Todenhöfer gibt mal wieder den friedlichen Israelhasser

Jürgen Todenhöfer (Bild: Screenshot)

Jürgen Todenhöfer, islamophiler Nahost-Versteher mit einer „absonderlichen Sympathie für jene Gewalttäter (…), die gegen den Westen kämpfen“, gibt uns wieder einmal eine Kostprobe seines Könnens: Ein böser israelischer Soldat hat den Friedensengel Todenhöfer mit einem Gummigeschoss in den Rücken geschossen.

Der Publizist und ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Jürgen Todenhöfer ist einer der eifrigsten und wohl auch einer der populärsten deutschsprachigen  Israelhasser. Kritiker bezeichnen den ehemaligen CDU-Parteigänger schon mal als „kriegsbegeisterten Militärpfarrer“ oder „überdrehten Gotteskrieger“. Nun gibt es einmal mehr eine Kostprobe seines propagandistischen Tuns: Nur weil er mit einem pro-palästinensischen Schild an der Grenze zu Israel herumläuft – wieder einmal umringt von Frauen und Kindern – sei er von den bösen Israelis mit einem Gummigeschoss in den Rücken geschossen worden.  Zwar bestätigen seine palästinensischen „Mitdemonstranten“, nachdem sie den „israelischen Beschuss“ eifrig auf Video mitdokumentierten, „Es ist nichts, er ist ok“, aber Todenhöfer zieht seine Anti-Israel-Show durch und macht sich einmal mehr wichtig.

Auf seiner Facebook-Seite dann das Video, wo er medienwirksam – der deutsche Mainstream wie n-tv berichtet willig – und unter dem tosenden Beifall seiner israelfeindlichen Anhängerschaft sein Geschichtlein erzählt:

An dieser Stelle kurz noch einmal an Todenhöfers manipulatives Talent erinnert:  Zu einem von Todenhöfer verbreiteten Foto, das ihn während des Gazakrieges 2014 in den Trümmern eines zerbombten palästinensischen Hauses umgeben von Kinderspielzeug zeigte, fragte sich nicht nur der Publizist Klaus Kelle in der Rheinischen Post, warum die Spielwaren so „sauber und unversehrt“ gewesen seien, als wären sie „kurz vorher in einem Laden gekauft worden“. Der 78-jährige Islamfreund Todenhöfer zeigt sich zudem tief überzeugt davon, dass Muslime heute „den neuen Judenstern“tragen und vom bösen Westen als Terroristen ausgegrenzt würden.

Todenhöfers Auftritte in Wort und Bild zeige eindrucksvoll, was dabei herauskommt, wenn moralingetränkter Selbstinszenierungseifer und eklatanter Mangel an Urteilsvermögen zusammentreffen, aber eines müsse man Todenhöfer lassen, meint mena-watch: In Sachen Heuchelei ist er ein Experte mit langjähriger Erfahrung. (SB)

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9 Kommentare

  1. In der Hinsicht hat der Mann Recht, kein Wenn und kein Aber.

    Und nein, es ist nicht die „einzige Demokratie“ im Nahen Osten, das ist Bullshit. Ein Apartheitsstaat“ ohne Gleichen. Je eher das Regime dort verschwindet desto besser für die Weltgemeinschaft. Dieser Drecksstaat bedroht die ganze Welt mit seiner „Samson-Option“.
    (Macht Euch schlau). Und nein: Meine oberste „Staatsräson“ (wie es das Merkel vor dem Knesset sagte) ist bestimmt nicht der Schutz Israels. Die gehen mir am Allerwertesten vorbei.
    Von unseren Steuergeldern wurden diesem Verbrecher-Regime U- Boote finanziert, die Atomwaffen abfeuern können. Israel kotzt mich an und muss meiner Meinung nach boykottiert werden und von der Staatengemeinschaft ein für alle mal geächtet werden.

    Wer Wind sät wird Sturm ernten.

  2. Schön, dass Ihr den auch einmal thematisiert. Ich habe vor Kurzem sein Buch „Wer weint schon um Abdul und Tanaya“ gelesen. Er hat vor mittlerweile Jahrzehnten per TV-Aufruf für ein Flüchtlingslager in Pakistan/Afghanisten um Geld gebettelt. In gutem Glauben spendete mein Vater eine beachtliche Summe von seiner kleinen Invalidenrente. In diesem Buch lese ich jetzt, dass die zusammengekommenen Millionen für dieses Lager verwendet wurden, aus und in dem sich die späteren Taliban entwickelt haben. Mein Vater würde sich im Grabe umdrehen ob eines solchen Betruges und einer solchen Täuschung von hilfsbereiten Menschen, er hätte niemals gewollt, für eine solche Terrorherrschaft zu spenden.

  3. Der Mann ist einfach völlig naiv. Aber sein Besuch im IS Gebiet hätte sich nicht jeder getraut.

  4. Und ich dachte ernsthaft, der ist schon lange in die Gerontopsychatrie eingewiesen worden und wohnt dort in einer WG mit anderen „Politüberfliegern“ mit Altersstarsinn und Verfolgungswahn.

  5. Auf Aktion kommt Reaktion. Man kann nur an Personen, die agieren (Palästinenser) Forderungen stellen. Reaktion entspricht der Aktion, somit muss Israel so reagieren, wie
    sich die Palästinenser benommen hatten.

    Richtig wäre also: „Dear Palestinians, please treat the Israelis the same way you want to be treated“

    Aber Physik, oder einfach nur logisches Denken scheint dieser fanatischen Person fremd zu sein.

  6. Was aus nützlichen Idioten wird – das konnte man in der Geschichte immer wieder sehen… Glauben Leute wie Todenhöfer ernsthaft, daß die fröhlich und friedlich alle zusammen leben und weiter ihren Platz innehaben, wenn diese „dunkle Religion“ an die Macht kommt?
    Altersstarrsinn oder Demenz?

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