„Rassistischer“ Mainstreambeitrag zu Sommerbäder: „Hier tauchen immer mehr Ganoven auf“

Schwimmbadspaß (Symbolfoto: shutterstock.com)

Der Berliner Kurier warnt in einem Beitrag davor, dass in Berliner Freibädern immer mehr Ganoven unterwegs seien. Man solle zum einen auf seine Sachen aufpassen und zum anderen darauf achten „wem man zu lange in die Augen schaut“. Wenn das mal kein „rassistischer“ Beitrag ist!

„Wer in diesen Tagen ein Freibad besucht, sollte auf seine Sachen aufpassen“, warnt der Berliner Kurier in einem Artikel zu der Tatsache, dass es in Berliner Freibädern immer häufiger zu Diebstählen kommt. Auch die „Was-guggst-du“-Fraktion scheint in den Schwimmfreianlagen der rot-rot-regierten Stadt Berlin zum massiven Problem der ach so gepriesenen Bereicherung geworden zu sein. Denn da kann es – so die Zeitung – zu Prügeleien kommen.

Der FDP-Abgeordnete Marcel Luthe wollte von der Innenverwaltung wissen, wie viele Straftaten an den 62 Pools der Berliner Bäderbetriebe 2018 und in diesem Jahr angezeigt wurden.

Spitzenreiter 2018 hier laut Verwaltung das Sommerbad Neukölln am Columbiadamm, wo 130 Straftaten angezeigt wurden: unter anderem 14 Körperverletzungen, 40 Diebstähle und 67 „sonstige Straftaten“ wie zum Beispiel Hausfriedensbuch, Unterschlagung oder Diebstahl aus Kfz auf dem Parkplatz. In diesem Jahr – mit Stand 16. Mai – wurden im und am Sommerbad Neukölln bislang 19 Straftaten angezeigt. Die Schwimmhalle Europasportpark in Prenzlauer Berg nimmt auf dem Siegertreppchen der kulturellen Bereicherung  den unrühmlichen zweiten Platz ein: 123 Taten wurden an dieser Adresse angezeigt. In diesem Jahr gab es bis 16. Mai bereits 42 Straftaten. Das Bad Prinzenstraße landet auf Platz 3 in der kriminellen Badespaßstatistik. Dort wurden 122 Taten erfasst (gegenüber 51 im Vorjahr).  Viel Spaß und „toi-toi-toi“ kann man denjenigen, die schon länger hier leben, dann nur noch wünschen. (SB)

 

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20 Kommentare

  1. Wer geht denn noch ins öffentliche Schwimmbad? Hätte schon Angst, mir da irgendwas wegzuholen. Und auf sexuelle Belästigung hätte ich auch keine Lust.

    Der älteste Discounter hat wieder Aufstellpools im Angebot. Wohl dem der einen Garten hat.

  2. Sie meinen aber doch nicht die, die sie mit Gewalt zwischen ihren Schenkel zwingen, um ihnen zu zeigen, wie ein gutes afrikanisches Stück aussieht. Einige sogar beschnitten. Die handeln bevor sie fragen. Am Ende wollen sie dafür noch gelobt, und/oder straffrei bleiben. Damit können sie sogar rechnen, denn die Opfer trugen keinen Burkini. Oder einen Kleidersack.

  3. Da würde ich dem grün-rot Wählenden in Berlin empfehlen nur noch von November bis Januar ins Freibad zu gehen – da sollten sie einigermaßen sicher sein..

  4. Ich habe mal gelernt, daß man wilden Tieren (z.B.auch Gorillas) nicht in die Augen schauen soll, da diese darauf böse reagieren. Seit wann dürfen in Berlin Gorillas in die Freibäder?

  5. Da müsst ihr was ändern, Zitat: „… Diebstahl aus Kfz auf dem Parkplatz. …“.
    Es gibt keinen „Parkplatz“ am Schwimmbad Columbiadamm. Geparkt wird auf dem Columbiadamm!

  6. Während das Schlafschaf für sie arbeitet, vergnügen sie sich bei Sonne und Wasser im Strandbad und warten vielleicht sogar auf ihre nächsten Opfer. Das ist eine Provokation für jeden, der mit einer mickerigen Rente aus kommen muss oder bei der Pflege von Schwerstkranken gespart wird. Schämen sich die Politiker aller Schattierungen nicht? Diese Bilder umrunden die ganze Welt und es werden noch mehr kommen, denn Baden wollen sie alle, um und auf unsere Kosten leben.

    • …die lachen sich doch schlapp über die doofen arbeitenden Deutschen!

      @ Bunte Khmer: Vielleicht sollte man ihnen Schwimmärmel kostenlos zur Verfügung stellen, damit sie beim Lachen nicht ersaufen?
      /*Zyn Off*/

    • Warum sollten sich die Politiker schämen? Solange sie in ihrer Gesamtheit immer wieder in ihrer Politik bestätigt werden, kann es so weiter gehen und die Parteien sind dann lediglich damit beschäftigt, sich die Konkurrenz vom Leibe zu halten. An der Politik ändert sich so nichts.

    • Die haben kein Schamgefühl. Habe nicht daran gedacht, dass sie das bei Amtsantritt an der Garderobe bis Ende der Amtszeit abgeben müssen. Sonst sind sie nicht biegsam wie eine Gerte. Am Ende der Amtszeit hat sich das ganz verflüchtigt.

    • Na ja, was man ander Garderobe abgibt, bekommt man in der Regel am Ende wieder. Das Schamgefühl scheint aber fort zu bleiben. Im Übrigen verlieren die Politiker das Schamgefühl bereits früher, nämlich während sie sich in der Parteienhierarchie hocharbeiten, sozusagen als unabdingbare Voraussetzung, später ein Amt zu bekleiden. Schauen Sie nur, was in den Jugendorganisationen der Parteien bereits abgeht. Böse Zungen behaupten sogar, das der Mangel an Charakter und Schamgefühl bei Politikern nie vorhanden war, weil es sich im Grunde immer um Soziopathen handelt.

  7. Wäre nicht eine dritte Zeile unter dem Ortsschild „BERLIN – Hauptstadt“ hilfreich: „BERLIN – Hauptstadt – Rechtsfreie Zone“. Dies würde der Stadtverwaltung und der Polizei jede Menge Ärger ersparen, wenn Bürger und Besucher vor Betreten/Befahren der Stadtgrenze darauf hingewiesen werden, worauf sie sich einlassen. Aber der Deutsche Dummbürger ist ja stolz darauf, dass auch Deutschland endlich ein „shithole“ hat, auch wenn es noch nicht mit London mithalten kann. Aber Berlin mausert sich, und weitere kriminelle Dreckslöcher entwickeln sich.

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