Stromausfall: Mega-Blackout in Deutschland immer wahrscheinlicher

Max Erdinger

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Blackout in Caracas, Venezuela, 29.3.2019 - Foto: Imago

Ein Stromausfall wie in Argentinien oder Uruguay, der Teile eines ganzen Kontinents ohne Elektrizität ließ, erscheint uns in Deutschland als ausgeschlossen. Das liegt jedoch nicht an seiner prinzipiellen Unmöglichkeit, sondern daran, daß sich die wenigsten vorstellen können, jemand würde politisch riskieren, daß es so weit kommt. Die Realität sieht anders aus.  Die Wahrscheinlichkeit für einen Mega-Blackout steigt. Einer von mehreren Gründen dafür ist der deutsche Kohleausstieg.

Momentan ist Deutschland bei der Sicherstellung der Stromversorgung noch Weltspitze, wie der sogenannte System Average Interruption Duration – Index (Saidi-Index) nahelegt.  Die Index-Daten sehen auf den ersten Blick beruhigend aus. Im Vergleich zu den Unterbrechungszeiten bei der Stromversorgung in anderen Industrienationen steht Deutschland immer noch gut da. Im Jahr 2016 war Frankreich für mehr als 45 Minuten ohne Strom, in einigen US-Bundesstaaten waren es bis zu 600 Minuten, während Deutschland mit lediglich 12,8 Minuten zur internationalen Spitze bei der Versorgungssicherheit gehörte. Das ist drei Jahre her. Tendenziell verschlechtert sich die Lage seither. Bereits im Jahr 2017 nannte der Saidi-Index für Deutschland einen Wert von 15,4 Minuten.

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) warnt heute davor, daß zur Abdeckung der Spitzenlast in Deutschland schon in wenigen Jahren nicht mehr genug Kraftwerkskapazitäten zur Verfügung stehen werden. Daß bis Ende 2022, simultan zur Stilllegung der letzten verbliebenen Atomkraftwerke, auch 12,5 Gigawatt Kohlekapazität wegfallen, läßt nichts Gutes für den Saidi-Index erahnen. Daß diese Kohlekapazität bis dahin wegfallen soll, ist das Ergebnis einer politischen Einigung, die wohl eher auf einer Glaubensbasis beruht, denn auf solider Faktenrechnung.

In der sogenannten Kohle-Kommission, die im Auftrag der Bundesregierung erörtert hat, wie schnell und wie viel Kraftwerkskapazität ohne Gefahr für die Versorgungssicherheit abgestellt werden kann, gab es nämlich durchaus Streit unter den Experten. Einige der Fachleute argumentierten mit ausreichend „Flexibilitätsoptionen“, die es europaweit sowohl bei Stromnachfragern als auch den Stromanbietern gebe, um den Wegfall von Kohlekraft aufzufangen. Andere Kommissionsmitglieder hingegen rieten zur Vorsicht und plädierten dafür, zur Sicherheit eine feste Megawatt-Mindestreserve vorzuhalten.

Möglich ist daher, daß es sich bei der Festlegung auf 12,5 Gigawatt  Kohlekraftreduzierung bis Ende 2022 um einen rein politisch motivierten Kompromiss handelt, der gegen die Warnungen der konservativ rechnenden Wissenschaftler ausgehandelt worden ist. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) sieht sich jedenfalls zu der Ermahnung veranlaßt, Versorgungssicherheit und Klimaschutz seien gleich wichtig. Das ist lediglich insofern grotesk, als daß Klimaschutz prinzipiell unmöglich – und mithin selbst eine reine Glaubensfrage ist.

BDWE-Chef Stefan Kapferer meint dessen ungeachtet, die heute noch bestehenden Überkapazitäten würden in wenigen Jahren nicht nur komplett abgebaut sein, sondern man „laufe sehenden Auges spätestens im Jahr 2023 in eine Unterdeckung bei der gesicherten Leistung“, wie die „Welt“ berichtet.

Was passiert bei einem Mega-Blackout?

Bereits in den ersten Minuten kommt es zum Chaos. Ampeln fallen aus, Straßenbahnen, S- und U-Bahnen rollen aus, Aufzüge bleiben zwischen den Stockwerken stecken, die Straßenbeleuchtung fällt weg, Dunkelheit herrscht allüberall, bspw. dann, wenn der Mega-Blackout zu Spitzenlastzeiten an einem vorweihnachtlichen Spätnachmittag passiert. Alle Gerätschaften, auf die man sich blindlings verläßt, funktionieren nicht mehr. Kaffeemaschinen stehen still, Fernsehgeräte und Computer sind ohne Strom. Ohne Elektroherd gibt es keine warmen Speisen mehr, in den Kühlschränken fängt es an, warm zu werden, Eingefrorenes taut auf. Sollte es sich um einen Blackout im kalten Dezember handeln, wird es auch in den Gebäuden schnell spürbar kälter werden. Die Heizungssteuerung wird ausfallen. In höheren Gebäuden wird es schnell zum Ausfall der Wasserversorgung kommen, da Pumpen nicht mehr arbeiten. Die Telekommunikation wird zum Erliegen kommen. Um Licht und Wärme zu erhalten, werden vermehrt offene Feuer entzündet werden, die dann die Brandgefahr erhöhen. Die Feuerwehr wird allerdings telefonisch nicht mehr zu erreichen sein. Ab zwei Stunden nach dem Stromausfall wird auch die Kommunikation der Behörden untereinander betroffen sein. Nach etwa acht Stunden werden alle Katastrophenschutzkräfte im Einsatz sein. Dennoch wird in Massentierhaltungen die automatische Versorgung mit Wasser und Futter nicht durch Handarbeit ersetzt werden können. Für Millionen von Tieren wird die Lage brenzlig. Ohne Melkmaschinen können nicht mehr alle Kühe gemolken werden. An den Zapfsäulen der Tankstellen geht ohne Strom nichts mehr. Von den ca. 14.000 Tankstellen inn Deutschland verfügen ganze 15 über ein Notstromaggregat. Mit Sprit versorgt werden dann erst einmal nur Behördenfahrzeuge. Elektroautos kommen gar nicht mehr zum Einsatz. Nach einer Woche ohne Strom versiegt die Trinkwasserversorgung überall. Es muß dann auf Notbrunnen zurückgegriffen werden, die sich zumeist in einem Radius von zwei Kilometern in der Nähe von Altenheimen und Krankenhäusern befinden. Lebensnotwendige Güter werden knapp, die zivilisatorische Hülle kollabiert, kriminelle Neigungen brechen durch, es kommt zu Plünderungen, Einbrüchen und Überfällen auf Schwache und Wehrlose.

Geschildert hat ein solches Szenario der Bestsellerautor Marc Elsberg in seinem exzellent recherchierten Roman „Blackout„. Er war dabei davon ausgegangen, daß im Zuge der Digitalisierung neue Anfälligkeiten der Stromversorgung durch Hackerangriffe zu erwarten seien. Bisher war es aber trotz vielen tausend solcher Datenangriffe auf Stromversorger nie zu größeren Unterbrechungen bei der Stromversorgung gekommen. Die größere Gefahr liegt in der von BDWE-Chef Kramer beschworenen Unterdeckung bei der Kraftwerksleistung.

Dieses Gefahrenbewußtsein ist kein Alarmismus. Allerweil sind noch Kraftwerke mit einer Kapazität von 4,4 Gigawatt im Bau. Stillgelegt werden sollen bis 2023 rund 18,6 Gigawatt. Damit sänke die von den sogenannten Erneuerbaren Energien unabhängige, gesicherte Leistung von aktuell 90 auf spärliche 75,3 Gigawatt herab. Das wäre deutlich zu wenig, um die deutsche Spitzenlast von 81 Gigawatt bei ungünstigsten Verhältnissen wie Windflaute, Dunkelheit und Kälte abzusichern. Lediglich durch Stromimporte aus Nachbarländern könnte die Abschaltung von Stromverbrauchern noch verhindert werden.

Was kümmert es die „Klimajugend“?

Die „Fridays For Future“-Generation hat bisher schon einen Eindruck davon vermittelt, wie sie selbst es mit Verzicht und Umweltschutz hält. Wer die Plätze gesehen hat, auf denen sie vorher für ihren wahnhaften „Klimaschutz“ demonstriert hat, merkt schnell, daß sie zwischen sich selbst und ihren wohlfeilen Forderungen keine Verbindung herstellt. Die „Anderen“ sollen Klima- und Umwelt schützen. Bei ihnen selbst reicht es zur Ferienzeit nicht einmal mehr zum Demonstrieren. Die Veranstaltungsorte, auf denen zuvor die Demonstrationen stattgefunden hatten, gleichen einer Plastikmüllwüste. Analoges gilt für die Hinterlassenschaften, die nach Open-Air-Festivals tonnenweise zu beseitigen sind. Persönlicher Verzicht ist das letzte, womit die „Klimajugend“ rechnet. Vor dem Hintergrund möglich werdender Stromimporte aus dem Ausland ist ihr „gutgemeintes“, dennoch völlig ignorantes Pseudo-Engagement samt seiner politischen Folgen fatal.

Denn auch im europäischen Ausland grassiert die Klimahysterie und mit ihr der Trend, gesicherte Erzeugungsleistung zugunsten eines wohlfeilen „guten Gewissens“aufs Spiel zu setzen. Solange es noch genügend Strom gibt, fühlt sich der europäische Klimagläubige besser, wenn der Zukunfsstrom in seiner Vorstellung einer besseren Welt zum größten Teil von volatilen, wetterabhängigen Wind- und Solaranlagen kommt. Dieser europäische Zeitgeist vermindert also die Chance, Hilfslieferungen aus dem Ausland zu bekommen, wenn der Strom in Deutschland knapp wird. BDEW-Chef Kapferer warnt, Deutschland stehe mit Blick auf künftige Stromimporte vor großen Unsicherheiten.

Dennoch ist der Wille des Menschen sein Himmelreich. Besonders gilt das für den Willen von besonders verpeilten „Klimamenschen“. Deren Himmelreich ist sogar grün. Unverdrossen fordert die deutsche Vertretung von „Fridays for Future“ in ihrer jugendlichen Ungeduld die Abschaltung eines Viertels der deutschen Kohlekraft nicht erst bis 2022. Nein, bereits bis Ende dieses Jahres soll das passieren.

Sollte sich die kollektiv von den Medien etablierte Klimawandelhysterie auch weiterhin als wahlentscheidend erweisen, ist schwer vorherzusagen, ob konservative Berechnungen zur Sicherstellung der benötigten Kraftwerksleistung überhaupt noch eine Chance auf politische Berücksichtigung haben. Wer dem Wahn vom „anthropogenen Klimawandel“ verfallen ist und seinem quasireligiösen „Klimaschutz“ Gleichrangigkeit mit der völlig unreligiösen Versorgungssicherheit einräumt, der pokert eben gern. Hauptsache, sein Gewissen bleibt sauber bis zum Mega-Blackout.

Daß in der Bundesrepublik des Jahres 2019 überhaupt solche Themen wie Versorgungssicherheit mit Strom diskutiert werden müssen, ist ein deutlicher Indikator dafür, wie tief sich der grüne Ökofaschismus bereits in den Köpfen festgefressen hat, ohne daß es bisher jemandem aufgefallen wäre.

Denk´ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Strom … Schlaf gebracht„.  (Heinrich Heine, 1844)

 

 

 

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50 Kommentare

  1. Selbst der dt. Katastrophenschutz sagt, dass wir alle Wasser und Vorräte (auch für die Haustiere) für mindestens 14 Tage einlagern sollten. Dazu Campingkocher mit Kartuschen, Solarradio & Solarlampen, Chemietoilette, ausreichend Hygienartikel, Medikamente (wer sie braucht), Äxte, Sägen, Pappteller (um kein Wasser für den Abwasch zu verschwenden) etc. Sehr praktisch ist eine Kelly Kettle, mit der man in wenigen Minuten Wasser zum Kochen bringt und ein kleiner, faltbarer Outdoorherd. Bei beiden Utensilien reichen kleine Äste und Zweige (oder einfach nur Laub) aus, um ausreichend Feuer zu machen. Ich habe mir noch ein 100W Solarpanel und einige Powerbänke zugelegt. Kosten insgesamt ca. 500 Euro. Und falls Winter ist, einfach, für ein paar Cent, einen (oder mehrere) Teelichtofen zusammenbauen. Setzt natürlich voraus, dass man ausreichend Teelichter zuhause hat. Meinetwegen kann der Blackout kommen. Wir sind vorbereitet.

    • So so, der Blackout kann kommen…
      Ich hab die Schneekatastrophe 1978/1979 erlebt. Glaub mir, das willst Du nicht wirklich.
      Ich habe bis heute gruselige Erinnerungen.
      Allein das Schreien der Kühe bis sie verendeten, während sonst eine bedrückende Stille herrschte.
      In einige Ställe kamen wir mühsam durch und haben sie mit Pistolenschüssen erlöst.
      Und das war noch eine krisenresistente, analoge Zeit.

  2. Persönlich glaube ich eher daran das die USA Deutschland fest im Griff haben.
    Warum?

    Deutschland macht bei den Sanktionen gegen Russland mit, zum eigenen Schaden.
    Deutschland nimmt Millionen sogenannter Flüchtlinge auf, sogar schwerstkriminelle werden nicht wieder abgeschoben.
    Das Mobiltelefon der Kanzlerin wird abgehört….ohne jede Konsequenz.
    Assange soll nun in die USA überführt werden – wegen Geheimnisverrat, obwohl er nichtmal Amerikaner ist. Und die deutsche Regierung schweigt.
    Bei Abstimmungen in der UNO, z.B. zur weltweiten Ächtung von Atomwaffen, stimmt Deutschland IMMER zugunsten der USA.
    Edward Snowden, jemand der ausnahmsweise mal wirklich Asyl verdient hat, wird auch von unseren Politikern als „Verräter“ gebrandmarkt.

    Und warum reagieren unsere Politiker so? Möglicherweise weil die USA bereits in allen wichtigen Anlagen Ihre Schadsoftware installiert haben und auf Knopfdruck das Land komplett lahm legen können.

    Ich denke das es besser ist einen sauberen Cut zu den USA hinzulegen: besser ein Ende mit Schmerz als Schmerzen ohne Ende.

    • Unsere Politiker machen das Land und Europa selber kaputt.

      Da braucht man keinen Schuldigen von Auswärts zu suchen.

      Selbst wenn das so wäre, hätten die Wähler die Chance die etablierten Parteien abzuwählen. Dass sie das nicht tun und immer noch hinter den Grünen laufen, beweist die Dummheit. Die USA oder die Russen brauchen nicht viel eingreifen. Wir schaffen uns dank unserer super Intelligenz selber ab.

    • Die meisten Wähler würden weiser entscheiden wenn man sie besser informieren würde; da die meisten Journalisten aber offen zu rotgrün stehen, UND Mitglieder diverser Atlantikbrücken sind, wird sich an den zwangsfinanzierten Informationen nichts ändern.

      Es steht jedem frei sich die Informationen auch bei den Nachdenkseiten zu holen, bei Sputnik, bei den schweizer Medien oder auch bei Jouwatch. Das ist den meisten aber zu anstrengend, man macht abends halt die Tageschau an und bekommt seine Nachrichten gefiltert serviert. Betreutes Denken nenne ich das.

      Nein, den Wählern gebe ich da keine Schuld, am ehesten noch den verlogenen Medien.

    • Die meisten Wähler würden weiser entscheiden wenn man sie besser informieren würde; da die meisten Journalisten aber offen zu rotgrün stehen, UND Mitglieder diverser Atlantikbrücken sind, wird sich an den zwangsfinanzierten Informationen nichts ändern.

      Es steht jedem frei sich die Informationen auch bei den Nachdenkseiten zu holen, bei Sputnik, bei den schweizer Medien oder auch bei Jouwatch. Das ist den meisten aber zu anstrengend, man macht abends halt die Tageschau an und bekommt seine Nachrichten gefiltert serviert. Betreutes Denken nenne ich das.

      Nein, den Wählern gebe ich da keine Schuld, am ehesten noch den verlogenen Medien.

  3. So richtig ernst wird die Lage erst nach etwa 48 Stunden, wenn die Tanks der Notstromaggregate leer sind.

  4. Bei uns werden die Stromausfälle häufiger und regelmäßiger. Einige gehen auf Unwetter zurück, aber der Trend ist klar.
    Die Klimaapokalyptiker sind die wahren Klimaleugner, weil sie die natürlichen Klimaoszillationen mit Kalt- und Warmzeit missachten und alles auf den weißen Mann schieben.
    Wir befinden uns geologisch gesehen definitiv in einer Aufwärmphase innerhalb einer (auslaufenden) Kaltzeit (definiert durch Eispole), so dass anthropogene Einflüsse, wenn überhaupt, höchstens als Untergrundrauschen wahrnehmbar sind.
    Zudem wurde die Referenztemperatur in die vorindustrielle Zeit gelegt (auch ein schöner Trick), welche in die Endphase der kleinen Eiszeit fiel.
    Aber Fakten, verifiziert durch Eisbohrkern-, Satelliten- und Wetterballonmessungen, interessieren Klimareligionsfanatiker nicht.

  5. Die Frage ist ja, wieviele Leute erkennen das Problem, und wieviele davon handeln konsequent und folgerichtig. Natürlich ist jemand im Eigenheim mit Kamin und einem richtigen Küchenherd im Vorteil, da ist die Substanz bereits da. Noch besser hat es einer, der ein glücklicher Besitzer eines Bauernhofes ist. Da sind dann vielleicht Hasen, Hühner, selbst angebautes Gemüse oder Kartoffeln, dazu irgendwo noch ein funktionierender Brunnen. Aber auch Mieter einer Wohnung in der Stadt können sich vorbereiten. Als erstes lernt man mal, was man mit Reis, oder Mehl, Teigwaren, Kartofffelbrei (Kartoffelpulver), gefriergetrockneter Milch oder Sahne und Volleipulver zusammen mit etwas Wasser alles Zaubern kann. das ist ne Menge. Dazu etwas Marmelade, ein paar reine Fleischkonserven und Gemüse- und Obstkonserven, wer gut ist noch trockene Erbsen oder Linsen. Obendrauf Grundwürzmittel wie Salz, Pfeffer, Essig und Zucker. Alles andere ist sowieso meist im Haushalt. Niemand braucht unbedingt nur Dosenfutter. Trinkwasser zu bunkern ist viel sinnvoller. Dann merkt man schnell, man braucht für diese Dinge weder viel Platz noch Unmengen Geld, um sich und seine Familie ein halbes Jahr oder länger zu ernähren. Eine kulinarische Offenbarung wird das nicht gerade, aber man wird satt. Wenn man den Stand erreicht hat, kann man dann andere Dinge anschaffen, die in so einer Situation Luxus und nicht mehr zu bekommen sind, Schokolade, Kaffee etc., da hat jeder andere Vorlieben. Zum Heizen gibt es Petroleumöfen, Blaubrenner, die haben eine CO2 Überwachung und sind sogar für Schlafräume zugelassen. Mit dem Petroleum betreibt man dann gleich noch Petroleumlampen, die gibts für 7 Euro das Stück. Und wer unbedingt will, schafft sich einen 1 kW Inverter Stromerzeuger an, der geht sogar für Unterhaltungselektronik und reicht, um eine Kühl/Gefrierkombi zu betreiben (selbst getestet). Zum Kochen reicht ein ampingkocher oder der Gasgrill auf dem Balkon, ob nun mit Flasche oder Kartusche betrieben. Dann hat man Essen, Wärme, Licht und sogar Strom. Wenn man alles nach und nach anschafft, tun die Kosten nicht weh. Und so gerüstet, steht man solche Situationen völlig autark durch, wenn man nicht drüber redet, denn wenn was passiert, dauert es nicht lange, bis die Unvorbereiteten, denen ihr erzählt habt, wie ihr euch vorbereitet habt, vor der Tür stehen, und erst bitten und betteln, dann fordern und sich zum Schluß zu nehmen versuchen, was sie brauchen.

  6. Laut Focus sollen bei Siemens 1400 Leute entlassen werden, weil die Kraftwerkssparte nicht mehr so läuft……
    Irgendwer verwundert ? – ich nicht.

  7. Meines Wissens wurde der letzte drohende Blackout , verursacht von deutscher Öko-Seite, von der Schweiz unter Einsatz ihrer eigenen Versorgungssicherheit abgefangen, Mai 2019.

    Die Osteuropäischen Länder haben gegenüber dem Parasiten Deutschland schon Ventilmechanismen zwischengeschaltet, sodaß der überschüssige Ökostrom nicht mehr einfach in ihre Netze gedrückt werden kann.

    Nicht nur die Abdeckung der Grundlast, sondern auch ökolog.produzierte nutzlose Stromproduktionsexzesse stellen eine Gefahr da!

    Wie kann eine Bevölkerung nur so blöd sein?!

    Andererseits: D wird ja muslim.übernommen, also lasst denen doch einfach das Problem! Aber dann könnten wir wenigstens noch Diesel fahren! (Also ich tu das hier in Südamerika und werde regelmäßig wegen der „schönen Maschine“ im Motorraum von Mechanikern bewundert und beneidet.

  8. Kann mir alles am A…. vorbeigehen. Zu DDR Zeiten gab es öfters Stromausfälle. Deswegen koche ich mit Probangas, heize einen Kamin, Wasser kommt gratis vom Himmel ( Brauchwasser) und gibt’s mal keinen Strom, dann knattern 3 Stromaggregate auf separate Zugangsleitungen zum Haus.
    Leider funktioniert das nicht in Mietswohnungen! Und das wird in D eher die Masse sein.

    • Wenn ein Stromausfall sich über 3 Tage hinaus hinzieht, sind weithin zu hörende, knatternde Generatoren ein Sicherheitsrisiko.

    • Oh, da geb ich dir Recht. Kann zum Tummelplatz wildgewordener Horden werden. Danke, muss mir da was einfallen lassen.
      Am 18.06.2019 17:24 schrieb „Disqus“ :

    • Oh, da geb ich dir Recht. Kann zum Tummelplatz wildgewordener Horden werden. Danke, muss mir da was einfallen lassen.
      Am 18.06.2019 17:24 schrieb „Disqus“ :

  9. Bisher haben Blackouts vor allem Stromnetze mit zentralisierter Stromerzeugung bedroht.
    Etwa Japan nach dem Tsunami und der folgenden Abschaltung vieler Kernkraftwerke.
    Die Japaner haben allerdings gute technische Konsequenzen aus dieser Lage gezogen und die Stützung des Stromnetzes durch dezentrale Einspeisungen eingeführt.
    Konkret ist dies beim Ladestandard Chademo für Hybriden und Elektroautos zu sehen. Er ist im Gegensatz zum europäischen CCS Standard rückspeisefähig und kann sogar einen Inselbetrieb für Häuser über mehrere Tage ermöglichen.

    In Argentinien war nach gegenwärtigen Informationen ebenfalls die extreme Zentralisierung der Erzeugung durch ein einziges Wasserkraftwerk von Uruguay und Argentinien selbst problematisch.

    • Die Zentralisierung in einem Land mit diesen Distanzen ist eh ein Problem! Wir reden von knapp 5000 km Süd-Nord.
      Allerdings: 1/3 der Bevölkerung lebt im Großraum BsAs, dort gibt es, meines Wissens, ein Atomkraftwerk und vermutl. einige andere KW. Strom wird in Stausee in Patagonien produziert. Die Leitungen laufen dann 1500km nach Norden.

    • Atucha 1 und 2 und Embalse sind durch die Störung sofort heruntergefahren und haben die Situation verschärft, da dabei knapp 1700MW vom Netz gefallen sind, die erst nach langwierigen Prozeduren wieder zur Verfügung stehen.
      Derzeit hat nur Atucha2 40% Leistung erreicht.
      http://www.na-sa.com.ar
      So etwas verschärft bei einem Blackout die Situation, denn schnell verfügbare Reservekapazitäten in dieser Größenordnung sind schwierig bereitzustellen.

    • D.h. nach Ihrem Wissen war die Ursache des Apagon eine Fehleinschätzung? Oder eine fehlende Überwachung von Automatismen?

    • Nach meiner Einschätzung sind die südamerikanischen Netze im Allgemeinen und das argentinische Netz im Besonderen unterfinanziert und marode.
      Da können selbst anhaltende Regenfälle, wie in den letzten Tagen Kettenreaktionen auslösen. Näheres wird man aber erst in 10bis 12Tagen wissen.
      Der Grund für die Unterfinanzierung ist die Verbindung von Sozialpolitik mit niedrigen Energiepreisen(Billiger Strom für die Armen) Sowas führt regelmässig zu verschwenderischen Verwertungsstrukturen und Unterfinanzierung und damit Verschleiss von Erzeugung und Verteilung.
      Das wird aber bald alle Netze so ähnlich treffen, selbst in den Industrieländern und zwar wg des Preisverfalls bei Fotovoltaik. Es ist für Verbraucher mittlerweile weitaus billiger einen Teil des Stromes selber zu erzeugen.

    • Ad Argentinien, das sehen die hier genauso- mit der Unterfinanzierung. Habe gestern einen Artikel im Clarin gelesen, obwohl ich hiesigen Zeitungen wg. ihrer nichtssagenden Geschwätzigkeit sonst meide. In diesem Artikel wurde eine ähnliche Sichtweise vertreten.

  10. Blackout und die Jugendlichen können ihre Computerspiele nicht mehr spielen.
    Ich kann euch garantieren, dass alle jungen Leute aufeinmal nicht mehr die Grünen wählen werden. Computerspiele sind viel wichtiger als die Schule.

  11. Wir alle hier werden es noch erleben – und keiner wird es aufhalten können – wir müssen damit leben

    • Es ist wahrscheinlich auch nötig!! Wie sonst sollen die Menschen mal wieder in die Realität gehoöt werden

  12. Nicht zu vergessen-keine Supermarktkasse geht, kein Geldautomat etc. Handys können nicht mehr geladen werden, *Hust* Autos auch nicht.
    Um danach voll Kapazität zu haben und alle wieder zu versorge, die mangels Strom ja nix laden konnten, dürften Tage vergehen.

    • Die ersten Male könnte es ja noch glimpflich abgehen, aber es wird sich häufen und irgendwann haben Sie dann den Wochenblackout. Stellen Sie sich mal Malmö oder Duisburg/ Berlin ohne Strom für 2 Tage vor!

  13. Prepper sind auf solche Szenarien, die mit Sicherheit alsbald Realität werden, vorbereitet! Gaskocher, Nahrung in Dosen, ausreichend Trinkwasser, hier mindestens 60-80 Liter, ausreichend Kerzen, geladene KFZ Batterien, wandlergerät von 12 Volt auf 220 V und und und! All dies könnte Überlebensnotwendig sein, wenn der Fall der Fälle eintritt!

    • Solarlampen mit Speichbatterie sind auch eine gute Alternative zu Kerzen. Und statt hektoliterweise Trinkwasser zu bunkern, halte ich es für besser, ein Gerät anzuschaffen, mit dem aus Regenwasser, Bächen und Flüssen Trinkwasser hergestellt werden kann.
      Auf jeden Fall ist Vorsorge heute wichtiger denn je. Vor allem raus aus Geldanlagen bei Banken, und stattdessen internationale Währungen kaufen und Edelmetalle, die sich in einem Safe bunkern lassen, um auch im Notfall „flüssig“ zu sein. Da fast alle Asiaten rauchen, können auch Zigaretten und Tabak, sowie Hygieneartikel aller Art im Notfall zu Geld gemacht werden, oder zum Tausch angeboten werden..

    • Pysische Währung ist schon lange Standard bei mir, was Trinkwasser anbelangt gute Idee! LED Lampen mit Akku über Drehkurbel habe ich auch schon besorgt

    • Wasserfilter sind unabkömmlich, um vorbereitet zu sein. Man sollte sich allerdings auch darüber im Klaren sein, dass man entsprechende Behältnisse benötigt, um Wasser aus Bächen, Flüssen und Kanälen holen zu können. Das heißt, man braucht Kanister für unsauberes Wasser und saubere Kanister für gefiltertes Wasser. Dazu kommt, dass es in solch unsicheren Zeiten nicht ganz ungefährlich sein kann, durch die Gegend zu latschen, um Wasser zu holen.

  14. In dem Roman „Blackout“ wird übrigens ein echter Vorfall erwähnt. Vor einigen Jahren hatte ein deutscher Regionalbetreiber Überkapazitäten. Diese gab er über das mittlerweile internationale Versorgungsnetz an Österreich weiter und die Österreicher weiter an Italien. Dort wurden die Netze überlastet und es kam zu einem dreitägigen Stromausfall in einer italienischen Provinz.

    Mal davon abgesehen darf man Radikalen niemals nachgeben, weil sie ohnehin sofort wieder eine Schippe an Forderungen drauflegen.
    So war es mit dem Mindestlohn der Linken. Die SPD sagt nein, dann na gut EUR 8,- und die Linken wollten sofort EUR 10,-.
    Erst wollten die Grünen keine AKWs mehr, jetzt keine Kohlekraftwerke mehr und der nächste Wunsch nach Abschaltung der Gaskraftwerke liegt auch schon auf dem Tisch.

  15. Seit 14 Jahren müssen wir mit einem Blackout leben. Wenn zu dem politisch-geistigen Blackout noch der Stromblackout hinzu kommt, wird´s zappelduster.

  16. Hätte die Polizei nicht so manchen Anschlag der Terroristen vom Hambacher Forst nicht rechtzeitig entdeckt und verhindert, so hatten wir diesen Stromausfall schon. Wie damals als eine Leitung von einem Schiff im Kanal gekappt wurde. Solange solche Ausfälle, Dank der Fachkräfte in den Schalt- und Steuerzentralen sind diese bisher verhindert worden, nicht eintreten glauben die Gretajünger und Grünen, daß Stromleitungen den Strom speichern.

  17. Würden die Schlafschafe und Gutmenschen durch ein solches Ereignis aufwachen und den Knopf suchen der ihr Gehirn einschaltet ?
    Mit Sicherheit nicht. Man würde die Schuldigen im Kreis der AfD ausfindig machen.

  18. Wird höchste Zeit, daß der Strom aus der Steckdose Mal ordentlich ausfällt.
    Vielleicht geht der Strom im Großhirn dann bei einigen Orwellschafen wieder an?!

    • Da hoffe ich dass die Aufgewachten gut vorbereitet sind:-)
      Beispielsweise mit „Camping“ in Haus oder Wohnung, das macht
      kurzfristig autark.

  19. Vielen scheint immer noch nicht klar zu sein, welche Folgen hier absehbar sind, wenn alles zum Erliegen kommt.
    Ich bin für einen Monat ausgestattet.
    Das geht auch mit schmaler Geldbörse.
    Man sollte sich endlich mal mit dem Gedanken anfreunden, auch vorbereitend zu agieren

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