Mordfall „Lübcke“: Die AfD gerät ins Visier der Linken

Dr. Walter Luebcke, (Foto: Imago)

Das ging ja wieder einmal flott. Kaum hatte die Generalbundesanwaltschaft bekannt gegeben, dass sie den Mord an dem CDU-Politiker Walter Lübcke als „politisches Attentat“ bewerten würde, gerät die AfD ins Visier der Linken – so viel Politik muss dann auch wirklich sein.

Und wieder einmal ist es die Antifa, die hier als Informationsquelle dienen muss – so viel Professionalität muss dann natürlich auch sein. Die linksradikale Frankfurter Rundschau vermeldet, dass der dringend Tatverdächtige im Fall des Lübcke-Mordes im Jahr 2016 Geld an die AfD in Thüringen gespendet haben soll. Das behauptet zumindest die linksradikale Thüringer Landtagsabgeordnete Katharina König-Preuss (Die Linke), die auch als Obfrau im NSU Untersuchungsausschuss des Landes unterwegs ist. König-Preuss beruft sich ihrerseits auf die Autonome Antifa Freiburg.

Wie die Antifa an das Spendenkonto der AfD-Thüringen herangekommen ist und wie sie die Spenden eines Stephan E. herausgefischt hat, bleibt unklar.

Die AfD dementiert natürlich:

„Der Landesverband Thüringen der Alternative für Deutschland kann ausschließen, dass es eine Spende des Herrn E. an die AfD Thüringen gegeben hat. Fest steht zudem, dass die AfD Thüringen in keiner Beziehung zu dieser Person steht. Wir haben im Übrigen nie Zweifel daran gelassen, dass wir jede Form von Gewalt aufs schärfste verurteilen. Dies gilt selbstverständlich auch für die abscheuliche Tat gegen Walter Lübcke.“

Die linksradikale König-Preuss aber lässt nicht locker. Die „FR“ zitiert sie mit folgenden Worten: „Eine solche Geldspende mitten in der Hochphase der rassistischen Stimmungsmache der Thüringer AfD unter Björn Höcke unterstreicht ein weiteres Mal, dass Neonazis sich von der AfD politisch und parlamentarisch vertreten fühlen und diese bereit sind, die menschenverachtende Hetze der AfD kaltblütig zu vollstrecken, nun offenbar auch tödlich. Das ist eine ungeheuerliche Entwicklung, vor der Antifaschistinnen und Antifaschisten immer wieder gewarnt haben“.

Dazu muss man wissen, dass der Tatverdächtige 1993, also 20 Jahre bevor die AfD gegründet wurde, bereits einen Anschlag auf ein Asylbewerberheim verübt haben soll, so ein Typ also auch ohne AfD, ohne eine Partei Böses im Sinn hatte.

Bleibt zu hoffen, dass sich die Generalbundesanwaltschaft auf die Straftat konzentriert und sich nicht von den linken Kräften vor den Karren spannen lässt, die diese schreckliche Tat dazu missbrauchen, um ihre Parteipolitik zu betreiben.

 

 

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