Inside Antifa: Gefährliche Undercover-Recherche

Ein Prozent

Antifa (Symbolbild: shutterstock.com/Von Shawn Goldberg)
Antifa (Symbolbild: shutterstock.com/Von Shawn Goldberg)

Petar B. ist Student. Und er ist Mitglied der patriotisch gesinnten Burschenschaft Markomannia Wien zu Deggendorf. Das wurde ihm zum Verhängnis: Über Monate hinweg recherchierte B. auf eigene Faust in der niederbayerischen Antifa-Szene. Dann wurde er enttarnt. Linksextremisten umzingelten und attackierten ihn. Nur durch einen glücklichen Zufall konnte er entkommen. Die Bürgerinitiative „Ein Prozent“ berichtet über das „linke Netz in Passau“.

Passau ist eine beschauliche Stadt im Osten Bayerns. Die konservative Haltung ihrer Bürger spiegelt sich auch in den Wahlergebnissen wider. Doch an der Universität kämpfen linksradikale Gruppen um die Deutungshoheit.

Das Netzwerk der Linken reicht von dem Linken-Politiker Josef Ilsanker, Landesvorstandsmitglied seiner Partei, über den „Runden Tisch gegen Rechts e.V.“, die Hochschulgruppe „LUKS Passau“ bis hin zur offen linksradikalen Gruppe „NullAcht51“, die via Facebook auch die VS-beobachtete, linksextreme Kampagne „NIKA“ unterstützt.

Interesse und Neugier an den Zusammenhängen dieses Netzes haben Petar B. vor einigen Monaten dazu veranlasst, „undercover“ zu recherchieren. Wir haben mit ihm über seine Recherchen, linke Strukturen und gewaltbereite Extremisten gesprochen.

Undercover unter Linken: Das Interview

„Ein Prozent“: Seit einigen Monaten recherchierst Du „undercover“ in regionalen Antifa-Strukturen in Südostbayern. Warum hast Du Dich zu diesem Schritt entschlossen? Welche Beweggründe haben Dich dazu veranlasst und was genau hast Du unternommen?

Petar B.: Immer wieder hört man von linken Übergriffen auf konservative, aber auch unpolitische Studenten. Ich wollte herausfinden, in welchen Strukturen sich diese gewaltbereiten Linksextremisten befinden und wie gut sie vernetzt sind. Deshalb habe ich regelmäßig an Treffen der Gruppe „NullAcht51“ teilgenommen, mich eingebracht. Ich bin auf Demos mitgefahren und war auf einschlägigen Konzerten.

„EP“: Über Wochen hattest Du Einblick in linksradikale Strukturen. Welches Bild konntest Du Dir in dieser Zeit machen?

B.: Meine Recherche hat mir gezeigt, dass augenscheinlich moderate und extremistische Linke zusammenarbeiten. Gewaltanwendung und Verbrechen sind selbst für die Moderaten kein moralisches Dilemma, sondern höchstens ein Imageproblem. So wurde im Parteibüro des Linken-Politikers Josef Ilsanker offen über die Zerstörung von AfD-Wahlplakaten gesprochen. Auch Gewalt gegen Studentenverbindungen wurde thematisiert.

Doch das sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch die Antifa-Gruppen mit Problemen zu kämpfen haben: Absprachen werden nicht eingehalten, Termine verpennt. Außerdem kracht es immer wieder zwischen verschiedenen Gruppierungen, etwa zwischen zionistischen und anti-zionistischen Gruppen oder auch zwischen dem akademischen und dem nicht-akademischen Flügel. Überhaupt hatte ich den Eindruck, dass die ganze linke Szene extrem fragil ist.

Ein skurriles Detail: Bei Zustimmung wurde z.B. nicht geklatscht. Angeblich, um den Vortragenden nicht zu stören. Stattdessen musste man die Arme heben und mit den Händen wackeln.

„EP“: Welche Netzwerke konntest Du identifzieren?

B.: In Passau arbeiten alle linken Strukturen zusammen. Die linke Hochschulgruppe, der „Runde Tisch gegen Rechts“, die Linke und weitere verschiedene linke Gruppen ziehen an einem Strang mit militanten Antifaschisten.

„EP“: Glaubst Du, man kann diese Erkenntnisse verallgemeinern?

B.: Ich schätze, dass die Situation überall in Deutschland ähnlich ist. Passau ist nicht gerade für seine starke linke Szene bekannt. Dass die Vernetzung vermeintlich „zivilgesellschaftlicher“ Akteure und radikalen Linken auch hier bereits so weit fortgeschritten ist, hätte ich mir nicht einmal träumen können.

„EP“: Gibt es denn konkrete Beispiele für die antidemokratische und menschenverachtende Haltung der Linksradikalen?

B.: Da wären zunächst einmal die bereits genannten Straftaten zu erwähnen. Außerdem wurden immer wieder Organisationen und Veranstaltungen beworben, die sich offen zu Anarchie und Staatsfeindlichkeit bekannten – im Büro eines Lokalpolitikers und regionalen Ver.Di-Vorstandsmitgliedes.

„EP“: Vor wenigen Tagen wurdest Du enttarnt. Wie ging das vonstatten? Hattest Du nachträglich Probleme mit militanten Antifaschisten? Wenn ja, welche?

B.: Am 6. Juni wollte ich an einem Vortrag der ultralinken Gruppe „LUKS“ teilnehmen. Doch im Vorfeld wurde ich von fünf militanten Antifaschisten gestellt. Obwohl sie sich weitgehend vermummt hatten, konnte ich einige von ihnen identifizieren. Geholfen hat mir das zunächst nichts. Ich wollte mich zurückziehen, doch sie verfolgten mich. Als die Gelegenheit günstig war, griffen sie an. Sie schubsten mich, packten und würgten mich und schlugen nach mir.

Irgendwann gelang es mir, dorthin zu laufen, wo andere Studenten waren. Doch sie ließen nicht von mir ab. Sie umzingelten und bedrohten mich. Außerdem wollten sie mich zwingen, ihnen mein Handy auszuhändigen, weil sie dachten, ich hätte Bilder gemacht. Irgendwann sind sie dann abgezogen.

„EP“: Glaubt man den etablierten Medien ist Linksextremismus ein „aufgebauschtes Problem“. Überhaupt ist der „Kampf“ gegen die Bedrohung von links in Deutschland nicht der Rede wert. Wie bewertest Du die Gefahr, die aus dieser gewollten Blindheit resultiert?

B.: Es ist gefährlich, vor linker Gewalt die Augen zu verschließen. Das Problem sind die stabilen und weitreichenden Netzwerke, darunter Politiker, Aktivisten, Journalisten und – auch Gewalttäter. Durch Drohungen und Einschüchterungen beeinflussen sie die politische Landschaft negativ. Mit Demokratie und Menschlichkeit hat das nichts zu tun.

„EP“: Welche Konsequenzen ziehst Du aus Deinen Erfahrungen? Welche Maßnahmen willst Du ergreifen?

B.: Ich musste feststellen, dass es eine Vielzahl radikaler, verfassungsfeindlicher und undemokratischer Strukturen gibt, die vom Staat scheinbar völlig ignoriert werden. Das Problem: Opfer können sich kaum wehren. Die Polizei weiß von meinem Fall, auch die Namen der Angreifer wurden den Beamten genannt, doch rauskommen wird dabei wohl nichts.

„EP“: Welche Maßnahmen sollte eine patriotisch-konservative Widerstandsbewegung ergreifen, um ein Vordringen des linken Selbsthasses zu verhindern?

Jeder sollte sich bewusst machen, dass die Grenze zwischen moderaten und radikalen Linken extrem schwammig ist. Sie arbeiten zusammen. Aufklärung ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.

„EP“: Petar, vielen Dank für das Gespräch!

Auch die „Passauer Neue Presse“ berichtete in ihrer heutigen Druckausgabe von dem Vorfall. Die Universität wollte sich auf „Ein Prozent“-Nachfrage nicht dazu äußern und verwies auf die laufenden Ermittlungen der Polizei. Die radikallinke Gruppe „LUKS“ leugnet den Vorfall auf Facebook.

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23 Kommentare

  1. „…. Antifa und Linksextreme einer bundesweiten Terrororganisation gleichzusetzen die zum Glück aller noch keinen Menschen umgebracht hat.“
    Doch haben sie, zwar nicht direkt, aber indirekt. Ulbricht oder Honnecker haben auch an der Grenze zur „DDR“ direkt niemanden erschossen. Man muß nicht direkt tätig werden, selbst Buchhalter werden ja bei uns als Massenmörder verurteilt, also warum nicht die ANTIFA, die zumindest indirekt, durch die Unterstützung der „Flutlinge“, an den zahlreichen Morden und Vergewaltigungen beteiligt war. ANTIFA – verbieten!!!!!!

    • Sie schreiben: „selbst Buchhalter werden ja bei uns als Massenmörder verurteilt, also warum nicht die ANTIFA“ – weil nachdem die SED Dame Merkel die Führung übernahm, die DDR neu ausgebaut werden soll, sicherlich nicht russisch orientiert, sondern es soll der unternehmenssozialistische Weg ausgebaut werden. Wie bei Hitler sind manchmal Gruppen gewalttätiger Menschen erforderlich, um Widerstände zu brechen.

      Deutschland, das Auswandererland. Traurig für die, die hier Grundbesitz haben.

  2. Schade, dass es ihm nicht gelungen ist, die Finanzierungsströme offenzulegen. Wenn die ideologisch so uneins sind, dann werden die nur noch vom Geld zusammengehalten. Wäre doch interessant, wo genau das herkommt.

    • Wenn „Die Linke“ involviert ist, wäre mal nachzuhaken, wo das SED-Vermögen geblieben ist. Den Rest bezahlt der ultralinke SPD-Rand aus seinem Familienministerium als „Kampf gegen Rechts“.

    • Leider bin ich schon lange aus dem Studentenalter draußen, sonst würde ich mich selbst auch unter die Menschenhasser mischen, um Licht ins Dunkel zu bringen.

  3. „…. Antifa und Linksextreme einer bundesweiten Terrororganisation gleichzusetzen die zum Glück aller noch keinen Menschen umgebracht hat.“
    Doch haben sie, zwar nicht direkt, aber indirekt. Ulbricht oder Honnecker haben auch an der Grenze zur „DDR“ direkt niemanden erschossen. Man muß nicht direkt tätig werden, selbst Buchhalter werden ja bei uns als Massenmörder verurteilt, also warum nicht die ANTIFA, die zumindest indirekt, durch die Unterstützung der „Flutlinge“, an den zahlreichen Morden und Vergewaltigungen beteiligt war. ANTIFA – verbieten!!!!!!

  4. So lange die Antifa und die daran angeschlossenen Gruppierungen, Stiftungen und Vereine nicht endlich als kriminelle oder terroristische Vereinigung klassifiziert werden, können diese, auch durch den Schutz duch die linksgerichtete Justiz (Richter, Staatsanwälte usw.) und Exekutive (Polizisten), weiterhin unbeschadet agieren und Leib und Leben von Menschen bewusst oder unbewusst bedrohen bzw. gefährden. Durch die Vernetzung mittels des Internet und die darüber organisierte Koordination der einzelnen Gruppen für gemeinsamme Aktionen, sind Antifa und Linksextreme einer bundesweiten Terrororganisation gleichzusetzen die zum Glück aller noch keinen Menschen umgebracht hat. Ihr Gesinnungsterrorismus und Meinungsdiktatur ohne wirkliche Kompetenz zu den Themen für die sie kämpfen ist deren Religion und gegen einen ideologischen Glauben kann niemand erfolgreich argumentieren. Armes Deutschland!

  5. Antifa, sowie alle Links Opportunisten wie Grüne Linkspartei (SED), SPD CDU/ CSU sind mittlerweile als eine einzige Farce wahrnehmbar! Links bleibt eben Link bis ins Mark! Alles falsche Fuzziger mehr nicht!

  6. „… sich offen zu Anarchie und Staatsfeindlichkeit bekannten – im Büro eines Lokalpolitikers und regionalen Ver.Di-Vorstandsmitgliedes.“
    Im Kampf gegenüber „Rechts“ wird sofort der Staatsschutz aktiv, bei linken Terroristen und Feinden des Grundgesetzes passiert nichts, außer linkem Gejohle im Bundestag, wenn die AfD die Verbrechen der Antifa thematisiert. Braucht es da noch weiterer Beweise wie weit kriminelle Verflechtungen reichen?

  7. Es ist systemisch. Eine Anleitung fast, wie eine kriminelle Organisation z.B. eine
    Stadt übernimmt. Genau so ging Al „Scarface“ Capone in Chicago vor.
    Erst mal musste die politische Voraussetzung zur Machtübernahme und vor allem
    zum Geld machen geschaffen werden. Das erledigten die Politiker. Mit heuchler –
    ischen, scheinmoralischen Argumenten, wie Sittenerhaltung ect, führten sie die
    Prohibition ein. Was nützt die Moral, wenn der Durst bleibt ? Also das Problem
    erledigten die Mobster gerne, verdienten Unsummen ,von denen ein Teil an die
    Politik und an die leicht käuflichen Medien zurückfloss.Noch ein Teil floss an will-
    fährige Gruppen oder Sekten, die nur zu gerne bereit waren, unter dem Schutz
    von Als Tommy Gun wahllos auf alle Gegner der Verbrecher einzuschlagen.
    Fast wäre die Stadt im Verbrechen untergegangen. Dann besann man sich „ganz
    oben“ ,dass es nun genug des Blutsäufens sei, genug Geld gemacht und politische
    Gegner unter der Erde lagen,und es an der Zeit ist, sich selbst als Retter zu
    profilieren, und diesen Itaka Capone nach Sing Sing zu schicken !
    Ich glaub wir hier in Deutschland brauchen noch bissi, bis der Blutdurst unserer
    gestrengen Despotin gestillt und die Habgier ihrer gierigen Capos befriedigt ist !

  8. Aus brutalen Straßenschlachten der 70er und 80er Jahre heraus, gelangten bestimmte Strategen bis ganz oben in die Politik. Der Bundestag, immer eine Heimat für reichlich Burschenschaftler, mit und ohne Mensur, sowie Freimaurern, aber auch von Gruppen wie den #Fabianern, wurde im Laufe der Jahre mit seinem gesamten Koordinatensystem verschoben. Besonders seit der Wiedervereinigung, als sich die Alliierten teilweise scheinbar zurückzogen, füllten andere Gruppen das Vakuum aus, wie etwa alte Stasi – Seilschaften bzw. Lobby, #Deepstate usw. Schäuble scheint der Einzige, der noch Mensur hat. Das politische und gesellschaftliche Koordinatensystem hat sich so weit verschoben, dass die Friedrich-Ebert-Stiftung, in ihrer dubiosen #MitteStudie, die Mitte nach rechts einordnen wollte – ein Rohrkrepierer mit mäßigem Erfolg. Allerdings hat #Gauck das aufgegriffen, und möchte die CDU wieder zur Heimat für solche „Neurechten“ machen? Doch da haben wir ein Problem: Mittlerweile liegen so viele Rechtsverstöße und eigentlich schon Straftaten vor, so dass es einer tiefer gehenden „Reinigung“ bedarf. Der „Ruck“, den seinerzeit Altbundespräsident Herzog forderte, reicht nicht mehr aus. Aber die Weichen sind wohl bereits gestellt, so dass wir heute eine Art #HumptyDumpty Effekt haben: Wir müssen die Suppe bis zum Tellerboden auslöffeln, wo dann evtl. wieder ein bisschen Demokratie und Rechtsstaat zum Vorschein kommen? Siehe dazu auch die Vorhersagen für Europa des US-Think Tanks #STRATFOR, der ja bereits die #Migrationswelle so detailgenau vorhergesagt hat, als ob sie daran beteiligt gewesen wären 😉 https://youtu.be/lBYcuJb6Qb0

    • Hmm, bei dem ehrenhaften Verhalten des Burschenschaftlers Schäuble,

      möchte ich schon gerne wissen, an welcher Körperstelle er seine Mensur
      hat.

  9. Offensichtlich hat man in diesem Land keinen oder nur wenig Schutz, wenn man nicht die gewünschte politische Meinung vertritt.

  10. Respekt, lieber Petar! Es gehört viel Mut dazu, sich unter die kriminellen Menschenhasser zu mischen. Ich hoffe, dass es weitere V-Leute geben wird, die uns Einblicke in diesen dunklen Sumpf geben. Von der Polizei ist leider absolut nichts zu erwarten, außer dass „der Staatsschutz ermittelt“.

    PS: Sitzen eigentlich die Verbrecher von Frank Magnitz schon hinter Gittern?

    • Ganz,ganz sicher !! Man verhört warscheinlich alle Schulkameraden
      des Verdächtigen Magnitz, ob der sich mal am Äpfel klauen beteiligt
      hat !

  11. Ich würde unter den Idioten sicher sofort auffallen, wenn man sich ständig die Nase zuhalten muss 😉

  12. „… sich offen zu Anarchie und Staatsfeindlichkeit bekannten – im Büro eines Lokalpolitikers und regionalen Ver.Di-Vorstandsmitgliedes.“
    Im Kampf gegenüber „Rechts“ wird sofort der Staatsschutz aktiv, bei linken Terroristen und Feinden des Grundgesetzes passiert nichts, außer linkem Gejohle im Bundestag, wenn die AfD die Verbrechen der Antifa thematisiert. Braucht es da noch weiterer Beweise wie weit kriminelle Verflechtungen reichen?

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