Dortmunder Lachnummer: 80 prügeln aufeinander ein – Drei werden verhaftet

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Polizei im Einsatz (Bild: shutterstock.com)

Dortmund – Eine Lachnummer vom Feinsten hat gerade die Dortmunder Polizei abgeliefert. Sie wurde zu einer Massenschlägerei gerufen, bei der laut WESTEN „80 Menschen unterschiedlicher Nationalitäten im Bereich des Schleswiger Platzes in der Dortmunder Nordstadt“ aufeinander einprügelten. Neben Stuhlbeinen, Werkzeugen und Holzlatten kamen auch Molotowcocktails zum Einsatz. Ernüchternde Bilanz von Laschets „Police-Academy“: Drei verhaftete Syrer, die schon wieder auf freien Fuß gesetzt wurden. Dafür gabs jede Menge dicke Sprüche vom Polizeipräsidenten Gregor Lange: „Wir werden unsere Null-Toleranz-Strategie intensiv fortsetzen, um deutlich zu machen, dass wir die Rechtsordnung jederzeit und überall durchsetzen“. Hat sich jemand schon mal die Filmrechte für die Posse gesichert?

„Als die Beamten eintrafen, flüchteten die Beteiligten in alle Richtungen. Die Polizei löschte entzündete Molotowcocktails. Die Beamten wurden von 150 Schaulustigen bedrängt und bei ihrer Arbeit behindert.“ Berichtet der WESTEN über das multikulturelle Prügelevent am Pfingstmontag. Die Polizei berichtet auf ihrer Plattform von einem besonders schweren Fall von Landfriedensbruch und legt dann die dürftigen Ergebnisse des 100 Mann starken Großeinsatzes da:

„Die Polizisten stellten im Umfeld mehrere gefährliche Gegenstände sicher. Bei den Festgenommenen handelt es sich um drei syrische Staatsangehörige im Alter von 17, 17 und 20 Jahren. Nach spurentechnischer Untersuchung und Vernehmung durch Beamte der Kriminalpolizei wurden die Tatverdächtigen nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft entlassen.“

Dann kommt der Polizeipräsident Gregor Lange zu Wort und hält eine Art „Durchhalterede“ mit folgendem Wortlaut:

„Wir haben in den letzten Jahren mit unserem hohen Engagement in der Nordstadt den Rechtsstaat konsequent durchgesetzt. Die deutliche Senkung der Straftaten in diesem Bereich von über 30 Prozent war das Ergebnis intensiven Personaleinsatzes in Form von starker Präsenz, Schwerpunkteinsätzen und der Arbeit der Ermittlungskommission Nordstadt. Dass gewaltbereite Personengruppen mit Waffen und gefährlichen Gegenständen aufeinander losgehen, tolerieren wir nicht.

Wir werden nicht zulassen, dass das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger in der Nordstadt unter solchen Vorkommnissen in Mitleidenschaft gezogen wird. Deshalb habe ich eine Ermittlungskommission eingerichtet, die in enger Zusammenarbeit mit der Ermittlungskommission Nordstadt die Hintergründe der Auseinandersetzung aufklären und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen soll. Wir werden unsere Null-Toleranz-Strategie intensiv fortsetzen, um deutlich zu machen, dass wir die Rechtsordnung jederzeit und überall durchsetzen“, bekräftigt Gregor Lange.

Interessanterweise ist die Polizei, die mit einem Großaufgebot in die Massenschlägerei eingriff, auf Zeugen angewiesen. Die sollen sich bei der Polizei melden. Also, Schaulustige und Prügler: meldet euch gefälligst bei der Kriminalwache unter 0231-132-7441. Straffreiheit mutmaßlich garantiert. (KL)

 

 

 

 

 

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20 Kommentare

  1. “ Wir werden unsere Null-Toleranz-Strategie intensiv fortsetzen, um deutlich zu machen, dass wir die Rechtsordnung jederzeit und überall durchsetzen“ Na klar, 80 Gäste unterschiedlicher Couleur prügeln aufeinander ein und drei davon werden verhaftet. Welch eine anerkennende
    Leistung- und Ausbeute. Chapeau Herr Präsident!

  2. Dicke Sprüche vom Polizeipräsidenten Lange, ist schon klar, dass ist ja auch kein richtiger Polizist, sondern ein uniformierter Politiker mit Parteibuch von jener Partei, die gerade das Sagen hat. Reiner Bückling ohne Rückgrad, der seine Eier im warmen Büro schaukelt.

  3. Die marode Bundeswehr darf in den nächsten Jahren Hilfspolizist spielen….

    Die Polizei alleine schafft nicht was auf sie zu kommt..

    p.s Liebe Polizei, kleiner Tip ! Schickt eure hellhäutigen Beamten 1-2 Mal die Woche in ein Solarium und sagt den Männern sie sollen sich Bärte wachsen lassen… Dann geht das alles viel einfacher !

    Zu dem macht es keinen Sinn mit einer weiblichen Beamten Schaar bei orientalisch freundschaftlichen Prügel-Treffen anzukarren… Das macht alles nur schlimmer und solidarisiert am Ende die beiden Kontrahenten gegen die Polizei…

    Die weiblichen Beamten könnt ihr bei allen anderen Einsätzen dabei haben aber bei Orientalen ist das immer problematisch. Vor allem wenn die Damen Blond und Hellhäutig sind…

    Dass man euch das überhaupt hier auf einem Forum sagen muss…..

    (und um das klar zu stellen, ich bin für Frauen bei der Polizei. Nur etwas mehr Feinfühligkeit im Sinne des Einsatzes und der Kulturkreise wäre angebracht)

  4. Lachen kann ich über soviel gezeigte Hilflosigkeit höchstens noch ganz bitter. Jetzt kommen also schon Molotowcocktails zum Einsatz. Wird nicht dauern, dann werden es Handgranaten sein, wie in einigen muselverseuchten Stadtteilen in Schwedens Großstädten. Fazit: 3, in Worten DREI Festnahmen und alle wieder auf freien Fuß. Aber werft mal einen Böller an eine Moscheetüre oder Assilantenheim, da gibts jahrelang Knast. Sich für soviel Unvermögen auch noch selbst zu loben, auch das ist (für mich) eine alte Erfahrung aus der verflossenen DDR.

  5. Die Polizei durfte niemanden festnehmen, weil ja sonst die Ausländerkriminalität laut Statistik gestiegen wäre. Allerdings werden noch dringend Zeugen gesucht, die ein „Hase, du bleibst hier“ gehört haben.

    • Mit etwas Glück hat einer der Syrer den Arm gehoben und schon war das eine Nummer mehr bei den „rechten“ Straftaten in Drehhofers vermerkelten Statistik.

  6. „Null Toleranz Strategie – Die deutliche Senkung der Straftaten in diesem Bereich…“
    Danke für die Verarsche. Glaubt der selbst an diesen Müll den er da von sich gibt.

  7. Wir werden unsere Null-Toleranz-Strategie intensiv fortsetzen, um deutlich zu machen, dass wir die Rechtsordnung jederzeit und überall durchsetzen“, bekräftigt Gregor Lange.

    Er meint sicherlich die Null-Verhaftung Strategie.

  8. Mag sein, das die Polizei „null-Toleranz-Strategie“ fährt, die Justiz und die Politiker aber nicht. Das sieht der große Vernichtungsplan gegen Deutsche nicht vor.

  9. Wer soll denn in der Nordstadt in Mitleidenschaft gezogen werden? Der Ausländeranteil lag in der Nordstadt 2017 bei knapp 56%. Tendenz steigend. Die fühlen sich doch dort wohl, wenn jeden Tag was los ist.
    Der Rest sind alte und kranke, die eh nicht mehr das Haus verlassen. Höchstens früh morgens schnell zum Markt oder Discounter flitzen, bevor die wahren Herrscher ausgeschlafen haben und die Straßen übernehmen.

  10. Ich verstehe mittlerweile die hohe Frustration. Mein Respekt und vorallem das Vertrauen aber, haben stark gelitten.
    Die Grenze des Erträglichen, muss doch bei weitem überschritten sein

  11. wie lächerlich müssen denn die Polizei von Staatsanwälten und Richtern noch gemacht werden..Besser wäre es,sie bleiben ganz zuhause und lassen sich nicht von Freunden der Asylpolitik immer wieder in die Ecke stellen—

  12. „Null Toleranz Strategie – Die deutliche Senkung der Straftaten in diesem Bereich…“
    Danke für die Verarsche. Glaubt der selbst an diesen Müll den er da von sich gibt.

  13. Wir werden unsere Null-Toleranz-Strategie intensiv fortsetzen, um deutlich zu machen, dass wir die Rechtsordnung jederzeit und überall durchsetzen“, bekräftigt Gregor Lange.

    Er meint sicherlich die Null-Verhaftung Strategie.

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