CDU-Regierungspräsident tot mit Kopfschuss aufgefunden – wilde Spekulationen im Netz

Mordopfer Walter Lübcke Foto: Imago

Kassel – Der Regierungspräsident des hessischen Regierungsbezirks Kassel, Walter Lübcke (65), wurde am Sonntagmorgen tot in seinem Anwesen im nordhessischen Wolfhagen-Istha aufgefunden.

Anfangs war die Todesursache völlig unklar; inzwischen steht fest, dass der CDU-Politiker eine Schussverletzung am Kopf aufwies. Die Familie hatte nach Auffinden des Toten die Polizei informiert. Wie der Sprecher der Kasseler Staatsanwaltschaft, Andreas Thöne, gestern mittag mitteilte, hat das Hessische Landeskriminalamt die Ermittlungen aufgenommen. Die Lokalzeitung HNA (Hessisch-Niedersächsische Allgemeine) gab an, das mutmaßliche Gewaltverbrechen könne mit einer männlichen Person in Zusammenhang stehen, den Lübcke am Wochenende „im Umfeld der dortigen Kirmes“ unweit seines Wohnorts getroffen habe. Die Staatsanwaltschaft wollte derartige Informationen jedoch nicht bestätigen. Sie will im Laufe des heutigen Tages die Öffentlichkeit in einer Pressekonferenz über weitere Erkenntnisse unterrichten.

Im Internet blühten gestern Abend auf diversen Seiten politischer Beobachter derweil wilde Spekulationen auf, wonach es sich bei Lübckes Tod um einen politischen Mord handeln könne, der von interessierten Kreisen in Auftrag gegeben und professionell durchgeführt worden sein könnte, um ihn anschließend rechtsextremem und migrationskritischen Gruppierungen in die Schuhe schieben zu können. In deren Visier war Lübcke tatsächlich schon einmal geraten, als er sich im Herbst 2015 als leidenschaftlicher Befürworter von Angela Merkels Alleingang in der Flüchtlingspolitik bekannte. Damals hatte er bundesweit für Schlagzeilen gesorgt, als er Kritikern des Kurses der Kanzlerin empfahl, sie sollten „Deutschland verlassen“. Aus derartigen Äußerungen eines Politikers von nur regionaler Bedeutung jedoch ein Mordmotiv abzuleiten, ist wohl eher abwegig. (DM)

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90 Kommentare

    • @Mario A.: Kurze Info – Da war ein Kommentar von Ihnen versehentlich im Spam. Den habe ich gerade wiederhergestellt. Ich lösche daher den diskreten Hinweis von eben. Alle anderen von Ihnen wurden freigegeben.

    • @Mario A.: Kurze Info – Da war ein Kommentar von Ihnen versehentlich im Spam. Den habe ich gerade wiederhergestellt. Ich lösche daher den diskreten Hinweis von eben. Alle anderen von Ihnen wurden freigegeben.

    • @Mario A.: Kurze Info – Da war ein Kommentar von Ihnen versehentlich im Spam. Den habe ich gerade wiederhergestellt. Ich lösche daher den diskreten Hinweis von eben. Alle anderen von Ihnen wurden freigegeben.

  1. Ich habe mich auch über die Aussage von Herrn Lübcke,dann steht es Ihnen frei Deutschland zu verlassen massloss geärgert.Was muss in dem Mann vorgehen,solch eine, gegen die eigene Bevölkerung gerichtete Aussage zu tätigen.Mitlerweile ist der Umgang miteinander teilweise Unerträglich.Alles was gegen den Mainstream ist wird niedergemacht,denunziert und auch vor körperlicher Gewalt wird nicht mehr halt gemacht.Wer auch immer Herrn Lübcke getötet hat,muss zur Rechenschaft gezogen werden. Das ist meine Meinung als Demokrat und AfDler.

  2. .. Mord bleibt Mord und muss verfolgt und geahndet werden.
    .. Keine Motive rechtfertigen ein solches Verbrechen, auch nicht im Ansatz.

    Mitgefühl gegenüber eines Verbrechensopfers ist eine andere Sache.

    2015 hat er Merkelkritiker verachtend so kommentiert:
    „wem es nicht passt, der soll auswandern!“

    Das ist sehr bezeichnend und entlarvend für den Charakter und die Gesinnung des Merkel-Höflings Herr Lübcke. Selbst als „nur“ Regierungspräsident, sicher nicht das herausvordernste Ämtlerdasein in unserer Beamtenrepublik, wäre ein taktisch klügeres Verhalten angemessener gewesen.

    Für mich bleibt da nur übrig: „Mein Mitleid mit Herrn Lübcke hält sich in Grenzen!“

  3. „Anfangs war die Todesursache völlig unklar; inzwischen steht fest, dass der CDU-Politiker eine Schussverletzung am Kopf aufwies“
    Beim lesen dieses ersten Satzes kam ich schon ins grübeln….eine offensichtliche Schussverletzung am Kopf als „unklar“ zu bezeichnen? …..hier zeigt sich die Not der Ermittlungsbehörden,der Politik & der Bezahlpresse ein derartiges Verbrechen für den „Pöbel“ mundgerecht aufzubereiten.Aber hier half wohl alles winden wie ein Aal nicht…..ein Kopfschuss ist nun mal ein Kopfschuss…

    • Bei Suizid wäre die Kopfwunde offensichtlich und im Gesicht. Da wäre nichts unklar, ausser vielleicht die Frage, warum er sich getötet habe, oder ob jemand den Suizid vortäuschen will. Und wer die Waffe entsorgt hat.
      Es war also wohl kein Selbstmord. Der Mann wurde von jemandem „abberufen“, wie der Pfarrer sagen wird.

    • So eine seltsame Wortwahl ist in Zeiten der vielen Taten durch Migranten doch nichts ungewöhnliches mehr.
      Es könnte ja sein, dass er vor der Schußverletzung gestorben ist ( durch den Schuß sich zu Tode erschreckt) oder an einem schwachen Herz gestorben ist und er mit einem starken Herz die Schußverletzung überlebt hätte 🙂

  4. Im Radio hieß es heute morgen noch: plötzlich verstorben. Wahrscheinlich hatten sie zu diesem Zeitpunkt noch die Hoffnung sie finden irgendeinen natsie für die Tat. Die Propaganda in diesem Land sucht wirklich seinesgleichen. Gelernt ist halt gelernt.

    • .. sie werden einen finden! der Justizapparat, eigentlich unvoreingenommen & unabhängig, scheut weder Kosten noch Aufwand, wenn es um ein vermeintliches Verbrechen „von rechts“ geht.

  5. Thomas Haldenwang könnte detailliert Licht ins Dunkle bringen. Will er aber, glaube ich, nicht…

  6. Ein Treffen unter vier Augen und dann ein ganz gezielter Kopfschuss… War bestimmt kein Praktikant.

  7. Er hat uns Deutsche aufgefordert, ihr eigenes Land zu verlassen, wenn sie nicht spuren wollen…….Kann es eigentlich etwas Verwerflicheres geben, was ein Politiker von sich geben kann ?. Müssen Politiker nicht alle diesen Eid schwören bei Amtsantritt (egal auf welcher Ebene) „zum Wohl des deutschen Volkes“ ?.

  8. Lübcke in den Kopf zu schießen nur weil er allen Deutschen die Merkels „Flüchtlinge“ nicht bedingungslos und unbegrenzt hier haben wollten die Ausreise nahelegte wäre völlig inakzeptabel. Der deutsche Michel ist dafür zu brav. Ich tippe eher dass er mit der Mafia in Konflikt geriet aber wie dem auch sei: Es ist ein bedauerlicher Einzelfall der nicht instrumentalisiert werden sollte. Stuhlkreis, hüpfen gegen rechts und gut ists.

  9. Mal sehen was man jetzt wieder für DNA-Spuren finden wird:
    [ ] Peggy
    [ ] Trump
    [ ] Agenten Putins
    [ ] Tschäpe, Böhnisch, …
    [ ] RAF-Bankräuber Staub, Garweg und Klette

  10. Sowas aber auch. Im eigenen Garten beim Blümchen giessen. Jetzt kann er sie halt von unten betrachten. Sehr tragisch.

  11. Vielleicht wurde Lübcke Opfer seiner korrupten Politik. Grüne und CDU in Hessen planen, den Reinhardswald zu zerstören, eines der ältesten Naturschutzgebiete des Landes. Neben dem Reinhardswald sollen auch die Regionen Kellerwald und Edersee mit Windkraftanlagen gepflastert werden. Insgesamt sind in Hessen 1.200 Windräder genehmigt worden. Die Hauptrolle bei der Genehmigung spielte Lübcke. Er wird verantwortlich sein, wenn jahrhundertealte Baumriesen gefällt werden. Lübcke war selber „Windmüller“, das heißt, er war Geschäftsführender Gesellschafter der Windkraft Bründersen-Istah GmbH. Im Bereich Windkraft geht es um viel Geld. Je Windrad entstehen rund 5 Millionen € Kosten. Könnte also sein, dass Lübcke ein U-Boot der Windradindustrie war. Damit hat er sich sehr viele Feinde gemacht. 47.000 Stellungnahmen gingen ein, um den Bau der Anlagen in Hessen zu verhindern. Die flogen wohl alle in den Paperkorb.
    https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/lichtblicke-kolumnen/gruene-und-cdu-zerstoeren-gebrueder-grimms-wald/

    • Danke für diese schrecklichen Infos. Naturschutzgebiete zerstören geht überhaupt nicht, wer wehrt sich gegen diese Zerstörung?

    • In meiner Heimatstadt sollte ein 575 m hoher Gebirgszug mit Windkraftanlagen „verschönert“werden. Da hat sich eine Bürgerinniziative gegründet und hat das verhindert.

  12. Zu Lübcke folgendes

    Während seines monologartigen Vortrags wurde dann auch die künftige
    Stellung von Lohfelden, als Erstaufnahmelager, von ihm angesprochen.
    Nachdem ihm ein Zwischenrufer aus dem Saal zugerufen hatte „aber das
    wollen wir nicht“ und das anwesende Publikum diesem Ausspruch mit
    Beifall bedachte, antwortete Lübcke:

    „Wir haben Quoten zu erfüllen. Wemdas nicht passt, hat das Recht und die Möglichkeit, das Land zu verlassen<

    Es hat also den Richtiigen getroffen………………..weiter so jeder Nazi gehört neutralisiert

  13. Ich warte schon auf die ersten Aufforderungen an die AFD, sich von diesem Verbrechen
    zu „distanzieren“

  14. Aufgrund Verkommenheit weiter Kreise in unserem Land,ist das was Sie sagen nicht von der Hand zu weisen.Mitlerweile ist in Deutschland keine Schweinerei undenkbar.Ich hege auch keine Sympatie für Herrn Lübke,aber seinen Tod bejubeln ist doch nicht der Stil von uns Patrioten. Das gehört sich nicht!

  15. Da werden die üblichen Verschwörungstheoretiker sich schon bald melden. Es waren die Rosenkreutzer, Freimaurer, Marsmännchen, Tempelritter oder CIA, Mossad, FBI, Sawak usw. usf.

  16. Die `Ndrangheta wollte zur Begrüßung mal ein paar Akzente setzen.
    Ich möchte in der heutigen Zeit kein Politiker sein.

    Diätenerhöhung, Gefahrenzulage?

  17. Das ist er:
    Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke empfiehlt den Deutschen: „Es ist die Freiheit eines jeden Deutschen dieses Land zu verlassen…“ Asylerstaufnahme – Kassel Lohfelden 14.10.2015

  18. Noch ein Gedanke:
    Wer ,bitte schön, findet es verwunderlich, dass neben einem Ermordeten KEINE Pistole liegt???

  19. Als Täter kommen nur wenige Personen in frage: Putin, Trump, Höcke…😂😂😂

  20. Das ist eine (letzte) Warnung an Merkel, den Garten des Kanzleramtes und auch den Garten ihrer Datscha in der Uckermark zu meiden.😉

  21. Wer fand den Toten auf?
    Ein Fall aus „uralter“ Vergangenheit: Eine Frau fand ihren Mann tot mit Kopfschuss in seiner Jagdhütte auf und rief über Handy die Polizei. Die spekulierte auf Mord, weil keine Waffe gefunden wurde.
    Die Versicherungen zahlten an die Witwe und an die oHG des Verstorbenen erhebliche Summen aus. Richtig viel Geld, mit dem auch laufende Geschäftskredite und eine Hypothek auf das Haus abgelöst werden konnten.
    Nach vielen, sehr vielen Jahren, stellte sich heraus, dass die Frau einen Revolver hatte verschwinden lassen, den sie bei dem Toten gefunden hatte. – Warum? – Weil die Versicherungen bei Selbstmord nicht gezahlt hätten.
    Die Sache ist gelaufen, etwaige strafbare Handlungen sind verjährt.

    • kommt auf den Einschußwinkel an. Da kann schon heutzutage nachgeforscht werden, ob selbst oder nicht selbst. Ist aber halt auch ne Frage des Wollens, das auszuermitteln.

  22. Frage an Radio Jerewan:
    Stimmt es, dass Majakowskij (gefeierter Dichter der Stalin-Ära) Selbstmord begangen hat? Was waren seine letzten Worte?
    Antwort: Ja, es stimmt.
    Seine letzten Worte waren: Nicht schiessen, Genossen!

  23. Tatsache ist jedenfalls, daß Volksabschaffer viele Feinde haben die sogar täglich mehr werden!

  24. Wo war der Kopfschuß aufgesetzt? Vorne Stirn, Hinten, seitlich, Mund?

    Wäre nicht der erste Politiker der im Drogen-/Rotlichtmilieu umkommt.

  25. Würde mich nicht wundern, wenn „Sicherheitshalber“ die AfD ins Spiel gebracht wird, nach dem Motto, erst mal mit Dreck werfen, weil immer etwas hängen bleibt, auch wenn der Dreck „irrtümlich“ geworfen wurde.
    Das wäre nur gut für die regierenden Naziparteien, die gerade im Untergang sind und auf Neuwahlen spekulieren.

  26. Bevor sich unsere deutschen Qualitätsmedien bequemten, erführ ich von dieser Sache heute
    Nacht von dem „Konservativen “ in Californien aus dem Net.
    Als sich dann ,heute früh, der Deutschland Funk herabliess ,wurde von einer „vermutlichen
    Gewalttat ! „, wegen des Einschussloches im Schädel gefaselt,im Zusammenhang, dass das
    Opfer mehrmals von “ rechtsradikaler Seite “ zum Rücktritt aufgefordert wurde !
    Ich bin erstaunt, dass nicht –ganz beiläufig — erwähnt wurde, dass der letzte der das Opfer
    lebend sah , Putin war ! Oder Trump , oder Alice Weidel, oder Höcke , oder alle zusammen !
    Trockenkotzen ! Noch nicht gefrühstückt.

    • Gung mir genauso, nichts zu finden außer bei TWA, dem „Konservativen“. Da war auch die Rede von einer fehlenden Waffe

    • Ne, die ist jetzt in einen Plattenbau in Duisburg Marxloh gezogen, weil sie, ehrbar wie sie nunmal ist, die Segnungen ihrer Flüchtlingspolitik am eigenen Leibe erfahren will.

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