Die Wahl in Görlitz entlarvt die Schein-Demokratie

Foto: Imago

Die linken Medien kriegen sich gar nicht mehr ein vor Freude. AfD-Mann Wippel ist nur zweiter geworden im Endkampf um den Bürgermeisterposten in Görlitz.

Der gemeinsame Kandidat der Anti-Demokraten, der angebliche CDU-Politiker Octavian Ursu hat es knapp geschafft, weil es mal wieder, wie in fast jeder öffentlich rechtlichen Diskussionsrunde hieß „Alle gegen einen“.

Der linksradikale Landesvorstandssprecher der sächsischen Grünen, Norman Volger, bringt es auf den Punkt, wenn er von einem „Sieg der demokratischen Kräfte“ spricht. Das Ergebnis zeige, dass die Mehrheit der Menschen in Görlitz „nicht von einem Antidemokraten regiert werden will“.

Tatsächlich lag Ursu im ersten Wahlgang noch sechs Prozent hinter Wippel zurück. Seinen Wahlsieg verdankt er vor allem der Kandidatin der Grünen, Franziska Schubert, die sich im zweiten Wahlgang zu Ursus Gunsten zurückgezogen hatte. Aber auch Jana Lübeck von den Linken, hatte ebenfalls verzichtet. Es ist also vor allem ein Verdienst dieser beiden, dass ein Christdemokrat nun ins Görlitzer Rathaus einziehen kann.

Aber was bedeutet das? Wird hier schon ein wenig für die zu erwartende bundesweite Zusammenarbeit von Grünen, Linken und CDU geprobt?

Wippel hat Recht, wenn er behauptet, das war keine Wahl für Ursu, sondern eine Wahl gegen die AfD, bei der die CDU auch die Unterstützung der ganz Linken gebrauchen konnte.

Wenn es nötig und möglich gewesen wäre, die CDU hätte auch mit Islamisten zusammengearbeitet, um zu verhindern, dass ein Kandidat der erfolgreichsten Partei seinen demokratisch wohl verdienten Posten zu bekommen.

Ein weiterer Politiker der AfD, Heiko Knorr, interpretiert das Ergebnis, das zu erwarten war, kurz und bündig:

Unterm Strich bleibt:

CDUSPDFDPFWGrüneSED: 55 Prozent

AfD: 45 Prozent

Am 01.09. muss die Nationale Front wieder einzeln antreten. Die AfD behält ihre 45 % in Görlitz, der Rest marginalisiert sich.

Deutschland bleibt – das sieht man an diesem Ergebnis und dem Verhalten der Einheitsfront tief gespalten.

Es gibt im Grunde genommen nur noch eine wirkliche Oppositionspartei und das ist die AfD, die wohl auf Grund der antidemokratischen Verhältnisse in diesem Land, niemals an einer Regierung teilnehmen wird, denn auch für die Landtagswahl in Sachsen und anderswo sind solche Einheitsfronten denkbar geworden.

Die CDU ist eine Hure, die es fast mit jedem treibt, um an der Macht zu bleiben. Man kann eigentlich auch schon von einer CDU-Diktatur reden, eine Diktatur, die einen rot-grünen Mantel trägt, um die schwarze Seele zu verdecken.

Hier noch ein Kommentar von Martin Sellner:

Und auf P.I.NEWS gibt es dazu bereits eine passende Medienkritik:

Sebastian Wippel, AfD-Kandidat für den Oberbürgermeister von Görlitz, hat die Wahl gegen den 1990 aus Rumänien eingewanderten Trompeter Octavian Ursu (CDU) knapp verloren. Ein letztes Aufgebot bzw. der Verzicht der bunten Mit-Anwärterinnen reichte gerade so hin für den Sieg der Vereinigten Bunten und ihrer Promi-Unterstützer aus Hollywood.

Das ZDF nutzte die Berichterstattung dessen ungeachtet natürlich, wie gewohnt, muss man schon sagen, um seinem Auftrag gemäß auch bei dieser Gelegenheit Dreck über die AfD auszuschütten. Und das ging in der 19 Uhr „heute“-Sendung am Sonntag so:

Zum Kandidaten der AfD, zu Sebastian Wippel, wurden zwei Bürgerstimmen eingeholt, schön ausgewogen, eine Frau und ein Mann, einmal pro, einmal contra Wippel.

Die erste Frage wäre hier: Warum überhaupt pro und contra Sebastian Wippel und nicht pro und contra Octavian Ursu? Warum wird der eine unter die Lupe genommen und der andere nicht? Antwort: Weil gegen Wippel der Dreck ausgeschüttet werden sollte, nicht gegen Ursu.

Das kann das ZDF in den Nachrichten nicht direkt machen, noch nicht. Deshalb wurde der Kunstgriff gewählt, eine Stimme „pro“ Wippel zu hören und eine gegen ihn. Die „Pro-Stimme“ (Minute 6:10 bis 6:18):

„Vieles an der AfD mag ich auch nicht. Aber es ist im Moment die Partei, die die Leute versteht. Die Sorgen der Menschen.“

Die Contra-Stimme (Minute 5:56 bis 6:10):

Was ich halt bei der AfD sehe, das ist überhaupt keine Kommunalpolitik. Was momentan hier an Görlitz geworben wird, zum Beispiel mit dem Grenzzaun, was man zu Polen am liebsten errichten möchte, was hat das mit Kommunalpolitik zu tun?

Hier fällt erstens auf, dass die Pro-Stimme nur eine eingeschränkte Zustimmung signalisiert, siehe den ersten Satz.

Zweitens: Vorher kommt die ausgesuchte Contra-Stimme (Mario Buggle) fast doppelt solange zu Wort. Und der Inhalt hat es in sich. Entweder ist Mario Buggle ausgesucht dumm oder ein ausgebuffter Agitator.

Denn erstens hat sich Sebastian Wippel nicht für einen Grenzzaun ausgesprochen, sondern für Grenzkontrollen, die ja auch von der Bundesregierung mittlerweile schon lange angewiesen sind, wenn auch nur zum schönen Schein. Wippels Ansichten, hier, muten dagegen sehr realistisch und vernünftig an.

Dass Sicherheit vor Ort, in Grenznähe, nichts mit Kommunalpolitik zu tun haben soll, kann auch nur jemand sagen, dem die Sicherheit der Mitbürger völlig egal ist.

Schließlich unterstellt der Buggle, Wippel wolle einen Grenzzaun errichten. Wo in aller Welt soll der denn bitte schön aufgebaut werden? Etwa in der Flussmitte der Neiße? Oder davor, dahinter?

Die Aussage ist natürlich Quatsch. Genauso gut könnte das ZDF eine Stimme einfangen, die behauptet, Ursu sei nur wegen der Sozialhilfe 1990 nach Deutschland gekommen oder um hier umsonst Musik studieren zu können. In solch einem Fall hätte das ZDF die Aussage natürlich anschließend richtiggestellt, weil es eben um einen CDU-Kandidaten geht.

Was den Wippel unterstellten Grenzzaun angeht, lässt das ZDF dies schön bleiben. Vielleicht können ja unsere Leser einmal nachfragen, ob dem ZDF etwas über Grenzzaunpläne der AfD zu Polen bekannt ist. Und, wenn nicht, warum sie solch einen Unsinn unkommentiert verbreiten? Kontaktmöglichkeiten gibt es hier.

Loading...

13 Kommentare

  1. Worüber freuen sich die linken Hetz-Medien?

    Während Herr Wippel Zweiter wurde belegt Ursu nur den vorletzten Platz!

    Also, bleibt mal auf dem Teppich ihr verkommenes Bündnis der letzten Mohikaner, Ihr seid auf dem absteigenden Ast. Wenn sich 3 Parteien zusammentun müssen um eine Partei ganz knapp zu übertrumpfen, sollte damit doch bereits ALLES gesagt sein.
    Es ist ein ganz großartiger Sieg des Herrn Wippel und der AfD und da könnt Ihr hetzen wie Ihr wollt.

  2. Wird wohl noch dauern, bis die negativen Auswirkungen des Altparteienlager dessen Wähler tangieren.
    Dumm gelaufen, wenn die Freiheit der „Demokraten“ ein hohles Wort geworden ist…
    PS: Benzin? TEUER, noch TEURER, unbezahlbar…

  3. Alle linken Kräfte in Görlitz kommen gerade mal zusammen auf 55 %, die AfD alleine auf 45 %. Das lässt auf die Landtagswahl am 1. September hoffen !
    Herzlichen Glückwunsch an Herrn Wippel zu diesem fulminanten Ergebnis. Danke an alle patriotischen Wähler in Sachsen und weiter so.

  4. „AfD-Kandidat in Görlitz durchgefallen“ jubeln heute morgen auch die Salatschnecken vom Springer-Sender „welt“. Ein Grund, dass meinereiner sofort den Abschaltknopf gedrückt hat.

  5. Wahlergebnis anfechten! Wahlvorstand juristisch angehen, Neuauszählung unter strenger Kontrolle anberaumen, was auch immer. Das gibt es nicht, dass in einer Gemeindeverwaltung ein unerwartetes/unaufschiebbares Windows-Update den Betrieb lahmlegt. Plumper geht’s ja nicht mehr!
    Wird dieser Kommentar (eine Netzwerkadministrators) auch wieder gelöscht?

    • Wie zu DDR -Zeiten,da stand das Wahlergebnis auch schon lange vor der Wahl fest..Warum musste denn auf einmal eine Stichwahl gemacht werden??? Na,ja nur keinen AfD OB,aber warten wir bis September ab.Obwohl es jetzt schon Stimmen gibt,die kennen das Wahlergebnis hier in Osten schon–Da kann man nur noch Pfui sagen!!!!

Kommentare sind deaktiviert.