Nina Bott aus Café geflogen – weil sie ihr Baby stillte

Symbolfoto: Von Iryna Inshyna/Shutterstock

Hamburg – Die Kinderfeindlichkeit in Deutschland treibt immer abenteuerliche Blüten. Diesmal erwischte es die ehemalige Serienschauspielerin („GZSZ“) und „Prominent“-Moderatorin Nina Bott, 41 Jahre alt und bereits zum dritten Mal Mutter. Weil sie ihrem Kind die Brust gab, bekam sie Lokalverbot.

Beim Besuch eines Cafés in der Rindermarkthalle St. Pauli bekam ihr Söhnchen Lio (viereinhalb Monate) Hunger und wurde unruhig. Als die attraktive Moderatorin ihm – diskret und dezent, wie Bott betont – die Brust gab, kam prompt der Kellner angeflitzt und forderte sie mit den Worten „Das geht hier nicht!“ barsch auf, sofort das Lokal zu verlassen. Die völlig konsternierte Mutter sei anschließend den Tränen nah gewesen, schrieb die Hamburger MoPo. Vor dem Café musste sie ihren Kleinen dann im Stehen weiterstillen, bis ein Friseur aus dem Nachbarladen Mitleid hatte und ihr einen Stuhl brachte. Bott erklärte, so etwas sei ihr „in 15 Jahren Mutter-Daein noch nie passiert“.

Schon so mancher Mutter in Deutschland erging es ähnlich wie der TV-Schönheit. Denn seit längerem ist das Thema „Stillende Mütter in der Öffentlichkeit“ ein Streitpunkt, der leidenschaftliche Diskussionen auslöst. So entspann sich auch jetzt, nach Bekanntwerden des skandalösen Vorfalls, in den sozialen Medien sofort eine heftige Debatte um das Thema: Auf der einen Seite jene, die Stillen in der Öffentlichkeit als unappetitlich, unästhetisch und obszön wahrnehmen und sich davon gestört fühlen – auf der anderen die, die dies als urnatürlichsten und normalsten Vorgang der Welt betrachten. Der bekannte Fotograf und Blogger Markus Hibbeler, der Bott schon mehrmals fotografiert hatte, verteidigte Bott und schrieb auf Facebook, es zeige sich hier erneut eine „zunehmend puritanische, lebens- und lustfeindliche Haltung“.

Dass ausgerechnet in Deutschland, dem Staat mit der zeitweilig weltweit niedrigsten Geburtenrate der Erde, stillende Mütter als etwas Störendes, Abstoßendes wahrgenommen werden, ist dabei kein Wunder: Seit fast fünf Jahrzehnten wird von staatlicher Seite das Ideal der berufstätigen Selfmade-Frau propagiert, die Kinder zwar zur Welt bringt, die Erziehung aber Kitas und Staat überläßt, um gleichberechtigt mit Männerkarrieren mithalten zu können. Stillen gilt da vielen als altbacken, hausmütterlich, rückschrittlich – mit Anklängen an eine biologistische Mutterrolle. Es passt nicht in die „Work-Life-Balance“.

Toleranz gegenüber traditionellen Mutterrollen hingegen wird hierzulande sehr wohl gezeigt – und dann meist bis zur Schmerzgrenze -, wenn es um die „kulturellen Eigenarten“ von Zuwanderern geht. Da sind dann plötzlich traditionelle Geschlechterrollen (Frauen mit 5 Kindern oder mehr, als reine Gebärmaschinen, Verbot jeder individuellen weiblichen Selbstverwirklung oder Zwangsverschleierung) kein Problem. Aber wenn eine „biodeutsche“ Mutter beim natürlichen Säugen des Nachwuchses einen Busenblitzer zeigt, gehen die Sittenwächter durch die Decke. Die eigentliche Frage ist doch diese: Wie pervers ist eine Gesellschaft, die kein Problem mit der Verschleierung von Mädchen und Frauen hat, aber stillende Mütter als anstößig empfindet? (DM)

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110 Kommentare

  1. Weiß denn jemand, welcher Herkunft der Kellner war? Für mich klingt es vollkommen absurd, dass ein deutscher Kellner sich so verhalten würde. Glaube nicht mal, dass in einem Schwulen-Café das ein Problem gewesen wäre. Vielleicht war es auch ein Multi-Kulti-Laden, in dem zu befürchten ist, dass die Gäste sich an einer stillenden Mutter stören würden. Immerhin, haram ist so eine stillende Mutter in der Öffentlichkeit nicht.

  2. Keine Ahnung, wie diese Nina Bott tickt. Was hat jetzt das Stillen mit links oder rechts zu tun?

  3. Wäre mal interessant zu wissen, welcher Nationalität der Kellner entstammt. Im Gastgewerbe gibt es überproportional viele Migranten. Eine stillende Mutter ist das natürlichste auf der Welt. Auch in Deutschland sollte das in der Öffentlichkeit möglich sein. Wo soll sie denn bitte im Restaurant stillen? Auf’s Klo gehen? Geht’s noch?

  4. Na ja, wenn eine Kopftuchmama stillt, sehen alle sofort in die andere Richtung.
    Zu groß ist das Risiko, dass ein puteroter Zorneskopf mit rollenden Augen dich
    anbrüllt ; Was guckst du !?

  5. Im Text steht: „Diskret und dezent“, und von daher ist das doch voll ok gewesen. In einem Cafe hat nun mal auch ein Baby Hunger. Warum denn nicht? Eine Brust beim Stillen ist nichts sexuelles sondern ein leckerer Zapfhahn für die Kleinsten.

  6. Ist wie beim Fernsehgerät. Sich aufregen über die Programme.
    Es gibt einen Abschaltknopf.
    Wenn ihnen das Stillen nicht gefällt, schauen Sie einfach nicht hin. Kein Mensch zwingt Sie dazu,.
    Oder gehören Sie auch zu den Leuten die bei einem Verkehrsunfall wenn die Halbtoten noch im Fahrzeug eingeklemmt sind nur gaffen?

  7. Wie wäre es mit „einfach nicht beachten“? Zu viel Toleranz, die dann verlangt wird? Ich könnte Sie ja verstehen, wenn Sie Bückbeter wären, aber so?

    • Ich habe niemanden beleidigt, ausser Sie (!) fühlen sich irgendwie angesprochen. Und „überall öffentlich gestillt“ zeugt von verzerrter Wahrnehmung. Ich denke nur, Freiheiten sind immer zu verteidigen, ausserdem leben wir nicht mehr im Biedermeier.
      Und „ergötzen“? Schließen Sie bitte nicht von sich auf andere, ich habe nichts dergleichen erwähnt und auch nicht nötig.

  8. Das Einschreiten des „Kellners“ hatte einen ganz anderen Grund: der hatte seinen Lümmel beim Anblick der attraktiven Frau mit entblößter Brust schon in der Hand und wollte in Ruhe fertig wxxxxen.

    • Ich diskutiere nur mit Leuten mit angemessenem IQ und einer erträglichen Erziehung. Also Schluß jetzt.

  9. nun das wogt ja hier regelrecht hin und her…
    und meine ganz persönliche Meinung zu dem Sachverhalt wäre:
    Das Verhalten der Mutter gehört nicht in eine westliche Zivilisation-
    wir sind hier nicht irgendwo in der dritten Welt und für wirklich akute Notfälle gibts das Fläschen.
    Dazu ist es auch gedacht – egal ob ständig angewandt oder als Nothilfe.

    Mag sein dass ich mit meiner Meinung als Mod anecke,
    ich möchte auch nicht die Diskussion in eine bestimmte Richtung lenken-
    aber aus meiner Sicht ist das Agieren der Mutter reichlich provokativ, sie muss wissen dass Männer unwillkürlich auf eine nackte Brust starren weil diese in den meisten Fällen (neben dem Hintern) das Sexualobjekt en detail schlechthin darstellt, zumal wenn „jemand“ dran nuckelt- es wäre in etwa dasselbe wenn die Frau angezogen aber mit einer nackten Arschhälfte dort rumläuft.

    Womöglich will sie sich auch nur mit der grünen multikulturellen Ideologie mittels praktischer Anwendung in Szene setzen und dies der Allgemeinheit näherbringen.

    • Wenn eine Frau ihrem Säugling „diskret“ -wie im Artikel beschrieben – die Brust gibt, ist von dieser als „nackter Brust“ weniger zu sehen als in einem Bikini. Da spielt sich die Erotik wohl eher im Kopf des Betrachters ab!

    • Vergiss es. Das ist keine linke Wichtigtuerei. Das hat was mit Frau und Mutter sein zu tun, nicht mit links oder rechts. Glaubst Du, die „rechte“ Mutter würde ihr Kind im Klo stillen? Oder 6 Monate das Haus nicht mehr verlassen?

    • Stillende Mütter haben die Möglichkeit, in den Apotheken für mehrere Monate elektrische Milchpumpen für zu Hause auszuleihen. Sie können also zu Hause Milch auf Vorrat in Fläschchen abpumpen und in der Wickeltasche mitnehmen, wenn sie mit dem Säugling längere Zeit unterwegs sind. Ich spreche aus praktischer Erfahrung, denn ich habe fünf Kinder. Wenn manche Mütter trotzdem unbedingt lieber stillen wollen, könnten sie ein ausreichend großes Tuch über den Säugling ausbreiten, und der ganze „Vorgang“ bleibt unsichtbar.

    • Strategos……. 😀
      „-zumal wenn „jemand“ dran nuckelt-“
      jeder hat eben seine Vorlieben, auch ein „Säugling“, außerdem sind wir doch alle Säugetiere, biologisch natüüürlich nur ;-D

  10. Was ist nur mit den Frauen los? Das Stillen in aller Öffentlichkeit wird mittlerweile kultiviert. Als unsere Kinder geboren wurden gingen wir auch aus. Wenn eines der Kleinen reif für Mamas Busen war, hatte der Betreiber immer eine Möglichkeit, dass es/sie in aller Ruhe und ohne Läuten von Handys oder Geschrei der übrigen Gäste sein Milchgetränkt zu sich nahm. Gab es das nicht, legt die Mama ein Tuch über das Geschehen. Ich glaube vielmehr, dass diese Frauen meinen beweisen zu müssen, wie gut bestückt sie sind. Ein echtes Vollweib eben. Zeigt ein Mann jedoch seinen „HAT SIE NICHT“,. kann ja auch mal ohne Hintergedanken passieren (Badehose z. B.) , schreien sie wie von einer Tarantel gestochen auf, denn sie fühlen sich belästigt. Das ist reif, um in einer Bundestagsdebatte thematisiert zu werden. Die haben einen Knall.

  11. Warum hab ich so ein komisches Gefühl bei der Story ? Attraktive Promimama muss unbedingt ihren Sohn in einem Hamburger Cafe die Brust geben,wird vom Kellner rausgeworfen und
    stillt den Balg auf DER STRASSE weiter ? Jezt fehlt nur noch ein Azülant aus Ghana, der ihr
    ihren im Cafe liegen gelassenen Geldbeutel mit 3000 Euronen nachträgt !

  12. Ist wie beim Fernsehgerät. Sich aufregen über die Programme.
    Es gibt einen Abschaltknopf.
    Wenn ihnen das Stillen nicht gefällt, schauen Sie einfach nicht hin. Kein Mensch zwingt Sie dazu,.
    Oder gehören Sie auch zu den Leuten die bei einem Verkehrsunfall wenn die Halbtoten noch im Fahrzeug eingeklemmt sind nur gaffen?

  13. krank!
    Im Internet gibt es die abartigsten Videos zu sehen.
    aber eine ganz natürlicher Vorgang wird als pervers angesehen!
    Das passt in unsere Zeit!

    • Genau das dachte ich mir auch. Hab s aber nicht geschrieben. Da ziehen sich die Typen das abartigste, was geht, tag für tag rein und regen sich über ne halbnackte Brust auf. Vermutlich, weil die Assoziationen im Hirn sofort nach unten melden…

  14. Es gibt immer Moralapostel. Aber kein Grund alle Deutschen gleich als verkommmenes Volk zu bezeichnen!!!

  15. Dann schau doch einfach nicht hin! Aus welchem Jahrundert bist Du ? Wie so beschimpfst Du sie gleich als doofe Kuh?

    • Im Prinzip richtig. Eine ruhige Nahrungsaufnahme ist das nicht. Das Baby hat nicht die notwendige Ruhe und Entspanntheit. Das sage ich als Mehrfachvater. Das Stillen schafft eine besondere Verbindung zwischen Mutter und Kind.

  16. Warum gibt es in dem Cafe kein diskretes Eckchen für’s Stillen? Damit wäre allen geholfen.
    Das andere Extrem: das Kind kriegt ständig die Brust. Nein, nicht aus Hunger, sondern zur Beruhigung. Es ist schon befremdlich, wenn ein 3jähriger in wirklich jeder Lebenslage die Brust fordert, bspw. auf einem Kinderspielplatz vor den Augen fremder Kinder dann auch gestillt wird.

    • Es war ein Säugling von 4 Monaten. Die brauchen im Schnitt alle 4 Std. die Brust. Also genug Zeit, auch mit Baby einen Kaffee zu trinken, ohne in der Öffentlichkeit zu stillen.

    • Wenn mir gegenüber eine „Mutter“ sitzt, die alle 10 Minuten die Brust rausholt, um zu stillen, was überhaupt nicht nötig ist, wo soll ich da hingucken.
      Wie ich schon erwähnt hab, hat mich das auch nicht gestört, fand es aber unnötig.

    • Ja, da sind Frauen besonders scharf drauf.
      Mich erschrecken manche Kommentare hier. Kaum hat jemand eine andere Meinung, kommen die „Demokraten“ aus der Ecke.
      Ich bleibe dabei: Stillen in der Öffentlichkeit muß nicht sein.

  17. “ … kam prompt der Kellner angeflitzt … “
    Nicht sehr glaubwürdig. Als ob Männer reflexartig darauf aus wären, das Zeigen von Möpsen zu unterbinden. Der Kellner wurde geschickt; von einer Kollegin oder Kundin. Manche Frauen reagieren mit regelrechtem Haß auf Mütter, die herumzeigen, dass sie ein kleines Baby haben. Hab schon Frauen gesehen, die sich über einen Autoaufkleber „Baby an Bord“ unglaublich echauffiert haben … Neid treibt komische Blüten.

    • Darauf geb ich keine Antwort. Sie würde gelöscht werden.
      Du mußt mir nur erklären, was das mit Neid zu tun hat.

    • Kommt auf die Nationalität oder besser gesagt, die Religion des Kellners an. Schätze mal, eine stillende Mutter, ist so was von haram.

    • Ich bin ja wahrklich kein Freund der meist moselmiserten Moslems. Das hat damit nichts zu tun. Typisch Deutsch würde ich mal sagen. Für diese Schauspielerin ist es eine Werbewirkung, die ihr vielleicht weitere Rollen beschert. Wie anders erkärt es sich, dass sie sich sogar bei diesem sehr persönlichen Vorgang vor eine Linse packt. Oder wurde das Ganze fotographisch nachgestellt, um es medienwirksam zu vermarkten, und das noch zum Nulltarif? Die dummen Frauen fallen auch darauf noch reihenweise ein und zerdrücken Tränchen, dass dieser armen Schauspielerin sowas böses passiert ist.

  18. Bei Säuglingen ist ca. alle 4 Std. Stillzeit. Da hat man also genügend Zeit, irgendwo einen Kaffee zu trinken, ohne zu stillen. Ansonsten einfach abstillen und Fläschchen geben.
    Wie ich schon schrieb: Wichtigtuerei, manchmal auch Provokation.

    • @disqus_coGHRgZund:disqus Es scheint, Sie haben sich vor wenigen Tagen nur angemeldet, um andere Leser (und unsere Moderatoren) zu beleidigen, daher bringen wir Sie jetzt zur Tür.

  19. nun das wogt ja hier regelrecht hin und her…
    und meine ganz persönliche Meinung zu dem Sachverhalt wäre:
    Das Verhalten der Mutter gehört nicht in eine westliche Zivilisation-
    wir sind hier nicht irgendwo in der dritten Welt und für wirklich akute Notfälle gibts das Fläschen.
    Dazu ist es auch gedacht – egal ob ständig angewandt oder als Nothilfe.

    Mag sein dass ich mit meiner Meinung als Mod anecke,
    ich möchte auch nicht die Diskussion in eine bestimmte Richtung lenken-
    aber aus meiner Sicht ist das Agieren der Mutter reichlich provokativ, sie muss wissen dass Männer unwillkürlich auf eine nackte Brust starren weil diese in den meisten Fällen (neben dem Hintern) das Sexualobjekt en detail schlechthin darstellt, zumal wenn „jemand“ dran nuckelt- es wäre in etwa dasselbe wenn die Frau angezogen aber mit einer nackten Arschhälfte dort rumläuft.

    Womöglich will sie sich auch nur mit der grünen multikulturellen Ideologie mittels praktischer Anwendung in Szene setzen und dies der Allgemeinheit näherbringen.

  20. Traurig was in Absurdistan so vor sich geht.
    In Mexiko,ein wirklich sehr katholisches Land,ist stillen eines Baby`s in der Öffentlichkeit das normalste der Welt.

  21. Meine Töchter wurden 1979 und 1982 geboren. Ich habe sie 18 bzw. 12 Monate lang gestillt, manchmal auch in der Öffentlichkeit. Damals war das kein Problem. Die Menschen in unserem Land waren irgendwie lockerer. Und wer das nicht sehen möchte, ist schließlich nicht gezwungen hinzugucken.

    • Die, die hier jetzt empört sind, suchen aber im Sommer begierig jeden Oben-Ohne-Strand flugs und mit Freuden auf!

  22. Also mal vorweg ….. ich finde es toll, dass heute Frauen noch stillen …. als ehemals stillende Mutter bin ich jedoch der Meinung, dass dies in der Öffentlichkeit nicht provozierend zur Schau gestellt werden sollte. Ob das bei Frau Bott so der Fall war, weiss ich nicht …. nur hat man meistens ca. 4 Std. Zeit zwischen den Stillmahlzeiten, um Kaffee zu trinken….. eine Mahlzeit kann man auch ins Fläschchen abpumpen ….. oder setzt sich diskret in eine ruhige Ecke und schützt sich mit einem Tuch.
    Ich empfinde, dass viele Frauen, die heute stillen, dass immer und überall tun und das ist oft mals nicht sehr ästhetisch …. bei allem Verständnis für den Hunger eines kleinen Babys ….

    • Genau so hab ich das auch beschrieben. Nur daß ich das Stillen noch als sehr intim bezeichnet hab. Also ich hab das immer lieber zu Hause gemacht.

    • Es steht im Artikel, sie habe es „diskret“ getan, also eventuell mit Tuch, also auf keinen Fall Provozierend.

    • Ich habe Frau Bott das nicht unterstellt, bitte erstmal meinen Kommentar zur Gänze lesen ….. “ ob das bei Frau Bott so der Fall war, weiß ich nicht ….“
      Ob mit Tuch oder nicht, mitten im Cafe, finde ich das nicht angebracht, da es sich um eine intime Beziehung zwischen Mutter und Kind handelt und dies, wenn schon öffentlich, in einem vor Blicken geschützten Raum stattfinden sollte.

  23. Wie dezent Frau Bott wirklich war, weiß keiner. Aber offensichtlich nicht sehr doll, sonst wäre der Kellner nicht angerannt gekommen, sondern hätte es gar nicht bemerkt.

    Mich persönlich stört sowas jetzt nicht, aber ich kann auch verstehen, dass es nicht jeder appetitlich findet, wenn die mitten im Laden eine Titte raushängt. Ein bisschen gegenseitige Rücksichtnahme müßte doch gehen. Ich glaube, keiner stillenden Frau fällt ein Zacken aus der Krone, wenn sie das Stillen mit einem Tuch verdeckt.

    • Da haben einige noch nie selbst eine stillende Mutter gesehen und lassen ihrer Phantasie freien, blühenden Lauf!

    • Weiß denn wer, was das für ein Kellner war? Da läuft doch kein deutscher Kellner an und verbietet das Stillen. Kein rechter und kein linker!

  24. Diese Meldung kam eben im ZDF. Interessant dabei ist folgender Satz (Zitat): „Es muß aber nicht Alles gezeigt werden, finden die Meisten in unserer, zugegeben nicht repräsentativen, Umfrage.“

    Ich bin mir irgendwie sicher, daß, hätten die Meisten befunden, daß man es machen kann wie man will, kein Hinweis auf eine nicht repräsentative Umfrage gegeben worden wäre. Das sind wieder die Nebensätze, die den Rahmen um die Meldung bilden und dafür sorgen sollen, daß die Zuschauer auch sich die richtige Meinung bilden. Das ist Framing, geschickt eingesetzt. K.-E. von Schnitz… hätte sich da eine Scheibe abschneiden können… 😉

  25. Ich kann mich noch an die Bilder von stillenden Müttern im hessischen Landtag erinnern, als die Grünen dort mit Sack und Pack eingezogen sind ! Das wurde zwar auch nicht gerne gesehen, aber toleriert, rausgeworfen hat die damals keiner !

  26. Was für eine hysterische Aufregung. Und in der nächsten Eskalationsstufe wechselt sie dann die verschissne Windel ihres Balgs oder läßt es in die Ecke pinkeln. Und wenn sich jemand darüber beschwert. Auch „Fernsehstars“ können Asoziale sein.

  27. Wie wäre es – wenn man meint, unbedingt mit einem 4monatigen Säugling in einem Cafe zu sitzen – wenn vorher Milch abgestillt und in Fläschchen umgefüllt wird. Dagegen hat bestimmt niemand was.
    Nicht daß es mich stören würde, ich hab das auch schon erlebt und das hat keinen gestört, obwohl die alle 10 min. die Brust rausgeholt hat, aber man sollte auch akzeptieren, wenn es einfach nicht gerne gesehen wird.
    Es ist schon ein bißchen Wichtigtuerei dabei.

    • Die natürlichste Sache der Welt ist Wichtigtuerei?
      Verhaften, wegen Erregung anderweitigen Befindlichkeiten?
      OMG

    • Die natürlichste Sache der Welt? Wer sagt das?
      Wieso nur hatten früher die Frauen solche Probleme nicht?
      Weil sie einfach wußten, wenn ein Kind da ist, ändert sich vieles.
      Außerdem wäre mir das zu öffentlich. Stillen ist eine intime Sache, die nicht unbedingt mit anderen geteilt werden muß.
      Wie gesagt, ich hab nichts dagegen, aber man muß auch das Gegenteil akzeptieren.

    • Wurden irgendwelche Vorschriften verletzt. Es spricht doch wohl nichts dagegen, wenn man dezent sein Kind versorgt.
      Darum geht es hier.
      Überall geht es nur noch um erlaubte Zonen.
      Früher, hat man sich zum Nachwuchs gratuliert und ist seines Weges gegangen.
      Das dies nicht bei jedem gut ankommt, ist auch mir klar.
      Finde es nur erbärmlich, dass man sich alles gefallen lassen muss. Nichts weiter

    • Das frag ich mich auch.
      Ansonsten versteh ich von dem Kommentar mal gar nichts.
      Früher, hat man sich zum Nachwuchs gratuliert und ist seines Weges gegangen.
      Und hat zu Hause gestillt, weil das einfach eine intime Sache ist.

    • Zweiter Versuch:

      Wenn man es exzessiv betreibt um zu zeigen: Schaut mal Alle her, ich stille!
      Ja, dann fällt das unter Wichtigtuerei.

      Interessant eben auch im ZDF der Hinweis, daß ein Stillverbot eine Diskriminierungfür Frauen darstellt. Ok, aber es gibt ja auch Verbote für Männer,gewisse Körperteile nicht auszupacken, auch, wenn das was sie dann gerne damit machen würden, eine ganz natürliche Sache ist. Fällt das dannauch unter Diskriminierung?

      Ich finde diese ganze Nörgelei einfach nur noch entnervend!

      Wann begreifen die Menschen endlich, daß nicht Alles was nicht verboten ist, auch gemacht werden muß?

    • Also ich bin nicht sicher, ob das nicht auch noch kommt, weil, wenn nicht erlaubt, diskriminierend.
      Muß schon wieder 100% geben.

    • Wer keine Argumente mehr hat, sucht sich himmelschreiende Vergleiche! Sie scheinen in allem Sex zu sehen! Seltsam!

  28. Inzwischen wirft man nicht nur AfD Politiker aus Lokalen sondern auch stillende Mütter.
    Deutschland, quo vadis?

    • Ja, nur über die AfD-Rauswürfe echauffiert sich Niemand bei ARD und ZDF. Das ist der Unterschied.

  29. Wie ist das eigentlich wenn das in einem islamischen Land passieren würde, nur mal angenommen?
    Brust ab?

    • Laut Koran soll eine Mutter ihr Kind volle zwei Jahre stillen. Denentsprechend darf in der Öffentlichkeit gestillt werden, allerdings muss alles mit einem Tuch abgedeckt sein, so das nichts zu sehen ist. Unter einer Burka überhaupt kein Problem.

    • Ich bin sowas von westlich, hatte direkt vergessen, dass die Frauen dort ja alleine Hausarrest haben und nur mit einem männlichen Menschen die Straße betreten dürfen. Zumindest in großen Teilen der islamischen Länder.

  30. Wo denn sonst? Vor dem Herd?
    Warum darf denn eine junge Mutter sich nicht in ein Cafe‘ setzen?
    Nanu?

    Ich denke nicht, dass diese „Mutter“ nur „herumsass“…
    Vielleicht wollte jene mal einen Kaffee trinken…?
    Das koennte schon sein, oder?

    • Wenn ich das so lese, was Sie schreiben, dann beschleicht mich der Verdacht, Sie könnten einer derjenigen sein, der mit der Islamisierung ganz gut zurecht kommen wird, ja, sie sogar erwartet. Aber da sind Sie nicht der Einzige. Solche frauenerniedrigenden Kommentare liest man sehr oft. Komischerweise beschweren sich dieselben Leute aber immer über zuviel Islam und die allgegenwärtigen Kopftücher. Kapier ich nicht.

    • Das hat mit Frauenerniedrigung nichts zu tun. Es gibt auch Leute, die würden ihren Kaffee gerne in Ruhe trinken, ohne dabei von stillenden Müttern oder kreischenden Kindern belästigt zu werden. Es ist einfach eine Frage des Anstandes, andere Menschen nicht mit seinen persönlichen Dingen zu belästigen, wenn es möglich ist.

      Dann auch noch zu jammern, wenn man gebeten wird, Etwas zu unterlassen, dann ist das einfach unverschämt.

      Aber eigentlich können wir dazu eh nichts sagen, weil wir nicht wissen, was genau diese Frau wirklich gemacht hat. Und ich denke, das genau ist wichtig.

  31. Damit, sind wir wieder beim Thema “ Hausrecht “ angelangt.
    Es folgen Aufkleber, dass stillende Mütter nicht erwünscht sind.
    Man redet von Rassismus, wenn man bei der Einlasskontrolle, nicht in Diskotheken eingelassen wird.
    Man duldet langwandige Verhüllungen in Schwimmbädern.
    Wie soll das alles enden. Dieses Kriechen ist unerträglich

    • Ihr wollt es aber nicht anders.
      Dieselbe Politmischpoche wird immer und immer wieder gewählt.

  32. Häh? Ich dachte es ist inzwischen üblich, überall das Euter auszupacken, um sich wichtig zu machen. Ausgerechnet in Hamburg geht das nicht? Auf der Parkbank oder in einem stillen Winkel würde man ja nicht die gewünschte Aufmerksamkeit erregen. Das bringt auch nicht genug Entrüstungs-Klicks. Attention hunger games…

  33. In Zeiten von Hijab, Kopftuch, Burka
    und Burkini ist eine stillende Brust ein
    klares No Go. Die Wähler von LinksGrün
    sollten sich rechtzeitig an den lust- und
    hautfeindlichen Islam gewöhnen. Die
    Sittenwächter haben bald das Kommando.

  34. Zumal die auch noch blond ist. Das geht ja gar nicht. Wann kommt die Schlagzeile „blonde Nazi-Frau stillt ihr Kind öffentlich im Kulturcafé“?

  35. So ist das in Cafes. Selbst mitgebrachte Speisen und Getränke dürfen nicht verzehrt werden. Hätte sie dem Kind einen Kaffee bestellt, wäre das nicht passiert.

    Ironiemodus aus.

  36. Also das muss ja wohl auch nicht sein. So etwas gab es früher auch nicht. Ist jemand in Deutschland gestorben weil er nicht öffentlich die Brust bekam?
    Hier geht es der Nina um etwas ganz anderes. Sie will Macht ausüben über andere. Über Gastwirte, den Gästen oder schlicht der Allgemeinheit. Wie haben das die Mütter eigentlich früher gemacht?

    • „Frueher“ gab es auch mehr LAMETTA…. (Loriot).

      Wie schon geschrieben:

      Die Frau hat sich sicherlich nicht erst nackt gemacht und mit ihren Bruesten rumgewedelt um laut allen Gaesten kundzutun, dass sie nun ihr Baby stillen will…
      Heutzutage gibt es „Still-BH’s“, mit welchen man auch diskret stillen kann.

      Haben Sie schon mal erlebt, was so ein kleines Wesen fuer einen „Rambazamba“ macht, wenn es Hunger hat?
      Erklaeren Sie doch mal so einem hilflosem & hungrigem Wuermchen, dass es gefaelligst zu warten hat, bis man zu Hause sei…
      Bitte kaufen Sie sich jedoch vorher Ohrenstoepsel…. Jene werden Sie sicher DRINGEND benoetigen…. 😉

    • Tatsächlich wurde genau das früher gemacht. Das Baby hatte zu warten, bis man wieder zuhause war. (Überhaupt war es früher ganz normal, Babys schreien zu lassen.) Und wenn man gerade einkaufen war, konnte das schon mal dauern. Und ein Auto hatten auch nur die Wenigsten. Der Vorteil war damals aber, dass man nicht mit der Heulboje im Laden stand und sich schämen mußte. Früher konnte man den Kinderwagen einfach gefahrlos vorm Supermarkt stehen lassen…

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