„Friday for Future“: Polizei warnt Schüler und Eltern vor linksextremistischer Vereinnahmung

Grüner Protest im Hambacher Forst (Bild: schutterstock.com/Von Christopher Ludwig)
Grüner Protest im Hambacher Forst (Bild: schutterstock.com/Von Christopher Ludwig)

NRW/Aachen – Aachener Polizei schreibt Brief an Schulen, Unis und Elternverbände und warnt die Klimahysteriker von „Fridays for Future“ davor, sich für illegale Aktionen linksextremistischer Gruppierungen wie „Ende Gelände“ im Rheinischen Tagebaurevier „instrumentalisieren“ zu lassen.

Die Aachener Polizei hat eine entsprechenden Brief  an Vertreterorganisationen von Schülern, Studierenden, Eltern und Behörden sowie an den Anmelder einer Großveranstaltung der „Fridays for Future“(FFF)- Bewegung in Aachen geschickt. Das bestätigte ein  Polizeisprecher am Mittwoch.

„Tappen Sie nicht in die „Strafbarkeitsfalle“, weil Sie glauben, sich mit zivilem Ungehorsam für die gute Sache einzusetzen“ – etwa durch die Teilnahme an einer länger andauernden Blockade, heißt es in dem Brief der Polizei. Wer sich gewaltbereiten Gruppierungen von „Ende Gelände“ anschließe, laufe Gefahr, in aggressive Auseinandersetzungen zu geraten.

Zugleich kündigt der Einsatzleiter der Polizei hartes Durchgreifen zum Beispiel gegen Straßenblockaden an. Es drohten Strafverfahren, Einkesselung und Verhaftung.

Linksextremisten stilisieren sich als Opfer

Die –  von der Aachener Allgemeinen verharmlosend als „Aktionsbündnis“ bezeichnete linksextremistische Gruppierung „Ende Gelände“ sprach von Einschüchterungsversuchen der Polizei. „Die Polizei Aachen versucht nun, mit falschen Unterstellungen eine ganze Bewegung zu diskreditieren. Damit wird sie keinen Erfolg haben“, stellte die Sprecherin der Linksextremisten, Kathrin Henneberger, auf Facebook fest.

Nach dem massiv beworbenen „internationalen Streiktag“ der angeblichen FFF-Schülerbewegung in Aachen mit bis zu 20 000 Teilnehmern am 21.6. wollen die hoch indoktrinierten Schüler am 22.6. auch an einem Protestmarsch unter anderem von Greenpeace und BUND am Tagebau Garzweiler teilnehmen. Gleichzeitig hat die linksextremistische Gruppierung „Ende Gelände“ für diese Zeit (19.-24.6.) Proteste mit Blockaden im Braunkohletagebau Garzweiler angekündigt.

Sympathisiert FFF  mit Linksextremisten?

Linksextremisten versuchen zunehmend, die FFF- Bewegung zu instrumentalisieren. So unterstützen beispielsweise die linksextremistische Interventionistische Linke (IL) sowie die Kampagne „Ende Gelände“ die Demonstrationen und rufen regelmäßig zur Teilnahme an den Protesten auf.

Der Verfassungsschutz schreibt zu den Linksextremisten von „Ende Gelände“: „Die Proteste gegen den Braunkohleabbau werden maßgeblich von der erstmals im Jahr 2014 in Erscheinung getretenen Kampagne „Ende Gelände“ organisiert. Diese linksextremistisch beeinflusste Kampagne wird sowohl von Gruppierungen des demokratischen Spektrums als auch von Akteuren der linksextremistischen Szene wie insbesondere der „Interventionistischen Linken“ (IL) unterstützt“.

Alle Aktionen von „Fridays for Future“ in und um Aachen würden „legal“ bleiben, versichern die FFF-Organisatoren auf ihrer Seite großspurig. Niemand müsse damit rechnen, aus Versehen in einer Aktion von „Ende Gelände“ zu landen oder Schwierigkeiten mit den Sicherheitskräften zu bekommen. „Natürlich werden wir es trotzdem allen, die Interesse haben, ermöglichen, an der “Ende Gelände”-Aktion teilzunehmen“, so die – offensichtlich auch ins Linksextremistische offene FFF-Bewegung. (SB)

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8 Kommentare

  1. Ich bin alt genug um noch die DDR zu kennen. Im Sozialismus / Kommunismus spielt Umweltschutz keine Rolle. Damals hatten offene Uranabraumhalten das Grundwasser verseuchten, es gab keine Filter in den Braukohlekraftwerken und im Winter bekam man in den Städten Atemnot wegen des beißenden Smogs. Die Chemiewerke entließen ihre Abwässer direkt in die Flüsse und und und. Aus Rumänien kenne ich noch viel extremere Umweltverschmutzung. In allen kommunistischen sah es damals bzw. sieht es auch noch heute nicht anders aus. Wenn mir also die Umwelt wirklich am Herzen liegt kann ich nicht mit Linksextremisten gemeinsame Sache machen. Wer es trotzdem tut ist ein Heuchler, der unter dem Deckmantel des Umweltschutzes eigentlich unsere Gesellschaft zerstören will.

  2. Das wissen schon die Schweine bei Orwells „Animal Farm“, manche sind einfach gleicher als andere. Wenn es für den mainstream ist, dann ist es gut und lobenswert, wenn es gegen den mainstream geht, dann ist es eine Straftat.

  3. Als ich noch zur Schule ging, „kämpften“ wir für gute Noten, um ein NC-Fach studieren zu können und/oder den Traumberuf ausüben zu bekommen.

    Inzwischen wurde das Leistungsdenken weitgehend abgeschafft. Das hat nicht nur verheerende Folgen auf die Zukunft unseres Landes, sondern die jungen Leute suchen sich neue Ziele, für die sie glauben, kämpfen zu müssen.
    Da Merkels Chaos-Politik keine Ziele erkennen lässt, klammern sie sich an die irrsinnigsten grünen Ideologien.

  4. „Linksextremisten stilisieren sich gerne als Opfer…“

    Mit welcher Religionsgemeinschaft haben sie das irgendwie gemeinsam…..?

  5. Vielleicht täten diesen FFF Narren mal ein paar Tage Knast ganz gut. Dann können sie ja hüpfen gegen die natsie Polizei.

  6. Das Banner von „Parents for Future“, die ansonsten praktisch das gleiche Logo wie Fridays for Future verwenden, enthält bereits explizit auch das Logo von „Ende Gelände“. Also stellen sich die Linksextremisten wieder einmal als elende Lügner heraus. Antifa-Taqiyya eben.

  7. Dieses Land ist sowieso im Eimer und es wird nur schlimmer.
    Irgendwann ist die Polizei auch nicht mehr in der Lage alles zu kontrollieren. Finanziell ist die EU übrigens auch am Ende. Ich warte nur noch auf ein crash.

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