Fall Lübcke: Verdächtiger verübte Anschlag auf Asylbewerber

Foto: Polizeiwagen (über dts Nachrichtenagentur)

Kassel – Im Fall des ermordeten Regierungspräsidenten des Bezirks Kassel, Walter Lübcke (CDU), mehren sich die Hinweise, dass die Tat einen rechtsextremistischen Hintergrund hatte. So hat der am Wochenende festgenommene und dringend tatverdächtige Stephan E. laut Sicherheitskreisen bereits 1993 im Alter von 20 Jahren mit einer Rohrbombe eine Asylbewerberunterkunft im hessischen Hohenstein-Steckenroth angegriffen. Das berichtet „Zeit-Online“.

Die Bombe war in einem Auto untergebracht gewesen, das in Brand gesetzt wurde, aber gerade noch rechtzeitig von Bewohnern der Unterkunft gelöscht werden konnte, bevor der Sprengsatz detonierte. Stephan E. wurde zu einer Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt. Schon damals war Stephan E. Medienberichten zufolge als Rechtsextremist bekannt und wegen Körperverletzung und einer weiteren Brandstiftung mit ausländerfeindlichem Hintergrund sowie Verstößen gegen das Waffengesetz in Erscheinung getreten.

Nach Recherchen von „Zeit-Online“ nahm E. außerdem im Januar 2004 in Gladenbach an einer rechtsextremen Demonstration des „Volkstreuen Komitees für gute Ratschläge“ teil. (dts)

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25 Kommentare

  1. 1993 Attentat – vor 25 Jahren
    2004 Teilnahme an einer Demo – vor 15 Jahren
    passt irgendwie nicht zusammen

  2. Geduld!Bitte noch ein wenig Geduld.Dann werden die Ermittler am Tatort noch einen Mitgliedsausweis von der AfD finden.Ausgestellt 2012.Wetten?

  3. wie würde nun das Gutmenschentum sagen? Besonnen bleiben, ist Einzelfall, darf nicht instrumentalisiert werden.

    • Wenn das der Wahrheit entspricht, werden Sie dieses Thema bis zum Erbrechen instrumentalisieren. sie stehen schon in den Startlöchern.

    • Sondersendungen, Talkrunden ecetera von ARD und ZDF werden sich mit Sicherheit wie triefend sabbernde Hyänen auf dieses Thema stürzen

    • Ein „Brennpunkt“ wird sich an den nächsten reihen, und die Raute wird entsetzt sein und diese Tat „auf das Schärfste“ verurteilen. Hat Seibert sich schon dazu geäußert?

    • Ein „Brennpunkt“ wird sich an den nächsten reihen, und die Raute wird entsetzt sein und diese Tat „auf das Schärfste“ verurteilen. Hat Seibert sich schon dazu geäußert?

    • Ein „Brennpunkt“ wird sich an den nächsten reihen, und die Raute wird entsetzt sein und diese Tat „auf das Schärfste“ verurteilen. Hat Seibert sich schon dazu geäußert?

    • Ein „Brennpunkt“ wird sich an den nächsten reihen, und die Raute wird entsetzt sein und diese Tat „auf das Schärfste“ verurteilen. Hat Seibert sich schon dazu geäußert?

    • Der Seibert Sabberer wird seinen Senf mit Sicherheit noch absondern, er sollte sich aber vorher sein Lätzchen, mit der Aufschrift Mamas Liebling, noch um hängen

  4. Nur weil der mutmaßliche Mörder vor 15 Jahren an einer rechtsextremen Demo teilnahm, hat der Mord noch lange keinen rechtsextremen Hintergrund. Wenn eine Frau ihren Mann mit Frostschutzmittel vergiftet, ist die Tat ja auch nicht linksextrem, nur weil sie in ihrer Jugend Mitglied der Antifa war … das Mordmotiv ist entscheidend, nicht die Vita des Mörders.

    • Bei Ihrem fiktiven Beispiel haben sie wohl den ehemaligen brandenburgischen Bauminister Jochen Wolf ( SPD ) im Auge, der überführt wurde, einen Mord an seine Ehefrau in Auftrag gegeben zu haben.
      https://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/wie-ein-ex-minister-den-mord-an-der-ehefrau-plante_aid-35114983

      Natürlich ein Einzelfall, denn sonst hört und liest man nichts von Verbrechern, die Mitglieder einer der Altparteien sind; denn so etwas käme ja in den Nachrichten.
      Ach ja….auch der Herr Edathy, exotisch und gaanz selten….,
      während der Sellner und seine kriminelle identitäre Bande alles Massenmörder sind, die, wie in Christchurch, am liebsten alle Moslems umbringen wollen.
      Beweis:
      Vor Jahren hat der bis dato völlig unbekannte Brenton Tarrant dem Herrn Sellner ein paar Euro gespendet.

  5. Jetzt muß die Relotiuspresse ihm nur noch Nähe zur oder Mitgliedschaft in der AfD andichten dann läuft alles wie gewollt.

  6. In diesen tatsächlichen Knallkopf-Gruppen stecken doch überall V-LEUTE drin.
    Fraglich, wie viele von denen es gäbe, ohne den „Verfassungsschutz“- Dünger.

  7. Ach nee, man hat eine DNA Spur gefunden, die angeblich zu einem ,,Täter,, führte, dessen Vita ,,möglicherweise,, in die sog. ,,Rechte Ecke,, weist. Da war doch 2016 mal so ein Fall, wo man die lange vermißte Leiche einer jungen Frau aufspürte, an der man dann, oh Wunder, DNA
    Spuren eines der beiden ,,NSU,, Uwes fand. Im nach hinein stellte es sich heraus, die verwendeten Messgegenstände waren konterminiert, von früheren Ermittlungen beim ,,NSU,, . Und in dem Fall Lübcke ist man gleich fündig geworden, hat den angeblich ,,Rechten Täter,,
    verhaftet. Der aber schweigt, so weit mir bekannt ist. Wie wir hier schon bei bekannt werden des Todes von Lübcke vermuteten, man wird so lange suchen, bis man es der ,,Rechten Szene,, in die Schuhe schieben kann. Jetzt macht man einen Bohei und baut eine Blase auf,
    die, so denke ich, ganz schnell platzen wird. Ich traue hier in dieser Bananenrepublik jedem alles zu, damit man anders denkende diffamieren und denunzieren kann!!!

  8. Mittlerweile ist die Glaubwuerdigkeit solcher Ermittlungen sowieso auf DDR-Niveau angelangt.

    Der Taeter – egal ob er es war oder nicht – wird ein paar Tage medial breitgetreten. Den Ausgang und die Gerichtsverhandlung werden Sie nicht mehr in den Medien finden.

  9. Auch, wenn es sich jetzt nicht nett liest
    Die Hinterbliebenen haben mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bis zum letzten Moment und darüber hinaus zu ihrem getöteten Angehörigen gehalten.
    Unsereiner Befindlichkeiten haben die mit Sicherheit nicht gekitzelt –
    warum sollte es jetzt umgekehrt anders sein?
    ICH halte da lieber zu mir!

  10. Nach der NSU Geschichte und der 120 Jahre Aktenwegschließaktion glaube ich denen nur das Datum und das nur wenn alle es kennen !

  11. Auch, wenn es sich jetzt nicht nett liest
    Die Hinterbliebenen haben mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bis zum letzten Moment und darüber hinaus zu ihrem getöteten Angehörigen gehalten.
    Unsereiner Befindlichkeiten haben die mit Sicherheit nicht gekitzelt –
    warum sollte es jetzt umgekehrt anders sein?
    ICH halte da lieber zu mir!

  12. Ach nee, man hat eine DNA Spur gefunden, die angeblich zu einem ,,Täter,, führte, dessen Vita ,,möglicherweise,, in die sog. ,,Rechte Ecke,, weist. Da war doch 2016 mal so ein Fall, wo man die lange vermißte Leiche einer jungen Frau aufspürte, an der man dann, oh Wunder, DNA
    Spuren eines der beiden ,,NSU,, Uwes fand. Im nach hinein stellte es sich heraus, die verwendeten Messgegenstände waren konterminiert, von früheren Ermittlungen beim ,,NSU,, . Und in dem Fall Lübcke ist man gleich fündig geworden, hat den angeblich ,,Rechten Täter,,
    verhaftet. Der aber schweigt, so weit mir bekannt ist. Wie wir hier schon bei bekannt werden des Todes von Lübcke vermuteten, man wird so lange suchen, bis man es der ,,Rechten Szene,, in die Schuhe schieben kann. Jetzt macht man einen Bohei und baut eine Blase auf,
    die, so denke ich, ganz schnell platzen wird. Ich traue hier in dieser Bananenrepublik jedem alles zu, damit man anders denkende diffamieren und denunzieren kann!!!

  13. Nur weil der mutmaßliche Mörder vor 15 Jahren an einer rechtsextremen Demo teilnahm, hat der Mord noch lange keinen rechtsextremen Hintergrund. Wenn eine Frau ihren Mann mit Frostschutzmittel vergiftet, ist die Tat ja auch nicht linksextrem, nur weil sie in ihrer Jugend Mitglied der Antifa war … das Mordmotiv ist entscheidend, nicht die Vita des Mörders.

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