Dröhnendes Schweigen der deutschen Medien: Trump solidarisiert sich mit LGBT-Szene

Foto:Von txking/shutterstock

Washington – Man ist es mittlerweile hinlänglich gewohnt in Deutschland: Was immer an potentiell vorteilhaften oder klar positiven Nachrichten über Donald Trump gemeldet wird, findet in den Schlagzeilen der deutschen Medien so gut wie keine Erwähnung. Man selektiert lieber zum Nachteil des ungeliebten Präsidenten und konzentriert sich auf alles, was diesen in ein schlechtes Licht rückt.

Eine dieser Meldungen, die hierzulande nicht ins Bild passen, war ein Tweet, den Donald Trump vorgestern anlässlich des diesjährigen LGBT Pride Month verfasste: Er würdigte darin die „außerordentlichen Beiträge“, die die LGBT-Gemeinde zur kulturellen und zivilisatorischen Rolle Amerikas geleistet habe. Auch erinnerte Trump an „Dutzende Länder dieser Welt, die Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung bestrafen, einkerkern oder gar hinrichten“. Trump beendete seinen leidenschaftlichen und persönlich gehaltenen Tweet mit der Forderung nach einer weltweiten Kampagne zur Entkriminalisierung von Homosexualitat und forderte alle Natione auf, sich diesem Ziel anzuschließen.

Der LGBT Pride Month findet jedes Jahr im Juni statt, im Gedenken an die schwulenfeindlichen blutigen „Stonewall Riots“ von 1969. Ziel des Aktionsmonats ist es, Leistungen und Errungenschaften von lesbischen, schwulen, bisexuellen und Transgender-Personen in den Vordergrund zu rücken und zu ihrer weltweiten Emanzipation beizutragen. Da diese Forderungen zu den Kernanliegen des politischen Linken zählt, tun sie sich begreiflicherweise schwer, diesbezügliche Gemeinsamkeiten mit der Haßfigur Donald Trump einzugestehen. Dass deutsche Journalisten sich diesem faktischen Nachrichtenboykott anschließen, zeigt praktischerweise überdeutlich ihre politische Voreingenommenheit. (DM)

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14 Kommentare

  1. Das hätte er sich ebenso schenken können. Allerdings ist die LGBT eine sehr mächtiger Lobbyverein, auch wenn er nur eine verschwindend kleine Gruppe vertritt. Das Trump sich äußert, wirft ehe Fragen auf. Niemand darf verfolgt werden , weil er LGBT ist, doch permanente Sonderrechte gegenüber der Mehrheit wie überall und immer gefordert, sind fehl am Platz

  2. Das war von Trump nur eine leere Worthülse, genauso wie er Kim Jong-un als „großartigen Mann“ bezeichnete. Man muss nicht alles ernst nehmen was er twittert.

  3. Ja wie kann er denn nur ^^

    Jetzt haben sie(der Mainstream) ihm seit Jahren den „Homophoben und Rassisten“ umgehängt und dann so was …tststs ^^

  4. Wer rechts (recht, richtig) wählt,

    1) dem mißfällt, wie namhafte deutsche Firmen CSDs mit bis zu 1.Mio,. Teilnehmern sponsern, wobei u.a. 6 nur mit einem schmalen Lederstreifen bekleidete Homos im Gespann auf der Straße kriechen und ein 7ter sie mit einer Peitsche antreibt und auf dem CSD-Wagen eine Bundesfamilienministerin (K.Schröder) jubelt und eine andere Bundesminisetrin ( A.Schavan) stolz darauf ist, die CSD-Schirmherrschaft übernommen zu haben, und der OB eine Dragqueen empfängt im Rathaus mit Regenbogenfahne usw.

    2) hat im Gegensatz zu Millionen Vollgasdeppen begriffen, wie unerhört skandalös es ist, jede Menge Steuergeldmilliarden zu verjubeln für den Krampf gegen Homophobie und für LGBT-Projekte im In-und Ausland, für (bisher) 250 Genderlehrstühle samt flächendeckendem Netzwerk, für diverse Steuerbezuschussungen an immer mehr Leute, die sich als Homopaare ausgeben, für eine Erziehung nicht zu Ehe und Familie, sondern haarsträubenderweise zur wertschätzenden Akzeptanz von Sadomasosex, Homosex, Bisex und Gruppensex. – und das von der kleinkinderschädligenden Ganztagskrippe bis zum Abi light für alle.

    • 1)“Wir reden hier von amerikanischer Politik, nicht von deutscher!“

      Wenn Sie die Verhältnisse in den USA wirklich so genau kennen, dann hätten Sie ja hier darlegen können, inwiefern vielleicht der eine oder andere von den vielen von mir aufgelisteten Skandalen auf die USA nicht zutrifft.

      2)“ Wo schreibt Trump, dass er „MILLIARDEN“ von Steuergeldern der Lesben- und Schwulengemeinde spendiert? NIRGENDS.“.

      Wo schreibt Merkel, daß sie „MILLIARDEN“ von Steuergeldern der Lesben-und Schwulengemeinschaft spendiert? NIRGENDS.

  5. Wir können nicht von unserer deutschen LGBT Community auf die amerikanische LGBT schliessen. Da gibt es gravierende Unterschiede.

    In den USA ist die LGBT Community vielleicht nicht pro-Trump, aber wenigstens pro-USA. Sie stellen sich auch der Intoleranz entgegen, egal aus welcher Richtung sie kommt.

    Bei uns in Deutschland ist die LGBT überwiegend (blind) links ausgerichtet. Man kann dadurch auch bezweifeln, daß sie pro-Deutschland sind. Deutschland gehört auch zu den toleranteren Ländern, mit wenigen Ausnahmen, die religiös begründet werden. Gegenüber der Intoleraz dieser Religion ist deutsche LGBT vollkommen blind.

    • Ein wichtiger Unterschied! Im bigotten US-Bürgertum ist manches anders als im völlig dekadenten Deutschland, wo sexuelle Deviationen überall in politischen Ämtern allgegenwärtig, übervertreten sind und in öffentlichen Medien geradezu als Ideal dargestellt werden.

    • Trump ist ein Wirrkopf, womit aber nicht gesagt sein soll, daß die Republikaner oder Demokraten einen aufzubieten hätten, der nicht auch die Schublade „Wirrköpfe“ paßt.

    • Trump ist kein Wirrkopf, das ist falsch. Der weiss genau was er macht. Oder würdest du seinen Job besser machen?

    • Na, z.B. dreimal einen Feuerbefehl in Syrien geben, um die Assadtruppen mit Kollateralschäden zu treffen , ist das etwa ein Merkmal eines klaren Kopfes?

  6. Das Heranschleimen von Trump ist widerlich … die „außerordentlichen Beiträge“ der LGBT-Gemeinde bestanden darin, einen agressiven Feminismus zu praktizieren, zu dessen Hauptfeind der alte weiße Mann, also auch Trump, auserkoren wurde. Dieser Feminismus wurde nach Europa, insbesondere Deutschland, exportiert und fand seinen vorläufigen Höhepunkt in der länderübergreifenden MeToo-Kampagne, in der Männer unter Generalverdacht gestellt wurden, Frauen sexuell zu belästigen, mit dem Ziel, männliche Existenzen zu vernichten.

  7. Unfaßbar, daß der Verfasser des obigen Artikels Trumps Gesülze zum LGBT-Kram gutheißt,
    nämlich:
    1) Trumps dekadentes Loblied auf angebliche große kulturelle und zivilisatorische Leistungen der LGBT-Gemeinde
    2) Trumps Forderung , den Homosex zu entkriminalisieren, als ob wir nicht längst in einer Gesellschaft lebten, wo es dringend erforderlich ist, den Homosex zu entprivilegisieren.

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