DIHK: Noch mehr Fachkräfte bitte!

Foto: Durch 9comeback/Shutterstock
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Schon merkwürdig. Da „tummeln“ sich nach Aussage vieler Politiker und Wirtschaftsbosse bereits jetzt mehrere hunderttausend hervorragend ausgebildete neue Fachkräfte in Deutschland herum und trotz der miserablen Konjunkturaussichten und der vielen Massenentlassungen scheint das den Herren immer noch nicht zu reichen:

Die deutsche Wirtschaft fordert eine unbürokratische Umsetzung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes, das an diesem Freitag vom Bundestag beschlossen werden soll. „Trotz schwächerer Konjunktur suchen viele Betriebe händeringend geeignetes Personal. Mit dem Gesetz eröffnet die Bundesregierung den Betrieben jetzt vor allem neue Möglichkeiten, beruflich Qualifizierte aus aller Welt einzustellen“, sagte Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitagausgaben).

„Nun geht es darum, die gesetzlichen Regelungen unbürokratisch in die Praxis umzusetzen. Denn die besten Regeln nützen nichts, wenn Betriebe und Fachkräfte an langen Visa-Verfahren und zu komplizierten Prozessen scheitern.“ Im Ausland müsse nun intensiv über die neuen Zuwanderungsmöglichkeiten nach Deutschland informiert werden.

Schweitzer sagte, rund 60 Prozent der hiesigen Unternehmen würden im Fachkräftemangel ein Risiko für ihre Geschäftsentwicklung sehen.

Wer soll hier eigentlich verarscht werden?

Zaghafte Kritik wird nun auch von Seiten der FDP laut:

Die FDP-Bundestagsfraktion will dem Fachkräftezuwanderungsgesetz, über das der Bundestag an diesem Freitag entscheiden soll, nicht zustimmen. „Nach vielen Jahren und Jahrzehnten der intensiven politischen und gesellschaftlichen Diskussion über die Vorteile und den Wert eines Einwanderungsgesetzes stellt der vorliegende Entwurf nicht den erwarteten Paradigmentwechsel in der Einwanderungspolitik dar“, heißt es in einem Papier von Konstantin Kuhle, innenpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, über das die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ in ihren Freitagausgaben berichten. Erforderlich sei ein Punktesystem nach dem Vorbild erfolgreicher Einwanderungsländer wie Kanada, schreibt Kuhle.

Die große Koalition entscheide sich jedoch explizit gegen ein Punktesystem und für ein System mit Mindestanforderungen: „Damit enthält das geplante Gesetz keine Antwort auf die Frage, warum sich qualifizierte Fachkräfte im Wettbewerb mit anderen Staaten für Deutschland entschieden sollen.“ Außerdem, so Kuhle, würden die geplanten Neuregelungen keine hinreichende Anerkennung der Berufserfahrung von Menschen enthalten, die nach Deutschland einwandern möchten.

Es geht den linken Politikern und Wirtschaftsbossen wohl eher darum, den Sklavenmarkt mit „Frischfleisch“ zu versorgen. (Quelle: dts)

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12 Kommentare

  1. Offenbar sind diese Manager und Wirtschafssprecher extrem dummdreiste Typen, denn:

    1) Seit 2015 haben sie Merkel darin bestärkt, etwa 2,5 Mio. bildungsferne Koranverwirrte ins Land zu locken , die sie bar jeglichen gesunden Menschenverstandes für Fachkräfte hielten , bis sie merkten, daß nicht nennenswert viele darunter sind.

    2) Jetzt schreien sie nach mehr Fachkräften, als ob sie nicht wissen könnten,
    a) daß D wegen seiner hohen Steuern und schwierigen Sprache nicht attraktiv für ausländlische Fachkräfe ist
    b) daß für den Fall, daß islamische Fachkräfte kommen und eingestellt werden , D noch rascher islamisiert wird und als Industrie -und Bildungsstandort völlig ausfällt.

  2. Lohndumping vom feinsten,die Schüler die irgendwann die Schule verlassen müssen sich mit Lohndumping auseinander setzen.
    Und die Deutschen Arbeiter ebenso,aber Hauptsache es kommen noch mehr.
    Egal der Deutsche hält das aus ,dem ist die klotze und Bier und chips wichtiger wie gut bezahlt zu werden.Wurscht

  3. Früher galt Klasse statt Masse. Heute ist es umgekehrt. Und das wird sich unter diesen politischen Verhältnissen auch nicht mehr ändern.

  4. Deutschland hat einen Fachkräftemangel in der Politik, bei den Dax-Unternehmen,
    den MSM/ÖR, Gewerkschaften etc.
    Aber die meinte Herr Schweitzer wohl nicht.
    Alle anderen Angeworbenen sind genauso angschmiert wie die Autochtonen,
    aber die Ergebnisse in Mitteldeutschland bei der EU-Wahl machen Hoffnung
    dass die Wahrheit, das Licht und die Vernunft eine Kehrtwende schaffen.

  5. Richtige Fachkräfte machen um Deutschland einen Bogen und mittlerweile haben auch andere Länder dies erkannt und verbessern die Lage ihrer Fachkräfte. So bin ich mir ziemlich sicher, daß mit dem aus für Benzin- und Dieselmotoren auch viele Ingenieure auswandern nach Polen oder Ungarn. Denn Eselskarren und Lastenfahrräder bedürfen keiner Ingenieure.

  6. Absolut lächerlich und lediglich blinder Aktionismus – Deutschland ist kein Einwanderungsland und wird auch niemals eines sein! Die Lebensbedingungen gegenüber anderen Ländern sind völlig uninteressant – wer zieht schon freiwillig in ein Land, das mittlerweile zu den Shitholes dieser Welt gehört, wenn er aufgrund seiner fachlichen Qualifikation freie Auswahl hat?!!

  7. Nach Deutschland kommt niemand um zu arbeiten, zu hohe Steuern, zu teuren Strom, miese Infrastruktur, kaum Wohnraum, teure Mieten, hohe Kriminalitätsrate und einen krankhaften Klimawahn mit seinen entsprechenden Auswirkungen, sind wahrlich kein Aushängeschild und schrecken daher verständlicherweise massiv ab.

    Anderseits lebt es sich in Deutschland als Vollversorgungssuchender aus aller Welt, gern auch ungebildet, gewaltaffin und kulturell inkompatibel, ausgesprochen gut, ja geradezu luxuriös, allerdings ist man fraglos ein gesellschaftlicher Negativposten gehobenen Ausmaßes.

    Wer in Massen nach Dummland strömt, dürfte daher keine Frage sein. Genauso wenig wie die daraus resultierende gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung, goodbye good old Germany.

    • Das mag der Plan der globalen Hochfinanz seit Babylon sein,
      aber es erwachen immer mehr und bilden
      „Im Lichte der Wahrheit“ ein erhebliches Gegengewicht.:-)

    • ja, jeder hat so seine Träume.
      Schade ist nur,dass ich schon über siebzig bin, dieses Land das so wenig für seine Ernährer (Steuerzahler) tut, würde ich verlassen.

    • Alles wird gut:-)
      Natürlich muss unser Vaterland wieder vom Kopf auf die Füße gestellt
      werden, das geht am Besten von Innen.
      Die Sachsen und der Rest der Mitteldeutschen haben bei der
      EU-Wahl Angstschweiß auf den Stirnen der Systemlinge erzeugt.
      Ein kluger Mann sagte einmal:
      „Sei Du die Veränderung, die Du Dir wünscht“.

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