Polizeigroßeinsatz: Gartenparty eskaliert – ZDF-Reporter in Handschellen

Symbolfoto: Durch Ryan Rodrick Beiler/Shutterstock
Festnahme (Symbolfoto: Durch Ryan Rodrick Beiler/Shutterstock)

NRW/Köln – Eine ausufernde Gartenparty beendete die Kölner Polizei durch einen Großeinsatz. Ein ZDF-Reporter, mutmaßlich Gast auf der Sause, spielte sich jedoch vor der Polizei dermaßen auf, dass er zu Boden gerungen und in Handschellen gelegt werden musste. 

Wild und laut ging es zu am Samstagabend in der noblen Neubausiedlung von Köln-Widdersdorf. So wild, dass die eingesetzten Beamten den 44-jährigen Veranstalter mehrfach zur Ruhe bitten mussten. Da die Gäste dieser Aufforderung nicht nachkamen, lösten Polizisten die Party auf, forderte jedoch in Erwartung von „Problemen“ Verstärkung bei den Kollegen an.

Das angeordnete Ende wiederum wollte ein Gast, dessen Ehefrau und auch der Gastgeber, nicht hinnehmen. Der TV-Journalist soll laut dem Kölner Express schließlich sein Handy gezückt und Einsatzgespräche gefilmt haben. Nachdem auch seine Ehefrau und der Hausherr die Beamten abfilmten, mussten diese kurz darauf ihre Handys abgeben. Vorwurf: Behinderung des laufenden Einsatzes und Verstoß gegen die Vertraulichkeit des gesprochenen Wortes.

Der mutmaßlich für den ZDF tätige TV-Reporter zückte jedoch wichtig seinen Presseausweis, baute sich in einem Abstand von 20 Zentimetern vor dem Gesicht eines Beamten auf und wedelte mit dem Dokument vor dessen Nase herum. Ihm könne man nichts, er sei ja Journalist. Er würde das Haus nicht verlassen. Er würde bleiben, berichtet die Zeitung weiter. Die Beamten beendeten die dargebotene Profilneurose kurzer Hand: Der Reporter wurde zu Boden gebracht und in Handschellen gelegt. Er kam in Polizeigewahrsam und wurde erst Stunden später – als er weitgehend wieder ausgenüchtert war –  entlassen.

Die Polizei hat gegen die Handybesitzer Ermittlungen wegen der Aufzeichnung des nicht öffentlich gesprochenen Wortes eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft Köln hat zwischenzeitlich die Beschlagnahme bestätigt. (SB)

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33 Kommentare

  1. Arme Polizisten: Disziplinarverfahren und Zwangsteilnahme an Deeskalationstraining sind
    sicher.

  2. Diesen ZDF Fuzzi hätten die für immer einsperren sollen.
    Dann könnte der wenigstens keinen verlogenen Dreck mehr verbreiten.

  3. Dem Foto nach zu urteilen, könnte dieser ZDF-Reporter aus dem ZDF-Studio Istanbul stammen.

  4. Ich hoffe für Sie, daß Sie die „Büttel“ der Polizei nie in einer Notsituation brauchen werden!

  5. Der ZDF-Typ ist es gewohnt, dass Armutsrentnern und Alleinerziehenden der letzte Euro abgepresst wird, damit er und Seinesgleichen in Saus und Praus feiern können. Deswegen geht er selbstverständlich auch davon aus, dass Gesetze für ihn in DE nicht zu gelten haben.

  6. Vielleicht sollte man das ZDF insgesamt in Handschellen legen und ausnüchtern wegen sexuellen Missbrauchs von Wörtern und ganzen Sätzen, Verbrechen gegen die Notdurft der Wahrheit und SM-Party mit der mächtigsten Frau der Welt!

  7. Es hat endlich mal den richtige erwischt.Da hat dieser ZDF Heini mal die Merkeltruppen kennengelernt.

  8. Wenn man schon dabei ist, kann man sich die Handys mal genauer anschauen. Wer weiß was die noch auf dem Kerbholz haben.

  9. Das nötigt mir doch mal ein klammheimliches schadenfrohes Lächeln ab, dass dieser ZDF-Wichtigtuer, der von den uns abgepressten GEZs lebt, so richtig „robust“ zu Boden gebracht wurde und in Handschellen gelegt wurde. Da wird dieser ekelhafte Staatssender sicher eine Reportage draus machen, die vor bräsiger Selbstbeweihräucherung nur so strotzt, wie es eben ZDF-üblich ist. Wie können sich bloß die Polizisten erdreisten, einen Vertreter des geheiligten Wahrheitsjournalismus so zu behandeln….

  10. Es gibt nur eine Massnahme. Solche Typen welche saufen aber nicht denken koennen und dann noch mit dem Presseausweis wedeln sind so unnoetig wie ein Struma . Geht Ihm jod den vollidi hat er schon.
    .

  11. Da hat es den Richtigen erwischt, als ZDF Reporter glaubt man ja über dem Gesetz zu stehen.
    Sehr gut gemacht von der Polizei.

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