Sonst noch was? SPD will wegen Troika mehr Plätze im Koalitionsausschuss

Das Trio-Infernale? (Foto: Imago)

Berlin – Das ist mehr als dreist: Nach dem Rücktritt von Andrea Nahles als Parteichefin will die SPD künftig mit ihren drei neuen Parteivorsitzenden im Koalitionsausschuss der Großen Koalition auftreten. Das berichtet „Bild“ (Freitagausgabe). Ein Sprecher der Partei sagte dem Blatt: „Bei Treffen des Koalitionsausschusses nehmen traditionell die Parteivorsitzenden teil. Die SPD sieht keine Notwendigkeit, diese Tradition zu kippen.“

Demnach würden künftig die drei gleichberechtigten kommissarischen Parteichefs Thorsten Schäfer-Gümbel, Manuela Schwesig und Malu Dreyer sowie der geschäftsführende Fraktionschef Rolf Mützenich zu viert auf die Vertreter von CDU (Angela Merkel, Ralph Brinkhaus) und CSU (Markus Söder, Alexander Dobrindt) treffen. Konflikte aufgrund der neuen Besetzung erwarte die SPD-Führung nicht: „Entscheidungen werden gemeinsam getroffen“, so ein Parteisprecher.

Vielleicht sollte man der SPD-Troika noch ein paar Tage da oben gönnen. Es sind ja ihre letzten. (Quelle: dts)

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5 Kommentare

  1. Was bitte wollen die ? Wartet doch noch etwas zu dann werden die Plaetze der SPD frei. Wie fragte einst der grosse Robert Lembke : welches Schweinderl wollen’s denn haben ?

  2. Seit wann stellen die Splitterparteien Bedingungen? Ach, so. Der Spruch gilt nur in normalen Ländern. In Deutsch-Buntistan™ ist ja alles ins Gegenteil verkehrt, ich vergaß.

  3. Die Steigerung von Realitätsferne hat drei Buchstaben: SPD.
    Die Partei, die niemand mehr haben will, außer ein paar dementen 90-Jährigen, die glauben, Willi Brand gewählt zu haben, treten jetzt in dreifacher Besetzung auf.

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