Kita-Erzieherin rügt Kind weil es Dialekt spricht

Bayerisches Mädchen (Bild: shutterstock.com/Von Alexekb)

Bayern/Schwandorf –  Eine Erzieherin im oberpfälzischen Schwandorf hat offenbar einem Mädchen untersagt, im Dialekt der Gegend „Wurschtbrot“ zu sagen.

Während Sprachen aus allen Herren Ländern – vornehmlich die aus dem arabischen Raum – als totale Bereicherung angesehen werden, scheint einer jungen Sprecherin des oberpfälzischen Dialekts dies Wertschätzung nicht entgegen gebracht zu werden.

So soll eine Schwandorfer Kindergärtnerin offenbar einem dialektsprechenden Mädchen verboten haben, „Wurschtbrot“ zu sagen. Korrekt heiße es „Wurstbrot“, soll die Frau Pädagogin laut dem Verein „Bund Bairische Sprache“ zu dem Vorschulkind gesagt haben. Der Vereinsvorsitzende kritisierte die Erziehungsmethode des Schwandorfer Kindergartens als rückschrittlich, so der BR. Laut dem aktuellen Stand der Sprach- und Hirnforschung gehe man davon aus, dass Dialektsprechen bei Kindern das Sprachvermögen langfristig steigere. Es sei erwiesen, dass die „innere Mehrsprachigkeit“ bei Schülern höherer Klassen für bessere Deutsch-Noten sorge.

Abgesehen von dem aktuellen „Wurschtbrot-Fall“ habe der Vorsitzende des Vereins „Bund Bairische Sprache“ schon „ganz andere Sachen gehört“. Im Altmühltal habe es kürzlich einen Fall gegeben, in dem ein Kind wegen Dialekt-Sprechens zur Strafe in die Ecke gestellt wurde. „Was man da mit der Kinderseele macht! Das Kind wird doch geprägt für sein ganzes Leben.“ Es darf davon ausgegangen werden, dass es sich bei dem so abgestraften Kind um keines gehandelt hat, das einen südanatolischen Dialekt zum Besten gab. (SB)

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41 Kommentare

  1. Das kenne ich auch aus der Schule – und da war ich in den 90ern! Dialektverbot… So wurde man umerzogen ohne es als Kind zu merken.

    • Aber das lächerliche DEnglisch, dieses „Nicht Fisch – nicht Fleisch“-Pidgin, das war gewiß erlaubt

  2. Ihr werdet lachen, aber das ist nicht nur im Kindergarten so. Eine befreundete Familie hat ihr Kind zur Vorschuluntersuchung gebracht. Die Ärztin, eine Muslima mit Kopftuch, hatte sie gefragt welche Sprache man zu Hause spricht. Darauf antwortete die Mutter (Chinesin) das sie Deutsch sprechen. Die Kopftuchtante hatte sie daraufhin sofort angemacht, dass sie gefälligst ihre Heimatsprache zu Hause sprechen soll!
    Schade, manchmal wünscht man sich, dass so ein Bettvorleger das vor mir sagt.

  3. Die Kinder werden darauf getrimmt wie leblose Roboter zu sprechen aus denen keine Identität erkennbar ist, damit die deutsche Sprache jeder Herkunft angepasst wird als Teil der Maßnahme der Nationenauflösung.

  4. Also am besten arabisch sprechen, auch, wenn es sich nur so anhört. Die Kindergärtnerin kann sicher kein arabisch und wird sich sicher freuen.

    Machmalalla…. einfach mal testen, ob ein arabischer Akzent bei der Kita-Tante besser ankommt…

    • So wird die Kindergärtnerin die umgangssprachlichen Abweichungen vom klassischen Arabisch nicht heraushören. Die Kinder für ihren arabischen Dialekt nicht getadelt werden.

  5. Vor zwei drei Jahren wollten alle noch den Dialekt wieder stärken. Was ist das für eine armselige Lehrkraft? Aber ihr wählt immer noch Altparteien. Eigentlich muss man doch von dieser Beglückung und Islamisierung die Schnauze restlos voll haben.

  6. Es geht ihnen ja nicht um den Dialekt, diesen Linksverstrahlten.
    Es geht einzig und allein um die Zerstörung einer möglichen zukünftigen Identitätsbildung

  7. Also wenn ich Dialekte höre freue ich mich immer. Das macht das Verstehen zwar manchmal schwerer aber in der regel versteht man die Menschen trotzdem.

    • ….awwer mer issja aach net dene ihrn Hannebambel unn babbelt halt so, wie ahnem der Schnawwel gewachse iss…

  8. Wenn ich mir so die deutschen Wintersportlerinnen ins Gedächtnis rufe, konnte (oder wollte) von denen keine einzige Hochdeutsch sprechen. Man hatte manchmal Mühe dem Interview zu folgen!

  9. Außerdem sind die Baiern rechtschreibschwach. Die schreiben ihr eigenes Bundesland mit einem Ypsilon mittendrin.

    • Das wollte der König so, der fand das Y schick. Er hatte ein Faible für das Griechische. Der Oberkommunist und Umstürzler Eisner, der 1919 gegen den Willen der Bayern die Republik ausrief, schrieb Baiern wiederum mit I, um zu zeigen, daß ein neues Zeitalter angebrochen sei,

  10. „Würzburger Trainingsprogramm Hören – Lauschen – Lernen zur Vorbereitung auf den Erwerb der Schriftsprache.“

    Wenn ich den Schwachsinn schon lesen muss.
    omg.
    Schreiben nach Gehör nur schicker ausgedrückt.

  11. Warum sagt denn auch der Kleinen keiner, dass sie, wenn sie was anderes als astreines Hochdeutsch sprechen will, gefälligst türkisch oder arabisch mit deutsch zu verrühren hat?

    Ich glaub nämlich nicht, dass irgendein Kind dafür gemaßregelt wird.

  12. Mit dem guten süddeutschen „Grüß Gott“ eckst du ja auch schon überall an. Das Zusammenleben muss halt täglich neu ausgehandelt werden.

    • Hi Rana…, habe selbst meine komplette Kindheit im Schwabeländle verbracht – da blieb natürlich auch das „Grüß Gott“ hängen. Und so halte ich es heute noch (aus Spaß an der Freude) – ja und viele gucken recht bedeppert aus der Pupille.

    • Aber so richtig irritiert man die zugewanderten Fischköpfe erst, wenn
      man zum Abschied noch „Ade“ sagt, oder vornehmer „Adieu“ 🙂

    • „Grüß Gott“ ist auch bei mir gang und gäbe, genauso wie „Pfiat di Gott“, (führe dich Gott).

    • Ich an der Kasse, „Gelobt sei Jesus Christus“, so wie vor über 65 Jahren gelernt und jetzt als Trotz, die Kassenfee roten Kof, die nach mir, hinter mir, inhaltsleere in Gesichter. Ich ein wohltuendes Gefühl, wer kennt das nicht?

    • Also ich antworte schon mein Leben lang auf ein „Grüß Gott“ mit: „Wenn ich ihn treffe!“

    • Gerade deswegen, um die Fischköppe und Preussen zu ärgern, sage ich immer
      „Grüß Gott“ wenn ich ein Gespräch eröffne. Wem das nicht passt, der kann mich mal kreuzweise am Ar§§§e lecken.

  13. >>Es darf davon ausgegangen werden, dass es sich bei dem so abgestraften Kind um keines gehandelt hat, das einen südanatolischen Dialekt zum Besten gab.<<
    Oder Kanak Sprak (lt. Wikipedia)!

  14. Gezielte und geplante Entwurzelung des Deutschen Volkes. Die ‚Wurst‘ ist ja auch schon auf der Abschussliste…

  15. Erzieher haben meist selbst schon keine Erziehung erfahren, und häufig sind sie auch noch linksverstrahlt.
    Gewisse Berufe ziehen bestimmte Leute an.

    Und anschließend kommen sie in die Schule und sind den rotgrünen Lehrer*innen ausgesetzt und bekommen den Rest.
    Als Elter 1 und 2 wundert man sich irgendwann, daß die Kinder Freitags zu hüpfen anfangen.
    Schöne neue Welt!

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