Warum Kurz dringend die Kurve kratzen sollte (im Eigeninteresse)

Andreas Unterberger

Foto: Imago

Der ÖVP-Chef und vielleicht baldige Ex-Bundeskanzler hat sich in der wohl heikelsten Krise seines politischen Lebens zu Recht zwei Tage Zeit genommen, um sich zu beraten. Was er immer gerne tut. Das haben nur dümmliche Journalisten kritisiert, denen das Warten langweilig geworden ist (und die in der Regel sowieso immer alles kritisieren, was eine schwarz-blaue Regierung tut). Kurz hat jedoch ganz offensichtlich völlig falsche Berater beigezogen. Diese haben ihn zur schlechtesten aller möglichen Entscheidungen geführt, deren vielfältige Konsequenzen sie offensichtlich nicht vorausgesehen haben. In der Folge dieses Textes zwei Aufzählungen: erstens der Alternativen, die Kurz gehabt hätte; und zweitens der üblen und offenbar unbedachten Konsequenzen der Überreaktion auf das untragbare Verhalten des Ex-Vizekanzlers.

Viele der Menschen, mit denen Kurz neben seinem engsten Team gesprochen hat, sind nicht bekannt. Einige Namen, die an der Gerüchtebörse kursieren, sind so unglaublich, dass man sie kaum glauben will. Und einer hat sich gleich selbst eitel in den Vordergrund gedrängt, nämlich der PR-Mann Rosam (ja, genau jener, den einst Wolfgang Schüssel in hohem Bogen hinausgeworfen hat, als er sich an den damaligen Bundeskanzler herangedrängt hat).

Jedenfalls ist die jetzt zur Rechtfertigung des ÖVP-Mannes ausgestreute Behauptung blanker Unsinn, dass sein Vorgehen zwar unangenehm, aber alternativlos sei. Es stimmt zwar, dass Kurz bei einem Festhalten an der Koalition heftigen Kritiken der Mainstream-Medien und europäischen Mainstream-Politiker ausgesetzt gewesen wäre.

Nur: Die kritisieren ihn sowieso immer. Das sollte er eigentlich längst gewöhnt sein und als wenig relevant durchschauen, ist er doch den Bürgern verpflichtet und nicht den Medien.

Und vor allem hat ihm das Einknicken vor den Kritikern nichts geholfen. Er wird weiterhin von links heftig geohrfeigt. Halt jetzt mit dem Argument: Nun sehe man, welch schweren Fehler Kurz mit Abschluss der Koalition begangen hätte. Weil er die Koalition platzen hat lassen, wird er nun aber auch von rechts, von den Anhängern dieser Regierung geohrfeigt, die er gesprengt hat.

Warum die Kurz-Reaktion nicht notwendig gewesen war

  1. Der Strache-Gudenus-Skandal ist in seiner ganzen Widerlichkeit auch Tage nachher degoutant. Aber er ist keineswegs einmalig. Er ähnelt ganz massiv dem Skandal um Ernst Strasser: Dieser hat seine Bestechlichkeit sogar noch deutlicher dargelegt und bepreist als Strache (allerdings tat Strasser das nüchtern und ohne Verführung einer Frau). Der ÖVP-Politiker war als Spitzenmann der stärksten österreichischen Gruppe in Brüssel auch fast genauso wichtig, wie es ein Vizekanzler ist. Strasser ist ebenfalls sofort zurückgetreten, er ist aber auch ins Gefängnis gegangen (was Strache vermutlich erspart bleiben dürfte). Aber die SPÖ hat dennoch die Koalition mit der ÖVP fortgesetzt und eben nicht so überreagiert wie Kurz. Weil sie damals genauer als der jetzige Bundeskanzler erkannt hat, alternativlos zu sein.
  2. An krimineller Energie ähnelt auch der Silberstein-Skandal aus dem Jahr 2017 der Ibiza-Orgie (sogar ganz unabhängig von dem Umstand, dass Silberstein unter Verdacht steht, nun – auch – die Ibiza-Falle aufgestellt zu haben, aber sie nicht mehr verwertet zu haben, weil seine Umtriebe knapp nach Ibiza aufgeflogen waren). Auch damals hat niemand in der schon von Kurz geführten ÖVP gesagt, dass man kein Vertrauen mehr in den Koalitionspartner SPÖ hätte und sich daher aus der Regierung zurückziehe. Dabei war damals der für Silberstein verantwortliche Parteiobmann Kern noch in Amt und Würden. Ja, Kurz hat sogar nach der Wahl seine Reaktion zu Silberstein auf „Schwamm drüber“ umgestellt.
  3. Besonders hanebüchen ist die Argumentation, dass der Koalitionsbruch nur deshalb notwendig sei, weil ja jetzt Kickls Polizei selber dessen Rolle beim Ibiza-Auftritt der beiden FPÖ-Politiker untersuchen müsse. Denn erstens gibt es keinen einzigen konkreten Hinweis, dass Kickl in dem Alkohol-Sex-Drogen-Exzess von Ibiza eine Rolle gespielt hätte, außer dass er damals halt einer von zwei Partei-Generalsekretären gewesen ist. Zweitens führt ja die Staatsanwaltschaft das Verfahren, nicht die Polizei; diese erfüllt nur die Aufträge des Staatsanwalts, in die sich ein Minister mit hundertprozentiger Sicherheit nicht einmischen kann, und schon gar nicht unentdeckt. Und drittens gibt es einen exakt passenden Präzedenzfall aus der jüngeren Vergangenheit: Der frühere Justizminister Brandstetter war vor seiner politischen Zeit in mehreren brisanten Fällen als Strafverteidiger tätig, in denen dann die ihm unterstellte Staatsanwaltschaft auch noch in Brandstetters Ministerzeit aktiv war. Er blieb dennoch Minister, setzte aber für die Fälle, die sein früheres Wirken tangieren könnten, einen Weisungsrat ein, der den Minister in diesen Fällen entmündigt.
  4. Es hätte wohl auch die Möglichkeit gegeben, das Avancement von Norbert Hofer zum Vizekanzler mit dessen vorübergehender Erhebung zum Innenminister zu verbinden, während Kickl ins Infrastrukturministerium übersiedelt.

Man könnte auch einen Vergleich mit Ehen ziehen: Wenn jede Ehe nach einem Ehebruch (so schlimm und dumm ein solcher auch ist) auseinandergehen würde, dann gäbe es kaum mehr Familien in diesem Land. Und so manche Ehe ist erst nach einer solchen Katastrophe ziemlich perfekt geworden …

Zur Kurz-Entscheidung, als Reaktion auf Ibiza die ganze Koalition platzen zu lassen, hätte es also durchaus gute und erprobte Alternativen gegeben. Ihm hingegen zu raten, er könne den Koalitionspartner demütigen und gleichzeitig an Bord behalten, zeugt hingegen von absoluter Ahnungslosigkeit. Für die FPÖ ist ein Abschuss ihres langjährigen Oberhirns Herbert Kickl völlig unakzeptabel (solange dieser nicht unter echtem Verdacht steht). Das hätte Kurz jeder politische Experte sagen könne – nur seine Ratgeber taten das offenbar nicht.

Die offenbar unbedachten Konsequenzen

Dieser falsche Rat ist angesichts der vielen durch die Koalitionssprengung ausgelösten Konsequenzen besonders dramatisch.

  1. Kurz und die ÖVP stehen nun ohne Mehrheit im Parlament da. Das bedeutet, sie können dort nun vier Monate lang ununterbrochen gedemütigt, geohrfeigt und vorgeführt werden. Wobei das Aussprechen des Misstrauens nur eine der vielen drohenden Gefahren ist.
  2. Im Parlament kann eine rot-blaue Mehrheit jetzt nach Wegfallen aller Koalitionsbindungen so wie 2008 tief in die Staatskasse greifen. Die beiden Parteien haben damals ja um Milliarden Wahlzuckerl verteilt, die uns bis heute teuer kommen. Am Schluss beteiligten sich damals dann freilich auch die Schwarzen am Verteilen, um nicht ganz als herzloser Geizkragen in der Wahl porträtiert zu werden.
  3. Viele Österreicher sehen plötzlich einen Kurz, der verzweifelt und hilflos unter die Rockschöße des Bundespräsidenten geflüchtet ist. Dadurch erlebt Van der Bellen nun unerwarteterweise seinen zweiten Frühling, nachdem seine ersten zwei Amtsjahre eher gaga abgelaufen sind, während Kurz hingegen plötzlich als Lehrling des alten Mannes dasteht. Der Lack des Erfolgskanzlers ist ab.
  4. Kurz ist nun komplett vom Wohlwollen der Blauen oder Roten abhängig, damit er nicht selbst am kommenden Montag mit einem Misstrauensvotum gestürzt wird. Das macht ihn total erpressbar. Nicht anders ist ja etwa die Forderung der SPÖ-Exponentin Doris Bures zu verstehen, dass Kurz nun „vertrauensbildende Maßnahmen“ setzen solle. Sie nennt auch gleich den Kaufpreis: Garantien für den Fortbestand von ORF und Arbeiterkammer. Das zeigt zugleich: Die SPÖ weiß halt sehr genau, was ihre weitaus wichtigsten Waffen in Sachen Finanzierung und Propaganda sind, während Kurz ORF und AK immer geschont hat.
  5. Selbst wenn kein Misstrauensantrag gegen Kurz die Mehrheit bekommen sollte, so wird jedenfalls jetzt rund ein halbes Jahr lang die halbe Regierung aus demokratisch nicht verankerten Altbeamten bestehen. Das ist wenig ermutigend. Das haben auch etliche einschlägige Experten massiv kritisiert. Werner Zögernitz: Der Wähler werde sich „verschaukelt“ fühlen. Bernd-Christian Funk: „Der beste Fall wäre dann wohl eine Art Stillstand.“
  6. Kurz hat mit der Koalitionssprengung auch die Zukunft nach den Wahlen schwer belastet: Weder mit Rot noch Blau kann eine Koalition zustandekommen – zumindest ist künftig ein Bündnis völlig unmöglich, das klimatisch so gut laufen würde wie die Koalition der letzten eineinhalb Jahre. Kurz hat aus einer momentan total verständlichen Reaktion heraus die Zukunft der ÖVP, aber vor allem auch der Republik ziemlich perspektivenlos gemacht.
  7. Mit dem Koalitionsbruch ist auch das in dieser Zeit Erreichte de facto vom Tisch gefegt. Kurz ist fast der einzige, der es jetzt noch öffentlich lobt. Statt gemeinsame Erfolge zu kommunizieren, wird jetzt zwischen Schwarz und Blau vor allem gegenseitig polemisiert.
  8. Damit steht vor allem für die Zukunft das große bürgerliche Projekt plötzlich ziemlich chancenlos da, obwohl es inhaltlich von einer großen Mehrheit der Bürger unterstützt wird. Die drei wichtigsten Punkte dieses Projekts sind – oder waren ja:
    – Kampf gegen die Völkerwanderung und Islamisierung;
    – Familienfreundlichkeit;
    – Wirtschaftsfreundlichkeit.
    (wobei schon am Beginn der schwarz-blauen Ära drei weitere fast ebenso wichtige Punkte von Kurz entsorgt worden waren: Direkte Demokratie, Abschaffung (oder drastische Kürzung) der Zwangsgebühren für den ORF und der Arbeiterkammer-Zwangsbeiträge.
  9. Die praktisch letzte dem ÖVP-Obmann verbliebene Koalitions-Option sind die Neos. Mit diesen aber hat er nur noch den letzten Punkt gemeinsam, also Wirtschaftsfreundlichkeit, wo die Neos sehr klar sind – aber auch die ÖVP-Bastion Wirtschaftskammer massiv bedrohen. Hingegen haben sich viele Neos-Abgeordnete bei Migration und Islam zum Teil links von der SPÖ und als Political-Correctness-Partei positioniert. Da wird also gar nichts mehr gehen. Dabei sind genau diese Themen die Ecksteine des sensationellen Kurz-Hypes gewesen.
  10. Überdies besteht die Gefahr, dass es sich auch mit den Neos nicht ausgehen wird. Dann muss Kurz auch die Grünen dazunehmen. Mit den Grünen an Bord wäre aber auch die Wirtschaftsfreundlichkeit über Bord. Statt dessen wird es jede Menge Geldausgaben und Regulierungen als Ergebnis der Klimapanikmache geben. Und in Sachen Pro-Migration, Genderismus und Einschränkung der Meinungsfreiheit sind die Grünen zweifellos noch viel schlimmer als die Neos.
  11. Mit seiner Überreaktion hat Kurz bedauerlicherweise auch die Diskussion völlig weggebracht vom ersten Verbrechen, das in Ibiza begangen worden ist. Das war die mafiaartigen Falle, die für Strache aufgebaut worden war. Dabei steht vor allem die SPÖ unter Verdacht.
  12. Was noch schlimmer ist: Zugleich sind mit der Umlenkung der Diskussion auf die Regierungsauflösung diese Methoden de facto sanktioniert. Derzeit reden der ehemalige deutsche Verfassungsschutz-Präsident und der frühere Chef des Bundesnachrichtendienstes in Deutschland mehr über diese ungeheuerlichen Methoden als irgendein österreichisches Medium.
  13. Und das Allerschlimmste: So verachtenswert das Verhalten von Strache und Gudenus auch ist, noch viel gravierender ist der Erfolg der mafia-artig inszenierten Falle. Seit auch die sich für anständig ausgebenden Medien diese Methoden gutgeheißen haben, seit der ORF sogar die bloße Frage nach der Vorgeschichte als Verschwörungstheorie abtut, gehen wir als Ergebnis in eine schlimme und widerliche Zukunft. Reihum werden jetzt wohl Sex-Kokain-Alkohol-Bestechungs-Fallen aufgebaut werden – einzig in der Hoffnung, es könnte jemand drinnen hängen bleiben. Die neue Wertordnung der linken Gutmenschen in Mainstream-Medien und Parteien, mit der wir nun konfrontiert sind, rechtfertigt das Ibiza-Verbrechen damit, dass solche Mafia-Aktionen ja nur der Aufdeckung eventueller anderer Verbrechen dienten und daher völlig in Ordnung seien.
  14. Warum soll angesichts dieser Perspektiven ein bürgerlicher Wähler im Herbst die ÖVP wählen?

Die Hoffnung stirbt als letztes: Dass nämlich Kurz doch noch in den nächsten Stunden ein Licht aufgeht. Dass er erkennt, was seine Überreaktion angerichtet hat. Und dass er blitzschnell und konstruktiv den Gesprächsfaden mit den Freiheitlichen wieder aufnimmt. Gewiss ein völlig utopischer Wunsch. Aber man darf ihn hegen. Wäre seine Erfüllung doch gut für Österreich, aber auch für Kurz und die Volkspartei.

PS: Die Medien werden derzeit mit einigen Namen pensionierter Spitzenbeamter gefüttert, die als provisorische Minister amtieren sollen. Da sind durchaus brauchbare Personen dabei – aber letztlich sind sie ja nur Bauern in einem außer Kontrolle geratenen Schachspiel.

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29 Kommentare

  1. Treffende Analyse! Allerdings glaube ich, daß Kurz wahrscheinlich um die Aufrechterhaltung der Koalition gekämpft hat, sich aber gegen die altschwarzen Internationallisten aus den westlichen Bundesländern, nicht durchgesetzt hat! Es sind jene die gemeinsam mit den Sozialisten Österreich und seinem Staatswesen bewußt schwere Schäden zugefügt haben für die jede Reformbewegung hin zu den früheren geordneten und funktionalen nationalstaatlichen Zuständen geradezu triebhafte Hassreaktionen hervorrufen. Wenn die stärkste Partei sich dieserart schwächt und politisch aus dem Spiel nimmt, kann man nicht davon ausgehen, daß Rationalität eine Rolle gespielt hat!

  2. ZITAT: „Die neue Wertordnung der linken Gutmenschen in Mainstream-Medien und
    Parteien, mit der wir nun konfrontiert sind, rechtfertigt das Ibiza-Verbrechen damit, dass solche Mafia-Aktionen ja nur der Aufdeckung eventueller anderer Verbrechen dienten und daher völlig in Ordnung seien.“

    Mit anderen Worten: Der Zweck heiligt die Mittel. Wann hatten wir dies zuletzt?

    • Wenn das Bewußtsein „der Zweck heiligt die Mittel“ einmal politisch systemisiert auftritt, gibt es keine ethischen Grenzen bis hin zu den unmenschlichsten Verhaltensweisen. Vor Parteien die ein solches Denken etablieren und fördern muß man „schreiend“ davonlaufen!!

  3. Hahaha

    Die Kronen-Zeitung schreibt: „SPÖ will Kurz stürzen“.

    weiter im Text:
    „Der burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) machte am
    Freitag klar: „Das hat ein Stadium erreicht, wo wir parteiintern nicht
    mehr zurückkönnen.“ Brisant: Den gefeuerten FPÖ-Innenminister Herbert
    Kickl nimmt Doskozil sogar in Schutz! – Die ÖVP zeigte sich über die
    Aussagen Doskozils „fassungslos“.

    Jetzt ist S. Kurz am Montag selber auf die Stimmen der FPÖ angewiesen (unwarscheinlch) – ansonsten ist auch seine Zeit beendet.

    PS: In Östereich wird auch gemunkelt (vermutet), das S. Kurz selber hinter der Veröffenlichung des Videos stehen könnte, weil ihm die FPÖ zu stark wurde.

  4. In Östereich wird wenigstens offen diskutiert und aufgearbeitet, zumindest von gewissen TV-Sendern wie z.B, Servus TV.gestern bei Talk im Hangar 7.

    In Deutschland dagegen nur plumpe anti-rechte Propaganda OHNE Sinn und Verstand wie auch gestern bei Maybrit Illner.

    Aus dieser Sicht ist Östereich Deutschland meilenweit vorraus und es ist mir eigentlich egal, welchen Weg der S.Kurz einschlägt.und wer ihn beraten hat.

    Und zum Strache-Video:
    In Deutschland beschimpfen Politiker die Bürger als Mischpoke und Pack oder Ratten OFFEN im TV.

    Da möchte ich NICHT wissen, was diese Politiker erst angetrunken oder zugekifft in ihren Privat-Wohnungen im Freundeskreis von sich geben,

  5. Kurz ist leider die größte Enttäuschung der letzten Jahre. Chance vertan. Man kann nur hoffen dass die Österreicher diesen Wendehals abstrafen werden – trotz der unaussprechlichen Dummheit Straches.

  6. Aufgrund des von rotlinkem Gesindel verbrochnem Strache-Gate nehmen selbige in der ihnen eigenen intriganten Machtgeilheit mit ihren Rüsseln Witterung auf. Der jugendliche Naivling, bestrebt im ihm zu Kopf gestiegenen Erfolg der fremden Federn, trachtete im Überschwang der Verheißungen einer absoluten Mehrheit nach weiterhin unversehrter
    Fettfrisur und einem weithin über alle Berge und Täler der Alpenrepublik erstrahlendem Lichte eines absolutistisch legitimierten Herrschers Kurz

    Das die Roten Lumpen bereits mit ihm Schlitten fahren, hat er wohl noch immer nicht geblickt.Geschickt verbargen die hinterlistigen roten Intriganten den Dolch in ihren Gewändern,während sie fast zwei Jahre machtlos Zeuge wurden, was eine Regierung mit freiheitlicher und volksfreundlicher Gesinnung innerhalb kurzer Zeit aus einem roten morastigen Sumpf zu generieren vermag.
    Das Geschäftsmodell korrupter roter Politsauställe geriet und gerät in Bedrängnis.
    An Kurz wird ein Exempel statuiert werden.
    Der Dolch wird zeitnah aus Rachsucht im scheinkonservativem Rückgrat des sich in dieser Affäre für moralistisch über den Dingen stehend haltenden Bastis stecken. Mitgeführt vom untadeligen Kommunistenrelikt van der Bellen.
    Rachsucht und verschlagene Hinterlist ist ein Markenzeichen derer, denen du dein
    kindlich naives Vertrauen schenktest. .
    Dem Zitat eines Österreichers „Dra di ned um“, solltest du in naher Zukunft keine Priorität in deinem politischen Verhalten mehr zumessen, Basti!!!

    1

    • Wen Kurz jene Persönlichkeit wäre die viele in ihm gerne gesehen hätten würde er für die Erhaltung der Koalition seinen Rücktritt in die Waagschale geworfen haben. Bei der Bundespräsidentenwahl lag die ÖVP ohne Kurz bei 10%!!

  7. Wenn er Eier hätte, würde ich an seiner Stelle die Entscheidung zurücknehmen und Kickl wieder einstellen. Dann übersteht er auch das Misstrauensvotum. Man kann auch eine voreilige Entscheidung revidieren. Beschimpft wird er so oder so. Nur in denm Fall kann die Regierung weitermachen. Aber er hat die Eier leider nicht.

  8. Die Regierung hatte die meiste Zustimmung in der Gesellschaft. Was fällt ihm überhaupt ein diese Regierung zu zerstören wegen den Linksfaschisten?
    Wenn man annimmt, dass er zu dem steht was er sagt und macht, dann wird er diese Sachen mit der SPÖ oder den Grünen niemals durchsetzen können. Es gibt keine Alternative zu FPÖ. Will er Österreich unregierbar machen?
    Ich glaube er hat seinen Verstand verloren. Was anderes fällt mir nicht ein.
    Armes Österreich.

  9. Die alten ÖVP-Granden – Schüssel & Co – haben sich da getäuscht.
    Das sind die, die den Kurz als Lieblingsschwiegersohn aufgebaut, den erst völlig unerfahrenen 26-Jährigen auf den Posten eines Außenministers gehieft haben.
    .
    Der Kurz hätte NIE im Alleingang – ohne Unterstützung – die Balkanroute versperren können.
    .
    Ich war nie ÖVP-Wähler.
    Den Kurz hab ich respektiert.
    Das Vertrauen ist weg.
    .
    Der hat halt wie alle jungen Politiker Betonschuhe an.
    (Solange Du machst wie wir es vorhaben, werden sie nicht schwer.)

  10. Mit den Neuwahlen wird sich das Ergebnis nicht sonderlich ändern, wird meiner Minung nach ein Eigentor.

    • Davon ist leider auszugehen! Die Altparteien brechen mittlerweile bestehende Gesetze auf allen Ebenen, je nach Opportunität, da werden sie bei den Wahlgesetzen keine Ausnahme machen. Irgendjemand müßte einmal die Datenübertragungen einer genaueren Prüfung unterziehen oder Zählsysteme entwickeln die eine Gegenprobe ermöglichen!

  11. Das könnte für Kurz ein Schuß in’s Knie werden.
    Strache, Gudenus sind zurückgetreten, die Regierungsgeschäfte wären weniger geräuschvoll als jetzt weiter gegangen.
    Nun herrscht m.M.n. Chaos pur, er holt sich „Expertenen“ als Minister in die Regierung.
    Der reinste Wahnsinn !

  12. Es soll wahrscheinlich auch zeigen:
    Wer mit den Rechtspopulisten gemeinsame Geschäfte macht, wird fertig gemacht.

  13. Man kann das Thema auch „Kurz“ herunter brechen. Es war ein Fehler von Kurz die FPÖ anzugreifen. Seine Nachfolger der ÖVP werden das in jeder Regierung zu spüren bekommen.

    Für Kurz war es wahrscheinlich ein „Kurz“es Gastspiel als Bundeskanzler. Ob das dem Auftraggeber gefällt? Jahre der Investitionen schmeißt der Kurz mal „Kurz“ weg.

  14. Da wird nur noch helfen wenn so viele wie möglich FPÖ wählen. Sie haben ihre Sache gut gemacht.

    • Stabile Verhältnisse und eine konstruktive Reformpolitik wird Österreich nur mehr bekommen können wenn die FPÖ stärkste Partei wird. Bei einer Umfrage nach „Ibiza“ haben 39% der Befragten bekundet, daß sie nach wie vor Vertrauen zur FPÖ hätten. Im Falle, daß die Umfrage repräsentativ war, wäre das nicht einmal unwahrscheinlich!

  15. Er wird nach der Wahl in der Versenkung verschwinden! Leider kommt die schlechteste Alternative für A, DE und der ganzen EU: SPÖ und die Grünen als Koalition.

  16. Das Ziel war und ist Kurz, hab ich schon geschrieben. Strache war nur der Köder in der Falle, in die Kurz hineingestolpert ist.

  17. Ja stimme ich zu. Die Hintermänner aus dieser teuflischen Intrige haben es möglicherweise auch auf Kurz abgesehen, der eben nicht vorbereitet war, auch auf solche Fallen. Und auch da, waren namhafte Psychologen mit einer exakten Einschätzung dabei, die diese überstürzte Reaktion voraus gesehen haben.
    Cui bono-immer wieder
    Die blauen täten gut daran, sich zu beraten und aus der Schlangengrube, nin die sie gestürzt worden sind, wieder vorsichtig raus zu klettern. Immer daran denken, wenn Du einen Feind nicht besiegen kannst, umarme ihn zunächst

    • Hätte er Strache entlassen und gesagt: “ wenn einer in einer partei korrupt ist, dann muss deswegen nicht zwingend die ganze Partrei so sein!“ Dann wäre er heute nochauf einem festen Sessel… vileicht sogar noch fester!
      Miserable Berater!

  18. Die Regierung hatte die meiste Zustimmung in der Gesellschaft. Was fällt ihm überhaupt ein diese Regierung zu zerstören wegen den Linksfaschisten?
    Wenn man annimmt, dass er zu dem steht was er sagt und macht, dann wird er diese Sachen mit der SPÖ oder den Grünen niemals durchsetzen können. Es gibt keine Alternative zu FPÖ. Will er Österreich unregierbar machen?
    Ich glaube er hat seinen Verstand verloren. Was anderes fällt mir nicht ein.
    Armes Österreich.

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