Chef des Deutschen Bühnenverein erfindet Meuthen-Nazi-Zitat

Ulrich Khuon (Pressebild: © Arno Declair)

In einem Interview mit der „dpa“ führte der Chef des Deutschen Bühnenverein, Ulrich Khuon, ein angebliches Zitat von AfD-Chef Jörg Meuthen an, das diesen in NS-Nähe rückt. Nun stellte sich heraus, dass Khuon das Zitat erfunden hat und es von Meuthen nicht getätigt wurde.

Der Deutsche Bühnenverein warnt gegenüber der dpa unter der Überschrift „Deutscher Bühnenverein sorgt sich wegen rechter Einflußnahmen“ davor, die Programmgestaltung der Theater ideologisch zu instrumentalisieren. Seit dem Aufstieg der Rechtspartei AfD würden Kunstbetriebe zunehmend beschuldigt, politische Positionen der aktuellen Regierung zu vertreten, sagte Bühnenvereinspräsident Ulrich Khuon vor der am Freitag beginnenden Jahrestagung des Verbands in Nürnberg. „Dabei ist es doch gerade die Neue Rechte, der ein unkritisches Gesinnungstheater, ein völkisches, nationalistisches Theater als Ideal vorschwebt“, beschwert sich Ulrich Khuon, Präsident des Deutsche Bühnenverein (DBV), laut der Schwäbischen. Neben Störaktionen sogenannter identitärer Gruppen werde versucht, über die Kürzung der Budgets Einfluss auf die Arbeit der Bühnen zu nehmen, berichtet das Blatt in ihrem von der dpa übernommenem Artikel weiter, das allerdings eine Passage, auf die die Junge Freiheit (JF) hinweist, nicht mehr wiedergibt.

Wie die JF berichtet, habe Khuon gegenüber der „dpa“ behauptet, dass die „Neue Rechte“ lediglich ein „Gesinnungstheater“ wünsche, welches ihren Idealen entspräche. So habe Jörg Meuthen beispielsweise die Worte „linksversiffter Kunstkadaver“ benutzt. Diese Wortwahl gleiche der der Nationalsozialisten und ähnele dem Propagandabegriff der „entarteten Kunst“, so Khuon laut der JF.

So wie die Schwäbische übernahmen Lokal- und Regionalzeitungen sowie Nachrichtenportale – von der Badischen Zeitung, über die Neuesten Nürnberger Nachrichten und der Schweriner Volkszeitung bis zu Focus Online – ungeprüft das vermeintliche Meuthen-Zitat vom „linksversifften Kunstkadaver“.

Dass der AfD-Chef diese Formulierung nie gebraucht hat, darauf machte der ein Presseprecher der AfD sowohl die Nachrichtenagentur dpa als auch den Deutschen Bühnenverein aufmerksam. Nach einer kurzen Internetrecherche habe der Bühnenverein laut der JF gestanden, dass sich Verbandspräsident Khuon offenbar geirrt habe und versprach, das gegenüber dpa richtig zu stellen. Die dpa versicherte, eine neue Fassung samt Korrekturhinweis an ihre Abonnenten zu schicken. Was sie auch tat. In dieser hieß es dann aber lediglich: „(Berichtigung: Satz gestrichen) Deutscher Bühnenverein sorgt sich wegen rechter Einflussnahmen“.

Kein Wort davon, dass sich in der vorherigen Version ein, von Herrn Khunon erfundenes Zitat befunden hatte, dass der saubere Herr dem AfD-Chef in den Mund gelegt und ihn so – man kann hier nur von Vorsatz ausgehen – in die Nähe der Nationalsozialisten zu rücken.

Der Deutsche Bühnenverein (DBV) ist der Bundesverband der öffentlichen und privaten Träger der deutschen Theater und Orchester. Dem eingetragene Verein steht Ulrich Khuon seit 2017 als Präsident vor. Khuon ist ebenfalls Intendant des Deutschen Theaters Berlin. (SB)

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41 Kommentare

  1. Im allgemeinem Bühnenbetrieb gibt es ausschließlich nur noch lauter Gustav Gründgens, Heinrich Georges, Hans Albers oder Lilian Harveys und keine von der Qualität einer Marlene Dietrich. Das deutschsprachige Theater wird mangels deutschsprachigen Publikums ehedem bald aussterben.

  2. Alle diese Leute verfügen über keinerlei charakterliche Barrieren, schrankenlos zu lügen, zu diffamieren, zu verhetzen und oft genug zur hassgetriebener Gewaltausübung gegen politische Gegner! Es handelt sich in Wahrheit um die wieder auferstandene Fratze des Faschismus!

  3. Zitat:
    „Seit dem Aufstieg der Rechtspartei AfD würden Kunstbetriebe zunehmend
    beschuldigt, politische Positionen der aktuellen Regierung zu vertreten“

    Das ist ja wirklich noch sehr diplomatisch formuliert.
    Man könnte auch sagen: Die deutsche Kulturszene ist zu 90% links-grün versifft und merkelhörig.
    Es gilt der Grundsatz: Wessen Brot ist ess, dessen Lied ich sing.

    • Auch hier muss man konstatieren: alle gegen AfD ! Das ist die real existierende Demokratie Typus DDR2.

  4. Ulrich Khuon? Noch nie was gehört von diesem linksverwirrten Bühnenheini, und das wird auch so bleiben…

  5. nö,er weiss nix mit Deutschen anzufangen,schon garnicht mit dem Volk.
    Brenzlig wirds dann wohl,wenn er zum Kanzler gekürt werden soll und die Eidesformel runterbeten soll.
    ,,…zum Wohle des deutschen Volkes…,,
    spätestens da sollte er ersticken

  6. Die Fake Newser können ja schlecht sagen wir haben die Story erfunden und Fake News verbreitet. Das obliegt jetzt Meuthen. Es wird Zeit das die AfD einmal aufwacht und solche Elfmeter nicht liegen lässt.

  7. Wenn es gegen die AfD geht sind alle Mittel den sogenannte Gutmenschen recht, deshalb nur anzeigen und öffentlich machen bis die Schwarte kracht

  8. Anzeige wegen Volksverhetzung und Diffamierung ,gleichzeitig Posten räumen und keine Ansprüche mehr geltend machen dürfen.
    fertig.

    • Das ist in unsren SED Staat nicht mehr zu machen.
      Es wird gelogen betrogen beleidigt in Namen der politischen Elite.
      Haupsache die Kohle stimmt.
      Wie heißt es so schön.
      Heil Merkel.
      Und ein wohlwollende mutti.
      Gibt Kohle.
      Ja nach SED Zeiten.
      Aber die werden sich noch umschauen.
      Wen ihre moslemischen jünger kommen.
      Dann ist es vorbei mit lustig.

  9. Wieder ein vorsätzlicher Versuch Herrn Meuthen und die AfD zu diskreditieren! Eine Strafanzeige wegen Verleumdung, Rufschädigung und übler Nachrede sollte Herr Meuthen nicht nur in Erwägung ziehen sondern machen!

  10. Zitat:
    „Seit dem Aufstieg der Rechtspartei AfD würden Kunstbetriebe zunehmend
    beschuldigt, politische Positionen der aktuellen Regierung zu vertreten“

    Das ist ja wirklich noch sehr diplomatisch formuliert.
    Man könnte auch sagen: Die deutsche Kulturszene ist zu 90% links-grün versifft und merkelhörig.
    Es gilt der Grundsatz: Wessen Brot ist ess, dessen Lied ich sing.

  11. Und dieser Verleumder sitzt weiter auf seinem von Zwangssteuerzahlern finanzierten Posten. Ich sitze oft hinter einer Bühne oder (wenn einer da ist) im Orchestergraben. Wir proben intensiv ein Jahr lang, bis wir ein Stück dem Publikum in guter Qualität anbieten. Die Kosten für Raummiete und alles andere sind so hoch, dass wir glücklich sind, wenn wir mit den Eintrittsgeldern die Kosten decken zu können. Wenn nicht, müssen wir sammeln. Keiner von uns bekommt einen Pfennig und neben sehr guten Laien machen viele studierte Musiker und Schauspieler mit.
    Und diese traurige Zunft, die sich Künstler nennen und auf Steuerkosten leben, erdreisten sich, ihren Posten politisch auszunutzen.

  12. Und hätte Meuthen diese Worte gewählt, er hätte kaum damit falsch gelegen!
    Ich bin selbst als Freischaffender Bildhauer im Kunstmilieu in D unterwegs gewesen und würde sagen, dass nur ca 1/5 der Künstler und Galeristen, der Manager und Museumsleute etc. ein kritisches Politikverständnis und v.a. eine kritische Distanz zum Regime haben.
    Und das beileibe nicht aus Überzeugung, sondern auf der Basis weil sie zu feige sind, gegen den Strom zu schwimmen!
    Das kulturelle Ergebnis ist dann auch so: mediokre, unbedeutend, zeitgeistig beliebig.

    Ich meide heute den sog.Kulturbetrieb in D bis auf Ausnahmen.

  13. Nu ja, so lange der Gauklerkönig Kujon nicht dahergewanzt kommt und uns ein
    frisch eingeritztes Hakenkreuz auf seinen Ärmchen präsentiert, von dem er behauptet, Meuthen hätt es ihm eingeritzt, Weidel ihn festgehalten und Höcke
    dazu geschnaderlhüpft, is ja noch nicht soooo schlimm.
    Gelle ?

  14. Ein Nutzloser, der sich die Taschen füllt.
    Kein Wunder, dass er sich so äußert. Alternative zum Theater wäre wohl Hartz IV.
    Diese Menschen bringen eine Gesellschaft nicht voran…

  15. Skurrile Methoden : da wird einfach mal ein Zitat erfunden, das es anschließend durch alle Systemmedien schafft .
    Auf solche Art und Weise wird gerne Rufmord betrieben.
    Man sollte Ulrich Khuon auch einfach mal irgendwelche Zitate oder Straftaten unterstellen und dann später behaupten : “ Oh – da habe ich mich geirrt “ . Ob das folgenlos bleiben würde, wage ich zu bezweifeln.
    Aber gegen die AfD und deren Politiker ist alles erlaubt. Wie damals, als gegen Juden jedes Mittel recht war.

  16. „Kürzung des Budgets“, warum muß immer alles vom „dummen“ Steuerzahler subventioniert werden? Unsere selbstherrlichen, realitätsfremden Künstler können ungeniert jeden Mist von sich geben, ihre künstlerischen Freiheiten ausleben, mißerable Leistungen/Darstellungen bringen, ohne Konsequenzen befürchten zu müßen. Wird ja eh alles subventioniert. Dann sollen doch die Besucher dieser Schwachsinnsveranstaltungen mehr für die Eintrittskarte bezahlen. Und wenn eine Bühne rote Zahlen schreibt, weil den dargebotenen Müll oder die drittklassigen Darsteller niemand sehen will, dann wird diese linke Bude eben dicht gemacht oder die arroganten „Schauspieler“ bekommen weniger Gage.

  17. In vielen Einrichtungen kann man wohl von Kunst nicht mehr sprechen. Vielmehr von Pornodarbietungen und von Linksgrünen „Künstlern“ verschandelte Klassiker.

    • Wenn einem Bewerber nicht der Ruf voraus eilt ein politgetriebener Kulturzersetzer zu sein hat er von vornherein keine Chance an die Theater berufen zu werden. Die haben nicht die Aufgabe die Ästethik der Kunst zu pflegen und zu bewahren sondern sie in Unrat zu ersticken!

  18. Für solche Verlogene werden unsere mühsam erwirtschafteten Steuern verplempert,damit die sich in ihren Lügengebäude es gut gehen lassen.

  19. Seitdem immer mehr sogenannte „Kulturschaffende“ linke Hetze betreiben und mir vorzuschreiben versuchen, was und wie ich zu denken habe, spare ich jede Menge Geld, welches ich früher für Theater-und Kinokarten ausgegeben habe. Auch die „Kabarettisten“ und „Satiriker“ bekommen keine müde Mark mehr von mir. Realsatire bekommt man ohnehin in diesem Land täglich im Übermaß geboten.

    Im Gegensatz zu manchem „Künstler“ werde ich auch nicht steuerlich gepampert, sondern muss mit dem klarkommen, was nach Abzug der Wegelagererabgaben („Demokratieabgabe“, Steuern jeder Art, der Erfindungsreichtum kennt in dieser Hinsicht seltsamerweise keine Grenzen) übrig bleibt.

  20. Was kann man von eine stalinistischer Propaganda Künstler anderes erwarten. Deshalb gehe ich auch nichts in Theater!!

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