Falscher Paketbote schlägt mit Hammer auf Opfer ein

Foto:Von Rido/shutterstock

Berlin – Bei einem Überfall in Reinickendorf hat ein Unbekannter, der sich als Postbote ausgab, einem 52-Jährigen schwere Kopfverletzungen mit einem Hammer zugefügt. Nachdem er den Mann ausgeraubt hat, flüchtete er mit seiner Beute.

Am Freitagnachmittag klingelte ein unbekannter Mann an der Tür eines 52-Jährigen am Reinickendorfer Freiheitsweg und gab sich als Paketbote aus. Als das Opfer die Tür öffnete, attackierte ihn der Täter ihn mit einem Hammer und drängte ihn zurück in die Wohnung im ersten Obergeschoss. Dort schlug der Unbekannte weiter auf sein Opfer ein und durchsuchte danach die Räume. Dem 52-Jährigen gelang es, sich in den Hausflur zu flüchten und dort um Hilfe zu rufen. Der Täter folgte seinem Opfer, zog ihn wieder in die Wohnung zurück, verschloss die Wohnungstür und schlug erneut mit dem Hammer auf ihn ein.

Wie der Tagesspiegel berichtete, alarmierten Nachbarn währenddessen die Polizei. Als diese eintrafen, sprang der Täter vom Balkon in den Innenhof und flüchtete mit der Geldbörse und dem Handy seines Opfers, der mit schweren Kopfverletzungen in einem Krankenhaus stationär aufgenommen wurde.

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10 Kommentare

    • Meine erste Patentantwort wurde gelöscht, also gebe ich eine zweite. Versuchen sie das öffnen der Tür ohne Ritterrüstung zu vermeiden.

  1. Nirgendwo ist man mehr sicher. Zustände wie in Afrika. Ist ja auch logisch, wenn man halb Afrika ins Land holt.

  2. Bei den vielen Paketdiensten und null Vorraussetzungen für die Bewerber, wäre ich erstmal nicht sicher ob es ein falscher“ oder echter Paketbote gewesen ist.

  3. Ich weiß nicht welche Voraussetzungen ein Bewerber für die Paketdienste erfüllen muss, gute Deutschkenntnisse sind offensichtlich nicht dabei.

    • Nein, bei uns treten sie bereits allein auf. Bislang schwierig mit der Kommunikation, aber höflich. Da ich Zaun habe und dahinter großen Hund, halten sie auch einen Mindestabstand ein. Rauf geht es gar nicht,also aufs Grundstück

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