Nigeria – Muslimischer Mob brennt Kirche nieder

Symbolfoto: Von Video Render/Shutterstock

Nigeria – Immer wieder kommt es zur Gewalt gegen Christen in Nigeria. Jetzt brannte eine Kirche in Maradi, Nigerias drittgrößter Stadt

Ein wütender Mob von muslimischen Fanatikern brannte am Samstag eine christliche Kirche in Zaria, einem Distrikt der Stadt Maradi in Nigeria nieder. Auch das Auto des Pastors wurde angezündet, so Rfi Afrique.

Im Vorfeld hatten laut Agence France Presse (AFP) Zeugen berichtet, dass Gruppen junger Muslime Barrikaden auf den Straßen platziert und Autoreifen angezündet hatten, nachdem ein islamistischer Iman namens Cheick Rayadoune von der Regierung verhaftet wurde. In seinen gut besuchten Freitagspredigten hatte der Iman viele Anhänger. Nach nur wenigen Stunden im Arrest soll er jedoch wieder freigelassen worden sein. Die brandwütigen Muslime bezeichneten die Verhaftung des Imans als „anti-islamische“ Kampagne.

In Nigeria wüten Boko Haram, der IS und etliche andere muslimische Fanatiker gegen Christen und Andersgläubige aller Art. Trotz monatelangen Kämpfen und internationaler Hilfe scheint die Regierung kaum Fortschritte zu machen. (CK)

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7 Kommentare

  1. Es ware begrüßenswert, wenn der Papst sich öfters zu solchen Konflikten äussern würde. Zudem sollten zur Konfliktlösung christliche Islamexperten – wie z.B. die schwedische Bischöfin – in solche Krisengebiete entsendet werden.

  2. Gewalt gegen Christen, Andersgläubige und Ungläubige hat nichts mit dem Islam zu tun. Wo kämen wir da hin? Da müsste der Islam ja als Terrorbrutzelle verboten werden!

  3. Nigeria zeigt, dass die Zahlen über die Tötung und Verfolgung von Christen,
    die open doors bekannt gibt, bewußt von MSM/ÖR verschwiegen werden.
    Was nicht sein kann das nicht sein darf.
    Es könnten sich ja viele Wähler beunruhigen und das „Böse Rechte“ wählen.

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