Nanu? Deutsche Presse übt sich im Trump-Bashing – Britische Presse lobt ihn

Foto: Imago

Der Besuch des US-Präsidenten in Großbritannien hat in den deutschen Medien nicht nur für das übliche langweilige Trump-Bashing gesorgt. Auch sonst drehte man sich bei Springer und Co den Besuch so, wie man ihn sich erträumte: Von „riesigen“ Anti-Trump-Massenprotesten und Protokoll-Fehlern seitens des „tumben“ Präsidenten („Er hat die Queen berührt!“) berichtete die deutsche Mainstreampresse – im völligen Gegensatz zu ihren britischen Kollegen. Denn dort bestätigten selbst linkslastige Blätter wie The Guardian dem US-Präsidenten „tadelloses Verhalten“. Unser London-Korrespondent The Brit klärt auf, was wirklich passierte.

Foto:Von John Gomez/shutterstock
Foto:Von John Gomez/shutterstock

„Schon wieder eine No-Go Geste von Trump?“ titelte die Bild,  „Hat er sie berührt?“, zog der Rest des Mainstream fassungslos nach. „Für Staatschefs gilt beim Besuch der englischen Monarchie: Nur gucken, nicht anfassen. Präsident Donald Trump scheint aber Queen Elizabeth II. beim Besuch am Montag während des Staatsbanketts leicht am Rücken zu berühren. Damit verstößt er gegen das königliche Protokoll“, schlaumeierte Business Insider gar. Auch die Anti-Trump-Proteste waren von äußerster Wichtigkeit in den deutschen Redaktionsstuben. Angesichts des diesmal mehr als mageren Protestes  gab man sich die größte Mühe, die Teilnehmerzahl „riesig“ erscheinen zu lassen. „Trump als Riesenbaby, Trump auf einem goldenen Klo: In London lassen die Gegner des US-Präsidenten ihrer Fantasie freien Lauf, Zehntausende Menschen protestieren gegen den Staatsbesuch des US-Präsidenten dabei, freute sich der Spiegel über die bunten Proteste in London, „Tausende “ gingen auf die Straße – das ZDF. Der Focus – „Massenproteste“ – konnte es nicht lassen, darauf hinzuweisen, dass im Vorfeld von 250.ooo Demonstranten ausgegangen wurde.

Doch die Wirklichkeit sah vom ersten Tag an anders aus, wie The Brit berichtet:

Als Präsident Donald Trump gestern die Air Force One bestieg, um das nächstes Ziel seiner Europa-Reise –  Irland – anzusteuern, wird er das Gefühl gehabt haben, dass die Dinge für ihn ziemlich gut gelaufen sind. Ja, es gab kontroverse Momente, wie das bei diesem Präsidenten durchaus üblich ist, aber insgesamt kann er mit seinem Auftritt durchaus sehr zufrieden sein.

Deutsche Presse redet Trump-Proteste schön – Höchstens 10.000 Demonstranten unterwegs

Ja, es gab Proteste, aber sie kamen nicht im Entferntesten an die Teilnehmerzahlen seines letzten Besuchs heran und lagen meilenweit unter den 250.000, die die Linken – „Looney Left“ genannt – erwartet hatten. Kommentatoren und Journalisten waren sich einig, das es im Höchstfall 10.000 !!! gewesen sind, die ihren Trump-Hass auf die Straße trugen. Die Veranstalter behaupteten, es wären 75.000 gewesen, doch vielleicht lag Trump mit seinem Tweet „Ich habe bis jetzt keine Proteste gesehen“ gar nicht so falsch.

Sogar die BBC musste zugeben, dass es „deutlich weniger Demonstranten als beim letzten Mal“ am Trafalgar Square gab. Die jetzigen Zahlen sind geradezu lächerlich und bei den D-Day-Feierlichkeiten in Portsmouth  versammelten sich gerade mal „170 Menschen zum Protest am Guildhall Square“, wie die BBC eingestand. Von einer „Rekordbeteiligung“ kann also wirklich nicht die Rede sein.

Die linke britische Tageszeitung The Guardian sah sich gezwungen, Trump „bestes Benehmen“ zu bescheinigen. Es sei ihm gelungen, einen ganzen Tag mit der Königlichen Familie zu verbringen, ohne das Protokoll auch nur einmal zu verletzen. An dieser Stelle ein Gruß an die deutsche Presse: Nein, Trump hat die Queen nicht berührt. Wenn die britische Presse auch nur eine Sekunde so etwas gesehen hätte, wäre sie augenblicklich über ihn hergefallen, so viel ist sicher. So ein Fehler ist ihm nicht unterlaufen.

Insgesamt wurde die Reise von den meisten Beobachtern weitaus besser bewertet als sein vorheriger Besuch, und trotz des ewigen Herumgenörgele der Linken waren die Ergebnisse sehr positiv. Sogar The Guardian musste erneut zugeben, dass Trump „im Vergleich zu seinem früheren katastrophalen Besuch vor einem Jahr zahm und normal erschien“.

Andere Kommentatoren waren sogar weitaus schmeichelhafter. Der Kolumnist der Daily Mail, Henry Deedes, der sich in der Vergangenheit nicht gescheut hat, Trump zu kritisieren, erklärte, es sei unbestreitbar, dass Trump Staatsbesuch als voller Erfolg gewertet werden könne: „Die meisten Leute, mit denen ich gesprochen habe, waren einverstanden und schämen sich angesichts der Aktionen der“ Loony Left “ und der folgende Trump-Tweet würde von der Mehrheit der Menschen in Großbritannien unterschrieben werden „Die Königin und die gesamte königliche Familie waren fantastisch. Die Beziehung zum Vereinigten Königreich ist sehr eng“, so Deedes.

Euer

The Brit

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28 Kommentare

  1. Seit die Engländer beschlossen haben sich von der Besatzung durch die EU zu befreien können sie wieder konstruktive Politik für ihr Land machen. Dem Präsidenten einer Weltmacht nicht ans Bein zu pinkeln ist rationale Politik im Interesse des Landes! Alles andere ist Symbol einer völlig entgleisten Politik die von der EU zum Schaden der europäischen Länder verordnet wird.

  2. Die deutsche Presse betätigt sich ausschließlich in Regierungspropaganda. Seitens der deutschen Regierung versucht man Präsident Trump schlecht zu machen, wo es geht. Objektivität ist anders. Erst kürzlich hatte Merkel ja in Harvard sehr deutlich über den Präsidenten hergezogen.

    Ich fürchte, irgendwann wird sich das ganz furchtbar für Deutschland rächen

  3. Was mich am meisten stört ist, das diese Merkeltrampel ein früher blühendes Land wie Deutschland ruiniert und dann noch in der Welt präsentiert. Sie ist die wahre Schande für Deutschland, die das Naziregime noch übertrifft.

  4. Sehr gutes Beispiel der Wirkung und Arbeitsweise unserer Propaganda Sender.
    Eine Harvard-Studie besagt: ARD bei negativer Berichterstattung über Trump weltweit an der Spitze. Nach Erkenntnissen der Harvard-Wissenschaftler lag 98 Prozent aller ARD-Berichte über Donald Trump ein negativer Tenor zugrunde. Trump kann sagen und tun was er will. Negative Kritik ist ihm sicher. Das ist so extrem auffällig, dass der Eindruck entsteht, es gebe ein System hinter dem System.
    Unsere Regierung wollte unbedingt Clinton und bekam aber Trump, trotz Schützenhilfe durch unsere Medien und Wahlkampfspende der deutschen Steuerzahler. Daher berichtet das zwangsfinanzierte Staatsfernsehen natürlich ausschließlich negativ.
    Jeden Tag 10 Fake New der Qualitätspresse über Trump! Hauptsache die Schlagzeile sitzt!

    Ich habe, um ehrlich zu sein, das Trump-Bashing satt bis zum Erbrechen, unabhängig davon, in welcher Form es serviert wird. Es vergeht kein Tag an dem nicht massenhaft diffamierende Artikel und Sendungen verbreitet und ausgestrahlt werden.
    Diese Gehirnwäsche zeigt besonders in den Köpfen derer Wirkung, die fleißig die Staatspropaganda im zwangsfinanzierten GEZ -TV schauen und den Mainstream-Presse-Lesern.
    Dass man den mächtigsten Mann der Welt kritisch beobachten sollte ist klar, aber vielleicht beschränkte man sich endlich einmal auf das Sachliche.
    Jeden Tag 10 Fake New der Qualitätspresse über The Donald!
    Hauptsache die Schlagzeile sitzt, deshalb wendet sich Trump auch direkt per Twitter an seine Amerikaner und läßt die Presse seine Worte nicht verfälschen.
    Da schreiben sie täglich verzweifelt gegen Trump an.
    Entscheidend ist doch, dass Trump seine Wahlversprechen hält, und sie Stück für Stück
    Die schon länger hier lebenden werden jeden Tag von den hofberichterstattenden Medien gehirngewaschen auf Linie gehalten und mit albernen“ frisierten Umfragen manipuliert.Ob Trump,Putin, Kurz, Orban, Salvini,Le Pen oder die AfD das Bashing-Trommelfeuer gegen alle die eine andere Meinung vertreten gleicht einer Stalinorgel und ganz vorne dran ist das GEZ zwangsfinanzierte Staatsfernsehen.
    Spricht man mit Amerikanern (das Land ist ebenso gespalten wie bei uns ) über Trump und fragt man sie, was sie von Trump halten, dann erhält man von Democrats folgendes:
    Ganz furchtbar, sagen sie. Fragt man dann, warum, was er Schlimmes gemacht hätte und dass er doch TITIP verhindert hat und die USA plötzlich wirtschaftlich viel besser dastehen, mehr Jobs usw.
    Ihre Antwort: „Ja, aber, das ist dann auch schon alles“.
    Was an ihm so furchtbar schlimm war, konnten sie dann aber nicht sagen, nur dass er eben schlimm ist.

    Das ist genauso schizophren wie bei uns, wenn man die Leute fragt, vor allem die Jugendlichen und die Rentner, wie sie Merkel finden und die dann „toll“ antworten. Wenn man dann Energiewende, Einwanderungswelle und Zerfall unserer Gesellschaft, Auflösung der Rechtsstaatlichkeit und schrittweise Abschaffung von Bürgerrechten usw. aufzählt, kommt dann einfach “ Ja schon, aber sie hat auch viel Gutes gemacht, und die Arbeitslosigkeit ist so gering. Und wer soll´s denn sonst und wer könnte es besser machen?“ Das war´s dann zumeist, keine Faktenkenntnis, wenn man hinterfragt und totale Realitätsverweigerung, wenn man Kritikpunkte anführt. Völlig irre! Aber überheblich über unsere Vätergeneration urteilen, wie die sich denn diese Diktatur unter Hitler gefallen lassen und keinen Widerstand geleistet haben. Einfach widerlich. Man muß sich so langsam schämen, diesem wahnsinnigen Volk anzugehören.
    Entweder hat der deutsche Michel sich längst an das betreute Denken und Leben in diesem Land gewöhnt und damit das selbständige Leben desinteressiert, bequem in die Hände der „Seligmachenden“ abgegeben oder er ist einfach zu faul, sich selbst ein Bild von der Lage in diesem „noch unserem „Land zu machen!
    Wir sehen aber auch, dass in Deutschland ein großer Teil der deutschen Gesellschaft sich immer noch nicht im Klaren darüber ist, was für linksgrüne Idioten eigentlich die öffentliche Meinung prägen. Welch weltfremde Theoretiker und linksgebürstete Bessermenschen darüber entscheiden, was gesagt werden darf und was nicht. Dass sie als Teil der Mehrheitsbevölkerung beim Wiederkäuen dieser Meinungen tatsächlich weniger ihre eigenen Ansichten und Überzeugungen kund tun als vielmehr das, von dem sie denken, dass es deren Gefallsucht Rechnung trägt. Eben das, was gesellschaftlich akzeptiert ist – nicht wissend, dass auch die gesellschaftliche Akzeptanz einem Wandel unterliegt, den zu gestalten sie selbst in der Lage wären.

  5. So sieht es aus.. Niemand interessiert was die deutschen Systemmedien sich zusammen fantasieren.. Außer den tumben 87 % natürlich. Was die Engländer längst begriffen haben: Trump reicht ihnen die Hand wenn es zum no Deal brexit kommt. Und Trump wird die Suppe die sich die glorreiche EU mit dem Iran eingebrockt hat auch auslöffeln, auch wenn es ihm da mehr um Israel und Saudi-Arabien geht. Wer sollte es auch sonst tun?

  6. Tja Ihr Deutschen seid eben bei Allem schon immer vorne dran!!!
    Aber es sind nicht die Durchschnittsbuerger, es ist leider die Mehrheit der Journalisten die zwar nichts in der Birne haben, aber das hervorragend ausdruecken koennen!

  7. Wie wichtig der Linken die Etikette am Hofe geworden sind. Früher hätten sie – wenn es geschehen wäre – revolutionäres und anarchisches Verhalten gegen Adlige gelobt.

    • Die Mutter der Binsenweisheit sagte letztens in Havard: Wir üben Wahrhaftigkeit gegen Andere und uns selbst. Wir wollen die Wahrheit nicht Lüge nennen und die Lüge nicht Wahrheit . Bei dieser Menge an staatlich angewiesener Überzeugung , KANN man schreiben was man will , (ich auch), es ist die Wahrheit. Mir bricht der Blick.

  8. Unsere gesamte deutsche Mainstreampresse vereint im Trump bashing. Und das hörige Fussvolk merkt nicht, wie es jeden Tag politisch einseitig beeinflusst wird, weil es zu faul und bequem ist, sich umseitig z.B. bei freien Medien zu informieren.

  9. Trump „bestieg gestern (also am 5.6.) sein Flugzeug, um die nächste Station seiner Reise -Irland – anzusteuern…“? Komisch, heute am 6.6. ist er in Nordfrankreich und ehrt, zusammen mit dem Macrönchen, Veteranen des D-Day, etwas entfernt von Irland! Ja, ja, die Glaubwürdigkeit von Meldungen.

    • Richtig, gestern Abstecher nach Irland, heute Normandie. Sollte im Jahr 2019 durchaus machbar sein, er ist ja nicht mit der Kutsche unterwegs…

  10. Einfach „daily mail Trump“ googeln – freundlicher Bericht und schöne Bilder.

    Deutschland und seine Lügenmedien stehen zunehmend allein da in Europa. Das gilt für Trump-Bashing ebenso wie für den idiotischen Grünen-Hype.

    • Schade nur, dass man noch in diesem kriminellen Irrenhaus leben muss und im Ausland als zu dieser Mischpoke zugehörig angesehen wird.

    • Ja, und da zeigt sich schon wieder: Geld macht das Leben eben doch lebenswerter. Hätte ich genug davon, wäre ich schon lange nicht mehr hier! Ich hasse das alles so abgrundtief.

    • Du sprichst mir aus dem Herzen. Auch ich wäre selbst mit 72 noch weg, wenn der schnöde Mammon nicht wäre. Wir sollten eine Aktion starten und gemeinsam mit Gleichgesinnten irgendwo ein Plätzchen finden.

    • Genial war das Video, als Trump und Murksel sich trafen.

      Schöne Bilder, überragende Missachtung von Trump, Murksel sichtlich irritiert und kein Händeschütteln.

      Köstlich!

      Thank you, Mr. President. #inmyname

    • Dafür liebe ich Trump, auf ihn kann man sich verlassen. Merkel hat genau das bekommen, was sie verdient hat, eiskalte Verachtung. Sie ist auch noch so verblödet, dass sie dachte, er gibt ihr die Hand, nach all dem bashing.

    • Was hat dieses naegelkauende dicke Ding eigentlich erwartet nach der Show die sie in Harvard abgezogen hat??

    • Um der Wahrheit die Ehre zu geben : Ich hätte sie auch nicht berührt , geschweige denn eines Blickes gewürdigt…..!

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