Ein Lichtblick weniger: Afrika-Festival in Nürnberg fällt aus

Symbolfoto: Durch Lorimer Images/Shutterstock
Kultureller Vordergrund auf Grünfläche im Hintergrund. (Symbolfoto: Durch Lorimer Images/Shutterstock)

Nürnberg – Eigentlich sollte am kommenden Wochenende zum 10. Mal das „Afrika-Festival Nürnberg“ stattfinden, eines der seltenen Beispiele für echte kulturelle Bereicherung durch den „schwarzen Kontinent“. Nun wurde die Veranstaltung abgesagt.

Wie das Portal „nordbayern.de“ gestern meldete, teilte der Verein „Eternity Love“, der das populäre Festival seit 2009 ausrichtet, auf seiner Homepage mit, das Festival sei kurzfristig „nach Paris verlegt worden“. Über die Gründe der Absage ist nichts Näheres bekannt, obwohl Fans, teilnehmende Musiker und fränkische Kulturpolitiker auf Facebook laut darüber grübelten. Denn an mangelndem Zuspruch von Besuchern kann es kaum gelegen haben. Zwar war der Eintritt kostenlos, doch die zahlreichen Stände mit afrikanischen Köstlichkeiten und selbstgefertigten Stücken afrikanischer Kunsthandwerker sorgten für gute Umsätze, dazu gab es zahlreiche Musik- und Tanzdarbietungen. Mit sogar zunehmender Tendenz kamen jedes Jahr tausende Besucher an die Theodor-Heuss-Brücke, um auf der dortigen Pegnitzewiese zu feiern und – wie auf der Festivalseite noch immer zu lesen ist, „in Nürnberg eine andere und besondere Facette der Schönheit Afrikas und eine vollständige Annäherung Bayern – Afrikas (zu) erleben“. Es waren vor allem hier schon lange lebende, gut integrierte Afrikaner, die sich bei dem Fest engagiert hatten.

Abass Ewig, der ivorische Festivalleiter, war laut nordbayern.de für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Spekuliert wird allerdings, dass ein Sponsor abgesprungen sei und die Unterstützung der Stadt Nürnberg alleine zur Finanzierung der Veranstaltung nicht ausgereicht habe.

Das Ende des Nürnberger Afrika-Festivals, ausgerechnet im 10. Jahr seines Bestehens, ist besonders schade, weil in Deutschland seit einigen Jahren zunehmend leider negative und unangenehme Berührungspunkte mit Menschen dieses Kontinents die Schlagzeilen dominierten. Nicht jedoch etwa, weil eine einseitige oder voreingenommen-diskriminierende Böswilligkeit dahintersteckte, sondern schlicht deshalb, weil es hierzulande immer mehr illegale Zuwanderer (angebliche „Flüchtlinge“ oder Wirtschaftsmigranten) aus afrikanischen Staaten gibt, die für unerfreuliche Schlagzeilen sorgten. Nicht nur die diversen kriminellen Vorfälle mit den legendären „Nafris“ (nordafrikanische Intensivstraftäter) hatten 2015 und 2016 für öffentliche Verunsicherung gesorgt; auch zahlreiche – bis heute sogar zunehmende – Beispiele von als Asylbewerbern hergelangten Sexualstraftätern und Mördern aus Subsaharastaaten zeigten die besonders häßlichen Folgen der verantwortungslosen Zuwanderungs- und Sicherheitspolitik des Kabinetts Merkel.

Es ist deshalb sehr bedauerlich, wenn positive kulturelle Berührungspunkte mit Afrika abnehmen und das öffentliche Image des Kontinents zunehmend von einer Negativauslese islamistischer, verhaltensauffälliger oder gar krimineller Männer geprägt wird, die gezielt Deutschlands Asyl- und Gastrecht ausnutzen. (DM)

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11 Kommentare

  1. Das ist ein Irrtum bzw. eine Fake News.
    Das „Afrika-Festival Nürnberg“ wurde nicht abgesagt oder verlegt, sondern findet nun ganzjährig täglich in Nürnberg statt.
    Kulturelle Bereicherungen in Hülle und Fülle. Landestypische Sitten und Gebräuche kann man da nun ständig erleben – teilweise wird man ( oder eher „Frau“ ) zum aktiven Mitmachen aufgefordert. Möchte sie nicht, dann wird man trotzdem einbezogen. Hurra – ist das schön.

  2. Das tut mir ja sooooooooo leid… Wirklich schade, dass uns dieses Stück Hochkultur entgeht. Wird halt daran liegen dass es in Paris (noch) viel mehr vom schwarzen Kontinent gibt als im (früher) schönen Nürnberg. Grämt euch nicht, der liebe, bunte Stadtrat sorgt schon für eine Wiederholung.

  3. Wer wirklich glaubt, dass „so ein Festival“ etwas afrikanische Realität zeigen würde, dem ist nicht mehr zu helfen! Wer meint Afrika erleben zu wollen, der sollte diesen Kontinent bereisen, denn es lohnt sich und so mancher Träumer wird geheilt zurückkommen.

  4. Ich würde nach Afrika reisen, wenn ich mich für afrikanische Kultur interessierte. Hottentotten-Tänze hier im Stadtpark muß ich nicht haben.

    • Man muss nicht bis zum Bahnhof laufen. Beim Einkaufen, in der Fußgängerzone, auf den Radwegen, überall werden „Afrika-Festivals“ gefeiert. Die Reservate für die deutsche Minderheit schrumpfen zusehends.

  5. wie wäre es denn einmal mit einem Kulturfestival für Schlesier?Oder Sudetenland? Was ist mit pommerscher Kultur?
    Das eigene kulturelle Erbe wird verleugnet.Statt dessen bekommen wir,die schon länger hier leben,einen Einblick in,,Wacka-Wacka-Tanzen“?Das kann es doch wohl nicht sein?

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