemühen, „Antisemitismus“ anzuhängen.

  7. Vermutlich ist Hamas, Hisbollah und Al Fatah auch eingeladen! Bei dieser heiligen Allianz fehlen ja nur noch die Gewerkschaften und die Antifa! Da hat die AFD aber wirklich nichts zu suchen.

  8. Um den Stellenwert des Christenums herabzusetzen und seine Bedeutung zu relativieren,
    wird heutzutage kirchlicherseits nach allen Richtungen herumgefuchtelt!

    Mal werden die Juden hofiert und ihnen sogar bescheinigt, Christi ja gar nicht zu bedürfen.
    Mal werden die Mohammedaner als Verehrer Abrahams hofiert, gegen Islamophobie in Schutz genommen und ihnen zuliebe BDS-Aktivisten eingeladen.

  9. Was Muslime einmal als „Terre d’islam“ in Besitz genommen haben, das geben sie nie wieder her; es ist für sie sozusagen „heilige Erde,“ die unverzichtbarer Bestandteil des „dar-al-Islam“ geworden ist. Das sollte den verdummten Kirchenfunktionären von der EKG endlich einmal klar sein und sie davon abhalten, sich vor den Karren von „Palästinenserorganisationen“ spannen zu lassen, die allesamt nur die Fassade der Herrschaftsideologie des Islams sind, der das zurück haben will, was er im 7.Jahrhundert erobert hatte und nach den beiden Weltkriegen an die damaligen Kolonialmächte und den späteren Staat Israel „verloren“ hatte.

  10. Hm? Evangelen: Islam & Antisemitismus ja, AfD nein.
    Eine Islamisierung Deutschlands findet nicht statt, hust.

  11. Wann werden die Verantwortlicher in der Kirche endlich vom Staate Israel als Antisemiten gelistet!

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