Von wegen Klimaretter-Jugend: Flugreisende werden immer jünger

Ab mit dem Flieger in den Urlaub (Bild: Shutterstock.com/Von Olena Yakobchuk)

München – Von wegen Flugscham und Klimaretten: Die Passagiere am Flughafen München werden immer jünger. Die Auswertung von 30.000 Flughafendaten ergab: der Anteil von jungen Fluggästen unter 30 Jahren ist massiv angestiegen. Der größte Anteil wird auch hier – wie bei den „Fridays for Future“- Spektakeln vom weiblichen Geschlecht gestellt. 

Die Daten von 30 000 Fluggästen wurden bei der jüngsten Erhebung des repräsentativ ausgewertet. Das Ergebnis: Der Anteil der unter 30-jährigen Passagiere stieg zwischen 2008 und 2018 von 20 auf 24 Prozent an. Gerade junge Leute wollten nach dem Schul- oder Berufsabschluss die Welt entdecken, sie interessierten sich zudem verstärkt für internationale Berufspraktika und Begegnungsprojekte, so die Erklärung der teilnehmenden Flughäfen.

Und wie bei den „Fridays-for-Future“-Aufmärschen ist auch hier die holde Weiblichkeit überproportional vertreten: von 34 Prozent (2008) auf nunmehr 47 Prozent. Weitere Erkenntnis aus der Marktforschung: 50 Prozent der Passagiere reisen mit dem Auto zum Flughafen, nur 34 Prozent nutzen die S-Bahn, 15 Prozent den Bus, berichtet die OVB.

Am Freitag beim „Fridays-for-Future“-Aufmarsch die Schuleschwänzen und den Klimaretter raushängen lassen, im Urlaub aber mal gediegen um die Welt jetten. Die Jugend unterscheidet sich hierbei keinen Deut von ihrem grün-linken Vorbildern. Katharina Schulze lässt grüßen!

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32 Kommentare

  1. Es geht doch gar nicht um Klimarettung. Es geht darum einmal im Leben wichtig zu sein und dafür lassen die sich vor den Karren spannen und es wird noch eine Steuer im Lande mit den höchsten Abgaben geben. Umweltsteuern sind die modernen Ablasszettel und wie im Mittelalter können es sich nicht alle leisten, diese Ablasszettel zu bezahlen.

  2. Vielleicht macht Handyentzug doch tot, dann kann man nur auf den großen Blackout hoffen.

  3. 2015 wurde eine Studie veröffentlicht die aufzeigt, dass 100 Unternehmen für 71 % des welweiten CO 2 Ausstoss verantwortlich sind.

  4. Ich habe in den vergangenen Wochen schon öfters unter Kolleginnen gehört:“Also meine Flugreise in den Urlaub lasse ich mir nicht nehmen …!“ Verzichten sollen immer andere. Nur bei einem selbst, da geht das Verzichten gerade jetzt eben unglücklicherweise nicht. „Der Flug war ja auch schon gebucht …!“ Jaja …
    Wie sagte mein Vater immer: „Man hat mal einen erschossen, der hatte keine Entschuldigung!“

    • Nee, das ist das St.Floriansprinzip. Was besagt das:
      „Oh, lieber Heiliger Florian (Heiliger des Feuers), laß mein Haus stehn, zünd andre an!“ Und das haben natürlich alle so gebetet.

  5. Der Klimawandel ist natürlich NICHT menschengemachten. ABER selbst wenn er menschengemachten wäre, ist die Industrienation Deutschland nur für 0.5% der Emmissionen weltweit verantwortlich. Wenn wir diesen Wert durch aktive Klimaschutzpolitik halbieren würden, ändern diese 0.25% überhaupt NICHTS!!!

    ABER Linksgrüne sagen, Deutschland müsse Vorreiter sein, Beispiel geben. Das wollte schon einmal einer. Der nannte das „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen…

  6. Es geht gar nicht darum was die jungen Menschen tun oder lassen, ob sie Vielflieger sind oder ob sie alles mit dem Fahrrad erledigen. Wichtig ist, dass sie sich zum „Richtigen Lager“ bekennen. Für sie (Junge) wird es immer eine Ausrede geben weshalb sie große Strecken mit dem Flugzeug zurücklegen. Nach wie vor werden landwirtschaftliche Erzeugnisse -die es bei uns 4 Wochen später im Jahr gibt – und andere Waren aus der ganzen Welt per Flugzeug importiert oder auch exportiert. Urwälder werden gerodet und dafür Monokulturen zur Gewinnung von „Bio Sprit“ angelegt. Durchleuchtet man den ganzen ideologischen Unsinn wird sehr schnell klar, dass es nur darum geht das „richtige Lied“ zu singen. Eine neue Religion ersetzt unerwünschte Fakten denn sie könnten zu Irritationen führen.

  7. Dass die „Fridays-for-Future“ Jünger die reinsten Heuchler sind, kann man gut feststellen, wenn Freitags wegen einem Feiertag schulfrei ist oder wenn der Schulunterricht Freitags wegen Brückentag vielerorts ausfällt ( wie letzten Freitag).
    Wie selbstverständlich gibt es an diesen Tagen keine „Fridays-for-Future“ Demos.

    Fazit : den geht es in erster Linie ums Schule schwänzen.

  8. Klima-Taliban Greta macht es doch vor und jettet um die Welt.Heute noch hier und morgen schon in Indien usw.

  9. Als Facebook Verweigerer, ich selber habe keinen Account aber man kennt ja Leute, schaute ich mir gestern ein paar Konten von jungen Menschen an. Ich war erschüttert. Gefühlt 80 bis 90 Prozent waren selbsternannte Umweltschützer, die im Grunde gegen alles waren. Atomkraft, Kohle, Plastik oder generell das Klima schützen wollten. Dann schaute ich in die Fotos und staunte nicht schlecht. Da waren Bilder aus Neuseeland, Thailand, Australien, Chile, Argentinien, Südsee Inseln und den USA. Vom Sandstrand bis zum abgelegensten Berg. Nicht vereinzelt sondern jährlich!!! Da fragte ich mich wie die da wohl hingekommen sind. Die werden doch wohl kein Flugzeug benutzt haben oder einen Luxusliner der mit Schweröl gefahren ist.

  10. Das ist genau das, bei dem ich der Meinung bin, das die Grünen ihre Karten überreizen werden. Unsere verwöhnte Jugend ist im Verzichten nicht sonderlich geübt, — wenn die erst merken und begreifen, auf was sie alles verzichten sollen, dann rutschen die Grünen auch ganz schnell wieder unter 10% — das kommt mit Sicherheit.

  11. Zufällig mitgehörtes Gespräch unter Pubertierenden: »Ich will irgendwas mit Sprachen machen und dann ins Ausland«!

    • Besser irgendwas mit Soziologie und angewandte Freizeitwissenschaften,richtig schuften will niemand von den Plagen.

    • Genderwissenschaften sind gerade der neueste Trend!
      Was die machen? Keine Ahnung.
      Aber einen akademischen Abschluss gibt es trotzdem.

    • Hoffen wir das sie mit den Sprachen etwas anfangen können und nicht wieder nach Hause finden. Vielleicht könnte eine fernbleiben Prämie helfen. Ich muss mal bei den Linkspopulisten von der SED, Sorry SPD, nachfragen ob das nicht was wäre was Stimmen bringen könnte.

  12. Ist doch klar, den Alten ein schlechtes Gewissen einreden, damit sie aufs Fliegen verzichten. Dann ist endlich Platz für die Jungen in den Fliegern.

  13. Der Grund für die Vielfliegerei der Grünen ist, dass sie keinen Bezug zur Heimat haben. Für die Grünen ist Deutschland ein „Wegwerfprodukt“, an dem man bedenkenlos „historisch einzigartige Experimente“ machen kann.
    Der nächste Flieger nach Südamerika für die vaterlandslosen Gesellen wartet schon.

    • Die Beschreibung der Grünen als „wohlhabend“ und „Uni-Absolvent“ gefällt mir nicht. Das trifft eher auf AfD-Mitglieder zu. 50% der AfDler in meinem Kreisverband sind Ingenieure, mindestens zwei davon wohnen in der teuersten Villengegend der Stadt.
      Das Klischee, Grüne seien die verwöhnte Oberschicht und AfD-Wähler zu kurz gekommene Globalisierungsverlierer passt nicht. Richtig ist, dass Grüne meist die Privilegien der Beamten genießen.

    • Mit den grünen Akademikern sind i.d.R. auch keine Ingenieure oder Naturwissenschaftler gemeint. Mit Geschwätzwissenschaften kann man auch einen Uni-Abschluss ergattern. Seit Neuestem gibt es für die ganz doofen auch Studien in „Genderwisseschaften“!
      Was dabei herauskommt sind überbezahlte Nichtskönner, die von irgendwelchen Institutionen per Quote eine Versorgung gefunden haben.

    • Richtig. Die „Grünen“ aka Neu-Faschisten sind die Partei des Öffentlichen Dienstes.

    • Ärztinnen, Lehrerinnen, Journalistinnen, Rechtsanwältinnen und die Hausfrauen von Ärzten, Lehrern, Journalisten, Rechtsanwälten wählen grün. Auch die gut versorgten Pensionäre sind Grünen Wähler.

    • doch die Grünen sind die Partei der gehobenen Beamten-, Journalisten-, Rechtsanwaltschicht und die fff Kids sind die Zöglinge der Wähler, besser gesagt Wählerinnen, der Grünen. Die Wählerinnen sind meist Absolventinnen irgendwelcher sogenannter Orchideenfächer.
      Das impliziert doch nicht, dass die AfD-Wähler zu kurz gekommene Globalisierungsverlierer wären.

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