Grün kann tödlich sein: Umweltbundesamt warnt vor Biogasanlagen

Foto: Von Rudmer Zwerver/Shutterstock

Dessau-Roßlau – Eines der grünen Lieblingsprojekte kommt immer mehr in Verruf: Das Umweltbundesamt (UBA) warnt jetzt vor Gefahren durch Biogasanlagen für Menschen, Tiere und Pflanzen. Wie der „Spiegel“ berichtet, handele es sich um „komplexe Anlagen mit erheblichem Gefährdungspotenzial“, schreiben die Experten in einem bisher unveröffentlichten Papier. Demnach komme es durchschnittlich alle zwei Wochen zu einem Unfall in einer Biogasanlage, teils mit gravierenden Folgen.

Seit 2005 seien dabei 17 Menschen getötet und 74 verletzt worden. Schädlich seien etwa sogenannte Gülle-Tsunamis, bei denen teilweise Millionen Liter Gärreste oder Gülle auslaufen. Diese könnten „Gebäude fluten, Fischsterben in Gewässern auslösen und Schutzgebiete erheblich schädigen“.

Kontrollen von Sachverständigen hätten in den vergangenen Jahren ergeben, dass „zwischen circa 70 Prozent und 85 Prozent der geprüften Biogasanlagen erhebliche sicherheitstechnische Mängel aufweisen“, heißt es in dem Papier. Die Anlagen seien technisch nicht auf dem aktuellen Stand. Als Beispiele nennen die Experten „nur zusammengesteckte Kunststoff-Kanalrohre als Gasleitungen“ oder Membransysteme „aus zusammengeklebten Folien für Gartenteiche aus dem Baumarkt“.

Aus Sicht des UBA sei es „nicht vertretbar, die große Zahl von Biogasanlagen ohne eine angemessene Regelung weiterlaufen zu lassen“. Nötig sei eine umfassende Verordnung.

Eigentlich braucht man sich nicht zu wundern. Fast alles, was von den Grünen kommt, ist irgendwie schädlich für uns und die Umwelt. (Quelle: dts)

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33 Kommentare

  1. Alles was als Öko verkauft wird verkauft sich gut. Um die Gefahren dieser „Bio“gasanlagen weiß man doch schon lange. Vor allem erkrankte Bauern waren schon vor Jahren ein Thema.

  2. Hm… dann ist die Biogasanlage ja gefährlicher als ein Atomkraftwerk. Oh Gott, oh Gott. Sofort alle Biogasanlagen abschalten. Hilfe.

  3. Die Biogasanlagen werden von überwiegend CDU/CSU-wählenden Großbauern betrieben. Also von wegen grün … Millionenschwere Agrarunternehmer, denen es nur um den schnellen Profit geht. Das macht sie natürlich keinen Deut besser.

    • Das kann ich bestätigen. Bei einer Wahlkampfveranstaltung habe ich die CDU auf diese Anlagen angesprochen, und die CDU-Vertreter haben diese Biogasanlagen vehemanet verteidigt. Der „Experte“ der CDU war ein Bauer, der solche Anlagen betreibt.

      Man konnte beim wandern so ab dem Jahr 2005 direkt die Auswirkungen der Biogasanlagen beobachten: Ehemals ökologisch bewirtschaftete Flächen wurden nun mit Raps und Mais bepflanzt, der Einsatz von Düngern und Pestiziden war sehr hoch, die Landschaft verarmte zusehends.

      Noch schlimmer ist ja: da bis zu 15% des Biogases entweichen, und dieses zur Hälfte aus Methan besteht, ist die Klimawirkung negativ. Will heissen, die Biogasanlagen sind Grünhausgasquellen, nicht Senken.

      Ja, das dürft ihr weitersagen. Das sind echt gemessene Werte.

  4. Bin da skeptisch. Das Umweltbundesamt ist SPD-geführt. Es geht sicher nicht darum, grüne Technologien zu kritisieren. Hier wird im Umkehrschluß vermittelt, dass Bauern eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen (Krieg gegen die Bauern). Paßt zur Agenda 2030, wo das Volk in Smart-Cites zusammengepfercht werden soll, damit es besser kontrolliert werden kann. Voraussetzung ist die Enteignung der Landbesitzer; zuerst die Bauern, später die Hauseigentümer. Das Land, das die ach so bösen Bauern-Schädlinge heute mit verheerenden Gülle-Tsunamis (geschickte Wortwahl; soll an den Thailand-Tsunami mit Hunderttausenden Toten erinnern) verpesten, darf dann vom Volk nicht mehr betreten werden … und Soros erlöst die Deutschen dann von dem verpesteten Land und kauft es in 1.000 Hektar-Tranchen für ein Spottgeld auf; so wie er es in Argentinien gemacht hat, wo er zu den größten Landbesitzern zählt.

  5. Der größte Schädling auf der Welt ist immer noch der Mensch. Und das schädlichste daran ist seine massenhafte Vermehrung. Wie bei allen Schädlingen. Eine Heuschrecke ist harmlos, ein Heuschreckenschwarm dagegen…

    Sofern also diese massenhafte Vermehrung nicht gestoppt wird, können wir machen was wir wollen, wir werden keinen erfolgreichen Umweltschutz betreiben können. Schon gar nicht das kleine Land D und erst recht nicht, indem wir massenhaft Energieverschwender ins Land holen und sie noch dafür bezahlen, daß sie unsere Energie verschwenden.

    Hätten wir nur noch 2 Mrd. Menschen auf der Welt, der Welt würde es besser gehen. Und auch den Menschen die auf dieser Welt leben.

    Hochentwickelte Kulturen vermehren sich weniger, denn die haben auch noch andere Hobbys außer Kinder zu machen.

    Es muß also die Vermehrungsrate auf der Welt gesenkt werden, sonst kann das nichts werden. Selbst wenn wir in D alle zu Fuß gehen, nicht mehr heizen sondern nur noch dickste Pullis tragen: wir werden die Welt nicht retten können, wenn auf anderen Kontinenten sich die Menschen vermehren wie die Karnickel. Sorry, aber man muß es mal so drastisch sagen. Und diese Massenvermehrung durch sog. Entwicklungshilfe zu fördern hilft schon gleich gar nicht.

    • Hätte es den 30jährigen Krieg nicht gegeben, sähe es mit dem Bevölkerungwachstum in Europa wahrscheinlich auch anders aus.

  6. Und wenn dann erheblich investiert und Schulden aufgenommen worden sind für diese „grüne“ Zukunft (beim Diesel war‘s ja genauso, alle sollten Diesel kaufen), dann wird das Ganze ganz schnell wieder verboten, so dass der Bauer oder der Handwerker, der erst vor ein paar Jahren seinen alten Diesel verschrotten musste, pleite gehen. Das ist nachhaltige Grünenpolitik.

  7. Super Idee – mit den Windrädern wird Insekten und Vögeln der Garaus gemacht und mit den Biogasanlagen die Landbevölkerung ausgerottet, die wählen eh alle kein Grün. Ja, die Grünen sind schon clever. Ironie off.

  8. An den Grüneninnen ist das einzig grüne das Gift & die Galle die sie ständig ausstoßen.

  9. Wundert’s einen? Kenne nichts was von den Grünen/ Sozis kommt, jemals irgend etwas genutzt hätte.

  10. „Fast alles, was von den Grünen kommt, ist irgendwie schädlich für uns und die Umwelt .“

    So ist es. Grüne und Umwelt schließen sich vollkommen aus.

    „Wir wollen, dass in den nächsten vier Jahren jede Biene und jeder Schmetterling und jeder Vogel in diesem Land weiß: Wir werden uns weiter für sie einsetzen!“ –
    (Katrin Göring-Eckardt am 25.11.2017)

    Am Rückgang der Insekten sind hauptsächlich die Grünen schuld. Als Künast Landwirtschaftsministerin war, hat sie den Bauern versprochen die „Ölscheichs von Morgen“ zu werden, wenn sie auf nachwachsende Rohstoffe setzen. Also wurden Nutzflächen, die bisher vielfältig bebaut wurden, in riesige Monokulturen verwandelt.

    Die Windräder schreddern jedes Jahr tausende geschützte Großvögel und rund 1000 Milliarden Insekten. Für diese Windräder werden Wälder gerodet und 3500 Tonnen schwere Fundamente gegossen, die bis in die Trinkwasser führende Schicht reichen. Für diesen Irrsinn werden jetzt auch Teile des Reinardwaldes in Nordhessen gerodet. Transporttrassen angelegt, wo die Erde so verdichtet wird, daß dort nie wieder etwas wächst.

    Egal wo die Grünen ihre Hände drin haben, es führt immer zur Umweltzerstörung.

  11. Das wundert mich jetzt nicht. Allerdings ist das nur der eine Aspekt der Gefährlichkeit von Biogasanlagen – bei uns heißen die Bauernmoscheen. Am Anfang war tatsächlich vorgesehen, die Anlagen mit Gülle zu beschicken. Dann kam die liebe Frau Künast als erste Grüne Landwirtschaftsministerin und hat den Mais als nachwachsenden Rohstoff subventioniert. Jetzt wird fast ausschließlich nur noch Mais in den Anlagen verwendet. Ich lade jeden mal ein, die Maiswüsten in Oberbayern zu besichtigen mit allen Folgen für die Umwelt und das Trinkwasser. Schön ist es auch ab September, wenn man hinter den riesigen Traktoren fährt, die den gehäckselten Mais transportieren, teilweise über viele Kilometer zu den Anlagen. So etwas nennt man grünen Umweltschutz. Die Grünen, die sind richtig bigott!

    • Aber, aber – grün ist Bio, Grüne müssen deswegen doch gewählt werden – wahrscheinlich denken die meisten Deppen so !
      Die „Washington“-Künast ist eine der größten Leuchten. Von nix Ahnung, davon viel, wie alle Grünen.
      In Südniedersachsen ist auch vor einigen Jahren so ein Teil geplatzt. Die Brühe lief einen Abhang hinunter. Lecker.

  12. Na ja, eine Biogas Anlage wo man Grüne in Energie umwandeln könnte hätte doch was an sich?

  13. Die Einschränkung „Energiepolitik“ ist meiner Meinung nach nicht korrekt. Grüne Politik, eigentlich Grüne per se, trifft es richtiger.

  14. Eigentlich braucht man sich nicht zu wundern. Fast alles, was von den Grünen kommt, ist irgendwie schädlich für uns und die Umwelt
    Die Grünen selbst sind die größte Gefahr für Mensch und Natur.
    Alles wird mittlerweile dem Klimaschutz untergeordnet, selbst dann, wenn es der Natur schadet, und da sind die Windräder und Biogasanlagen beispielhaft.

  15. Und nicht zu vergessen die Millionen Tonnen Getreide (Nahrungsmittel), die in den Biogasanlagen verbrannt (vernichtet) werden. Um diese „Brennstoffe“ zu erzeugen, braucht es Überdüngung und Monokultur vom Feinsten. Und da faseln die Grünen etwas von Natur, Klimawandel, Insektensterben etc. Einfach nur: „Verlogenes Pack!“

  16. Nun versucht man einen Fehler zu korrigieren. Man hat gemerkt, daß die verhassten Großbauern nicht bleibe gehen und die Betriebe dadurch ihr Überleben absichern. Vor allen sind es keine Öko oder Biobauern.

  17. Nicht nur das. Für Windräder werden große Flächen zubetoniert. Das Windrad selbst kaum recyclebar. Auf den Rotorblättern zerschmettern tonnenweise Insekten. Vögel und Fledermäuse werden in hoher Zahl geköpft. Das ist Umweltschutz und Schutz der Artenvielfalt a la Gruenen. Diese heuchlerische Partei ist nicht wählbar.

    • Nicht nur das!
      In der Ostsee und in den Bodden werden die Fische von ihren über Jahrtausenden angestammten Leichtplätzen vetrieben. So bleibt für die deutschen Fischer immer weniger Fisch für unsere Ernährung.
      Die Fische haben sich in die östliche Ostsee verzogen, dort freut man sich auf den noch nie gekannten hohen Fischbestand

    • Die wollen doch untertunneln am Belt oder? So ein vernichtende Milliarden Grab ohne ruecksicht auf verluste

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