R2G: Die Bremer Stadtprügelanten

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Schilda heißt jetzt Bremen. In der Hänselstadt Bremen haben die Schildbürger nach über 70 Jahren die SPD abgewählt. Die CDU wurde stattdessen stärkste Fraktion. Wer wird den Stadtstaat aber regieren? Diejenigen, die von den Bremern abgewählt worden sind. Und zwar im Quadrat. Wer die SPD abwählt, bekommt sie nämlich in Form einer R2G-Regierung doppelt und dreifach zurück. Das Ganze nennt sich Demokratie & Wählerwille.

Mit in der Bremer Regierungskoalition wird die Partei „Die Linke“ sitzen. Das sind jene Pazifisten, die sich am hysterischsten im „Kampf gegen rechts“ gebärden. Aus dem Bundestag kennt man Ulla Jelpke, die offensichtlich hinter jedem Busch einen fiesen Rechtsextremisten erkennt, der nur darauf wartet, sich mit einem Baseballschläger an die Macht zu putschen. Deswegen braucht „Die Linke“ ihre eigene Schlägertruppe. Damit sich die Gewalt neutralisiert.

Für die Partei „Die Linke“ ist daher die Nähe zu linkem Schlägerpersonal kein großes Problem. Gerade in Bremen erhielt ein prügelnder Linksfascho viel Unterstützung durch „Die Linke“. Er war zum Opfer einer Art „Nazijustiz“ geworden, die daran dachte , ihn zu verknacken, wie BILD berichtete. Es ging um einen jungen Mann namens Valentin S.. Vor vier Jahren wurde der linksradikale Fußball-Hooligan, damals 21 Jahre alt, von der Linken-Frontfrau Kristina Vogt (54) zum „Helden gegen Rechts“ hochgejubelt, nachdem er wegen eines brutalen Übergriffs von der Justiz festgenommen worden war. Die Linke zeterte von Unverhältnismäßigkeit, und prompt formierte sich ein linker Straßenpöbel, der unter „Free Valentin“-Rufen einen Streifenwagen mit Pflastersteinen und Leuchtraketen angriff. Frau Vogt, im Vollbesitz ihres linksstaatlichen Rechtsbewußtseins, fand aber mahnende Worte: Diese Aktion dürfe Valentin S. nicht zur Last gelegt werden, meinte sie prophylaktisch. Ob sie wohl „Vorurteile“ gegen die rechtsstaatlich agierende Justiz hatte, obwohl doch das Vorurteil als solches bereits ein arges Übel darstellt?

Selbstverständlich hat auch Bremen einen Verfassungsschutz. Dessen Chef, Dierk Schittkowski (59), befragt zum linken Gewaltpotential: „Die Linkspartei ist nicht Gegenstand unserer Arbeit.“ Das ist beruhigend. Anscheinend gibt es keinen verfassungsrechtlich bedenklichen Zusammenhang zwischen dem Angriff auf den Bremer AfD-Chef Frank Magnitz, der im Januar ins Krankenhaus geprügelt worden war, und der bremischen Linkspartei. Die Bundestagsabgeordnete Jelpke würde vermutlich für glaubhaft halten, Magnitz könnte von einem rechtsextremistischen Schlägertrio dafür verprügelt worden sein, daß er nicht rechts genug ist.

Da nun die „Nazijustiz“ nach linker Lesart allzu gern unschuldige Linksextremisten einkerkert, engagiert sich Linke-Landesvorstand Felix Pithan (33) bei der „Roten Hilfe“. So schreibt er jedenfalls auf seiner Homepage. Die „Rote Hilfe“ unterstützt linke Straf- und Gewalttäter und wird daher seit vielen Jahren vom Verfassungsschutz überwacht. Man sieht also, wie fein austariert der rechtsstaatlich orientierte Verfassungsschutz arbeitet. Die Linkspartei ist nicht Gegenstand seiner Arbeit. Auch dann nicht, wenn deren Landesvorstand sich in einem Verein engagiert, der sehr wohl vom Verfassungsschutz überwacht wird.

Daher haben auch lediglich die notorisch pessimistischen Polizisten wieder etwas zu mäkeln. Der Chef der Polizeigewerkschaft (GdP), Lüder Fasche (55), – dessen Nachname allein schon wenig linkes Vertrauen in die Polizei generiert – , befürchtet, die Bremer Polizei könnte in ihrem täglichen Einsatz gegen die Kriminalität künftig noch mehr Rückendeckung verlieren. (RB)

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25 Kommentare

  1. Ulla Jelpke, ist das nicht die, bei deren Reden im Bundestag ihre ausgetrocknete, faltige Haut bei jeder Bewegung raschelt und knistert, und bei der die Knochen laut klappern?

  2. Wer dafür Grüne wählt, hat die SPD eben nicht abgewählt. Es ist ja nur eine Verschiebung innerhalb des gleichen linken Lagers.

    Tja blöde Wähler. Und sich dann wundern.

  3. ZITAT: „Das Ganze nennt sich Demokratie & Wählerwille.“ Oder Wahlarithmetik. Wenn man nur noch die Wahl zwischen Gut und Böse hat und eben nicht zwischen ausschließlich moderat guten Parteien, dann muss man sich sehr genau überlegen, was man wählt. Das, wie so vieles andere, haben die meisten Wähler noch immer nicht begriffen.

    • Na wartet mal ab, wie der Wählerwille nach den Landtagswahlen im Osten, von den „demokratischen“ Parteien, mit Füßen getreten wird. „Demokrat“ Kretschmer hat schon mal angekündigt, notfalls eine Vierer- Koalition zu bilden, wenn die AfD die Mehrheit bekommt.

  4. Da fragt man sich doch wo war die Polizei im Vorfeld der Wahlen? Haben sie demonstriert? Haben sie Wahlempfehlungen abgegeben? Haben sie sich bei der Presse über die unzumutbaren Zustände beschwert? Haben sie die Justiz angeprangert? usw.

    Alles mit einem klaren nein zu beantworten.

  5. „Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, dass wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.“ (George Bernard Shaw)

  6. Bin öfters in Bremen. Mich wundert dort nichts mehr. Ich warte auf den Tag an dem die Industrie anfängt abzuwandern. Bremen hat so schon Probleme mit Fachkräften. Nein, ich meine nicht die Merkelschen Orks, sondern die richtigen Ingenieure oder neudeutsch Bätschler (Fachrichtung MINT).
    Bremen ist verloren. Konzentrieren wir uns auf die Bundesländer, bei denen die Hoffnung noch nicht verloren ist. Unterstützt den Osten. Macht dort Urlaub, kauft ihre Produkte.

    „Learn to sit back and observe. Not everything needs a reaction“ James Delaney

  7. Den Bremern ist nicht mehr zu helfen – selber Schuld und viel Spaß mit diesen tollen „Politikern“

  8. SPD abgewählt, Rot/Grün kommt? Dann bin ich auf das „neue, bessere und bunte“ Bremen gespannt…natürlich nur von weitem.

  9. Bezüglich „Fall AfD- Magnitz“ wurde meiner Meinung nach viel zu wenig gemacht. Ich habe eher den Eindruck, das hier von allen Seiten „gefakt“ wurde. Man hört nichts mehr von Verhaftungen, Durchsuchungen, Vernehmungen, Ermittlungsergebnissen, Anzeigen wg. Untätigkeit, Verschleppung oder andere strafbaren Handlungen. Mag sein, das ich nicht aus dieser lokalen Region Bremen zum Fall ausreichend informiert bin, aber es kommt mir einfach so vor. Wann kommt es denn zum Verfahren gegen diese Typen vom Video? Wurde es tatsächlich verfälscht? Viele Fragen sind da noch offen. Solch ein Fall gg. irgendeinen Politikclown der Etablierten …… da wäre aber in Bremen und anderswo „doomsday“.

  10. Der „normale“ Bremer Rot-Wähler würde sich ja das Gehirn verblitzen, wenn er nur an eine andere Farbe denkt. Und denken ist ja sowieso Glücksache.

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