Gauland: Sanktionen gegen Russland bedingungslos aufheben

Alexander Gauland (Bild: AfD)
Alexander Gauland (Bild: AfD)

Berlin, 14. Juni 2019. Zur Diskussion in der SPD über die Sanktionen gegen Russland teilt der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Alexander Gauland, mit:

„Die Sanktionen gegen Russland müssen endlich bedingungslos aufgehoben werden. Denn die Begründung für die Sanktionen, Russland habe durch die Annexion der Krim die nach dem Ende des Kalten Krieges entstandene Friedensordnung in Europa zerstört, ist falsch.

Diese Friedensordnung gab es nicht, sondern die internationale Ordnung wurde den Russen nach dem Zerfall der Sowjetunion in einer Phase der Schwäche aufgezwungen. Die dadurch verursachten Probleme lassen sich durch Sanktionen nicht lösen, sondern nur durch Verhandlungen auf Augenhöhe. Die Sanktionen schaden Russland und sie schaden uns.

Es ist daher erfreulich, dass die Forderung nach einem Ende der Sanktionen, die von der AfD seit Anfang an vertreten wird, jetzt auch in den Altparteien immer mehr Befürworter findet.“

 

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9 Kommentare

  1. Wie Altkanzler Schröder erwähnt Gauland nur die Krim und blendet Luhansk und Donetsk einfach aus.

  2. Diese völlig idiotischen Sanktionen einer weltfremden Politikerbande ,zeigen deutlich die Wertschätzung und Bürgernähe zu den davon betroffenen Menschen.Wie wäre es mit Diätensanktion wegen Missachtung des Grundgesetzes?

  3. Finde die AFD gut und mutig und wähle sie auch. Aber ich verstehe ihre Russland-Affinität nicht. Überhaupt nicht. Wenn es der AFD um Freiheit geht, dann kann sie nicht anfangen, Putin in Schutz zu nehmen. Das ist wenig glaubhaft.

  4. Deutschland und Russland vereint auf Augenhöhe ,hat schon immer eine gegenseitige fruchtbare Periode für beide seiten gebracht. Das stört natürlich unseren sogenannten Freunden.

  5. Die Ursache lag letztendlich in Kiew selbst, denn der von westlichen Staaten initiierte als auch finanzierte Putsch und dessen Auswirkung, war für die Krim-Bewohner Anlass und Grund per Referendum die staatliche Unabhängigkeit zu erklären, was zur Abspaltung von der Ukraine führte.

    Ihm folgte der Antrag auf Beitritt zur Russischen Föderation, den Moskau annahm. Dieser Vorgang ist eine klassische Sezession, über die man möglicherweise streiten kann, aber nichtsdestotrotz ein von den Krim-Bewohner mit überdeutlicher Mehrheit gewünschter Vorgang darstellt.

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