Riesen-Wirbel um Anti-Abtreibungsfilm „Unplanned“

Marilla Slominski

Foto:Von Sebastian Kaulitzki/shutterstock

Seit Ende März läuft in den USA der Pro-Life-Film „Unplanned“ in den Kinos. Trotz heftiger Proteste und Boykottversuche seitens der Abtreibungsfraktion, spielte er bereits am ersten Eröffnungswochenende doppelt soviel ein wie erwartet – rund sechs Millionen Dollar. In Kanada weigern sich die Kinos derweil „Unplanned“ zu zeigen. Abby Johnson, die das gleichnamige Buch schrieb, nennt das „Zensur“ und fragt sich wovor ihre Gegner soviel Angst haben. 

18 Millionen Dollar hat der Film „Unplanned“ in den USA mittlerweile eingespielt. Umso erstaunlicher, da sich auch in den USA viele Kinos weigern, den Film zu zeigen. Der Widerstand gegen die Lebensgeschichte von Abby Johnson ist riesengroß. Nachdem sie der Abtreibungsindustrie den Rücken gekehrt hatte, musste  die inzwischen siebenfache Mutter nicht nur gerichtliche Auseinandersetzungen mit ihrem ehemaligen Arbeitgeber überstehen, auch die linke Hollywood-Elite spuckt nun Gift und Galle gegen den „frauenfeindlichen“ Film, der die Geschichte von Abby Johnson erzählt, die acht Jahre lang in einer Abtreibungsklinik von „Planned Parenthood“ arbeitete, sie am Ende sogar zwei Jahre leitete und durch ein einschneidendes Erlebnis die Seiten wechselte.

Zwei der größten Filmanbieter Kanadas, Landmark und Cineplex, gaben bekannt, es gäbe keine Pläne, den Film aufzuführen, berichtet u.a lifsitenews. Ein dritter Anbieter, Mongrel Media, stört sich an dem „Inhalt“, heißt es. Konsequenz – Kanadier können sich den Film nur über den privaten online streaming Kanal PureFlix ansehen.

„Ich würde gerne sagen, ich bin überrascht, aber ich bin es nicht. Ich frage mich, wovor sie soviel Angst haben“, kommentiert die Buchautorin Abby Johnson die kanadische Zensur von oben. Es sieht so aus, als wenn die brutale Wahrheit rund um das milliardenschwere Abtreibungsgeschäft nicht ans Licht kommen und die allgemein positive Haltung gegenüber dem millionenfachen Babymord nicht nicht ins Wanken geraten soll.

Kanada total „frauenfreundlich“ – keine Beschränkungen oder Fristen bei Abtreibung

Seit 1988 ist die Abtreibung in Kanada völlig straffrei. Dort wird nach einem Urteil des Obersten Gerichtshofs ein Abbruch wie jeder andere medizinischer Eingriff behandelt. Seither gibt es weder Fristen noch andere gesetzliche Beschränkungen, die eine Abtreibung verhindern, sie ist somit während der gesamten Schwangerschaft möglich. 90 Prozent der Abtreibungen würden bis zur 12. Schwangerschaftswoche durchgeführt, wird allgemein gerne erklärt.“Die Vorstellung, dass Frauen bei völliger Legalität „einfach so“ noch im 8. Monat abtreiben, speist sich also aus einer frauenverachtenden Fantasie; in der Realität ist sie unhaltbar“, behauptet die Zeit. „Der Mythos, dass Frauen bei völliger Legalität ohne Gewissen auch noch im achten Monat abtreiben, entspringt einer frauenverachtenden Fantasie“, behauptet fast wortgleich auch der Deutschlandfunk. Die Abtreibungszahlen seien gesunken, wollen beide wissen.

In den USA ist der Kampf um schärfere Abtreibungsgesetze in vollem Gange und in vielen konservativ regierten Staaten erfolgreich: Zuletzt hat Missouri ein Gesetz erlassen, dass einen Schwangerschaftsabbruch nur noch bis zur achten Woche erlaubt. In den Staaten Kentucky, Mississippi, Ohio, Georgia und Alabama gilt schon die sogenannte „Heartbeat“-Regelung. Abtreibungen sind demnach nur bis zu dem Zeitpunkt legal, bis das Herz des Fötus zu schlagen beginnt – also etwa bis zur sechsten Schwangerschaftswoche. In North Dakota und Iowa liegen CBS zufolge ähnliche Gesetzesvorlagen vor. In Alabama und Missouri geht man noch weiter: Dort darf selbst nach Inzest und Vergewaltigung nicht abgetrieben werden. Bis jetzt seien die neuen Gesetze noch in keinem Bundesstaat in Kraft, berichtet jetzt.de. In allen betroffenen Staaten seien Klagen gegen die neuen Gesetze eingereicht oder angekündigt worden. Bald könnte der Supreme Court sich mit dem Thema befassen – dann könnte sich die Gesetzeslage zu Abtreibungen in den USA komplett ändern.

Hollywood geht auf die Barrikaden

Die Hollywood Elite machte im März im Vorfeld  mobil gegen das „frauenfeindliche“ Heartbeat-Gesetz, das in Georgia zur Diskussion stand. In einer Petition drohten mehr als 40 Prominente und Schauspieler – unter ihnen Alec Baldwin, Amy Schumer, Christina Applegate, Ben Stiller, Sean Penn und Mia Farrow, ihre Filmproduktionsfirmen dazu aufzufordern, nicht mehr in Georgia zu drehen, wenn das Gesetz verabschiedet werden sollte. Nun müssen sie wohl konsequenterweise einen Bogen um den Bundesstaat machen. Anfang Mai unterzeichnete der republikanische Gouverneur Brian Kemp das Heartbeat-Gesetz, das im Januar 2020 in Kraft treten soll.

In Deutschland ist es um das Thema Abtreibung und den Film „Unplanned“, der in den USA und in Kanada für so großes Aufsehen sorgt, merkwürdig still. Doch vereinzelt bringt sich die „Mein Bauch gehört mir“-Front schon mal gegen „Unplanned“ in Stellung: „Unplanned“ sei „ein manipulativer und kalt kalkulierter Film und nun ein weiteres Puzzleteil der Anti-Abtreibungspropaganda“, empört sich die Schreiberin Kili Mandscharo auf der Seite Antisexistische Aktion München.

Abbey Johnson packt aus

Abby Johnson war im Laufe der Jahre an mehr  22.000 Abtreibungen Planned Parenthood- Abtreibungsklinik in Texas beteiligt und beriet unzählige Frauen bei ihren Entscheidungen. Als sie eines Tages bei einer  ultraschallgeführten Abtreibung beobachtete, wie ein Baby gegen seinen Tod ankämpfte, veränderte das ihr Leben: „Ich arbeitete acht Jahre meines Lebens für ‚Planned Parenthood‘, den größten Abtreibungsanbieter unseres Landes. Im Oktober 2009 sah ich eine ultraschallgeführte Abtreibung, bei der ein 13 Wochen altes Baby gegen die Abtreibungsinstrumente um sein Leben kämpfte“, erklärte sie laut livenet.ch. Sie habe deutlich erkennen können, dass es sich um ein 13 Wochen altes Kind handelte  – „Ich sah es im Profil“», so die 38-Jährige. Sie habe im Ultraschall verfolgt, wie das Absaugrohr in die Gebärmutter eingeführt wurde und das Baby sich wegbewegte, um ihm zu entgehen. „Ich sah, wie das Baby bei diesem Vorgang zusammenschrumpfte (crumple) – das hat mein Leben verändert“.

Abby Johnson ist jetzt eine überzeugte Lebensschützerin und trat bei der Anhörung um ein verschärftes Abtreibungsgesetz in Kentucky auf der Seite der Lebensschützer auf. Sie schilderte eindringlich, dass es der Organisation Planned Parenthood weniger um die Frauen, sondern vor allem um eins geht – um viel, viel Geld, dass sie mit dem Weiterverkauf der „Gewebereste“ von abgetriebenen Babys macht. Nachdem mit dem Ultraschallgerät der Herzschlag des Babys überprüft wurde, stochert der Arzt mit seinen Abtreibungsinstrumenten, einem Absaugrohr, solange im Uterus herum, bis er genug „Material“ zusammen hat. In der Fachsprache nennt sich das Material POC (products of conception) – Empfängnisprodukte, was nicht anderes als das Baby ist. Doch das Wort Baby darf man in einer Abtreibungsklinik nicht benutzen…Wenn das Personal witzig sein will, übersetzt es POC mit Parts of Children (Kinderteile). In einem speziellen Labor sortiert eine Angestellte die ganzen Babyteile wieder zusammen. Ja, es gibt im ersten Trimester der Schwangerschaft (12. Woche) Körperteile, das Baby ist entwickelt“, erzählt Johnson.

Organe, Arme, Beine, Kopf – alles ist zu diesem Zeitpunkt bereits vorhanden. Das zwischen 40 und 50 Millimeter große Kind kann Ellenbogen und Handgelenke einzeln bewegen und die Daumen abspreizen,  seinen Kopf wenden, das Handgelenk drehen, den Mund öffnen und die Stirn runzeln. Der Herzschlag liegt konstant bei 120 bis 160 Schlägen pro Minute, es entwickeln sich erste individuellen Züge des Babys, auch das Geschlecht ist nun zu erkennen.

Wenn die Teile zusammengesucht sind, werden sie in eine Art Plastikbeutel verpackt und im Labor eingefroren. Der Gefrierschrank werde vom Personal scherzhaft die „Kindergarten“genannt, so Johnson. Einmal in der Woche kommt eine Spezialfirma vorbei, sammelt die Beutel ein und verbrennt sie später.“ Das sei aber nur der Fall, wenn die Planned Parenthood Klinik den Babyabfall nicht für die industrielle Verwertung weiter verkaufe, erzählt Abby Johnson. Das Heartbeat-Gesetz wurde in Kentucky angenommen, inzwischen aber durch einen Richter vorerst gestoppt.

Seit 1973 wurden in den USA mehr als 50 Millionen Babies abgetrieben. In den vergangenen Jahren hat sich die Zahl bei rund 600.000 Schwangerschaftsabbrüchen jährlich „eingependelt“.

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36 Kommentare

  1. Es ja nicht so das ab der 21. Woche sich der teil des Gehirns ausprägt der Michelangelo dazu befähigte das Deckengemälde der sixtinische Kapelle zu malen, Madame Curie zu ihren Forschungen anspornte,…

    Wenn sie sich besagte Damen, im laufe ihre Schwangerschaft, gegen ihr Kind entscheiden muss man es doch nicht gleich töten können bis zur Geburt, lieber sollte der Staat da mal klug ansetzen.

    Selbst die Nationalsozialisten waren da humaner, klar es hätte andere Gründe, aber da konnten Frauen in eine Art Frauenhäuser wo sie bis zur Entbindung hin konnten, und danach stand ihnen noch frei ob sie mit oder ohne dem Kind wieder nach Hause sind.

    Und sind wir mal ehrlich, es gibt genügend kinderlose Paare die sich eines wünschen, aber nicht aufgrund biologischer oder sexueller Interessen, welche tausende in künstliche Befruchtung oder Leihmuttersxhaft versenken, ohne Garantie das es beim erstenmal klappt. Und da sollte der Staat das adoptionsrecht lockern, weil wer tausende da versenken kann kann auch gleich die möglichkeit bekommen zu adoptieren, weil geld wäre da diese kinder zu versorgen. Mit 40 kann man auch Eltern werden usw … Ich höre mal lieber auf zu schreiben sonst schreibe ich hier noch ein Buch, aber ich denke mal ihr wisst worauf ich hinaus will 😅

  2. Dieser Film sollte PFLICHT werden in allen Schulen ab der 10. Klasse!! Damit würde die Verhütung VOR dem Geschlechtsverkehr gefördert und vielen Mädchen und Frauen klar vor Augen geführt, was eine Schwangerschaftsunterbrechung tatsächlich bedeutet.
    Bei den heute möglichen Verhütungsmöglichkeiten muß KEINE Frau mehr schwanger werden, wenn sie es nicht will. Ist sie allerdings durch brutale Vergewaltigung schwanger geworden, dann sollte ihr das Recht auf Abtreibung zugestanden werden.
    Um offen zu sein: Ich war als junges Mädchen in einer solchen Situation und kann dennoch bis heute die Bilder in meinem Kopf nicht vergessen. Ein kleiner weißer Körper, vollständig ausgebildet, aber regungslos.

  3. Nach diesem Artikel ist der Tag für mich bereits gelaufen…und wir haben noch nicht mal 8 Uhr…

  4. Passt ins Bild der Weltregierung: Polulationsreduzierung, besonders die Weisse Rasse; ist die Klugste und die einzige, die den Eliten gefärlich werden kann

  5. Derzeit wird in den Medien ja über den Fall des amerikanischen Babys berichtet, das in der 23. Schwangerschaftswoche mit einem Geburtsgewicht von 245 Gramm per Kaiserschnitt geboren wurde.

    Und das jetzt gesund das Krankenhaus verlassen könnte.

    Nach den Vorstellungen der Jusos und „Frauenrechtler(innen)“ in D soll das künftig noch abgetrieben werden können (bis direkt vor der Geburt)..

    In einigen US-Staaten (z.B. New York) ist das schon Gesetz, dass bis direkt vor der Geburt abgetreiben werden kann.

    Einige fordern sogar noch eine Tötung NACH der Geburt, wenn das Kind z.B. einen Abtreibungsversuch überlebt hat.

    Gleichzeitig entwickelt sich in den USA eine massive Gegenbewegung, in der US-Staaten Abtreibungen fast ganz verbieten (Alabama), oder nach Einsetzen des „Herzschlags“ des Fötus‘

    Was z.B. wiederrum die Medienhäuser Disney, WarnerMedia (u.a. CNN) und Netflix zu Drohungen verleitet hat, ihre Geschäftstätigkeit in diesen Staaten zu reduzieren/beenden!

    Da tobt ein regelrechter Kulturkampf.

  6. Beim Thema Abtreibung geht ein Riss quer durch alles. Über Regierungen bis in die Familie hinein. Und keine Seite hat in allen Punkten recht. Es gibt nur zwei die über das ungeborene Leben entscheiden dürfen, die werdenden Mütter und Gott.
    Es wäre Anmassung sich für eine Seite zu entscheiden oder auf die andere Seite zu stellen. Wer bin ich, das ich das darf.

    • Die werdende Mutter hat nur dann das Recht über Leben oder Tod des Ungeborenen in ihr zu entscheiden, wenn ihr eigenes Leben dadurch hochgradig gefährdet ist.

      In allen anderen Fällen vielleicht auch, wenn sie in einer Gesellschaft lebt, die ihr beim Großziehen ihres Babys kaum ausreichende Hilfen bereitstellt

      bzw. wenn es auch keine adoptionswilligen Ehepaare gäbe ( was aber überhaupt nicht der Fall ist, denn in D sind 10% aller Ehen unfreiwillig kinderlos, von denen viele adoptionswillig sind und Schlange stehen: Aber nur für eines von acht solchen Ehepaaren steht ein von seiner Mutter nicht erwünschtes Baby zur Verfügung!!!)

  7. Hinter dieser widerwärtigen Menschenschlachtung steckt , wieder einmal der altbekannte
    Plan der Neuen Welt Ordnung . Und wie immer, ist es auch hier , mit etwas Fleiß im Net
    die entsprechenden Zitate und Dokumente der NWO zu finden. Ich spreche jetzt nicht von
    den wenigen Prozent der Abtreibungen, die auf Vergewaltigung oder erzwungenen Inzest
    zurückgehen. Und auch diese tragischen Fälle könnte man kurz nach der Tat „erledigen “
    Heute ist eine einfache und billige Verhütung für jede Frau möglich ! Und selbst wenn die
    geile Brunst mal wieder den Verstand überrumpelte, gibts immer noch die „Pille danach“
    Ich habe langsam das Gefühl einige dieser Weibsstücken wollen sich durch solch feige
    Schlachtung entweder in ihrer „Community“ als besonders hartgesottene Kampfmaschinen
    hervortun, oder es ist einfach nur Brunzdummheit gepaart mit reiner Mordlust !
    Bestes Beispiel ist die widerwärtige Lebensterroristin und grüne Kampfhenne , Jutta Ditfurth
    die STOLZ auf ihre mehrfachen Abtreibungen ist.Was auch prima zu ihrer Aussage passt,
    der Massenmörder und Kriegsverbrecher „Bomber Harris“ hätte bei seinem Angriff auf
    Dresden ,mehr Brandbomben laden sollen, damit noch mehr „Nazis“ verbrennen.
    Viele meiner Verwandten, alles kleine Leute und „stille“ Sozis, kein einziger war „in der Partei“
    sind in jener Nacht, bei lebendigem Leibe verbrannt ! Darunter 6 Kinder !
    Oh, Frau Ditfurth, wenn sie wüssten wie gerne ich ihnen eine private Stadtführung angedeien
    lassen würde !

    • Als würde das bei Ditfurth noch etwas nutzen, wenn es linksgrün versiffte Typen gibt ist die Jutta ein Paradebeispiel.

  8. Man muß diesen Film nicht gesehen haben, um alles Wissenswerte zur Abtreibung zu wissen, nämlich,

    1). daß die Gelbschwarzrotrotgrünen den subventionierten Massenmord an Ungeborenen zum Menschenrecht verklären und Gegner als Frauenfeinde auspfeifen lassen und beruflich und privat in Bedrängnis bringen.

    2) daß der AfD- Meuthen herumdruckst, man könne gegen die Massen-Abtreibung nichts tun, als mehr Geld für eine längere Beratung der Schwangeren zur Verfügung stellen.

    3) daß der derzeitige ketzerische Pseudopapst (der nicht in verfolgten Christen, sondern in eindringenden Moslems Schutzsuchende sieht, der die Kommunionausteilung an Homopaare und an wiederverheirtatete Gschiedene gutheißt und weder Kinderschänderbischöfe feuert noch Bischöfe, die Kinderschänderpriester decken), das Thema Abtreibung für ein völlig irrelevantes Thema hält und alle, die sich für das Leben von Ungeborenen einsetzen, verachtet und schneidet,

  9. Pro oder Contra Abtreibung ist jedem seine eigene Meinung aber nicht ùber die 12te Woche hinaus. Den Film nicht zu zeigen ist Einschrànkung der Informations. und Meinungsfreiheit und gegen die Grundrechte. Es ist schon ùberall soweit. Was nicht in den links-grùnen Mainstream passt wird verboten, nicht gezeigt, in der Presse totgeschwiegen, angegriffen, zerstort + + + + Die NAZIS waren linke und sind auch heute wieder linke . . . .

  10. Alle sogenannten links-grünen Feministinnen und Abtreibungsbefürworter
    sollten mal darüber nachdenken, warum die von ihnen präferierten
    Moslems bzw. Muslimas sich nicht mit diesem Thema beschäftigen.

    • Ich habe 40 Jahre in OPs, davon 25 Jahre in einer gynäkologischen Klinik gearbeitet, Muslimas waren in puncto Abtreibung zwar seltener (aber der Bevölkerungsanteil ist auch noch geringer) aber trotzdem unser Klientel bei Abtreibungen.

  11. Eine sehr mutige Frau. Ein Film, der die dunklen Seiten der Abtreibungsindustrie aufzeigt. Nach ausführlicher Beratung bis zur 12 Woche, das ist okay. Aber später? Dafür habe ich kein Verständnis. Diese Sexismusvorwürfe erinnern mich an die Rassismusvorvorwürfe, die immer raus geholt werden, wenn sich jemand traut etwas kritisch zu hinterfragen.

  12. Das eigene Kind umzubringen ist nicht die Regel. Es kommt immer mal vor, in jeder Spezies, dass die Mutter das oder die Kinder nicht will und sie tötet, aber das sind Ausnahmen. Von den Ausnahmen könnte keine Industrie leben. Bei uns töten massenweise aus Jux (nicht aus Not) Mütter ihre Kinder und fühlen sich noch prima dabei. Vielleicht ist es global gesehen ja gar nicht schlecht, wenn sich diese Kindermörderinnen nicht weitervermehren.
    Und wenn sie sich doch vermehren, was wollen sie dem Kind dann sagen? Du hättest eine ältere Schwester, wenn ich sie nicht getötet hätte. Sie war eben leider zur falschen Zeit am falschen Ort. So etwas wird einem nicht verziehen und jedes Vertrauen ist zerrüttet. Anders kann es gar nicht sein.

  13. In Afrika werden mit unserer Entwicklungshilfe Kinder produziert mit fragwürdiger Religion, Kultur und Schulbildung.

    In Deutschland sind Kinder nichts mehr wert, man wird als asozial bezeichnet sobald man mehr als 2 Kinder hat und eine stolze, intakte Familie ist.
    Ja, ein Rassehund ist mehr wert als ein Kind…..so meine Wahrnehmung.

    Der Köter scheißt Gärten und Spielplätze voll wo Kinder bedenkenlos spielen (sollten!)…..

    Meine Frau wollte nie Kinder…nun haben wir 3 kleine Jungs, dunkelblond und strahlende blaue Augen…Gottes Geschenk, denn alle sind gesund.

    • Also das mit den Hunden ist nicht ganz korrekt, die haben genauso eine Seele, wie alle Lebewesen.Unser Familienhund hat schon sehr viel für meine Söhne getan. Wie ein Bruder. Wenn man sich auf Hunde einlässt, merkt man schnell, dass sie genauso lieben können, wie wir. Die Hunde sind nicht Schuld, wenn ihre Besitzer sie überall hinschei.en lassen. Aber mit den Kindern , das ist richtig. Hier sind jetzt scheinbar Einwanderer Kinder mehr erwünscht, als unsere. Wie soll man sich auch mehrere Kinder leisten können? Ich habe nur 2 Söhne, aber die sind mein ganzes Glück. Mit unseren Steuern dürfen wir jetzt die Brut der anderen grossziehen, das finde ich absolut unverschämt.

  14. Es ist auch für die Frauen sehr schwer. Ich kenne Frauen, die abgetrieben haben und es ihr Leben lang bereuen.

    • Das man ab dem ersten Geschlechtsverkehr schwanger werden kann, wusste man schon zu meiner (* 1950) Jugendzeit!

      Heute kann man „den Umständen“ sicher vorbeugen.
      Wer dazu noch zu blöd ist – von mir absolut kein Mitleid!!!

    • Ja, ich. Es war zwar ein medizinischer Grund, aber ich bereue es zutiefst, es war mein Baby. Später habe ich selbst im OP gearbeitet und bei Abtreibungen assistiert. Das ist einfach nur grausam. Es sollte nur bei Vergewaltigungen und schwersten Missbildungen erlaubt sein.

    • Ihren letzten Satz unterstreiche ich gerne doppelt dick –
      damit hat es sich aber auch mit meinem Verständnis!

    • Ihren letzten Satz unterstreiche ich gerne doppelt dick –
      damit hat es sich aber auch mit meinem Verständnis!

    • Das hatte jetzt gar nichts mit oder ohne Verständnis Ihnen gegenüber zu tun – außer, dass der Kommentar auf den ich mich bezog ja nun einmal von Ihnen ist.
      Es ging mir wirklich nur um meine generelle persönliche Einstellung zu grundlosen Schwangerschaftsabbrüchen, deshalb hatte ich ja auch auf den letzten Satz extra hingewiesen.
      Studium noch nicht beendet, bin noch in der Ausbildung, fühle mich noch nicht reif genug für ein Kind, kann die Verantwortung nicht übernehmen – in meinen Augen keine Begründung für vorgeburtliches Umbringen von Leben, sondern alles nur Ausreden für ein in die Hose gegangenes sorgloses Sexualleben!

    • Das man ab dem ersten Geschlechtsverkehr schwanger werden kann, wusste man schon zu meiner (* 1950) Jugendzeit!
      Heute kann man „den Umständen“ sicher vorbeugen.
      Wer dazu noch zu blöd ist – von mir absolut kein Mitleid!!!

    • Mit den Frauen sicherlich nicht, aber mit den Babys. Unschuldiges Leben wird zerhackt und ausgeschabt. Als ich im Op gearbeitet habe, war ich noch nicht schwanger gewesen. Heute als Mutter könnte ich das überhaupt nicht mehr. Ich kann ja kaum eine Fliege erschlagen.

    • Das Dumme daran ist nur, daß sich viele werdende Väter verabschieden und sich aus der Verantwortung entziehen.

    • Ja und – ob sofort oder später!
      Heutzutage ist heiraten sowieso nicht mehr in und die meisten Kinder haben im Endeffekt eine Menge von Halbgeschwistern in ihren regenbogenbunten Single-und Patchworkfamilien.
      Außerdem ist es heute keine Finanzfrage mehr:
      Der Staat – also wir alle – zahlen doch gut!

    • Ja und – ob sofort oder später!
      Heutzutage ist heiraten sowieso nicht mehr in und die meisten Kinder haben im Endeffekt eine Menge von Halbgeschwistern in ihren regenbogenbunten Single-und Patchworkfamilien.
      Außerdem ist es heute keine Finanzfrage mehr:
      Der Staat – also wir alle – zahlen doch gut!

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