War klar: Splitterbombenbauer bekennt sich zum IS – zu wem denn sonst

Foto: Collage (Von Antonio Gravante/Shutterstock)

Lyon – Der algerisch-stämmige Informatikstudent, der mit einer selbstgebauten Splitterbombe in Lyon Ende vergangener Woche viele Ungläubige in den Tod sprengen wollte, ist nach eigenen Angaben ein Anhänger der Terrorgruppe Islamischer Staat. Dies geht aus einer Meldung des Deutschlandfunkes hervor.

Der Staatssender mit Sitz in Köln beruft sich bei seinem kurzen Bericht auf mehrere Nachrichtenagenturen und französische Justizkreise. Danach gestand der 24-jährige Mann aus Algerien außerdem, den Sprengsatz gebaut zu haben. Bei der Explosion vergangenen Freitag 13 Menschen verletzt worden waren. Zwei tage nach dem Anschlag wurde der Mann, sowie sein Bruder verhaftet. Seine zunächst ebenfalls festgenommenen Eltern befinden sich laut Deutschlandfunk sind wieder auf freiem Fuß.

Wie die FAZ berichtet, hatte der Täter die mit Schrauben und Metallkugeln gefüllte Tasche in einer Fußgängerzone in der belebten Altstadt von Lyon, der drittgrößten Metropole Frankreichs deponiert. Die Anti-Terror-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft hatte nach dem Anschlag die Ermittlungen in dem Fall übernommen.

Dem Vernehmen nach haben die Passanten der Fußgängerzone großes Glück gehabt. So vermuten die Ermittler, laut FAZ, dass der Attentäter kleine Mengen des Sprengstoffs TATP verwendete. Die hochexplosive Substanz kam auch bei den verheerenden Pariser Anschlägen im November 2015 zum Einsatz. Damals gab es 130 Tote. Mit ihrem eindeutigen Votum für die Rassemblement National bei der Europawahl haben die Franzosen zu verstehen gegeben, dass sie von Macron keine Wunder in Sachen Terrorbekämpfung erwarten. (KL)

 

 

 

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4 Kommentare

  1. In Deutschland wäre nun ein Konzert gegen Rechtsradikale und gegen Rassismus fällig und man würde über die Instrumentalisierung des Täters als Hassobjekt für die Rechten schimpfen.

  2. Im Merkel-Land wäre auch dieser Terrorakt,
    Abrakadabra, zur Beziehungstat eines traumatisierten
    Schutzsuchenden geschrumpft. Selbstredend hätte
    auch diese Tat natürlich mit dem Islam gar nix zu tun.
    Kultursensibel würde der 24-jährige vor einem
    deutschen Jugendgericht, auf Grundlage des
    Erziehungsgedankens, zu einem 6-monatigen Praktikum
    beim Kindersender KIKA verurteilt werden.

  3. Jetzt bin ich aber total überrascht. ;-). Natürlich nur ironisch gemeint. Die Täter und Schläfer sitzen mitten unter uns und genießen den vollen Schutz aller Regierungen innerhalb Europas. Sogar finanzielle Hilfen, wenn nötig. Wir zahlen alles, auch Mord, Terror, Totschlag und viele mehr. Sobald sie die jeweilige Staatsangehörigkeit geschenkt bekamen, fangen sie im Namen Allahs an zu wühlen.

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