Gutmenschen & Sex-Touristen on tour: Rammstein veröffentlichen „Ausländer“

Andreas Köhler

Foto: Screenshot/Youtube

Ein Video über die massive externale Fokussierung deutscher „Gutmenschen“

Die Band Rammstein hat am Dienstagabend das Video zu ihrem neuen Song „Ausländer“ veröffentlicht, das sofort zu einem YouTube-Hit geworden ist. Nach „Deutschland“ und „Radio“ handelt es sich nun bereits um die dritte Single-Auskopplung aus dem kürzlich erschienenen Nummer-eins-Album „Rammstein“.

Während es im Song und Video „Deutschland“ um das ambivalente Verhältnis der sich als „links“ outenden Band zu ihrem Land geht, das mit seiner schönen schwarzen Germania zum Schluss untergeht, repräsentiert „Radio“ den ehemaligen und neu aufgekeimten Totalitarismus, der mit Gesinnungsdiktatur und Zensur einhergeht. Es empfiehlt sich, auch dort mal reinzusehen und reinzuhören.

Für den „Focus“ handeln Song und Video „Ausländer“ „irgendwo zwischen Humboldt-Expedition, Schnappschuss-Safari und Sex-Tourismus“. Mit „Ausländer“ geht die Band zugleich aber auch auf die  „Massive externale Fokussierung“ und das „Helfer-Syndrom“ deutscher „Gutmenschen“ ein, die sich gerne als Sex-Touristen outen.

Die „massive externale Fokussierung“ vieler Deutscher zeigt sich zum Beispiel durch Engagement speziell oder sogar ausschließlich für Ausländer, Engagement in der Entwicklungs- oder Flüchtlingshilfe oder in der zwischenmenschlichen, sexuellen oder generellen Bevorzugung von Menschen möglichst völlig fremder Kulturen.

Diese Persönlichkeitsausrichtung und Geisteshaltung steht in Verbindung mit Fetischismus, dem masochistischen Kick-/Trill-Phänomen, einer persönlichen Selbstwertproblematik oder einer naiv-aggressiven Persönlichkeitsstörung. In sozialpsychologischer Hinsicht besteht auch ein Zusammenhang mit bestimmten Ideologien z.B. der Multikulti-Ideologie.

Für Benjamin Köhler von der Berliner Morgenpost könnte der Titel „provokativer nicht sein“. Das Video polarisiere. Besonders wundert man sich, dass die Band zuvor einen Trailer veröffentlicht habe, in dem die Band – wie in der Anfangsszene des Videos in einem Schlauchboot auf dem Meer paddelt. Laut Benjamin Köhler erinnere dies an die Tausenden Flüchtlinge, die über das Meer nach Europa kommen. Er meint, die Band spiele mit Klischees – um eine Debatte zu erzeugen.

Wie ebenfalls berichtet wird, hält sich der von der Berliner Morgenpost erwartete „Aufschrei“ angeblich in Grenzen. Im Gegenteil: Song und Video der Band erhielten viel Lob, vor allem aus dem Ausland. Wie berichtet wird, schreibt ein Fan, dass er Rammstein liebe, weil die Jungs „mehr Eier“ in der Hose hätten als jede andere Band, die er kenne. Auch laut Benjamin Köhler von der Berliner Morgenpost geben die Zahlen der provokanten Band angeblich Recht. Das am Dienstagabend veröffentlichte Video habe in kürzester Zeit  bereits mehr als 3,5 Millionen Aufrufe gehabt. Nach nur 22 Stunden sind es aktuell (29.05.2019) 3.801.544 Aufrufe.

 

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11 Kommentare

  1. Die Macher hinter den Ramstein Videos gehören zum Kabbala Club und die Band geht mit dem konform ……

    Außerdem sind das bekennende Linke (Mein Herz schlägt links 234)

  2. So wie es vor ca. 80 Jahren „schick“ war, einem durchgeknallten Österreicher in den Hintern zu kriechen, ihn zu hofieren, um berühmter und somit auch reicher zu werden, so schleimen sich unsere „Stars und Sternchen“ jetzt bei der duchgeknallten Raute-Tante und den linken Propagandamedien ein, um wieder etwas Aufmerksamkeit zu erhaschen und das Konto füllen zu können. Wie wär’s mit einem Gratiskonzert nur für Flüchtlinge und unsere dümmlichen Bahnhofsklatscherinnen zum Austoben und (An-)Tanzen, anschließend ist gemeinsames Kuscheln im Backstage- Bereich angesagt.

  3. Irgendwie wissen die Jungs von Rammstein sich mit ihren Texten und Musik zwischen den Lagern durch zu lavieren. Immer genau hinhören oder noch besser, die Lyrik der Lieder aufrufen und genau lesen. Jede Gruppe wird hier irgendwie bedient. Was wirklich in den Köpfen losgeht bei denen, ist nie klar und deutlich, sondern immer verschwurbelt. Nichts ist heiß oder kalt, sondern alles ist irgendwie lau und nicht richtig greifbar. Der Satzbau lässt immer auch ein sowohl als auch zu. Das Lied von H.R. Kunze “ Willkommen liebe Mörder“ ist auch so ein Fall. Was ist der zurückgerudert und hat argumentiert und getan, damit er bloß nicht in die Rääächtsecke landet. Also zur Zeit ist man „links“, „grün“ oder sonst etwas , aber niemals „rechts“, „national“. Aber der Wind kann sich drehen und schwupps passt es dazu auch. Ist heute auch nicht so einfach im Musikbusiness.

  4. So wie es vor ca. 80 Jahren „schick“ war, einem durchgeknallten Österreicher in den Hintern zu kriechen, ihn zu hofieren, um berühmter und somit auch reicher zu werden, so schleimen sich unsere „Stars und Sternchen“ jetzt bei der duchgeknallten Raute-Tante und den linken Propagandamedien ein, um wieder etwas Aufmerksamkeit zu erhaschen und das Konto füllen zu können. Wie wär’s mit einem Gratiskonzert nur für Flüchtlinge und unsere dümmlichen Bahnhofsklatscherinnen zum Austoben und (An-)Tanzen, anschließend ist gemeinsames Kuscheln im Backstage- Bereich angesagt.

  5. Seit sich Till Lindemann man mit dieser Mainstream-Ziege ( die Tochter der Tatort-Tussy) eingelassen hat ist er bei mir durch.

  6. Rammstein hat sich selbst immer links verortet, nur die ganz Ultralinksextremen, denen sogar die Marxistin Wagenknecht zu weit „rechtsaußen“ ist, haben die immer als „Rechte“ verteufelt. Sie rappen eben nicht davon, Bullen abzustechen oder Rechte abzufackeln, das gilt am linken Rand bereits als gelebtes Ankuscheln an den rechten Rand.
    An dem Song finde ich nichts, was nicht schon vor Jahrzehnten die noch weiter links agierende „EAV“ gemacht hat. Siehe „Watumba“ oder „Samurai“. Die sich als gutmenschliche Multikulturalisten camouflierenden Sextouristen gab es schon immer.
    Dass die Frauen es inzwischen geschickter angehen, und nicht zu den Nagelstudius around the world jetten wie die Männer sondern sich die exotischen Stecher importieren, um sie beliebig nach Hause holen zu können und ihre Männer das mit ihren Steuern auch noch bezahlen zu lassen macht auch Rammstein lieber nicht zum Thema…

  7. Kann Rammstein nicht einschätzen, vermute aber sie sind eher links aber schlau genug sich (noch) nicht zu outen um die Kohle aus beiden Lagern einzustreichen. Wenn`s hart kommt bekennen sie sich eher pro „Flüchtling “ und „Klimaschutz“und natürlich gegen Rääächtz, wobei sie dann mit Helene Fischer in einem Boot sitzen (hätte ich übrigens auch nichts dagegen, nur singen sollte sie halt nicht).

  8. Ich traue Rammstein nicht. Die haben sich noch nie mit patriotischen Positionen hervorgetan, sondern haben immer mit der Elite gekuschelt. Ich glaube auch hier, dass da eine ganz andere Erklärung nachkommt und hinterher wieder zur „Nazijagd“ geblasen wird.

    Nein, Rammstein und patriotisch glaube ich nie und nimmer!

  9. Am 4.Juli soll es wieder ein linksextremistisches „Wir sind mehr“-Konzert in Chemnitz geben.

  10. Immer diese bescheuerten Rammsteindiskussionen. Geile Band, grandioses neues Album, immer provokant und trotz großen Wunschstakkatos vom RollingStone und Co. sich nicht explizit dem Kanon gegen Räxhtz angeschlossen.

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