Heißer Flitzer: Elektroauto in Mainz ausgebrannt

Feuerwehr (Symbolfoto: Durch Katja Pruess/Shutterstock)
Feuerwehr (Symbolfoto: Durch Katja Pruess/Shutterstock)

Mainz – Wieder einmal ging ein Elektroauto in Flammen auf. Eine Blaupause für das, was uns in Deutschland, dem selbsterklärten Zukunftsland nachhaltiger und ökologisch korrekter Elektromobilität, bald flächendeckend erwartet?

Im Mainzer Stadtteil Laubenheim wurde die Feuerwehr gestern zu einem Einsatz in eine Tiefgarage gerufen: Dort hatte ein Elektro-Flitzer der Marke „Renault Twizy“ aus ungeklärten Gründen plötzlich Feuer gefangen, wie das Portal „boostyourcity“ berichtet. Im Nu stand der klimaneutrale City-Cruiser in Flammen. Über dem Gebäude war eine weithin sichtbare schwarze Rauchsäule sichtbar. Die Feuerwehr musste mit einem speziellen Container voll Löschflüssigkeit vorfahren, damit die wohl brandverursachende Batterie vor Ort gelöscht und heruntergekühlt werden konnte. Glücklicherweise griff der Brand nicht auf andere Fahrzeuge über.

Der Vorfall wirft erneut ein fragwürdiges Licht auf die flächendeckende Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen. Bereits mehrfach kam es in der Vergangenheit zu Spontanbränden mit den Fahrzeugen. Von einem Sicherheitsproblem wollen Behörden und TÜV gleichwohl nicht sprechen. Der gegenüber konventionellen Bränden bei Elektroaggregaten um ein Vielfaches höhere Löschaufwand bedeutet jedoch ein bislang kaum beachtetes Zusatzrisiko bei reinen Elektrofahrzeugen.

Eins ist jedenfalls gewiss: Die CO2-Bilanz des gestern in Mainz abgefackelten Elektroflitzers ist mit dem Brand definitiv stark ins Negative gerutscht. (DM)

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59 Kommentare

  1. E-Autos sind eh was für die Tonne. Die Leistungsbilanz ist unter aller Sau. Die seltenen Erden die so ein Ding frisst ist „überwältigend“. Genau so wie die Kinder-Sklavenarbeit die dahinter steckt. Aber für das „gutes Gewissen“ der Ökofaschisten gehen die über Leichen . Die Ökobilanz ist genauso besch … eiden. Den Strom den diese Dinger Megawatt weise weg fressen kommt wo her ? Aus der Steckdose !? Und spätestens nach 6 Jahren sind die Akkus Schrott , die dann wo entsorgt werden ?

  2. Die Chinesen haben in der Tat die Herstellung von E-Autos offiziell etwa vor einer oder vor 2 Wochen eingestellt, wie vor einigen Jahren auch die Russen gemacht haben. Wasserstoff-Autos sind heute für Chinesen eine Priorität. In Russland fahren die Wasserstoffautos schon seit einigen Jahrzehnten – ich habe selbst die Tankstelle für Wasserstoffautos in Moskau und im Moskauer Gebiet gesehen. Zwar habe ich auch gehört, daß diese Autos nicht so sicher sind wie Diesel. Sie sprengen auch oft wie Elektroautos brennen, das ist die Tatsache. Zwar nicht so oft, wie man in Deutschland behauptet. Alles ist schon in der Praxis getestet. Ich kenne die Lage in diesen zwei Ländern, aber ich weiß, daß solche Teste andere Länder auch durchgeführt haben.

  3. Sie meinen, das war ein Oldtimer?! Komisch – es gibt benzingetriebene Oldtimer, die sind viel älter als jeder Elektrooldtimer und bis heute noch nicht abgebrannt…

  4. Wie oft verbrennen Verbrenner? Wie oft E-Autos? Zahlen wären im Artikel gut gewesen, aber um Fakten geht es im Artikel ja nicht, sondern um die Gefühle, die man beim Leser wecken kann.

    Billige Hetze, ohne wahren Informationsgehalt. Bitte jeden Tag einen Artikel zu abgefackelten Verbrennern. Die ein oder andere verkohlte Leiche gibt es dann als kleines Zuckerl obendrauf, wenn man darauf abfährt.

    • Der Forist nameless701 (etwas weiter unten) liefert in kompakter und verständlicher Form die Ihnen fehlenden naturwissenschaftlichen Informationen zu Lithium-Akkus und deren Brandverhalten.

    • Jup, nur ohne Zahlen. Was würde man sagen, wenn E-Fahrzeuge 5x seltener brennen? Man würde immer noch ein Haar in der Suppe finden, weil man es finden will.

    • Das Haar in der Suppe ist, ich habe hier Handys herumliegen bei denen ist nur eines kaputt geworden, raten sie mal welches Bauteil.
      Das gleiche gilt für diverse Arbeitsgeräte bei denen ich schon den vierten Akkupack montiert habe.

    • Ich kenne nur die Geschichten von den e-Modellbauern die reichen mir.
      Und neulich hat mein Mechaniker von einem e-Bike gesprochen das seinem Besitzer unrterm Arsch hochging. Wobei ein chemischer Zellenbrand ist nicht mit einem herkömmlichen Treibstoffbrand zu vergleichen.

    • Regen Sie sich nicht auf. Chinesen haben die finanzielle Förderung durch den Staat von E-Autos eingestellt, denn sie werden bald das Wasserstoffauto auf den Markt bringen. Noch besser. Sie haben vor der Nase unserer unfähigen Regierung das bis zur Serienreife gebracht, während in Deutschland alles hinter der Heiligen Greta her tanzt. Die Jugend steht auf grüner Droge und merken nicht, dass sie die Autoindustrie zwingen Milliarden für die Produktion von E-Autos zu investieren, während auch auf diesem Gebiete die Chinesen uns wieder einmal den Rang ablaufen.

    • Wenn jemand auch nur den Begriff Wasserstoffauto anschneidet zeige es mir, dass er 0 Ahnung hat.

      Nur 1 Grund warum: Pro LKW Diesel, braucht man 4 LKW Wasserstoff.

      Und das ist nur ein Grund von vielen. Bitte erst informieren, bevor man etwas unsinniges verbreitet wie Wasserstoffautos.

    • https://youtu.be/oohoOirS2Po

      Es gibt mehrere Videos zu dem Thema. Bitte selber etwas durchklicken, wenn das Thema einen interessiert.

      Das Wasserstoffauto ist reine Ablenkung, um das E-Auto madig zu machen und alle fallen darauf rein. Bitte selber denken und nicht alles blind nachplappern, was man in den Medien hört.

    • Bitte auf YouTube:

      Horst Lüning und Toyota Mirai

      eingeben. Es gibt mehrere Videos zu dem Thema Wasserstoffauto. Wenn ein Luft- und Raumfahrtingenieur Sie nicht zum Nachdenken bringt, kann keiner mehr helfen. Einfach neutral ansehen und überlegen.

    • Ach ja, Lüning, der letzte Universalgelehrte… Bitte haben Sie Verständnis, dass ich mir, auf Nachfrage nach Quellen, nicht YT-Filmchen von über einer halben Stunde ansehe. Fest steht, dass sich vom Wirkungsgrad her, die E-Schleudern auch nicht gerade mit Ruhm bekleckern – ich habe eben vor Augen den E-LKW, der die Hälfte seiner Nutzlast für die Batterie benötigt.
      Hier noch ein Hinweis: Wer sich wirklich wissenschaftlich fundiert informieren will, dem seien die Seiten von EIKE empfohlen.

    • Schreiben Sie das, weil sie nur hier lesen. Oder wissen Se nicht von den neuesten Nachrichten aus den Wirtschaftsnachrichten. Null Ahnung? . Was ist los? Geht es auch eine Nummer kleiner? Die Chinesen haben das natürlich als große Ente auf das Wasser gebracht. Deutsche begreifen es einfach nicht, dass der Wirtschaftsstandort z. B. Auto, kaputt gemacht wird, Durch die Regierung und/oder China, die uns den Rang als Wirtschaftsstandort abnimmt. Das E-Autos in China vom Staat nicht mehr gefördert werden, weil sie das Programm nicht mehr favorisieren, bilde ich mir auch ein. Als Anleger an der Börse muss man besser informiert sein, als so mancher besser wissende User. Bitte lesen Sie mal die Wirtschaftspresse, damit Sie vielleicht die eine oder andere Information bekommen, die das Ganze klärt.

    • Glauben Sie im Ernst, dass z.B. Tesla nur wegen irgendwelchen Förderungen Autos verkauft? Glauben Sie wirklich, dass die Chinesen nur wegen Förderungen E-Autos kaufen?

      Die Chinesen hängen ebenso am Tropf der Europäer, wie umgekehrt. Diesen Zusammenhang und die Bedeutung will ich aber nicht erklären, da es mehrerer Seiten bedarf.

    • Chinesen verkaufen sie noch, aber nicht mehr in der Menge. Ich habe nicht behauptet, dass sie die Produktion einstellen. Es gibt keine staatlichen Fördergelder mehr. Das ist ein Unterschied. Ich werde mich mit Ihnen nicht auf eine Diskussion einlassen, denn als Autozulieferer habe ich erkannt, dass Deutschland mit der eingeschlagenen Politik ohnehin ins Abseits geragten wird. Ob Sie das nun glauben oder nicht. Sie müssen mir nichts erklären, denn ich habe aufgrund meiner geschäftlichen Verbindungen China bereisen dürfen.

    • Sie schreiben unten: „Das Wasserstoffauto ist reine Ablenkung, um das E-Auto madig zu machen“ — Aber: Das Wasserstoff-Auto ist wegen der Brennstoffzelle doch ein E-Auto. Darüber hinaus ermöglicht die Power-to-Gas-Technology es, die Überproduktion von z.B. Solarzellen zu speichern.

    • Wenn mich ein Thema interessiert, recherchiere ich selber. Ich bin nicht der Hansl, der für Sie Artikel verfasst, dafür werde ich nicht bezahlt.

      Horst Lüning: Toyota Mirai auf YouTube eingeben und weitere Videos zu dem Thema von ihm.

      Da finden Sie was Sie an Infos brauchen. Das werden Sie ja wohl noch schaffen.

  5. Ich finde es unverantwortlich, mit staatlicher Unterstützung unausgereifte Fahrzeuge an den Mann bringen zu wollen. Von denen hört man laufend, dass die aus heiterem Himmel anfangen zu brennen, was die Feuerwehren vor ganz neue Herausforderungen stellt, die kaum in den Griff zu kriegen sind. Eine andere Gefahr ist die, dass bei Unfällen ein Kurzschluss entstehen kann, und plötzlich das ganze Fahrzeug unter Hochspannung stehen kann. Das alles wird unter der Maske des Umwelt- und Klimaschutzes in Kauf genommen.
    Allein die Herstellung der Akkus ist derart umweltschädigend, und da ist das Auto noch keinen Meter gefahren. Das ist ein Großverarsche, die in der Geschichte einmalig sein dürte. Völlig ausgereifte und umweltfreundliche Diesel und Benziner werden verboten, und für ein Butterbrot nach Afrika oder in ehemalige Ostblockstaaten verscheppert, die anscheinend kein Co2-Problem haben. Konsequenterweise müsste man dann das „böse“ Co2 auch in Getränken verbieten, sodass nur noch schales Bier und stilles Wasser verkauft werden darf. Genauso wenig wie Schiffe, Flugzeuge, LKW´s und andere Dieselaggregate, die als Antrieb für alles Mögliche gang und gäbe sind.

  6. Das Akku-Auto ist jetzt schon tot, das E-Auto allerdings nicht unbedingt. Man kann zur abgasfreien Stromerzeugung z.B. den Abfall aus Kerkraftwerken in Form von Radionuklid-Batterien verwenden, d.h. wie bei Atom-U-Booten nie wieder tanken 🙂

    • Zurück in die gute alte Zeit… wäre nicht schlecht…. hier in der grössten Freiluft-Irrenanstalt hält man es bald nicht mehr aus !

    • Den Flux-Kompensator gibt’s doch schon, das ist im Akku-Auto der graue Kasten mit den Li-Batterien. 😜
      Zurück aus der Zukunft: Ab 1832 baute der Schotte Robert Anderson das erste Elektrofahrzeug, ab 1910 waren Elektroautos weitgehend verschwunden. 😱

  7. Der Akku des Twizzys ist etwa fünf mal kleiner als der Akku eines durchschnittlichen E-Autos. Entsprechend niedrig müsste die Brandgefahr sein.

  8. Interessant wäre die Haftungsfrage, wenn so eine Karre nachts ein oder mehrere Wohnhäuser abfackelt ! Oder kommt dann, falls die Dinger noch öfters brennen, irgendwann der Hinweis vom Verkehrsminister oder vom Hersteller: “ Bitte parken Sie ihr umweltfreundliches Ökoauto nicht in Wohngebieten !“

    • Angesichts der Halterhaftung des StVG ist die Frage ziemlich uninteressant; The Burner pays it all. Viel interessanter ist die Frage, wie wohl die Autoscooterfahrer reagieren, wenn sich solche Vorfälle häufen und entsprechend die Haftpflichtprämien durch die Decke schießen.

    • Das sehe ich anders – es ist durchaus interessant. Es wird bestimmt dann Gutmenschen geben (genauso wie bei den Bürgen auf Steuerkosten), die rumjammern werden, dass sie für ihre „Klimafreundlichkeit“ noch haften müssen…Steuerzahler zahlt dann gerne für diese Personen.

    • Das sehe ich anders – es ist durchaus interessant. Es wird bestimmt dann Gutmenschen geben (genauso wie bei den Bürgen auf Steuerkosten), die rumjammern werden, dass sie für ihre „Klimafreundlichkeit“ noch haften müssen…Steuerzahler zahlt dann gerne für diese Personen.

    • Das sehe ich anders – es ist durchaus interessant. Es wird bestimmt dann Gutmenschen geben (genauso wie bei den Bürgen auf Steuerkosten), die rumjammern werden, dass sie für ihre „Klimafreundlichkeit“ noch haften müssen…Steuerzahler zahlt dann gerne für diese Personen.

  9. selbst Handy-Akkus fackeln gelegentlich ab…Lithium reagiert eben sehr aggresiev auf Feuchtigkeit. Es wird dem Wasser der Sauerstoff entzogen und es bildet sich Wasserstoff…dieser geht andererseits eine Verbindung mit dem Sauerstoff der Luft ein (Knallgas)…
    Das Lithium selbst ist ein Metall und Metallbrände lassen sich nur sehr schwer löschen…die Hitzeentwicklung ist gigantisch. (das macht man sich zB im Gleisbau zur Nutze … siehe Thermit)

    • Vielen Dank für Ihre Nachfrage. Zugegeben, die wollte ich provozieren mit meiner etwas nassforschen Anrede.

      Nun, Thermit ist wahrlich ein heißes Eisen.
      Beim Abtransport der feinzerkleinerten Hochhäuser in New York, förderten die Bagger noch nach 8 oder 10 Tagen rot bis gelb glühende Brocken zu Tage.
      Niels Harrit, ein dänischer Wissenschaftler, und noch ein Norweger haben, glaube ich, als erste die Bestandteile, microfeine Aluminiumchips und Rostpartikel im Staub des WTC nachgewiesen.
      Auch wurden jede Menge Fe-Microsphären, winzige ideal rund geformten Eisenkügelchen, gefunden, die nur im Schwebezustand erhärten können, wenn Eisen kocht.
      Ich kam durch Daniele Ganser drauf, der mir den Freifall-Ensturz von WTC 7 gezeigt hatte.

    • R4 – mein Auto in den 80igern unkaputtbar und schon zu dieser Zeit, bei moderater und vorausschauender Fahrweise Verbrauch von 4 bis maximal 5 Litern Sprit auf 100km

    • Oh ja, ich hatte auch mal so ein Gelumpe. Der war vier Jahre alt und schon durchgerostet, ständig war irgendetwas kaputt und die Frontscheibe hat geleckt, glücklicherweise auf der Beifahrerseite, so daß das Wasser beim Anfahren durch die Löcher im Unterboden abfloß, ohne die Hose des Fahrers zu benässen. Kein Blickerrückholer, saudumme Schaltung, deren Splint im Motorraum durch einen Nagel ersetzt wurde. Und das mit den 4-5 Litern kann ich auch nicht bestätigen. Es gibt nur eine Automarke, die schlimmer war: FIAT (Fehler In Allen Teilen). Das Niveau von Renault entspricht dem von VW, dem mit den wundersam vielen Hohlräumen, die alle von innen heraus gerostet haben. Ich fahre jetzt einen Japaner und da brauchte ich auch nach 21 Jahren und über 250.000 km letzten Monat vor dem TÜV nicht einmal in die Werkstatt. So geht Auto.

    • ja, meinen Renault Clio Sport von 2005, den ich mal hate…324’000 Km abgespuhlt. Den Clio RSi von 1995 420’000km ….also, beie Renaults die ich hatte sind super gewesen. Jetzt teste ich mal eine andere Marke…eine aus DE. Mehr sag i net. Bestimmt hustet wieder jemand 😀

    • Wenn Du im Mittel 60 km/h ansetzt, wirst Du auf überraschend wenige Betriebsstunden kommen. Das macht ein Heizkessel in nur 2,5 Jahren.

  10. So lange in Elektroautos Batterien mit sehr hoher Kapazität verbaut sind , geschieht dies immer wieder. Es geht nur mit E-Motoren ja ab er gleichzeitig kleine Energiegewinnungssysteme dazu installieren, Tesla fuhr schon mit seinem Wagen glaube 1930 mit e-Motor eine Woche durch die Gegend

  11. also bleiben wir lieber bei unseren lieben Diesel Renault und haben daran unsere Freude in aller Hinsicht!!!!

  12. Interessant wäre die Haftungsfrage, wenn so eine Karre nachts ein oder mehrere Wohnhäuser abfackelt ! Oder kommt dann, falls die Dinger noch öfters brennen, irgendwann der Hinweis vom Verkehrsminister oder vom Hersteller: “ Bitte parken Sie ihr umweltfreundliches Ökoauto nicht in Wohngebieten !“

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