Wie unglaublich inkompetent: CDU hat mehrfach Urheberrechte verletzt

CDU Lizenzverletztung (Screenshot)

Die CDU stimmte zusammen mit der SPD, obwohl im Koalitionsvertrag genau das Gegenteil vereinbart wurde, für eine Verschärfung des EU-Urheberrechts. Jedoch hat die Saubermann-Partei selbst in etlichen Fällen gegen das Urheberrecht verstoßen.

Die CDU habe mehrere Videos auf ihrem YouTube-Kanal „cdutv“ hochgeladen, die ihr nicht gehören. Die CDU habe sich in nicht unerheblichem Umfang und Anzahl beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk bedient und beispielsweise Szenen aus Talkshows verwendet, ohne dass ihnen die Lizenzrechte daran gehören würden. Also eine astreine Urheberrechtsverletzung. Wollte die CDU nicht genau das unterbinden, indem – mit aller Gewalt und gegen massiven Widerstand – mit Hilfe der SPD die Verschärfung des Urheberrechts durchsetzt wurde?

Wie das Portal „ÜberMedien“ berichtet, war dieses doppelmoralische Handeln Nico Semsrott von der Witz-Partei „Die Partei“ aufgefallen. Semsrott twittert:

CDU Lizenzverletzungen (Bild: Screenshot)

In zeitlich sehr naher Abfolge zum veröffentlichten Tweet seien die mehr als 30 Videoschnipsel, die aus ARD- und ZDF Talkshows „entlehnt“ wurden, sang und klanglos von der CDU-Youtube-Präsenz verschwunden. Das öffentlich-rechtliche Erste teilte auf Anfrage von Semsrott mit: „Selbstverständlich gibt es keine solchen Absprachen. Wir gehen der Sache bereits nach.“ Und das ZDF gab an, die CDU hätte nie angefragt, ob das Videomaterial genutzt werden dürfe.

Semsrott klärt dann anhand der Veröffentlichung der CDU-Antwort auf. Bei der ganzen Lizenzbrecherei und Urheberrechtsverletzung habe es sich natürlich um einen „Irrtum“ gehandelt, teilt die CDU mit.

Annegret Kramp-Karrenbauer verkündete im März das, wofür die AfD angefeindet wurde – nämlich einen „Newsroom“ einrichten zu wollen, um Herr über die eigenen Bilder zu sein. Nicht nur, dass die selbsternannte Urheberrechtspartei CDU Koalitionsvertragsvereinbarungen gebrochen hat. Der Oberchef und Durchpeitscher des nun Dank der Bundesregierung verschärften Urheberrechts ist der CDU-Parteigenosse und EU-Funktionär Axel Voss. Den hätte das CDU-Medienkompetenzteam ja fragen können. (SB)

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7 Kommentare

  1. Dass die GEZ-Finanzierten überhaupt Urheberrechte beanspruchen dürfen, ist der eigentliche Skandal!
    Warum will man das hier nicht verstehen und unterstützt das auch noch?

  2. Oder: Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe. Sechs Parteien im Bundestag begehen Verbrechen und Gesetzesbrüche und die siebente Partei wird beschuldigt und diffamiert.

  3. Das ZDF wurde von der CDU aus der Taufe gehoben um medial gegen die SPD kontrollierte ARD anstinken zu können. Zudem ist der Rundfunkbeirat – entgegen der Satzung – von aktiven und parteinahen Politikschranzen überschwemmt. Wer sollte hier also Klagen gegen die „versehentliche“ Nutzung? Bleibt doch in der „Familie“.

  4. Deren „Gesetze“ gelten immer nur für die Anderen. Selber gehen einem die am A…. vorbei!
    Abgesehen davon gehören die Öffentlich Knechtlichen doch eh denen. Da brauchen die auch keine „Lizenz“ von sich selber.

    • Das, was Sie beschreiben , sind Stigmata der Aufgabe des Rechtsstaates.
      Unter der Merkel-Junta hat D dieses Prädikat verloren!

      Selbst Drittweltländer wie Argentinien sind hingegen Rechtsstaaten!

  5. Wie immer machen die was die wollen. Was anderes kennt man ja nicht von dieser drecks Partei

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