Angriffe auf südafrikanische Farmer politisch unterstützt?

Will Cook

Foto: Screenshot/Youtube

Während sich die politische Elite in Deutschland auch nach den EU-Wahlen mit dem angeblich „menschengemachten Klimawandel“ beschäftigt und um sich selbst kreist, wohl auch, um von den eigentlichen Problemen der fortgesetzten Einwanderung und der einhergehenden Migrantengewalt abzulenken, gehen in Südafrika die Übergriffe gegen weiße Farmer mit unverminderter Häufigkeit und medial weitgehend unbeachtet weiter.

Im vergangenen Jahr wurden 423 derartige Vorfälle, bei denen 82 Menschen getötet wurden, von der Organisation Afriforum[i] registriert. Wie es in dem Bericht weiter verlautet, habe die südafrikanische Regierung die Veröffentlichung von Landmordstatistiken bereits im Jahr 2008 eingestellt.[ii]

Allein in der ersten Woche dieses Monats wurden sieben Angriffe auf Farmer in fünf Provinzen des Landes gemeldet.

So wurde ein älteres Ehepaar (74 und 69) wurde bei der Rückkehr aus der Kirche am 5. Mai 2019 in ihrem Wohnhaus in Ottosdal, Nord-Westprovinz, überfallen. Fünf bewaffneten Verdächtigen gelang die Flucht. Keine Festnahmen.

Am 2. Mai griffen vier bewaffnete in schwarze Overalls gekleidete Verdächtige einen Farmer in Vryheid, KwaZulu Natal, an. Das Opfer erlitt Verletzungen, Polizei und Rettungsdienste waren schnell vor Ort. Keine Festnahmen.

Am gleichen Tag hat eine unbekannte Zahl von Verdächtigen einen Sicherheitsposten auf einer Farm in Lothars, Mpumalanga, angegriffen und getötet. Keine Festnahmen.

Auch in Benoni, Gauteng, ereignet sich an diesem Tag ein Farmangriff. Vier Verdächtige, davon mindestens einer bewaffnet, überfielen eine Farmerfamilie mit zwei Kindern. Zum Glück gab es keine schweren Verletzungen. Die Verdächtigen konnten mit gestohlenen Handys, Laptops und einem Fernseher entkommen. Keine Festnahmen.

Am 3. Mai 2019 erlitt eine ältere Dame (65) bei einem Übergriff in Onderstepoort, Gauteng, leichte Verletzungen als sie am helllichten Tag auf ihrer Farm angegriffen wurde. Keine Festnahmen.

Am nächsten Tag drangen drei bewaffnete Verdächtige in ein Anwesen in Alkmaar, Mpumalanga, ein. Die anwesenden Bewohner blieben unverletzt. Keine Festnahmen.

Bei einer Attacke am 5. Mai in Nylstroom, Limpopo, gelang es der weiblichen Bewohnerin, ihre Schusswaffe zu holen und Warnschüsse abzugeben, worauf der Verdächtige floh. Keine Festnahme.

Es ist inzwischen eine unbestreitbare Tatsache, dass gezielte Angriffe auf Farmer und ihre Familien in Südafrika zu einer täglichen und erschütternden Realität geworden sind.

In den hiesigen Medien wird diese besondere Form der Kriminalität dagegen ebenso totgeschwiegen wie in den westlichen Mainstreammedien, die sich ihre Illusion von einer friedlichen und harmonischen Regenbogennation offenbar nicht trüben lassen wollen.

Und wenn man schon nicht um eine öffentliche Bekanntmachung herumkommt, ist das Herunterspielen und Beschwichtigungen auch in Südafrika zu einer bevorzugten Form der Berichterstattung geworden: Ein ländlicher Übergriff, ein kleinerer Raubüberfall, gewöhnliche Kriminalität auf dem Land – alles nur Einzelfälle, die keinerlei Gemeinsamkeit aufweisen.

Oder vielleicht doch? Könnte es sein, dass diese ausschließlich gegen weiße Farmer gerichtete Gewalt sogar politisch unterstützt und organisiert wird?

Für diese Annahme gibt es inzwischen erste Indizien. So wurde Julius Malema, Führer der EFF (Economic Freedom Fighters), der drittstärksten Partei im Parlament, dabei erwischt, wie er mit dem Leiter der berüchtigten „Numbers Gang“ verhandelte.

Nach Angaben des Kriminellen gegenüber Journalisten der südafrikanischen Fernsehserie Carte Blanche[iii], die auf M-Net ausgestrahlt wurde, habe Malema versucht, ihn für Anschläge und Morde an weißen Farmern zu gewinnen.

Nach Angaben von Card Blanche habe die um eine Stellungnahme gebetene Partei EFF eine Antwort verweigert. Man sei derzeit zu beschäftigt, so der Kommentar des Sprechers.

Malema selbst lässt Vorwürfe dieser Art in der Regel an sich abgleiten. Ganz im Gegenteil versucht er den Spieß herumzudrehen und beschuldigt beispielsweise Australien, das sich zur Aufnahme der bedrohten südafrikanischen Farmer bereiterklärt hat, des Rassismus.

„Wenn weiße Farmer es vorziehen, in ein rassistisches Land wie Australien zu fliehen, dann sollten sie die Schlüssel für die Häuser und ihre Traktoren stecken lassen …Sie müssen alles, mit dem sie nicht hierhergekommen sind, in Südafrika lassen und nach Australien gehen.“[iv]

[i] https://www.afriforum.co.za/home/

[ii] https://www.news.com.au/finance/economy/world-economy/young-boy-forced-to-watch-mums-repeated-violent-sexual-assault-in-south-africa-farm-attack/news-story/09785cd0d06c221eab6b6c6115057a7a

[iii] https://www.youtube.com/watch?v=RW2n1keffT8

[iv] https://www.news.com.au/finance/economy/world-economy/south-african-politician-says-australia-is-a-racist-country-farmers-should-leave-the-keys-when-they-go/news-story/e98607c4fa66d30d9b2731aa30e2a956

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10 Kommentare

  1. Naja es gibt genügend afrikanische Länder als Bsp die aufzeigen was passiert wenn die weißen Bauern enteignet werden. Die eigenversorgung fällt fast praktisch auf Null, und die Gehöfte mit ihrer Technik sind Schrott. Aber hey man kann ja teuer importieren, und wenn der Hunger doch zu groß wird, wird schon die Un intervenieren.

  2. “ …Sie müssen alles, mit dem sie nicht hierhergekommen sind, in Südafrika lassen und..“
    500 Jahre sind die fleißigen Farmer schon da . Zum Wohle der ganzen ‚Gesellschaft arbeiten und arbeiten sie.
    Und so ein Dummdöddel, der viel später ebenso „einwanderte“….ohne Worte!
    Dieser Artikel erwähnt nicht, dass das nach den letzten Wahlen Staatsräson geworden ist, die Weißen zu enteignen und zu vertreiben.

  3. man muss mal auf Wikipedia über Südafrikas Kriminalität lesen.
    https://de.wikipedia.org/wi…üdafrika#Kriminalität

    Da steht z.B.:
    In den zwölf Jahren zwischen dem Ende der Apartheid 1994 und 2006 wurden Südafrikas Polizei zufolge mehr als 420.000 Menschen getötet

  4. Ein paar massakrierte weiße Farmer, das juckt die
    „Gutmenschen“ nicht die Bohne, dann doch lieber
    das Klima, die Bienen, oder gleich die ganze Welt retten.

    • Genau ! Und die werden entschuldigend schreien : “ Weiße Farmer töten auch ! “ – wobei denen dann vollkommen egal ist, ob das stimmt

    • “ Weiße Farmer töten auch ! “ – „in Deutschland wird getötet und Deutsche töten ja auch“!

    • “ Weiße Farmer töten auch ! “ – „in Deutschland wird getötet und Deutsche töten ja auch“!

  5. Ein Schwarzer darf einen Weißen töten, trotz niedriger Bildung und fehlenden Grund.
    Habe ich das richtig formuliert?

  6. Danke an Jouwatch über die fortlaufende Berichterstattung über die
    weißen Farmer in Südafrika.
    Dass der politisch-mediale Komplex diese Gewalt gegen Weiße verschweigt
    war zu erwarten.
    Noch schlimmer finde ich, dass Frans Timmermans, als Sozialist seinen
    Landsleuten (Buiren) oder deren Nachfahren kein Asyl gewährt und dieses
    Unrecht thematisiert.

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