AfD: Besser grün hinter den Ohren, als blau angelaufen?

Foto: Collage

Muss die AfD grüner werden? Diesen Schluss zieht so mancher „Stratege“ aus dem Ergebnis der Europawahl. Doch das hält schon einer oberflächlichen Betrachtung nicht stand:

1. DIE AfD HAT FAST KEINE WÄHLER AN DIE GRÜNEN ABGEGEBEN.

Hätten die Grünen uns Wähler abspenstig gemacht, müsste das in der Wählerwanderungsanalyse sichtbar werden. Dem war aber nicht so.

Es ist klar ersichtlich: Kaum ein Wähler hat sich von der AfD zu den Grünen verirrt. Das entspricht auch der allgemeinen Lebenserfahrung und der Rückmeldung aus der Bevölkerung im Wahlkampf: Grüne und AfD teilen sich kein Wählerreservoir.

Die meisten Wähler haben die Grünen von den übrigen Großparteien gewonnen, die ausnahmslos (!) den Grünen in Sachen Klimaschutz nachlaufen. Das wird offenbar nicht belohnt.

Klare Sache: Warum sollte man denn eine Kopie wählen, wenn man auch das Original haben kann?

2. DIE AfD IST ENTSTANDEN, WEIL ES NUR EINE „POLITISCH KORREKTE“ MEINUNG GAB.

„Politikberater“ raten ihren Klienten, sich an den Mainstream anzunähern, anstatt klare Positionen zu beziehen. Das hat dazu geführt, dass man die Altparteien kaum noch unterscheiden kann. Für die früheren Volksparteien ist es das Todesurteil. Der vergangene Wahlkampf ist dafür das beste Beispiel.

Diese Merkelstrategie hat in einem Zwei- oder Dreiparteiensystem funktioniert. Sie funktioniert auch in Ländern mit Mehrheitswahlrecht.

Wir sind aber inzwischen in einem Sechsparteiensystem angekommen. Da muss man schon eine Marke sein, um nicht unterzugehen. Für FDP und Linke wird genau diese Mainstreamstrategie gerade existenzbedrohend, denn sie nähern sich der Fünfprozenthürde, die bei den nächsten Wahlen wieder gelten wird.

Die AfD ist von Anfang an die Gegenbewegung zu diesem Trend gewesen, denn wenn für 48 Prozent der Wähler derzeit der Klimaschutz das wichtigste Thema ist, dann heißt das aber auch, dass 52 Prozent andere Themen haben. Da sollten wir ansetzen.

3. WIR HABEN NICHT DIE FALSCHE POSITION, WIR MÜSSEN SIE ABER BESSER VERMITTELN.

Niemand leugnet den Klimawandel. Das Klima hat sich immer gewandelt, das ist auch kein Geheimnis.
Laut Programm bestreiten wir auch nicht einen gewissen menschlichen Einfluss darauf. Wir glauben aber nicht, dass er die Größenordnung hat, die immer dargestellt wird.

Insbesondere glauben wir nicht an die Weltuntergangsszenarien der grünen Ideologen. Und noch weniger glauben wir, dass Deutschland alleine das Klima retten kann.

Wir müssen das besser vermitteln und unseren Wahlkämpfern und Mitgliedern die Argumente dafür an die Hand geben. Vor allem an die Jungwähler kommen wir leider schlecht heran, denn sie werden massiv von ihren – überwiegend linksgrünen – Lehrern beeinflusst.

Eine Kehrtwende dagegen wäre unglaubwürdig und würde auch nichts bringen.

4. DAS THEMA WIRD NACH ALLER VORAUSSICHT BALD AUS DEM FOKUS GERATEN.

Alle Indikatoren deuten darauf hin, dass die Boomjahre vorbei sind und wir auf eine Rezession zusteuern. Schon jetzt fordert die „Klimapolitik“ Zehntausende von Opfern in der Industrie. Die Strompreise in Deutschland sind im weltweiten Vergleich auf Rekordniveau und immer neue Steuern, Abgaben und Verbote machen Deutschland immer unattraktiver. Wir steigen gleichzeitig aus der Kernenergie und der Kohleverstromung aus, gleichzeitg baut China Dutzende neuer Kraftwerke.

Es ist absehbar, dass das nicht lange gut gehen wird. Die Industrie wandert ab, neue Jobs entstehen allenfalls im schlecht bezahlten Dienstleistungssektor. Der „Klimaschutz“ wird zum Jobkiller und damit zum sozialen Problem.

Klar, das interessiert in der Beamten- und Transferleistungsempfängerblase Berlin nicht so viele, auch Schüler sind davon erstmal nicht betroffen. Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis das durchschlägt.

5. DIE ANDEREN WERDEN GENAU DEN FEHLER MACHEN

„Wahlanalysen“ am Montag nach einer Wahl verbieten sich eigentlich, da es schon an der notwendigen Datengrundlage fehlt. Trotzdem haben Politiker von SPD, Grünen, Linken und auch CDU bereits am Montag erklärt, dass sie jetzt noch mehr auf grüne Themen setzen wollen.

Für die AfD eine vorteilhafte Position, wenn wir hier nicht der Herde nachlaufen. Schon gar nicht vor den Landtagswahlen im Osten, wo das Thema offenbar nicht so wichtig genommen wird.

6. MAN KANN NICHT GRÜNER ALS DIE GRÜNEN SEIN

Jahrzehntelang war das Hauptthema der Grünen der Atomausstieg. Als Angela Merkel diesen durchpeitschte, nachdem infolge des Fukushima-Unglücks die Grünen ebenfalls große Wahlerfolge feierten, glaubte man, dass es mit den Ökos bald vorbei sein würde.

Stattdessen haben sie sich einfach neue Themen gesucht. Inzwischen sind die Grünen bei Extremforderungen zur CO2-Einsparung angekommen, die jede Mobilität, jede Industrie, jedes Handwerk in Deutschland vernichten würden.

Die CDU versucht, diese Themen halbherzig mitzugehen. Zum Dank wird sie besonders angefeindet und man spricht von ihrer Vernichtung. Selbst wenn man die Forderungen der Grünen zu 100 Prozent übernimmt, werden sie sich neue Spielfelder suchen. Man kann eben nicht grüner sein als die Grünen.

7. „KLIMASCHUTZ“ IST EIN WUNDERBARES ABLENKUNGSTHEMA

Überalterung der Gesellschaft, Migrationskrise, schlechte Infrastruktur, Eurokrise, schlechtes Bildungswesen, Altersarmut, Kinderarmut, überforderte Sozialsysteme, Parallelgesellschaften – das alles gehört zu den massiven Problemen, die uns bald einholen werden.

Da redet man als Altparteienpolitiker lieber mit ernster Miene über Eisbären, angebliche Extremwetterlagen, und ein paar neue Verbote. Das kann man sich wunderbar als tatkräftig präsentieren, wird aber nie an den Ergebnissen der eigenen Politik gemessen. Wie auch? Das Klima wird sich wandeln, auch wenn wir Deutschen von heute auf morgen wieder in einer unbeleuchteten und ungeheizten Höhle leben.

8. DAS SOZIALE THEMA UNSERER ZEIT

Nicht nur aufgrund fehlender Arbeitsplätze ist Energie schon jetzt ein soziales Thema. Wenn Hunderttausende von Haushalten inzwischen ihre Stromrechnung nicht mehr zahlen können, wenn sich der Arbeiter überlegen muss, ob er zum Monatsende noch tanken kann, wenn eine Flugreise nicht mehr drin ist, weil das Kerosin besteuert wird, dann trifft das nicht die Bionade-Biedermeier, die die Grünen wählen. Es betrifft den berühmten „kleinen Mann“ und der wählt inzwischen eher AfD.

Es war der größte Fehler der SPD, dass sie sich immer mehr bei den Grünen angebiedert hat, anstatt die Interessen genau dieser Zielgruppe zu vertreten. Wir sollten den Fehler nicht wiederholen.

9. KLIMASCHUTZ IST NICHT UMWELTSCHUTZ

Was in Deutschland unter „Klimapolitik“ läuft, ist nicht selten umweltschädlich. Nicht nur werden wir unseren Strom bald in unsicheren Reaktoren im benachbarten Ausland kaufen oder in schmutzigen Kohlekraftwerken im Osten.

Inzwischen wissen wir auch, dass Windanlagen Unmengen von Vögeln und Insekten vernichten und für ihren Bau werden ganze Wälder abgeholzt. Von Auswirkungen auf Menschen in der Nachbarschaft ganz abgesehen. Auch das Elektroauto hat eine katastrophale Bilanz. Das müssen wir ansprechen.

Wir sind nicht gegen Umweltschutz. Aber gegen sinnlose und teure Symbolpolitik. Was nutzt es, wenn Europa Plastik verbietet, um die Meere zu retten, wenn der Kunststoff dort nachweislich aus Asien und Afrika kommt? Wäre es da nicht sinnvoller, den Verursachern bei der Beseitigung des Problems zu helfen und notfalls auch Druck zu machen, anstatt in Deutschland Strohhalme zu verbieten?

Es gibt etliche solcher Beispiele, hier müssen wir bessere Lösungen anbieten und auch kommunizieren.

10. DER MÄSSIGE WAHLERFOLG LIEGT AN MÄSSIGER MOBILISIERUNG

Im Vergleich zur Bundestagswahl sind unsere Wähler (auch das zeigt die Wählerwanderungsanalyse) in großer Zahl Zuhause geblieben. Das deutet darauf hin, dass wir nicht mobilisieren konnten. Wäre diesen Wählern der „Klimawandel“ wichtig gewesen, hätten sie genug Parteien im Angebot gehabt, die genau dieses Thema nach vorne stellen. Vielmehr scheint man die Bedeutung der Europawahl (berechtigt oder nicht, darüber kann man streiten) nicht besonders wichtig zu nehmen.
Umgekehrt haben unsere Gegner massiv mobilisiert. Auch mit der Angst vor einer vermeintlichen Übermacht der „Rechtspopulisten“. Das wiederum hat unsere Wähler naturgemäß nicht so sehr interessiert.

FAZIT

Große Kurskorrekturen erscheinen nicht angezeigt. Sie wären auch nicht glaubwürdig. Wenn wir anfangen, unsere Inhalte den Umfragen anzupassen, dann werden wir uns sehr bald nicht mehr von der CDU unterscheiden. Und das wäre dann wirklich unser Ende.

Defizite sind freilich erkennbar. Im Vermitteln unserer Standpunkte (v.a. an Jungwähler) und in der Mobilisierung unserer Anhängerschaft. Da müssen wir ran.


(Im Original erschienen auf der Facebook-Seite von Sven W. Tritschler)

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38 Kommentare

  1. Sobald der Boom vorbei ist, die Arbeitslosenzahlen bei 4 Mio. ankommen, redet kein Mensch mehr von Klima. Im Gegenteil. Die Grünen werden für den Niedergang der Wirtschaft dann für ihr Gelabere und Verunsicherung der Menschen verantwortlich gemacht.

  2. Viele AfD-Sympathisanten sind möglicherweise nicht zur Wahl erschienen, weil der Einfluss von Wählern doch arg begrenzt erscheint. Hier ein ausführlicher Artikel, der mit nachfolgendem Fazit endet:
    “ Über die Europawahl wählen die EU-Bürger direkt die
    Abgeordneten des Europaparlaments. Diese wirken an den meisten Gesetzen
    mit, schlagen den Kommissionspräsidenten vor und können nach Anhörungen
    die Zusammensetzung der Kommission beeinflussen. Dennoch sehen
    Politikwissenschaftler in der EU Demokratiedefizite: Der Einfluss der
    Abgeordneten auf die Kommission ist begrenzt, das Parlament kann seine
    Pläne nie gegen die Interessen der Mitgliedsstaaten durchsetzen. Das
    System ist aus Sicht der Experten auch zu unklar strukturiert, um den
    Bürgern das Gefühl zu geben, gehört zu werden und die EU verstehen zu
    können. “
    https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/europawahl-wie-viel-einfluss-ueben-die-waehler-aus,RQ3EMnk

  3. Hallo. Mein erster Kommentar hier.

    Ich kann nur bestätigen, dass das mittelmäßige Abschneiden der AfD bei dieser Wahl sicher nichts damit zu tun hat, dass die AfD „nicht grün genug“ ist. Es liegt einfach nur an der (noch) überwältigenden PR-Macht der Gegenseite. Dagegen kommt kurzfristig keiner an.

    Ich bin das beste Beispiel. Ich hatte mir fest vorgenommen, mich nicht von den MSM einschüchtern zu lassen und bei dieser Wahl AfD zu wählen. Habe dann aber irgendwie auf den letzten Metern kalte Füße bekommen, aufgrund der allgemein unsicheren Lage. Ich habe natürlich NICHT stattdessen die Grünen oder irgendeine andere Mainstreampartei gewählt, sondern bin letztendlich der Wahl fern geblieben.

    Ärgere mich natürlich jetzt ein bisschen und ich bin mir sicher, dass ich nicht der einzige bin, dem es am Wahltag so ging. Also ich würde sagen, die 11% bei dieser Wahl sind das Minimum was die AfD hat, es gibt mit Sicherheit ein substantielles Reservewählerpotential, also genügend „Schläfer“, die bei Fortsetzung der schlechten Politik in D und der EU sich dann sicher auch einen Ruck geben werden…

    Ich hoffe jemand von der AfD liest diesen Kommentar.

  4. Bei dem Thema 5G könnte sich die AFD gegenüber den Grünen und den anderen großen Parteien profilieren. Es gibt 2 Videos vom Mikrowellenspezialisten Dr.Barrie Trower darüber, sowie auch in der aktuellen Express Zeitung.

  5. Ich habe Ihren Kommentar gelesen und vielen Dank dafür.

    Es sollte nie vergessen werden dass es die AfD erst seit 2013 gibt. Was sie innerhalb der 6 Jahre erreicht hat ist phänomenal. Dies zu einem Zeitpunkt in dem der politische Gegner alle Register zieht um die AfD zu bekämpfen. Wenn wir standhaft bleiben wird er sich aufreiben, es ist ein Abnutzungskrieg den die AfD gewinnen wird.

  6. Völlig korrekte Analyse. Die AfD wird, wenn überhaupt, kaum einen Wähler dazugewinnen, wenn sie den Grünen nachlaufen. Sieht man ja bei CDU und SPD.

    Dennoch, bei zwei Top-Themen derzeit ist die AfD blank:

    1) Renten
    2 Klimawandel

    Gerade beim ersten Thema sind die Türen doch weit offen, und die Mehrzahl der Wähler ist älter als 50 Jahre alt, also an diesem Thema brennend interessiert. nd die Aussichten für die Rentner sind düster.

    Auch zum Thema Klima denke ich: ignorieren wird auf Dauer wenig bringen. Die Welt wandelt sich doch tatsächlich derzeit, das ist messbar, nur, es ist weder jetzt noch später eine tödliche Katastrophe. Björn Lomborg wäre da mal eine gute Lektüre, oder Matt Ridley, u.v.a, selbst IPCC sieht die Zukunft in Teilbereichen sehr positiv (insbesondere für die nördlichen Länder – es wird grün und fruchtbar; so schlecht ist das doch nicht).

    Da geht noch was, AfD!

    • Dennoch, bei zwei Top-Themen derzeit ist die AfD blank:

      Ist nicht ganz richtig
      Zu 1, Rente. In der AfD Ost wird über eine Steuerfinanzierte Rente diskutiert. In der AfD West über eine Reform des bestehenden Rentensystems.

      Zu 2. Klima. Es gibt och eine klare Aussage der AfD hierzu. Das Klima verädnert sich ur der „Grüne Weg“ ist der Falsche.

      Das Problem ist dass die AfD zu den Themen im ÖR nicht richtig Platz gemacht wird.

    • Ich kann sie gut verstehen aber die Rente ist kein einfaches Feld. Ich bin voller zuversicht das etwas Sinnvolles kommen wird.

    • AfD Wähler sind viel umweltfreundlicher als Grüne Wähler. AfD Wähler wie zum Beispiel ich, benutzen eine Shampo Flasche um die 3 Monate und bin auch sauber gewaschen richtig dosiert. Viele Jugendliche brauchen eine Flasche pro Woche nur so nebenbei. Bin bei so einer Friday for Future mal vorbei gegangen , besser gesagt auf dem Weg dort hin, junge Mädchen, die rauchten wie Schlote.

  7. Ich kann nur für mich sprechen, aber ICH wähle die AFD, weil sie gerade so ist wie sie ist ! Wenn ich einen grünalternativen Abklatsch haben will, würde ich den Rest wählen !

    • Denen geht es auch nicht um Umweltschutz und „Klima“, dem genannten „Rest“, sondern um ein rein ideologisch vollkommen überfrachtetes Geschäftsmodell und indirekt um Abgriff von Subventionen = PLANWIRTSCHAFT in Reinkultur

      Typisch eben für „Sozialisten“ von LINKE bis CDU !

  8. Ich bin absolut einverstanden. Sehr richtig. In unserem Land läuft es doch zur Zeit so: Die Titanic sinkt und der Kapitän verteilt Socken an die Passagiere, damit die Leute sich nicht erkälten.

  9. Sehr gute Analyse. Natürlich muß die AfD auch über Umweltschutz reden, darf sich dabei aber auf keinen Fall die Regeln von den Grünen diktieren lassen, sondern muß ihre eigenen Akzente setzen. z.B. Grün-Wähler fliegen am meisten, E-Autos sind nicht wirklich umweltfreundlich, Deutschland importiert Atomstrom aus dem Ausland, D. produziert wesentlich weniger CO2 als die USA. Den Grünen ist unser Land vollkommen egal, aber sie wollen eben mal schnell die Welt retten. Was für für ein Widerspruch, was für eine Schizophränie. Erst verlangten die Grünen den Atomausstieg, als der von Merkel durchgesetzt wurde, forderten sie den Kohleausstieg, wenn auch der kommt, fordern sie bestimmt den Gaskraft-Ausstieg. Wenn die eine Forderung der Ökomarxisten erfüllt ist, kommt sofort die nächste. Die Menschen im Osten haben das schon begriffen, die im Westen leider noch nicht. Auch die jüngeren Wähler werden irgendwann begreifen, daß das Leben nicht nur Vergnügen ist und nicht alles eben umsonst ist.

    • Der “ menschengemachte “ Klimaschwindel ist ja längst entlarvt . Unter anderem von einem Nobelpreisträger .
      Ivar Giaever vertrat seine klimaskeptischen Thesen bei einer Tagung der
      Nobelpreisträger in Lindau, sowohl im Jahr 2015, als auch im Jahr 2012. Im Netz gibt es dazu auch ( noch ) ein Video zu finden .

      Das gehört auch seitens der AfD öffentlich auf den Tisch .

  10. Selten so einen kruden Unsinn gelesen.

    Es wird argumentiert, daß eine Kurskorrektur nicht nötig sei, weil die AfD keine Wähler an die Grünen gelesen hat. ABER VON DEN GRÜNEN HABEN WIR AUCH KEINE GEWONNEN!

    Wir müssen den Grünen ihre Themen nehmen. Das Umweltthema ist viel zu wichtig, um es den Grünen zu überlassen. In deren Händen hat das Wirkungen wie eine Affenhorde hinter einem Maschinengewehr.Dieses Thema hat hohe gesellschaftliche Relevanz. Selbst bei patriotisch eingestellten Leuten. Wie fahrlässig und dumm wäre es, es nicht zu bearbeiten und derzeitige Grünwähler kein gutes Angebot machen zu können.

    Wird das versäumt, bleiben die Grünen so stark wie sie sind und die AfD im 15% Kerker gefangen.
    Übrigens kann man jedes Umweltthema hervorragend mit dem Patriotismusgedanken legitimieren weil Umweltschutz = Heimatschutz und muß noch nichtmal das Märchen vom menschgemachten Klimawandel bemühen.

    Zu diesem Thema (mein Fachgebiet übrigens) würde ich folgende Stellungnahme der AfD begrüßen:

    „Es liegt im nationalen Interesse, daß Deutschland als rohstoffarmes
    Land, seine Energieimporte und damit Abhängigkeiten reduziert.
    Erneuerbare Energien können ein Mittel dazu sein. Die AfD setzt sich
    darum für den vertretbaren Ausbau von erneuerbaren Energien ein und
    fördert gleichzeitig den Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft, um
    einerseits Sonne und Wind grundlastfähig zu machen und andererseits
    zusätzliche Industriezweige zu erschließen.“

    • Wenn unter dem Vorsatz, „Klima“ und „Umwelt“ retten zu wollen, ganze Wälder abgeholzt werden, damit diese gigantischen Stromtrassen weichen, wie etwa im Fall des als „Märchenwald der Gebrüder Grimm“ bekannten Reinhardswald in Nordhessen, dann wird hier unbestritten kein „Klima“- und „Umweltschutz“ betrieben, dann ist das einfach nur galoppierender Schwachsinn von Berufs-Heuchlern. (Schwarz-Grüne Regierung Bouffier/Al Wazir, HESSEN)

      Die lautesten Klima.- und Umweltschützer sind – statistisch besehen – just auch noch diejenigen, die am häufigsten den umweltschädlichen „Miles and More“-Flieger in den „Süden“ besteigen (siehe der exemplarische Fall der GRÜNEN-BAYERN-Vorsitzenden Katharina Schulze), oder wie die Grünen-Co-Vorsitzende BAERBOCK einen „Stinker-Diesel“ fahren (im Eingeständnis vor der Presse), ihre Kinder mit dem SUV regelmäßig zur „Fridays-for-Future“-Schulschwänzer-Demo karren und natürlich – standesgemäß – über das neueste Smartphone verfügen (enthält u.a. Kobalt, das von Kinderarbeitssklaven im Kongo gefördert wurde).

      Wer solches Klientel kennt, braucht keine Umweltzerstörer und Doppelmoralisten mehr !

    • Vielleicht sollten Sie mal die IPCC-Berichte im Original lesen.
      Sie werden dann feststellen, dass für viele der populären Befürchtungen
      wissenschaftlich widerlegt sind. So berichtet der IPCC z.B., dass es KEINE
      Belege für eine Zunahme von Hurrikans gibt.

      Das hindert die einschlägigen Parteien, NGOs und Medien aber nicht, genau
      diesen Refrain immer und immer zu wiederholen. Egal ob Dürre oder
      Überschwemmung – jedes Wetterereignis wird als CO2-bedingt dargestellt – selbst wenn nicht einmal die IPCC-Berichte das hergeben.

      Sie glauben, Deutschland mit etwas über 2 % Anteil am CO 2 Ausstoss könnte mit einer Reduzierung von ca.50 % die Welt retten.

      Allein in China, Indien und Südostasien werden in den nächsten 10 Jahren mehr
      als 600 neue Kohlekraftwerke gebaut, die Weltbevölkerung wird in diesen 10
      Jahren stark angestiegen sein, ganze 4 Kontinente haben von Greta Thunberg
      wenig bis gar nichts gehört.

      Deutschland ist in den letzten 100 Jahren mit der Weltrettung gescheitert.
      Am grünen deutschen Wesen wird die Welt nicht genesen.

  11. Die AFD sollte sich mehr mit Umweltschutz beschäftigen. Das habe ich auch als Mitglied empfohlen. Es gibt aber eine Gruppe, die sich für den blauen Umweltschutz engagieren. Es wird kontrevers zu den Grünen ein blauer Umweltschutz kommen, der sich aber tatsächlich auch damit beschäftigt statt diesen Klimaschwachsinn mit CO2 oder NOx Normwerten.
    Es muß auf reale Wissenschaften basieren und nicht so ein Blödsinn.
    Muß auch realisierbar sein mit Berücksichtigung der Kosten und immer im Vordergrund Mensch + Natur.

    • Ganz einfach : Mal die sonstigen organischen bzw. anorganischen Gifte ansprechen, die täglich in die Umwelt „geblasen“ werden.

      Da kommt man zu völlig anderen, viel drastischeren Ergebnissen als nur beim kollektiv-engstirnig thematisierten CO-2

      Es nutzt auch nichts, hier zu de-industrialisieren und das als „praktizierten Umweltschutz“ zu verkaufen, wenn selbige Produktion dann in die Schwellenländer / Dritte Welt ausgelagert wird, wo teilweise nicht mal im Ansatz von „Umwelt.- und Klimaschutz“ gesprochen werden kann.

      Und beim Thema geblieben : Mit der anvisierten „CO-2-Steuer“ (wird so sicher kommen, wie das AMEN in der Kirche fällt !) zahlt der hiesige Verbraucher gleich noch jenes „CO-2-Kontingent“ mit, daß etwa in der VR CHINA produziert wird – denn VR CHINA pfeift auf „GRÜNE“ Befindlichkeiten. Da muß „der Schornstein rauchen“ !

      Aber : Bei ARD und ZDF alles kein Thema………..gibt es einfach nicht……..und das Gros der einfach gestrickten Gemüter glaubt das auch noch…..

  12. Die AfD soll und wird nicht grüner werden. Man sollte in der Partei aber jetzt langsam mal erkennen, dass die Zeit in der man nur mit „Grenzen dicht“ Stimmen holen konnte, vorbei ist.

    Die Menschen erwarten Lebensmodelle von einer Partei die Volkspartei werden will und nicht nur dagegen…..insbesondere jungen Leuten muss man Perspektiven bieten. Wenn man die jungen Leute alle an die Grünen verliert, dann ist Schicht im Schacht. Daher muss man das Klimathema zumindest ernsthaft aufgreifen und dazu einen alternativen Lösungsansatz bieten und vor allem die Grünen aggressiv als irre Fanatiker hinstellen. Der Mensch ist nicht nur rational, sondern entscheidet vieles aus dem Bauch wie die Grünen zeigen und da muss die AfD noch schwer an sich arbeiten.

    • Kaum einer macht sich die Mühe mal das Afd- Grundsatzprogramm zu lesen. Da stehen die ganzen Lösungen drin. Das Problem ist, daß man es wegen der MSM nicht richtig kommunizieren kann.

    • Unsinn, die hängen höchstens einen Tag, bevor die Linksextremen und linken Dumpfbacken sie runterrreißen!

    • Das Problem ist aber, daß die Plakate der Afd von den Linken zerstört oder entwendet werden. Vor der BTW 2017 waren es etwa 80%. Allein in Berlin waren rund 700 Plakate zur EU-Wahl. Auch wurden Infostände zerstört und Wahlkundgebungen verhindert. Wir haben eben keine Demokratie und Rechtsstaatlichkeit mehr. Alles von den LinksGrünen zerstört.

    • Tja, in meiner Stadt (500.000 EW) habe ich in der Nähe des Friedhofs ein einziges AFD-Plakat gesehen, auch 2018 waren wenige verteilt oder sind nächtens vernichtet worden. Hier regiert seit Jahr/-zehnten mit wenigen Ausnahmen die CDU – Leute, die AfD-Plakate abhängen, haben hier nichts zu befürchten (Straftat ja sicher, wo kein Kläger, da kein Richter).

  13. Ein Blick in die Wirtschaftsprognosen zeigt, dass wir in den nächsten Jahren noch ganz andere Probleme bekommen werden. Dann ist die Klimahysterie deutscher Angsthasen kein Thema mehr.

    Die AfD muss jetzt stabil bleiben und klare Kante zeigen.

    • Wie schön kann man doch vom Thema „Massen-Immigration“ ablenken, wenn man das KLIMA®-Thema auf allen GEZ-Kanälen zu Tode reitet, oder ?

  14. Ich finde Tier- und Naturschutz wichtiger und realistischer als Klimaschutz. Windräder killen Vögel. Sollte man sowas wirklich noch mehr ausbauen? Und wenn man was für Eisbären tun will, dann erstmal hier in D. Eisbären, Elefanten, Tiger… gehören nicht in Zoos. Hab heute erst gelesen, dass die EU weiterhin 4 Mio Schlachttiere jährlich ins Nicht-EU-Ausland exportiert. Furchtbar. Nach Algerien, Marokko… Das sind Bereiche, die die Grünen überhaupt nicht angehen. Da gibt es viel, was sich andere Parteien locker schnappen können als Thema. Ebenso, Mittelstand und Kleinbetriebe zu fördern.
    Die Grünen sind doch viel mehr Verpackung als Inhalt. Logisch fängt man mit einem modernen Auftritt eher die jungen Leute ein, als wenn man nur bieder die Fakten aufzählt. Für sowas gibt’s aber PR-Berater.

    • Das mit den Eisbären ist auch so eine Sache. Seit 1960 steigt die Bärenpopulation stetig an. Von 5000 auf nunmehr 20-30000, da die Jagd verboten wurde. In Spitzbergen wimmelt es nur so von Eisbären. Darum muß jeder, der sich frei bewegen will, für Notfälle erst ein Schießtraining absolvieren.

    • Ich warte nur noch auf einen „Experten“, den man aus der Westentasche zieht, uns zu erklären, die Eisbären-Population, respektive deren rasche Vergrößerung, sei der „Beweis für den menschgemachten Klimawandel“.

      Hat hier (schon) jemand gelacht ?

    • Ja, und es kann auch sein, dass Eisbären deswegen verhungern, weil das Futter nicht mehr für alle/viele reicht. Den Polarwölfen geht das jedenfalls so. Und uns will man immer einreden, dass die Eisbären alle ertrinken, weil sie nicht so weit bis zur nächsten Robbe schwimmen können. Weil die Eisschollen wegschmelzen.

    • Ich warte nur noch auf einen „Experten“, den man aus der Westentasche zieht, uns zu erklären, die Eisbären-Population, respektive deren rasche Vergrößerung, sei der „Beweis für den menschgemachten Klimawandel“.

      Hat hier (schon) jemand gelacht ?

  15. Die AfD sollte bloß nicht den Fehler machen, den Spinnern der Weltuntergangstheorie hinterher zu laufen (auch nicht bei 35 Grad im Schatten) — AfD Wähler nehmen für sich in Anspruch, ihren Realitätssinn behalten zu haben, da würde grüne Idiotie nur Unmut verursachen.

  16. Da fragt man sich wie die auf solch einen Schwachsinn kommen? Hat Le Pen, salvini oder orban irgendetwas über Klimawandel verlauten lassen? Und trotzdem haben sie die Wahl gewonnen. Wer den „menschgemachten Klimawandel“ als das dringendste Problem unserer Zeit sieht der ist entweder grenzdebil oder wird in irgendeiner Form vom Staat finanziert.

    • Wie viele Jahre kämpft Le PEN schon, und hat niemals aufgegeben. Hier ist durchhalten angesagt. Die AFD ist noch sehr jung. Immerhin hat sie 3,5 % Zuwachs gehabt bei den Euro. Wahlen, und das trotz bashing und Strache.

    • Genau, es wäre ein Kardinal Fehler jetzt auf die grüne Linie einzuschwenken. Also weiter kämpfen!!

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