Bald grüner Kanzler mit katholischem Staats-Kirchen-Segen?

Foto: Collage

Berlin – Hier scheinen sich ganz im Sinne Hegelscher Geschichtstheorie Tragödien größeren Ausmaßes anzukündigen bzw. zu wiederholen. Die Unheilige Allianz der Kirchen mit totalitären Weltanschauungen. So trafen sich in Berlin zwei Vertreter der grenzenlosen Grenzöffnung für muslimische Parallelgesellschaften und islamhörige Sozialutopisten, der grüne Kanzlerkandidat Robert Habeck und sein geistiger Beistand, Katholikenchef Kardinal Reinhard Marx. Ein schwarzgrünes Gipfeltreffen, für das Domradio mit Engelszungen fast nur lobende Worte fand. Zwischen den Zeilen feiert die katholische Medienplattform die Grünen bereits als Nachfolger der bis dato noch kirchennahen CDU. Das Verrückte: Die Grünen haben sich kaum verändert, dafür ist die Kirche ganz nach links gerückt und bietet sich nun den aufstrebenden linksgrünen Mächten als Steigbügelhalter an.   

„Einzelne Grünen-Politiker und katholische Bischöfe können schon lange gut miteinander. Das Treffen von Kardinal Marx und Grünen-Chef Habeck markiert nun ein neues Kapitel einer turbulenten Geschichte,“ jubiliert KNA-Autor Ludwig Ring-Eifel und zitiert eine ZEIT-Beilage „Christ und Welt“, die bereits 2011 prophezeite „Je mehr sich die Ökopartei zur dritten bundesweiten Volkspartei mausert, desto mehr wird sich auch ihr Verhältnis zu den Großkirchen normalisieren“.

Inzwischen sind die Grünen nicht mehr drittgrößte, sondern größte Volkspartei, und bekommen in katholischen Hochburgen wie Köln, Trier oder Münster mehr Stimmen als die CDU. Und da sich die Kirche wie alle Jahrhunderte zuvor stets den Mächtigen anbiedert, ist es nur logisch, dass sich Grüne und Katholische Kirche zur unheiligen Allianz zusammenfinden, zu einem „symbolträchtigen Treffen“ im Machtzentrum Berlin. Nach einem Fotoshooting traten der oberste Vertreter von Deutschlands mitgliederstärkten Staatskirche und der zukünftige grüne Bundeskanzler vor die Mikrophone und verkündeten laut Domradio in einer  gemeinsamen Presseerklärung, „man habe über Fragen einer werteorientierten Politik und die Veränderung der parteipolitischen Landschaft gesprochen. In der Sozialpolitik stimme man in vielem überein – etwa darin, dass Märkte den Menschen dienen müssten, nicht umgekehrt.“  Zudem forderten beide Seiten eine Bekämpfung von Kinderarmut, eine Verbesserung der Altenpflege sowie die Bekämpfung von Wohnungsnot als Kernfragen einer global gerechteren Gesellschaft.

Beide Seiten wollen „die offene Gesellschaft und die freiheitliche Demokratie stärken.“ Oder besser formuliert das, was beide Seiten unter „freiheitlicher Demokratie“ verstehen. „Das Menschenbild der katholischen Soziallehre und ein aufgeklärter Humanismus machen dies zu einer gemeinsamen Aufgabe“, heißt es laut Domradio, „in dem streckenweise fast schon philosophisch formulierten Statement“.

Eigentlich müsste schon beim Zusammenwirken beider Begriffe die Allianz zusammenfallen wie ein Kartenhaus, denn „aufgeklärter Humanismus“ verträgt sich nicht mit dem „fundamentalistischen Islam“, den sowohl die katholische Kirchen als auch die Grünen unter dem Vorwand der „Religionsfreiheit“ dulden und fördern. Zum Beispiel beim Streit um Burkinis in Schwimmbädern oder Kopftüchern für Kita-Kinder, die nun wirklich jedem „aufgeklärtem Humanismus“ wiedersprechen, verletzten sie doch die Freizügigkeit und auch Gleichberechtigung der Geschlechter. So sind es am Ende wohl eher die Widersprüchlichkeiten bis hin zur Verlogenheit, die Kirche und Klimaapostel verbindet. In anderen Punkten gibt es nach wie vor Differenzen, zum Beispiel in Sachen Abtreibungen und im Feld der „sexuellen Selbstbestimmung“.

Das hat in der Vergangenheit besonders in den 80zigern, ja bis über die Jahrtausendwende hinaus zu heftigen Kontroversen geführt, weiß auch Ring-Eifel zu berichten. Doch in den meisten Punkten – Stichwort Kapitalismus Kritik, Klimaschutz, „Bewahrung der Schöpfung“ und der bereits angesprochenen grenzenlose Flüchtlingspolitik sind sich Kirche und Grüne im wahrsten Sinne des Wortes grün. Die Jahre heftiger Verbalattacken sind vorbei. Konservative Bischöfe wie Joseph Höffner, Johannes Dyba oder Joachim Meisner – Letztgenannter wurde von den Grünen als „Hassprediger“ bezeichnet – liegen längst auf dem Friedhof. Heute trifft ein roter Marx einen grünen Habeck und ein islamhöriger Kölner Kardinal Woelki dreht bei den Toten Hosen laut sein Radio auf. Wer stellt sich dem heutigen Establishment entgegen, dass komplett alle Bereiche beherrscht und keine Gegenkultur duldet und sogar verfolgt? Ein Land ohne starke Opposition endet fast immer in einer Diktatur. Die ist nach dem Treffen von Marx und Habeck wieder ein Stück näher gerückt. (KL)

 

 

 

 

 

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30 Kommentare

  1. Habeck sagt selbst, dass er mit Deutschland noch nie etwas
    anzufangen wusste und es auch immer noch nicht weiß. Das
    ist natürlich eine famose Voraussetzung um deutscher BK zu werden.

  2. Wenn Habeck seinen Irrsinn umsetzen kann, kommt es zum Krieg gegen die eigene Bevölkerung und gegen die Nachbarländer. Danach wird es kein Deutschland mehr geben, die Alliierten werden dann die Beute aufteilen und nie mehr zusammenfügen.

  3. Habecks Äusserungen zur Demokratie lassen schlimmes ahnen. Nur wenn nehmen die Grünen als Feindbild ? Jede ordentliche Diktatur lebt davon einen sichbar gemachten Feind zu haben, den es zu bekämpfen gilt. Kommt jetzt nach Wilhelm und Adolf der Robert ? Er sollte immer daran denken das sich andere Länder ihre Massenvernichtungswaffen nicht per Schulstreik abnehmen lassen, selbst wenn deutsche Gymnasiasten dann ein ganzes Jahr Streiken.
    Das wird böse für Deutschland und die Deutschen enden, was ist aus dem „Nie wieder“ geworden ?

  4. Seit 1965 ist der Widerstand der RKK (mit der EKD in ihrem Gefolge) gegen die Förderung von Abtreibung, Familienzerstörung und zügelloser sexueller Buntheit, gegen die Koranverwirrtheit, Islamisierung und den Bildungsabbau immer geringer und unwichtiger geworden, .

    sodaß sie sich immer wohler an der Seite der Gelbschwarzrotrotgrünen fühlt – am wohlsten natürlich immer an der Seite von denen, , die davon am meisten Zustimmung beim Stimmvieh erfahren – und sind nun mal derzeit die Grünen.

  5. Habeck.
    “ … die Märkte müssen den Menschen dienen, … “
    .
    Da hat der kleine Habeck wohl übersehen, daß die Kirche auch ein Kleinkrämerladen ist und noch nie den Menschen gedient hat.

  6. Katholiken segnen alles ab, auch die Unvernunft. An was erinnert mich das doch noch gleich? Waren daran nicht auch die Kirchenfürsten beteiligt? Allerdings war die Farbe braun. Jetzt grün. Das passt gut zusammen, Ironisch gemeint.

  7. Hat der Macht-geile Marx ( also der Kardinal…) sein Kreuz wiedergefunden?

    Es wäre vermutlich ehrlicher, es ganz abzulegen und in eine moslimisch – vegane Windradsekte als Ölkännchenträger einzutreten!

  8. Hoffentlich kommen die Grünen schnell an die Regierung und in das Kanzleramt.
    Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.

  9. Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht. Ja, lasst die Grünen an die Macht, dann kommt der Kollaps schnell, und anschließend wird etwas Alternatives und hoffentlich wirklich Demokratisches aufgebaut mit Fakten und ohne Lügen und Verbrechen. Die Kirche hat jedenfalls eine sehr lange Verbrechenstradition!

    • Vonwegen:“Dann kommt der Kollaps schnell!“
      Die werden genau so hemmungslos wie ihre Vorgänger immer weiter rumwurschteln, bis aus unsereins nichts mehr rauszupressen ist –
      und dann ist erstmal Schicht im Schacht mit Demokratie und so.
      Wenn´s nichts mehr zu Fressen gibt, ist Anarchie angesagt! 😢

  10. Herr Habeck und Herr Marx sollten überlegen dass es eine offene Gesellschaft
    nicht klimaneutral geben kann.
    Diesen Spagat schaffen weder die Grünen, die nicht für den Erhalt der Umwelt
    stehen (z.B. Vogelschredder) noch die Amtskirchen, die nicht im Sinne der
    Schöpfung arbeiten.

    • Nur eine „Gesellschaft“ aus Toten kann klimaneutral sein! Und dazu müssen sie auch schon länger hier sein tot sein!

    • Argumentativ sind die ja schon auf dem Weg „Kinder sind ein Umweltverbrechen“ usf. !
      Die logische Konsequenz aus dem co2-Faschismus ist die Ausrottung allen Lebens auf der Erde.
      Jetzt fällt den Deppen ihr nie geklärter und problematisierter Naturbegriff auf die Füße! Sie sind eben eher gefühlig prollig feist und weniger kritisch intellektuell. C.Roth und KGE oder A.H. sind derselbe Genpool.

    • Die Grünen standen nie für Umweltschutz oder Frieden, vielleicht
      ein paar Exemplare.
      Deren Ökofaschismus kommt aus der gleichen finsteren Kaderschmiede
      die seit Babylon die Welt in Kriege stürzte.
      Und als Schuldkult besetzte „Hasser“ unseres Vaterlandes hatten
      die Strippenzieher keine schlechte Wahl getroffen.
      Aber das Gesetz der Wechselwirkung wird sie mit aller Macht
      wegfegen. Nur noch ein wenig Geduld.:-)

    • Grünen nie für Umweltschutz : d’accord!
      Totalitarismus in kryptischer Form durch Hypermoralismus.
      Sehe ich genauso!

      Sind wir schnell wieder los? Leider wohl nicht…! Wie wollen Sie eine Volksdiktatur los werden, solange die Leute zu blöd sind? Und das, die Dummheit, wird eher zunehmen.

    • Die Klimalüge ist leicht zu entlarven, denn die ist durchsichtig
      wie der Ablasshandel der Katholischen Kirche.
      Es laufen weltweit Bestrebungen gegen die luftgedeckte
      Währung, ein Zerfall des Zentralbankensystems wird auch
      die Ökofaschisten wegspülen und mit Ihnen das Parteiensystem.:-)
      Auch zu Zeiten der NSDAP waren die Leute nicht klüger, aber 10 %
      Aufgewachte reichen um die Opportunisten auf die Lügen
      aufmerksam zu machen.

    • Klimalüge ist leicht zu entlarven, denn die ist durchsichtig eben! Und trotzdem wird über einen Kanzler Habeck geschwafelt und 30Prozent wählen grün…

    • Alles Psychologie und Ablenkung:-)
      Vielleicht soll der Wähler dankbar sein wenn Merkel noch einmal
      antritt um Habeck zu verhindern:-)

    • Ach wissen Sie, ich sehe das lakonisch: Sollen die Menschen doch kriegen, was sie wollen: Mit Habeck nach Venezuela! Mit Merkel über die UN — richtig, nach Venezuela!

  11. Auf, auf ins politische grüne Nirwana. ja man erlebt und erfährt immer mehr von Unmöglichem, jetzt sogar mit kirchlichem Segen. die Kirche sollte die Seelen retten und sich aus der Politik heraus halten. Vielleicht existieren auch interne Bande zwischen Grünen und Kirche, wer weiß, wer weiß. Alles nur noch Irrsinn!

    • Da sind Sie der Wahrheit schon sehr nahe gekommen.:-)
      „Seelen“ die auf die Grünen und die Kirche vertrauen verlieren ihren
      freien Willen und Geist.

    • Da sind Sie der Wahrheit schon sehr nahe gekommen.:-)
      „Seelen“ die auf die Grünen und die Kirche vertrauen verlieren ihren
      freien Willen und Geist.

  12. Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun. Es wird immer idiotischer in der deutschen Politik. Anders kann man kaum noch sagen.

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