AfD-Nachwuchs kritisiert Parteiführung

Foto: Alternative für Deutschland (AfD) (über dts Nachrichtenagentur)

Mainz – Der Vorsitzende der AfD-Nachwuchsorganisation „Junge Alternative“ (JA), Damian Lohr, hat nach dem schwachen Europawahlergebnis den Kurs der Partei kritisiert. „Die Wahlergebnisse gerade bei den Jungen zeigen, dass die Partei so nicht weiter machen kann. Wir müssen als modern wahrgenommen werden“, sagte Lohr den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Mittwochsausgaben).

Bei der Europawahl schnitt die AfD mit 6 Prozent bei den Unter-30-Jährigen unterdurchschnittlich ab. Lohr, Landtagsabgeordneter in Rheinland-Pfalz, kritisierte aber auch die Forderung des JA-Landesverbandes Berlin, die Partei müsse nun stärker auf das Thema Klimamwandel und Umweltschutz setzen. „Die Forderungen der JA Berlin sind effekthascherisch“, so der AfD-Politiker weiter.

Man dürfe in der Umweltpolitik „nicht auf den Grünen-Hype aufspringen, wo es inhaltlich falsch wäre. Wir müssen die Widersprüche der anderen enttarnen. Windräder in den Wald zu stellen, ist nicht etwa umweltfreundlich, sondern das Gegenteil“, sagte Lohr den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“. (dts)

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15 Kommentare

  1. Gaulands ruhige Art zu sprechen gefällt mir. Sein ewig gleiches Outfit versteht er wohl als eine Art Markenzeichen. Ab und zu mal etwas anderes anziehen, könnte allerdings auch nicht schaden.

  2. Auch wenn es traurig ist so etwas sagen zu müssen: Die AfD Jugend ist auf verlorenem Posten. Denn falls sie in den Schulen oder Universitäten auch nur andeuten dass sie der AfD auch nur nahe stehen ist ihre Gesundheit und körperliche Unversehrtheit stark gefährdet. Meinungsfreiheit gibt es nur noch in Betrieben weil die Beschäftigten da meist nicht aus Afrika kommen und ihre Familien auch noch selbst ernähren müssen.

  3. Das von Damian Lohr hört sich schon mal sehr viel besser an als das, was gestern den Umlauf machte.

  4. Insbesondere der Zugang zu Heranwachsenden dürfte für die AFD enorm schwierig sein.
    Dafür sorgt neben der massiven linken Indoktrination durch den Großteil der Lehrerschaft auch der starke Gruppendruck.
    Hinzu kommt, daß die gesellschaftlichen Verhältnisse unter denen wir inzwischen leben müssen für Jugendliche der Normalzustand sind….: das Deutschland der 80er…90er Jahre kennen sie gar nicht.
    Und nicht zuletzt ist der allgegenwärtige “ Kampf “ gegen das was sie für rechts halten oder das Klima-Kaspertheater für viele Jugendliche die einzige Möglichkeit, sowas wie soziale Anerkennung oder gefühlten Selbstwert zu generieren.
    Wer sich in der Gruppe Heranwachsender auch nur als jemand outet, der sich mit der AFD nur mal sachlich beschäftigen möchte braucht schon ein enorm dickes Fell….: da reichen oft nur zwei….drei unbequeme Fragen die man stellt, um sofort ausgegrenzt zu werden.
    Das halten die wenigsten Heranwachsenden aus.

  5. „Wir müssen die Widersprüche der anderen enttarnen“
    Genau darum geht es!
    Mit Unterstützung der linksgrün unterwanderten Medien wird jeder Blödsinnsvorschlag der Grünen gehypt und Kritik daran niedergemacht.
    So ist es auch gelungen das Märchen von der „menschengemachten katastrophalen globalen Erwärmung“ (CAGW) in „Klimawandel“ umzufirmieren, nachdem die realen Messdaten, die in den Modelle prognostizierten Temperatursteigerungen als absurd entlarvten!
    „Klimaschutz“ ist das Gegenteil von Umweltschutz, nämlich finanzielle und materielle Ressourcenverschleuderung !
    Man denke nur an die von Windrädern zu tausenden getöteten Vögel und Fledermäuse, von den Milliarden Insekten nicht zu reden!

  6. Haben meine Vorkommentatoren den Artikel vorm rumpoltern überhaupt gelesen? Heute geht es um die Junge Alternative aus Rheinland-Pfalz. Um die Berliner ging es gestern.

    Und Rheinland-Pfälzer haben ihre JA-Kollegen aus Berlin für die Grünen-Anbiederei kritisiert und Gegenvorschläge gebracht, die durchaus Sinn machen.

    „Wir müssen die Widersprüche der anderen enttarnen“ sollte die „große“ AfD ruhig aufnehmen und als Diskussionsgrundlage weiterentwickeln.

    Ich halte es für positiv, wenn die jüngeren sich einbringen und sachlich darum ringen, wie man die AfD für junge Wähler attraktiver machen könnte – selbstverständlich ohne die Kernaussagen auszuhebeln.

  7. Schade dass es nicht mal erlaubt ist, der AfD irgendwelche fundierten Hilfestellungen zu geben, welche geeignet waeren, das Erscheinungsbild der AfD zu verbessern. Auf der einen Seite steht das Recht der freien Meinungsaeusserung auf der anderen das Presserecht. Erlaubt ist was als opportun bezeichnet oder vorgegeben wird.

    • Ich würde liebend gerne mal mit Gauland seinen Kleiderschrank durchgehen und die Hundekrawatten und Flickensakkos entsorgen. Seine zumeist ruhige, altersweise Art zu sprechen mag ich wiederum gerne.

      Und mit Weidel würde ich zu gerne üben zu lächeln und zu sprechen ohne arrogant und zickig dabei auszusehen. Ihren Klamottenstil finde ich hingegen absolut angemessen.

      Es wäre toll, wenn in der Spitze mehr über den eigenen Auftritt reflektiert werden würde und wenn sie das nicht selber hinkriegen, jemanden für Coachings dazuzuholen.

      Ich bin privat, ich kann rumlaufen wie ich will. Aber als Repräsentantin einer Partei und als jemand, der Stimmen bekommen möchte, würde ich definitiv ganz genau darüber nachdenken, wie ich mich optisch, meine Sprechweise, Mimik und Gestik bestmöglich als kompetent verkaufen kann ohne meinen eigenen Stil dabei über Bord zu werfen.

      Meuthen z.B. kommt in meinen Augen optisch und seiner Art zu sprechen positiv rüber. Auch Guido Reil erfüllt – ohne Anzug – genau das, was die Wähler, die er ansprechen soll, von ihm wohl erwarten.

      Ich vermute, dass die Junge Alternative vor allem solche Punkte meinte bei der Forderung nach Sympathieträgern.

    • Lassen sie die Krawatten drin. Ich bin wirklich kein Schließträger. Aber ich werde mir genau so eine zulegen.

    • Gaulands ewig gleiches Outfit erinnert mich an eine Anwalt-Serie aus den 80er Jahren: „Matlock“. Der Anwalt trug permanent einen hellgrauen Anzug mit weißem Hemd. Und in seinem Kleiderschrank hingen 20 identische Exemplare.

  8. Ich denke, das ist ausschließlich dem „neuen“ deutschen Schulwesen geschuldet. Da werden schon mal Schüler gezwungen, an islamischen Veranstaltungen teilzunehmen. Ganz im Sinne dieser grünroten Regierung. Auch dort beginnt bereits die Verunglimpfung der AFD!!!

  9. Vielleicht aber vermissen einige Freunde der JA auch nur etwas mehr Fun und Party bei
    der AfD. Das ständige „Rumgejammer“ ( CDU Abgeordneter) der Zusammengeschlagenen
    und Dauerbepöbelten nervt wohl bissi. Dazu noch der Neid auf all die geilen Events der
    Klimasekten und buntgefärbten YouTuber,,,,
    Nur wer mit hüpft ist geil !!!

  10. Die Kritik ist ueberwiegend berechtigt und fundiert. Die Zeit von Gauland & Co. ist vorbei. Er sollte juengeren Platz machen und nur im Hintergrund noch beratend agieren. Streitereien innerhalb der Partei sind toedlich . . spaetens dann wenn sie nach aussen dringen. Trennungsgedanken sind nachgerade idiotisch. Nur Einheit macht stark. Die AfD muss mehr und oefters . . aber unmisverstaendlich . . . gegen die Fehler der anderen Parteien angehen und fundierte Alternativen aufzeigen. Richtig . . mit einer nicht objektiven Presse ist es ein schwieriges Unterfangen . . . . . aber unmoeglich ist es nicht.

    • Die AfD tut im Bundestag alles was möglich ist die Mißstände im Land aufzuzeigen und den verantwortlichen Altparteien vorzuhalten und das in sachlich hervorragenden Reden und Anträgen. Das das von der bereits total politisch verseuchten Presse nicht transportiert wird ist ein schwerer demokratiepolitischer Mißstand der nur aufgebrochen werden kann wenn sich die Machtverhältnisse ändern! Das liegt wiederum am Wähler! Das EU-Wahlergebnis ist sicher nicht das was eigentlich zu erwarten war, ich bin nicht davon überzeugt, daß es mit rechten Dingen zustande gekommen ist. Daher sollte die AfD weiterarbeiten wie bisher und über eigene Kommunikationsmöglichkeiten und über überprüfbare Wahlsysteme nachdenken! Das Parteiprogramm populär anzupassen ist meiner Ansicht nach kontraproduktiv! Was den Höhenflug der Grünen betrifft dauert der nur solange bis ihre Lügen entlarvt sind! Wer hoch fliegt, stürzt tief!

  11. Ich habe auch die AfD gewählt gerade weil sie diese Massenhysterie nicht mitmacht. Sie wäre gut beraten, sich auf Sachargumente zu konzentrieren als irgendeinem Zeitgeist hinterher zu laufen. Überall sind die Jungen abgewandert z.B. CDU zu den Grünen was nun nicht dafür spricht, dass sie Grüne sind sie sondern sie hecheln halt mit. Es ist der moralische Faktor, es fühlt sich eben guuuut an einer der Besseren oder ein „Wissenden“ zu sein. Sektenverhalten passt zu den Grünen nicht zur AfD.

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