Die jüdische Autorin Orit Arfa zu Gast bei der AfD: „Was für ein schönes Land Deutschland doch ist!“

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Orit Arfa, US-amerikanisch-israelische Buchautorin und Journalistin, war zu Gast bei „Fraktion im Dialog“ der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft. Ihr Thema: „Wer wäre die ,israelische AfD‘ und was könnte die AfD von ihr lernen?“. Im Hamburger Rathaus beschrieb Arfa ihre „wiederentdeckte“ Liebe zu Deutschland und beschrieb ihre Sorge über die unkontrollierte Massen-Einwanderung hierzulande. Gleichzeitig zog sie Parallelen zu ihren Erlebnissen und Protestaktionen an der Seite gemäßigter jüdischer Siedler im Gaza-Streifen kurz vor dessen Räumung durch den Staat Israel vor über zehn Jahren. Anstatt dem versprochenen Frieden und blühender Landschaften gebe es im rein palästinensisch verwalteten Gaza-Streifen seit Jahren Terror und Fanatismus: „Seit dem Abzug aus Gaza war Israel in vier Kriege verwickelt“, so Arfa. Zuvor wies der AfD-Fraktionsvorsitzende Dr. Alexander Wolf auf die Zunahme der Feindseligkeit gegen Juden hierzulande hin: „Wir sagen: Wo wenn nicht bei uns und in der AfD können sich Juden heute sicher fühlen in Deutschland?“, fragte er.

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4 Kommentare

  1. Ein Land . . .in welchen man Juden und Christen . . ungestraft bedrohen . . . . also offiziell Volksverhetzung betreiben darf . . . . ist nichts wert. Ich als Jude haette Angst vor der Zukunft. Da wahren Antisemiten, obwohl viele davon Juden waren oder sind, sassen oder sitzen im Parlament in Berlin . Aber ganz bestimmt nicht auf den Stuehlen der AfD. Danke Frau Arfa.

  2. In dem Satz fehlt etwas entscheidendes:“was für ein schönes Land Deutschland (vor vielen Jahren gewesen) ist“

    • Geht noch kürzer: Ersetze „ist“ durch „war“. Alle Märchen beginnen mit „Es war einmal…“ 😢

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