Nobel-Grüne atmen auf: Premiere für Dieselposse in Darmstadt

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Steht der Diesel im Stau, war der Umweltbeauftragte wohl blau. (Foto: Durch LanaElcova/Shutterstock)

Darmstadt – „Nach Stuttgart und Hamburg sind nun auch in Darmstadt Straßen wegen zu hoher Stickoxid-Belastungen für viele Diesel- und andere alten Autos tabu“. Dies berichtet die hessenschau und nennt als „Sperrgebiete“ einen 640 Meter langen Abschnitt der Hügelstraße am City-Tunnel und einem 330 Meter langen Abschnitt der Heinrichstraße. Bestraft werden sollen Autofahrer mit alten Diesel-Kisten der Euronorm 1-5 und die noch Ärmeren – wahrscheinlich Sozialrentner – die noch Uraltbenziner mit 0-2 fahren.  

Ausgedacht hat sich den Spuk die Deutsche Umwelthilfe. 35 Städte wurden verklagt. „Für Darmstadt hatten sich die Umwelthilfe und die schwarz-grüne Landesregierung darauf geeinigt, einen 640 Meter langen Abschnitt der Hügelstraße und 330 Meter der Heinrichstraße für die betroffenen Autos dicht zu machen.“ Fahrstreifenverengung, eine Geschwindigkeitsbeschränkung und mehr Blitzer zur Kontrolle sollen über die Hintertür auch die Einhaltung des Dieselfahrverbotes ermöglichen. Denn Video-Beobachtung ist laut HR ist „aus rechtlichen Gründen nicht möglich“.  Wer erwischt wird, muss aber zahlen – Bußgeld plus Verwaltungsgebühren machen 108,50 Euro. Aber wie wird man erwischt? Dazu teilte der HR via Hörfunk mit, dass bei der Geschwindigkeitsüberschreitung als „Beifang“ auch die Abgasnorm kontrolliert wird. Wer dann erwischt wird, darf mutmaßlich doppelt zahlen.

Bei den nicht unumstrittenen Messungen wurden an Messstellen an der Hügelstraße 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Stickstoffdioxid und an der Heinrichstraße bei rund 54 Mikrogramm gemessen. Die Messstelle Hügelstraße z. B. liegt an der B 26 und wurde dort platziert, wo nach Angaben des Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie eine besonders hohe Belastung gemessen wurde.

„Diese Messstellen zeichnen sich durch ihre Nähe zu Straßen mit hohem Verkehrsaufkommen, sowie durch   ihre   Platzierung   in   Straßenschluchten aus, wodurch die Verteilung von   Schadstoffen   eingeschränkt   ist,“ schreibt das Landesamt in einem Informationsblatt. Im Klartext: Nicht überall in der Hügelstraße herrscht dieser hohe Wert. Wegen diesem Schildbürgerstreich von ein paar Kubikmeter gemessener Dreckluft müssen nun Autofahrer mit älteren Autos große Umwege fahren, der Verkehr quält sich bei gleicher Verkehrsdichte noch langsamer durch die Stadt und zusätzlich fällt noch ein immenser Verwaltungsaufwand an.

Diejenigen, die sich das ausgedacht haben – die Nobelgrünen in ihren Villenvierteln – geht das alles am Luxusauto vorbei. Betroffen sind Menschen ohne Lobby, die in vieler Hinsicht die Zeche für eine verfehlte Politik bezahlen. Zum Beispiel auf dem Wohnungsmarkt, wo sie von Asylzuwanderern in Elendsquartiere und Obdachlosenheime und Campingplätze abgedrängt werden. (KL)

 

 

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15 Kommentare

  1. Geil. Ich habe einen Euro 6 Diesel, fahre aber zur Erbauung der Anlieger und aus Solidaritätsgründen auch den kleinen Umweg durch die Nebenstrassen. Soviel Zeit muss sein. Schön, wenn man den „Rotweingürtel“ kennt, und auch mal dort etwas vorbeifährt.

  2. Das für mich einzig erschreckende ist, daß der Chef der “ deutschen Umwelthilfe “ hierzulande offenbar immer noch völlig unbehelligt tanken, einkaufen, oder Pizza essen gehen kann, ohne das er Angst haben muß, von einem beliebigen Durchschnittsbürger bei passender Gelegenheit mal mittels einem handlichen Stück Dachlatte oder einem Ende verzinktem 3/4 Zoll-Rohr mal den Scheitel korrigiert zu bekommen.

  3. Der demagogische grüne Wahn geht weiter. Statt ihre Psychiater zu konsultieren, hocken sie (die Grünen) in den Regierungen und tüfteln an neuen Schikanen gegenüber ihren Geldgebern, sprich Steuerzahlern und Fahrzeugbenützern, herum. Dass jedoch eben ein grosser Teil dieser Steuerzahller wiederum eben diese Grünen gewählt hat, lässt tief blicken.
    Entweder haben die „MM“ (Merkel-Medien) es geschafft, die Menschen träge, apathisch, gleichgültig und auf politische „DDR 2.0-Linie“ zu bringen, oder es geht den Wählern offensichtlich immer noch viel zu gut. Und als dritte Variante stünde dann noch die, in Drittweltländern verbreitete Methode zur Verfügung, Wahlresultate entsprechend zu „handhaben“. Für Solches, da benötigt man eigentlich nicht extrem viel Phantasie, liessen sich gewiss zwei, drei „gutmütige Kollegen von nebenan“ für ein paar kleine Nebendienste einspannen…
    Aber klar, solches gibts natürlich nur, und ausschliesslich in Drittweltstaaten!

  4. Die Formulierung „ein paar Kubikmeter Dreckluft“ ist völlig fehl am Platz.
    50 myGramm ist gar nichts. Erste Gesundheitsbeeinträchtigungen wurden bei 8000 myGramm nachgewiesen.
    Der Grenzwert von 40 myGramm ist völlig willkürlich gewählt, nämlich genau so, wie man ihn für den Krieg gegen die Volksmobilität braucht.

  5. In Hamburg sind innerhalb weniger Tage zwei Zeitungsartikel mit völlig gegensätzlichen Interpretationen der Wirksamkeit der Dieselverbote erschienen. Im Abendblatt schwört der Umweltsenator Kerstan so sehr auf die Wirksamkeit der Fahrverbote, daß er ihre Aufhebung für 2021 in Aussicht gestellt hat. In der MOPO wird das Dieselverbot als praktisch unwirksam dargestellt mit der Nebenbemerkung, daß das Aufstellen der Schilder 500.000 EUR gekostet habe.
    https://www.abendblatt.de/hamburg/article225885815/Behoerde-stellt-Aufhebung-von-Dieselfahrverbot-in-Aussicht.html
    https://www.mopo.de/hamburg/sinnloses-dieselverbot-in-hamburg-schilder-kosten-500-000-euro—und-bringen-nichts-32598520

  6. Darmstadt wählt halt immer seinen grünen Bürgermeister. Die längst fällige Umgehung wird nie gebaut werden. Statt dessen wird die Stadt für LKWs gesperrt, die dann ihren Weg über kleine Dörfer mit winzigen Sträßchen suchen müssen und dort Chaos verursachen. Straßenbahnschienen werden demontiert, so dass ein Plan, auf ihnen zum Ostbahnhof und dann weiter zu kommen, nicht mehr diskutiert werden muss. Vor Darmstadt steht nicht „Herzlich Willkommen“ sondern „Verkehrsbehinderung Innenstadt“. Darmstadt tut alles dafür, damit man dort nicht freiwillig hinfährt.

    • Dank des grünen OB Jochen Partsch ist Darmstadt seit 2015 endgültig zu einem versifften Shithole geworden – völlig unlebbar und wer die Möglichkeit hat, zieht aus dem Stadtbereich raus auf´s Land!

  7. Husch, husch, ihr Deutschen – ab auf den Schrotthaufen mit euren hart ersparten Handgepflegten. Der Kreditvertrag liegt schon bereit – Bank und Fiskus brauchen eure Kohle.

  8. Mit einem Diversen Grünen Kanzler sicherlich bald in allen Ortschaften. Dann muss das Auto vor dem Ort geparkt werden und bekommst ein Lastenfahrrad zum Einkaufen. Die nächste Stufe, die Dieselautos werden verboten. Für die Kontrolle wird dann bald die Grüne Umwelthilfe zuständig sein, spezialisiert auf Abmahnungen. Es würde mich auch nicht wundern wenn jeder Michael und Klaus Kurzinfo bündig von dunkelroten Richtern, die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommt.

  9. Sie meinen, was vor Jahrzehnten die „Dorfampel“ war, wird jetzt die „Dorffahrverbotszone“?

  10. Dieses Pochen auf die eigene moralische Vortrefflichkeit ist kein neues Phänomen. Es ist ein Wesenszug von Schichten, die der produktiven Arbeit enthoben sind. Solche Heuchler haben schon immer genervt. Es ist ein rückwärtsgewandtes, zerstörerisches Denken. In ihren Hochburgen können sie ruhig machen, was sie für richtig halten. Der Rest schüttelt über diese Spacken nur den Kopf und versucht, ihnen so viel Geld wie möglich aus den Rippen zu leihern. Man darf die nicht zu ernst nehmen.

  11. Die Industrie hat den Fehler gemacht, Umwelttechnologien einzuführen. Als Benziner noch keinen Katalysator hatten und Diesel noch qualmten, waren sie überall erlaubt. Dasselbe gilt für Kohlekraftwerke. Als diese Kraftwerke mit Rauchgasentschwefelungsanlagen und Feinstaubfiltern ausgestattet wurden, beschlossen die grünen Ideologen, diese zu verbieten.

    Fazit: Grüne Schwachsinn muss man konsequent ignorieren. Wer auch nur einen Millimeter nachgibt, hat verloren.

  12. Auf youtube: Vortag v. Hartmut Bachmann „Die Geburt der Klimalüge“

    Kurzversion; ca. 15 Min.: „Der Ursprung der Klimalüge“
    Inhalt:
    „(…) Der 1924 geborene Hartmut Bachmann war in den 80er Jahren CEO einer auf
    Klimafragen spezialisierten US Firma. (…) Als Zeit- und Augenzeuge legt er die Väter und Drahtzieher der Klimalüge, die er persönlich kennengelernt hat, offen“

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