Der Irrweg der Opportunisten – gab es einen Putsch in der JA-Berlin?

Foto: Screenshot David Eckert

Berlin – Die Junge Alternative Berlin hat sich gestern in einem offenen Brief blamiert. Darin forderte sie den eigenen Bundesvorstand der AfD auf, sich an den Klimazug der Gretajugend zu heften und in das Loblied rund um die Klimapolitik einzustimmen.

Nach den Wahlen und dem eher durchwachsenen Ergebnis haben einige junge AfDler in Berlin wohl Angst bekommen, dass sie mit solchen Umfragewerten nicht Karriere machen können. Die Rede ist natürlich vom Landesvorsitzenden David Eckert, der selbst in der linken Presse schon als „Karrierist“ entlarvt wurde und auch parteiintern den Ruf hat, sich stark in Szene setzen zu wollen. In NRW versuchte er erfolglos auf die Landesliste der AfD zu kommen. Nach seinem Scheitern ging er nach Berlin und bot sich dort als „Flügel-Mann“ an. Er übernahm die Junge Alternative vom Berliner Abgeordneten Thorsten Weiß und zeigte erstaunliches Charisma und Talent. Nach nur wenigen Monaten stellte er sich jedoch bereits als Kandidat für EU-Parlament auf, womit er jedoch krachend scheiterte. Aus dem Posten als Abgeordneter in Brüssel wurde nichts. Der Ruf, er sei ein Parteikarrierist, kommt nicht von irgendwo. Viele Stimmen in der AfD-Berlin spekulieren, dass er über die JA sich ins Berliner Abgeordnetenhaus wählen lassen will, um dort endlich den lang ersehnten und gut bezahlten Posten zu bekommen.

Ein Leak aus den internen Kreisen der JA-Berlin legt nun offen, dass einige Mitglieder des Vorstandes den linksgrünen Kurs ihres Vorsitzenden wohl nicht mehr mittragen wollen und zurückgetreten sind.

Der junge David Eckert hat Talent und Charisma, wollte aber womöglich zu schnell zu viel. Mit seinem Drängen auf einen populistischen, grünen Klimakurs und eine Anbiederung an den Zeitgeist hat er nur gezeigt, dass es ihm nicht um die Positionen der Partei an sich geht, sondern um die Macht an sich. Aussichtsreiche Chancen auf einen Posten im Abgeordnetenhaus hätte er nur, wenn die AfD im linksgrünen Berlin ein sehr gutes Ergebnis einfährt. Möglich machen will Eckert dies scheinbar damit, dass man die AfD in Berlin weiter aufgeweicht und linker gemacht werden soll.

Mit dem Rücktritt des Vorstandes dürften diese Pläne zunächst auf Eis liegen. (CK)

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25 Kommentare

  1. Det is jut, oder so ähnlich würde das der Berliner sagen. Was hat der Mann geraucht? Der Wahl wohl in einer moslemischen Bar? Das rote Rathaus wirft sogar Schatten zur A f D herüber.

  2. Wenn sich die AfD an die Altparteien mit ihrer Klimalüge dranhängt, dann wäre sie wohl auch keinen Deut besser als die anderen.

  3. Die AfD tut gut daran, die Klimahysterie als solche zu entlarven. Sie tut gut daran, die angeblich sicheren Erkenntnisse zum menschengemachten Anteil an der Erwärmung in Zweifel zu ziehen. Sie tut nicht gut daran, diesen Anteil komplett zu negieren. Damit setzt sie einem Irrglauben nur einen anderen Irrglauben entgegen. Denn, wir wissen einfach nicht genug. Damit sollte man sich abfinden und weiter forschen.

    • …zuerst sollte man den Unterschied von Klimaschutz zum Umweltschutz aufklären und dann könnte es ev. Klick machen…

  4. Schmeist diesen Möchtegern aus der Partei.Er hat doch schon bewiesen das er nichts taugt u. nur an die Kohle denkt.Solche Banausen machen die Erfolge der AfD kaputt,also raus mit ihm.

  5. Ja, viele Karrieristen sind der AfD beigetreten und ausgetreten, einzig, um in der Öffentlichkeit durch Negativ-Aussagen zu dieser Partei die fehlende Aufmerksamkeit zu erhalten – leider.

    • Überall gibt es schwarze Schafe. In Schleswig Holstein gab es auch Querelen. Das ist so bei jungen Parteien. Der Typ benötigt eine klare Ansage. Nicht die Hoffnung aufgeben. Wir stehen auf der richtigen Seite und das zahlt sich irgendwann aus.

  6. Solche Typen müssen schleunigst ganz rigoros aus der Partei entfernt werden, denn sie erzeugen (wie ich an mir selber feststelle) nur Unwillen, Zorn und Frust. Raus mit solchen Leuten, aber ganz schnell.

  7. Das ist der Preis des Erfolges. Nun kommen die Karriere geilen Affen aus ihren Löchern und machen uns Bürgern die Alternative kaputt.

  8. Sich an die Blödheit anpassen, nur deshalb um die Dümmsten einzusammeln, ist mehr als nur Blödheit!

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