SPIEGEL: Das große Muffensausen beginnt

Max Erdinger

Foto: Von Rawpixel.com/Shutterstock

Im SPIEGEL gibt es einen Debattenbeitrag von Peter Maxwill, der eine ungefähre Vorstellung davon gibt, was die „Gegenseite“ als den Stand der Dinge begreift. Die „Gegenseite“, – wer ist das? Das ist wirklich das relevante Thema der Zeit. Unzweifelhaft sieht Maxwill die „Gegenseite“ in „den Rechten“. Das ist ganz deutlich zu kurz gedacht. Richtig krokodilstränig wird es, wenn Maxwill in seinem Debattenbeitrag den katastrophalen Zustand der demokratischen Debattenkultur beklagt. Man braucht nur den SPIEGEL als ein Beispiel von vielen herzunehmen, um zu sehen, wer diese Debattenkultur mit Füßen getreten hat. Klar ist auch, wer die demokratische Debattenkultur weiterhin mit Füßen treten wird, und aus welchem Grund. Es geht um das Überleben der linksliberalen Deutungshoheit – und mit ihr geht es um das mediale Überleben ihrer Protagonisten. Die Medienkritik.

Zuerst einmal Folgendes: Wir leben an der Schwelle zu einer historischen Zeitenwende. Noch nie zuvor ist die Lügenhaftigkeit eines ganzen Systems so deutlich auf eine Frage zugespitzt worden, daß die Zukunft des gesamten Systems an der wahrheitsgetreuen Beantwortung dieser einen Frage hängt. Fällt die „konstruierte Wahrheit“ vom anthropogenen Klimawandel – und das muß sie, weil sie eine gigantische Lüge ist – dann sind die Vertreter dieser „konstruierten Wahrheit“ total am Ende. Dann fällt ein Baustein nach dem anderen aus dem Fundament ihrer konstruierten Scheinwirklichkeit. Am Ende wird das ganze kulturmarxistische Lügengebäude ein rauchender Trümmerhaufen sein. Und nicht nur das. Wenn dem Volk mehrheitlich klar wird, von wem es jahrzehntelang – und bis zuletzt besonders verbissen – all´ die Jahre in eine Scheinrealität geführt worden ist, dann wird es in der Tat Zeit für einige derjenigen Zeitgenossen, die heute noch als Parlamentarier der Altparteien mehr schlecht als recht fungieren, an Flucht zu denken. Analoges gilt für eine Menge von Propagandisten aus den Medien.

Was Peter Maxwill in seinem lauwarmen Debattenbeitrag versucht, darf man durchaus als einen vorsichtigen Rückzug interpretieren, so vorsichtig, daß er möglichst nicht als Rückwärtsbewegung erkannt werden soll. Sein ganzer Beitrag zur Debattenkultur ist eigentlich ein illusionärer Schauplatz. Wir haben nämlich keine mehr. Noch nicht einmal eine schlechte. Wir haben gar keine. Es geht heute um genau eine Frage: Wer spricht die Wahrheit – und wer konstruiert sich eine, von der er dann spricht? Es geht um eine Feststellung, nicht um eine Debatte. Die Debatte fand mindestens seit zwei Jahrzehnten statt. Und es sind Leute wie Peter Maxwill gewesen, die sie für sich zu gewinnen dachten, indem sie jedes bessere Argument, das ihnen einfach nicht gefallen hat, per ad personam-Argumentation gegen denjenigen zu entkräften versuchten, der es vorgebracht hat. Sie haben ihre politischen Gegner stigmatisiert. Vom Rassisten über den Nazi, den Rechtspopulisten, den Chauvinisten und den Sexisten, den Xenophoben, den Homophoben und den Islamophoben bis hin zum Frauenfeind: Nie dachten sie auch nur eine Sekunde daran, ein Argument gelten zu lassen, das zu ihren ideologischen Vorlieben im Widerspruch stand. Mit dem anthropogenen Klimawandel haben sie endlich überzogen. Wenn er fällt, entlarvt er die handelnden Personen im gesamten linksliberalen Lügengebäude.

Der Weltklimarat (IPCC) hat allein schon aufgrund der Art und Weise, in der er sich konstituiert und wer beim IPCC darüber entscheidet, welcher andere Wissenschaftler unter dem Label IPCC veröffentlichen darf – und welcher auf gar keinen Fall – , jede Berechtigung verspielt, als wissenschaftlich neutral bezeichnet zu werden. Der Weltklimarat besteht aus ideologischen Gründen so, wie er besteht, nicht aus wissenschaftlichen. Die Verlautbarungen des IPCC haben nur eine medial behauptete Relevanz. Realiter haben sie, was das Klima betrifft, keine wissenschaftliche Relevanz. Worum es beim CO2-Hype in Wahrheit geht, hat Roger Köppel, Herausgeber der Schweizer „Weltwoche“, in diesem Video der Reihe „Weltwoche daily“ hervorragend herausgearbeitet. Es gibt auch noch andere ernsthafte Köpfe, die sich mit dem Wahnsinn des CO2-Hypes auseinandergesetzt haben, Roland Tichy z.B. und Stefan Aust.

Am verräterischsten ist, daß promovierte und habilitierte Klimatologen wie Prof. Dr. Kirstein und Prof. Dr. Lüdecke nicht nur keine Berücksichtigung bei der politischen Gestaltung erhalten, sondern daß ihre Positionen in den etablierten Medien nicht berücksichtigt werden. Stattdessen wird ein Klimamaskottchen gehypt, ein autistisches Mädchen aus Schweden, letztlich vermarket vom weltgrößten Konglomerat aus Marktforschung, Medienunternehmen, Meinungsumfrageinstituten und Kampagnenproduzenten, dem Konzern WPP, der u.a. über Tochterfirmen Kontakte bis in Bundesministerien hinein unterhält. Und das ist der Punkt, an dem sämtliche Alarmglocken schrillen sollten. Wenn ein zeitgeistiger Kommunikationswissenschaftler und Kognitionspsychologe wie Christian „Schrotti“ Stöcker, zudem SPIEGEL-Kolumnist, bei Twitter dazu aufruft, mit „Klimaleugnern“ überhaupt nicht mehr zu reden, sondern die Debatte für beendet zu erklären, dann ist es schlicht grotesk, daß ein Peter Maxwill in ebendiesem SPIEGEL krokodilstränig den Verlust demokratischer Debattenkultur beklagt.

Noch einmal: Fällt der „anthropogene Klimawandel“, dann fallen in der Folge sämtliche Pseudobegründungen für die Maßnahmen, die bisher aufgrund des behaupteten „anthropogenen Klimawandels“ veranlaßt worden sind. Und fallen die, dann wird es brenzlig für die Propagandisten der Klimareligion. Die wiederum sind nicht zufällig dieselben, die auch manchen anderen Schwachsinn als Realität behaupten, z.B. die generelle Gleichbefähigung der Geschlechter, obwohl diese dogmatisch festgezurrte Gleichbefähigung eventuell auch nur die Ausnahme sein könnte.

Peter Maxwills lauwarmes Rückzugsgefecht

Maxwill entwirft das Bild einer Bundesrepublik, in der sich Gleichgesinnte örtlich ballen. Grüne und ihre Anhänger sieht er in westdeutschen Großstädten, konservative Traditionalisten auf dem Land – und die ach-so-verdammungswürdigen „Rechten“ in Gestalt der AfD und ihrer Anhänger in Ostdeutschland. Stadt seiner Albträume ist Gera. Dort wird die AfD die größte Stadtratsfraktion stellen. Maxwill befürchtet innerdeutsche Migrationsbewegungen, etwa vergleichbar mit denen, die nach dem Ausgburger Religionsfrieden von 1555 einsetzten, als zum Ende der Reformationszeit cuius regio, eius religio als der Weisheit letzter Schluß betrachtet wurde, und mit dem ius emigrandi die Rechtsgrundlage dafür geschaffen wurde, daß Protestanten aus katholischen Gebieten in protestantische Gebiete umziehen konnten und vice versa.

Wenn sich also Deutschland aufteilt in einen Flickenteppich verschiedener Inseln, die von jeweils Gleichgesinnten bewohnt sind, dann würde man das wohl als das Resultat des Umstandes begreifen müssen, daß die behauptete „demokratische Debattenkultur“ vorher keine gewesen sein kann. Schließlich wäre eine Demokratie gerade dadurch gekennzeichnet gewesen, daß man die Ansichten und Überzeugungen des jeweils Anderen ertragen (tolerieren) kann. Zumindest in der Theorie ist das so. Praktisch sieht es allerdings auch da ganz anders aus. Aber das wäre wieder ein anderes Thema.

Maxwill schreibt: „Rechtes Denken breitet sich aus, mancherorts bestimmen Hetzer den öffentlichen Diskurs. Sollten Andersdenkende daher besser das Weite suchen? Diese Idee gefährdet so ziemlich alles, was Demokratien stark macht.“ – Das ist Quatsch im Quadrat. Genausogut hätte er schreiben können: „Linkes Denken befindet sich auf dem Rückzug, mancherorts verlassen Hetzer den öffentlichen Diskurs. Sollten sie da bleiben, wo sie sich aufhalten? Sie sind schließlich diejenigen, die Demokratien schwächen.“ – Null Punkte also für Maxwill in seinem ersten Absatz.

Weiter unten schreibt er nach allerlei wenn und aber: „Das Ergebnis wären im schlimmsten Fall isolierte, diskursfreie Räume – denn wo in allen Fragen Einigkeit herrscht, braucht es keine Argumente mehr.

Der Fehler in diesem Satz besteht im Konjunktiv. Wer nachgewiesenermaßen keine Argumente mehr braucht, ist bspw. Maxwills SPIEGEL-Kollege Christian „Schrotti“ Stöcker. Das Ergebnis der kulturmarxistischen Diskurshegemonie ist bereits, daß wir diskursfreie Räume haben – und zwar dort, wo Kulturmarxisten die relevanten Diskursräume verortet hatten, also im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk und in der klassischen Zeitungslandschaft. Daß der wichtigste Diskursraum heutzutage die sozialen Medien, Blogs und Vlogs sind, war eine Entwicklung, welche Kulturmarxisten ganz eindeutig zu lange verschlafen haben. Die Diskurshoheit ist ihnen ihrer bräsigen Selbstgewißheit wegen schleichend entglitten, ohne daß sie es früh genug bemerkt hätten. Der eigentlich geschlossene Diskurs war plötzlich wieder offen.

Wenn man nun Maxwills Gejammer über diskursfreie Räume ernstnehmen wollte, dann müsste man auch unterstellen, daß es seine „bösen Rechten“ sind, die per NetzDG, correctiv, Uploadfiltern und browsergestützten „News-Guards“, mit einem Heer von Löscharbeitern usw. versuchen, die Diskurshoheit nicht etwa per Argument, sondern per Zensur zu erringen. Fatal, fatal: Es ist genau andersherum. Linke sind verzweifelt bemüht, „Andersdenkende“ zum Schweigen zu bringen. Peter Maxwill ist der letzte, der sich darüber ausheulen darf. Er veröffentlicht im SPIEGEL und ist damit Helfershelfer des Systems. Im SPIEGEL einen solchen Artikel zu schreiben wie Maxwill, ist heutzutage ungefähr so, wie 1968 „McCarthy, McCarthy!“ skandierend an einer Straßendemo für Mao Zedong teilzunehmen.

Die Krokodilsträne aller Krokodilstränen: „In sozialen Medien etwa scheinen sich viele Menschen kaum noch mit Andersdenkenden konstruktiv auszutauschen.“ – Da lachen aber jetzt wirklich die Hühner. Selbstverständlich wären es Typen wie Maxwill u.a., die gern darüber befinden würden, was wohl als „konstruktiv“ anzusehen wäre. Immerhin gibt es Zeitgenossen – und meinereiner ist ein gutes Beispiel dafür – die nicht das geringste Interesse haben, etwas zu konstruieren. Die Konstruktion selbst in ihrer ganzen behaupteten Notwendigkeit ist eine fixe Idee von Linken. Wo etwas Gutes ist, – und die Bonner Republik war immerhin ziemlich gut -, konstruiert man es nicht neu, sondern man bewahrt es. Meinereiner tauscht sich allenfalls aus. Daß ich mich konstruktiv auszutauschen hätte, ist eine fixe Idee von Maxwill, nichts weiter. Genau genommen ist es so, daß er meine Dekonstruktion seiner Konstruktion nicht erlauben will. Und das, obwohl die Dekonstruktion des Bestehenden das linke Generalrezept, die Voraussetzung dafür ist, daß überhaupt etwas Neues entstehen kann. Meinereiner will erst einmal auf den Unterbau zurück, auf dem das linke Lügengebäude errichtet worden ist. Ich will mich also dekonstruierend austauschen. Ich bin sozusagen ein medialer Abrißunternehmer im Bereich Ideologiegebäude-Sanierung. Und Maxwill et al sind ausgesprochene Sanierungsfeinde. Die wollen ihren Ideologieplattenbau auf dem Fundament eines wundervollen Schlosses einfach nicht abreißen lassen. Das muß aber sein, weil man vorher das Schloß nicht wiederrichten kann. „Konstruktiv“ ist auch so eine linke Sprechblase.

Man hätte eben am liebsten, dass alle so ticken wie man selbst – weil es anstrengend ist, Widerspruch auszuhalten, die eigene Meinung zu überdenken und bisweilen auch zu revidieren.

Das beste Sebstportrait, daß man in Maxwills medialer Ecke überhaupt malen kann. Ganz genau so tickt der politkorrekte Mainstream nämlich.

Wer deshalb etwa Kollegen meidet oder Freundschaften beendet, verkleinert aber nicht nur den eigenen Bekanntenkreis und den politischen Horizont, sondern auch den gesellschaftlichen Resonanzraum: Wie soll Demokratie funktionieren, wenn selbst die Demokraten das Austauschen von Argumenten einstellen?

Wer nochmal denunziert AfD-Anhänger und AfD-Funktionäre genau? Wer schickt die prügelnden SAntifa-Horden los? Wer bedroht Wirte, die Veranstaltungsräume an die AfD vermieten würden? Wer subventioniert die linksextremistischen Schlägerhorden? Wer sorgt dafür, daß demokratisch gewählte AfD-Politiker in den Talkshows der Öffentlich-Rechtlichen krass unterrepräsentiert sind?

Was ist eine Geisteskrankheit?

Geisteskrank ist auf jeden Fall jemand, der zutreffend Defizite benennt und sie auch beklagt, gleichzeitig aber außerstande ist, sich selbst als den Verursacher dieser Defizite zu erkennen. Ein überheblicher Geisteskranker ist einer, der außerdem noch glaubt, er als Verursacher der Defizite könne von Anderen nicht als solcher identifiziert werden. Anders ausgedrückt: Peter Maxwill hat sich mit seinem „Debattenbeitrag“ im SPIEGEL ins eigene Knie geschossen. Aber was so richtig ermutigend ist für unsereinen, das ist, daß dieser Artikel immerhin schon die Defizite einigermaßen zutreffend beschreibt. Nur mit der Verantwortungsübernahme für diese Defizite hapert es noch ein bißchen. Aber: Kommt Zeit, kommt Rat. Und Hilfe kommt vor allem. Wer Verantwortlichkeiten nicht übernehmen will, die er eigentlich zu übernehmen hätte, bekommt Hilfe von hilfsbereiten Menschen. Und „Hilfsbereitschaft“ ist der zweite Vorname des „bösen Rechten“. Die Demokraten heißen zufällig auch alle so.

 

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32 Kommentare

  1. Wenn das Maxwill-Elaborat etwas manifestiert, so ist es die totale Fehleinschätzung der eigenen Situation bei den LinksRotGrünen. Sollten sie sich durchsetzen (nicht nur in der Klima-, sondern auch in der Migrationsfrage), dann sind sie die Ersten, die aus der kommenden mittelalterlichen Horror-Gesellschaft eliminiert werden. Als erkennbare Atheisten sind sie für die kommenden Islam-Herrscher als Allererste fällig, und zwar physisch. Das nur vorab. Wichtiger ist aber der vollkommene kognitive Blackout dieser Richtung. Die Möglichkeit, dass man sich selber irren könnte in der inhaltlichen Analyse der gesellschaftlichen Streitfragen, kommt ihnen nicht in den Sinn, vom Zulassen einer Debatte ganz zu schweigen. Und nein, hier bin ich mit dem Autor des vorstehenden Artikels nicht einverstanden, es gibt keinen Rückzug. Die Möglichkeit, dass man im gesellschaftspolitischen Kräftemessen um die Diskurshoheit auch verlieren könnte, wird gleichfalls nicht in Betracht gezogen. Das linksRotGrüne Narrenschiff muss ungebremst auf die Klippe fahren, damit die Insassen überhaupt etwas merken.

  2. Schöner Artikel! Und dass weltweit solche Lügen aufgedeckt wurden und noch werden, haben wir dem Internet zu verdanken. Die Freiheit des Internets ist das wichtigste Gut, das die Menschen haben und wir müssen alles daran setzen, dass Gesetze, die Information verhindern, wieder zurückgenommen werden bzw. gar nicht erst verabschiedet werden.

  3. Ich würde die Voraussetzungen festlegen, wann ein Thema das Wort „Wissenschaft“ für sich gebrauchen darf. Erst wenn diese Kriterien – Kritik, offener Diskurs, stringente logisch-einfache sprachliche Beweisführung, Falsifizierung geboten, politische Beeinflussung untersagt, usw. – erfüllt werden, darf das Thema an Unis gelehrt werden. Personal, das diese Kriterien nicht akzeptiert wird von der Uni ausgeschlossen. Geschwätzwissenschaften haben eigene Lehranstalten. Was nur auf einem einzigen Kriterium (Klima) basiert, ist finanziell nicht zu fördern.

  4. Es ist schwer oder überhaupt nicht möglich, mit grün(d)lich hirngewaschenen Menschen sachlich diskutieren zu wollen. Dieser ganze Wahnsinn funktioniert in Buntland nur solange, wie noch Geld zum aus dem Fenster werfen vorhanden ist. Keine Frage ob, sondern nur wann dieses vermerkelte Kartenhaus in sich zusammenbricht. Das ganze Klimageschwurbel halte ich für ein (leider) wirksames Ablenkungsmanöver, um von all den anderen ungelösten Problemen abzulenken. Das Thema „Flüchtlinge“ ist auf einmal in den MMM (Merkelsche MassenMedien) nur noch ein minimales oder überhaupt kein Thema mehr.

  5. Ich sehe das, was der Autor verkündet, nicht. Die Mehrheit will“Grün-Rot-Rot“ (Meldung von heute). Es geht immer weiter nach links oder „zurück in die (DDR-) Vergangenheit“.

  6. Eine Diskusion lebt, unter anderem, auch von Kritik ist aber schwierig wenn in diesen harten Zeiten Kritik nicht geäußert werden darf. Wenn man eine konstruktive Kritik anbringen will muss man sich über den Gegenstand der Kritik informieren und aus der Analyse der Informationen seine Argumente formen und zum Ausdruck bringen. Allein daran scheitern die meißten Diskusionen, zuviel Phrasen, Propaganda, Halbwissen oder gar keine Ahnung um was es geht. Dazu noch die fehlende Intellegenz die Argumente des anderen überhaupt verstehen und verarbeiten zu können. Aus diesen Gründen schreien die ja alle auf den „Gegendemos“, sie lassen sich auf keine Diskusion ein, einfach keine Argumente und deshalb wird einfach geschrien: Mit euch reden wir nicht, ihr seit Nazis! Ende des Informationsaustausch. Herr Maxwills kennt wahrscheinlich seine Klientel nicht oder ist gar nicht in der Lage zu erkennen wo Meinungsbevormundung anfängt und Redefreiheit endet. Für einen der eine Journalistenausbildung absolviert hat ein eher kümmerliches Ergebnis.

    • Ich gebe dir recht. Sogenannte Gegendemonstrationen sind absolut undemokratisch. Die Veranstalter und Mitläufer der linken Aufmärsche wähnen sich selbst auf der richtigen Seite, doch nüchtern betrachtet wollen sie nur konservativ denkende Bürger vom öffentlichen Diskurs ausschließen. Was kann daran demokratisch sein? „Gegendemos“ (wörtlich also gegen den Demos, gegen das Volk) kommen immer nur von links, die angeblich so bösen Rechten lassen die Linken dagegen gewähren und gestatten ihnen ihren Protest. Darüber sollten Linke dringend nachdenken.

  7. Nun ja. Der Autor hat zwar recht. Diskursoffenheit heisst aber auch die Möglichkeit in Erwägung zu ziehen, dass der eigene Standpunkt der Falsche sein könnte. Selbst wenn man annimmt, dass die These des menschengemachten falsch ist, muss man sich mit der These auseinandersetzen, dass die Menge fossiler Energieträger endlich ist.

    • Die Endlichkeit der fossilen Energieträger ist wissenschaftlich nicht unumstritten. Man ist sich aber irgendwie schon einig, dass eine Erneuerung – sollte es sie tatsächlich geben – viel langsamer ist als das beim derzeitigen verbrauch nötig wäre, um eine längerfristige Versorgung sicher zu stellen.

    • Ist mittlerweile durch die Russen auch längst widerlegt, oder aber zumindest in Frage gestellt! Wird aber halt auch nicht publiziert, da es ja dem Narrativ widerspricht: Decarbonisierung und Senkung des Lebensstandards des Westens auf afrikanische Verhältnisse (CO² Verbrauch von 10t p.A. auf 1,5t)

    • Da muß man auf die sachorientierten Reden der AfD-Abgeordneten im Bundestag in der Umweltdebatte hinweisen! Dr. Spaniel & CO……….

    • Es geht nicht darum, ob fossile Eneregieträger endlich sind, (auch dazu gibt es bspw. die These, daß sich der Vorrat ständig erneuert, resp. daß die Methanreserven in den Meeresböden schier unendlich sind), sondern es geht darum, ob wahr ist, daß der Klimawandel anthropogen ist. Wenn diese Behauptung nicht stimmt, und wenn die Widerlegung dieser Behauptung behindert wird, nur, weil Interesse daran besteht, daß die Ursprungsbehauptung stimmen soll, dann werden logischerweise Maßnahmen fällig gegen diejenigen, die diese Widerlegung verhindern wollen.

  8. Hervorragender lakonischer Artikel. Erdinger hat Recht, die linksMishpoke sitzt zugedröhnt am Steuerrad eines Wagens, dem die eigene Kundschaft längst die Räder geklaut hat.

  9. Wer das bekommt, ist noch nicht raus. Am Ende saust wieder bei den besorgten Wählern die Muffe, wenn ich mich mal dieser Ausdrucksweise bedienen darf. Wir werden doch nicht gefragt. Bremen ist das beste Beispiel, wie der Wählerwille negiert wird.

    • Der „Witz“ an der Sache: Die Bremer nehmen das so hin….ganz ehrlich, das läßt mich wirklich (ver)zweifeln…

  10. Maxwill rechnet aber auch nicht mit White Flight. …die Städte fallen zuerst dann werden die deutschen nur auf dem Land leben. ..Sehr guter Artikel übrigens. Neulich dachte ich mir wie schnelllebig und oberflächlich vieles durch die Social Medien läuft. Wir werden dank Internet bombardiert mit Meinung / Propaganda usw…Der Klima Hype wird auch verschwinden was kommt danach?

  11. Da sieht man es wieder Linke haben nicht nur Pech beim Denken, sie sind schlicht nicht in der Lage dazu.

  12. Wenn sich ein Milchgesicht wie Peter Maxwills lauwarm kämpfend zurückzieht, dann wird das sicher nicht dramatisch sein. Denn die Diskursleere, die er und seinesgleichen zu hinterlassen glauben, ist dann nur eine verlassene Blase, in der kritische und nachdenkliche Leute niemals anwesend waren.

    Selbst wenn diese Typen sich nicht zurückziehen sollten und wacker in den Ostländern die Stellung halten, bliebe die Debatte um unsere allgemeinen Probleme davon unberührt, die Spiegelianer können dazu nichts Konstruktives beitragen. Sie verweilen in ihrer Gutmenschen-Blase, und verstehen immer weniger, warum aus ihrer Sicht die Welt da draußen böser und böser wird.

    • Naja, die haben ihre Finger… zum zeigen auf Andere…solange das geht, ist deren Welt erklärlich für sie…

  13. Wenn der Sturm der Wahrheit die MSM/ÖR erst überrollt, wenn diese dann die
    Meinungshoheit über den „Neusprech“ und „PC“ verlieren, dann zieht
    es den an kognitiver Dissonaz „Hyperbesserklimamenschen“ den Boden
    unter den Füßen weg. Die Zeit arbeitet für die Patrioten.

    • Ich hoffe es, obwohl:

      Friedrich Nietzsche: Menschliches Allzumenschliches
      Die Hoffnung

      71.

      Die Hoffnung.
      — Pandora brachte das Fass mit den Übeln und öffnete es.
      Es war das Geschenk der Götter an die Menschen, von Außen ein schönes verführerisches Geschenk und „Glücksfass“ zubenannt.

      Da flogen all die Übel, lebendige beschwingte Wesen heraus: von da an schweifen sie nun herum und tun den Menschen Schaden bei Tag und Nacht.
      Ein einziges Übel war noch nicht aus dem Fass herausgeschlüpft: da schlug Pandora nach Zeus‘ Willen den Deckel zu und so blieb es darin.

      Für immer hat der Mensch nun das Glücksfass im Hause und meint Wunder was für einen Schatz er in ihm habe; es steht ihm zu Diensten, er greift darnach:
      wenn es ihn gelüstet; denn er weiß nicht, dass jenes Fass, welches Pandora brachte, das Fass der Übel war, und hält das zurückgebliebene Übel für das größte Glücksgut, — es ist die Hoffnung. — Zeus wollte nämlich, dass der Mensch, auch noch so sehr durch die anderen Übel gequält, doch das Leben nicht wegwerfe, sondern fortfahre, sich immer von Neuem quälen zu lassen.

      Dazu gibt er dem Menschen die Hoffnung: sie ist in Wahrheit das übelste der Übel, weil sie die Qual der Menschen verlängert.

    • Ich empfehle den Dreiteiler „Im Lichte der Wahrheit“ von

      ABD-ru -shin dieses Buch wurde in den Dreisigern geschrieben
      und der deutsche Autor von den damaligen Machthabern
      heftig diffamiert.
      Ist zwar schwere Kost, aber Hoffnung und Glaube sind kein Übel
      sondern eine Gnade die man sich erarbeiten muss.
      Dass die Mehrheit der Menschen sich das universale Wissen der
      Schöpfung nicht aneignen wollte und will, hat es dem System
      aus Politik, Medien,Kirchen und diversen NGO`s leicht gemacht
      mit Divide et Impera zu herrschen.
      Es gibt kein Gut oder Böse, sondern nur richtig oder falsch.
      Das Wort Übel gibt es beispielsweise zu Recht im
      Buddhismus nicht:-)

    • Die Gralsbotschaft haben wir im privaten Skype-Buchclub gelesen und besprochen vor einiger Zeit.
      Ein Augenöffner – ja.

      Erst kürzlich auf Nuoviso -Mit Ruhe durch den Sturm- von Andreas Popp angesprochen worden.

      Gruß

    • Habe das Video mit Andreas Popp auch gesehen, habe ein Abo und
      hänge auch der Karmatheorie von Eva Herman an die mit „AP“
      zusammenlebt.:-)LG

    • Das hab ich mit gedacht, als er von Eva schwärmte.
      Ich freue mich für die Beiden, wie auch für MF Vogt.

      LG

  14. Dem Artikel ist nichts hinzuzufügen – er ist absolut korrekt ! LINKSROTGRÜN + MERKEL haben es fast geschaft, D zu ruinieren

  15. Der Spiegel war ein ganz gutes Magazin. Ganz im Gegenteil zu jetzt. Ein Grauen. Ein Propagandablatt der Links-Grünen.

    • Anstatt in die BRAVO zu schauen, habe ich 1966 mal mir den Spiegel vom Nachbarn ausgeliehen, um mich politisch zu informieren.Dieses Blatt würde ich zum heutigen Zeitpunkt noch nicht mal mehr verwenden, um ein mit Holz bestücktes Lagerfeuer zu entzünden.

    • Nun ja-bis Stefan Aust es führte habe ich ihn gern gelesen.Von da an wurde er schlechter und schlechter.

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