Eilmeldung: „Ibiza-Gate“ – Täter geständig

Strache Video (Bild: Screenshot)

Wien Das Rätsel um den Prodzenten des Ibiza-Videos, welches Österreich in eine Regierungskrise stürzte, scheint wenigstens teilweise gelöst zu sein. Der iranisch-stämmige Anwalt Ramin Mirfakhrai hat ein schriftliches Geständnis abgelegt. Wie sein Anwalt Richard Soyer in einer Pressemitteilung bestätigte, habe es sich bei der schmierigen Aktion seines Mandanten um ein zivilgesellschaftlich motiviertes Projekt gehandelt, bei dem „

Ausschließlich „demokratiepolitische und rechtliche Überlegungen“ seien für die Veröffentlichung ausschlaggebend gewesen, so Anwalt Soyer. Nur wegen der Reaktionen der betroffenen Politiker habe die Sache in der Folge eine Eigendynamik entfaltet.

Im Oe24 Live-Talk mit Chefredakteur Wolfgang Fellner am Mittwochabend hatte ein Ex-Sicherheitsberater names Sascha Wendl ausgepackt. Er kenne die Drahtzieher, sagte er. Benannt hatte er sowohl den Rechtsanwalt Ramin Mirfakhrai als auch den Ex-Mitarbeiter Julian H.

Am Mittwochabend behauptete der zwielichtige Ex-Sicherheitsberater Sascha Wandl (47) im Live-Talk mit Oe24-Chefredakteur Wolfgang Fellner (64), die Drahtzieher zu kennen. Dabei hatte er Mirfakhrai benannt – ebenso einen ehemaligen Mitarbeiter mit dem Namen „Julian H.“, womöglich Julian Hessenthaler aus München.

Trotz des schriftlichen Geständnisses  ist allerdings immer noch offen, wer in die Produktion und die Veröffentlichung des Skandal-Videos außerdem involviert gewesen sein könnte. Ebenfalls ungeklärt ist bislang, wie das angeblich idealistische Interesse hinter der Produktion des stasiartigen Machwerks zu der Tatsache paßt, daß ursprünglich Geld für das Video verlangt worden war.  (RB)

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52 Kommentare

  1. Wer glaubt, dass für dieses Video kein Geld „geflossen“ ist, der sollte sich wegen offenkundigem Schwachsinn freiwillige einweisen lassen, denn so viel Doofheit wäre gefährlich für sich und andere.
    Der feine Anwalt erhofft sich wohl eher ein fettes Schweigegeld, oder hat es bereits bekommen und würde es wieder verlieren!

  2. Man muß nur ein bisserl nachdenken.
    Ich war mal Projektleiter.
    Für ein großes und viele kleinere Projekte.
    .
    Schon bei kleinen Projekten braucht man Mitarbeiter (Mehrzahl !!).
    .
    Dieses Ibiza-Projekt brauchte mehr.
    Fachkräfte in vielen Richtungen.

    – Welches Objekt?
    Wer sucht?
    Wer schaut sich die Objekte – vor Ort – an und wählt aus?

    – Kameras.
    Die Finca gehört ja angeblich einem Amerikaner.
    Waren die Kameras schon eingebaut?
    Also jemanden hinschicken und einbauen, Leitungen verlegen, verputzen, …
    Mehrere Personen !!

    Das Video soll ja 6 Stunden lang dauern.
    Gibt es Akkus, die solange Strom liefern?
    Jedenfalls kann man sie nicht in der Blüte einer Blume verstecken.

    – Wo nehme ich die Nichte her?
    Die bei einem Betrug hilft. Intelligent muß sie auch sein.
    Wieder andere Richtung der Suche.
    Die findet man nicht im nächsten Etablissement.

    – …
    Kosten, wer bezahlt ?
    .
    Allein die Vorbereitungszeit , die Planung dauert.
    Und muß viele Male überarbeitet werden.
    Was ist wenn … ?
    .
    .
    Da müssen sehr viele unterschiedliche Personen daran beteiligt gewesen sein.
    Die Wissen, Erfahrung und Kontakte haben.
    .
    Ein „kleiner“ Anwalt mit einem „Sicherheitsexperten“ schafft das nie.
    Das waren Profis.
    .
    .
    Dazu noch:
    Der Strache.
    Wer weiß denn schon, wie oder womit man den Strache ködern kann?
    Auch dazu braucht man Kenntnisse.
    Oder die Möglichkeit, diese zu bekommen. Woher?
    .

    • Moment mal, wieso Finca ? Ich habe bisher nur gelesen, das sich die ganze Geschichte in einem Hotel abgespielt haben soll. Und was soll die Überleitung auf einen „amerikanischen“ Besitzer dieser „Finca“? — Entweder bin ich jetzt unzureichend informiert, oder Sie streuen hier wilde Gerüchte und versuchen falsche Spuren zu legen…..
      Vielleicht können Sie mich da mal aufklären……

  3. ZITAT: „Nur wegen der Reaktionen der betroffenen Politiker habe die Sache in der Folge eine Eigendynamik entfaltet.“

    Die Opfer sind schuld, dass die Atombombe so eine große Sprengkraft hat. Der Moslem hatte nur die besten Absichten und ist nun das arme Opfer.

  4. es gibt im netzt auch unzensierte Videoausschnitte wo die frau nicht verpixelt ist – alles ist gesichert ….. und wo strache sagt das er bilder von kern hätte mit phädosachen in kapstatt und das kurz vollgedrogt in hinterzimmern origen feiert. XD das ist mit dem bauernopfer nicht vorbei das geht hart nach hinten loss liebe linken 😉 der sturm kommt ….

  5. vergesst es ! hier werden kleine lichter geopfert um den brand einzudämmen . und der führt zum BND

  6. Blödsinn ! Die haben einfach nicht damit gerechnet welchen Staub die Sauerei aufwirbelt.
    Jetzt geht den großen Hintermännern der Arsch auf Grundeis. Und schon zaubern sie ein
    Bauernopfer aus dem Zylinder ! Wird nicht billig gewesen sein !
    Jetzt unbedingt dran bleiben, bis alle Ratten aus ihren Löchern krauchen !

  7. Wissen die Östereicher, dass die Landesgrenzen wieder offenstehen?!!!

    Da informiert seit heute 13 Uhr ein wütender Österreicher seine Landsleute auf Twitter, und bittet um Verbreitung, dass die Flüchtlinge im Flughafen Wien Schwechat seit heute um 8.30 Uhr ohne Kontrollen durchgewunken werden. Den Zollbeamten wurden zwei NGO´s vorgesetzt, die den Flüchtlingen genau sagen, was sie zu sagen haben, damit die Zollbeamten keine Kontrolle mehr durchführen können. Der Befehl erging vom BMI, sprich von der ÖVP, also von Kurz … das wäre dann Verrat und eine nützliche Info vor der Wahl.

    https://twitter.com/LauferElisabeth/status/1132016150324424704

  8. Es war zu erwarten, dass sich bald jemand von den mittlerweile enttarnten Personen meldet und die volle Verantwortung für alles übernimmt.
    M.E. ein Versuch, von den Hintermännern bzw. den eigentlichen Drahtziehern abzulenken und den Deckel auf die Geschichte zu machen.
    Ich hoffe, das wird so einfach nicht passieren.
    Vermutlich geht den Drahtziehern der A…. schon auf Grundeis, denn wenn die bekannt werden, dann wird das möglicherweise politische Auswirkungen ( in Deutschland ??? ) haben.

  9. Ich gehe einmal davon aus, dass dieser Anwalt um sein Leben fürchten muss, wenn – wie von Schäuble angedeutet – Geheimdienste hinter der Sache stecken. Oder schützt er nur seine Auftraggeber (Geheimdienst?)? Wenn er für immer schweigt, kann er nichts mehr ausplappern.

  10. „Ausschließlich „demokratiepolitische und rechtliche Überlegungen“ seien für die Veröffentlichung ausschlaggebend gewesen“

    Ach so, quasi „demokratiepolitische“ Erpressung! Und die kassierte Knete war nur normales Anwaltshonorar. Soweit die „rechtlichen Überlegungen“.

    • Und wer hat hierbei demokratisch entschieden? Dieser Type ist so glaubwürdig wie türkische Rollex für 20 Euro!

  11. Dass die Absicht, Strache in eine Falle zu locken, politisch motiviert war, bezweifelt niemand. Ebenso wenig bezweifle ich, dass das Video dann zum Höchstpreis verkauft wurde.
    Interessant wäre es zu wissen, welche(r) Politiker es mit wessen Geld (mit Sicherheit nicht mit dem eigenen Geld) gekauft hat. Dieser Käufer hat sehr wahrscheinlich genau das gemacht, was Strache vorgeworfen wird: Steuergeld für Parteipropaganda missbraucht, allerdings nicht verbal, sondern real.

  12. Die Akteure können schon einmal den Freitod wählen, denn diese Geschichte ist schon jetzt geplatzt. Da werden die Auftraggeber sicher nervös werden und wie das ausgeht haben wir schon bei vielen Politikern erleben dürfen. Wenn ich die zwei wäre würde ich Autofahrten und größere Ansammlungen meiden.
    Am besten gefallen hat mir aber das, Zitat: „demokratiepolitische und rechtliche Überlegungen“. Wenn ein „Anwalt“ zu Straftaten greift hat das mit dem vorgeschobenen nichts zu tun.

  13. Alles läuft nach Drehbuch. Sascha Wandl ist ein Teil davon. In dem Interview auf OE24 ist er außergewöhnlich redefreudig. Leider hat Fellner ihn nicht gefragt, wie der Kontakt zwischen dem „sehr gut informierten Journalisten“ und ihm zustande kam. Denn nur durch diesen Kontakt war es Wandl möglich, das komplette Video anzuschauen und dadurch den Herrn Hessenthaler zu identifizieren, der genau zu diesem Zweck auf dem Video zu sehen ist. Kein gewöhnlicher Spion, der anderen eine Video-Falle stellt, würde sich dabei selbst filmen, selbst wenn er noch so doof ist.

    Sascha Wandl hat in dem Interview auf Nachfrage Fellners noch den Namen des Anwalts genannt. Das hätte er nie getan, wenn die Sache nicht komplett vorher abgesprochen worden wäre.

    Die Öffentlichkeit soll sich jetzt damit abfinden, dass der Anwalt die Aktion finanziert hat, was völlig unglaubhaft ist. Angenommen Strache hätte nichts verwertbares an dem Abend gesagt, hätte der Anwalt eine größere sechsstellige Summe verzockt. Anzunehmen ist deshalb, dass mächtigere Auftraggeber dahinterstecken, für die eine solche Summe Peanuts ist. Ob die österreichischen Justizbehörden den Anwalt zwingen werden, die Auftraggeber zu benennen, wird davon abhängen, um wen es sich handelt und wer alles mit von der Partie ist.

  14. Wo will denn dieser verkrachte iranische Winkeladvokat 300.000 – 600.000 Euro für die Produktion dieses Videos hergenommen haben? Wer diese ganze Schweinerei vorfinanziert hat, der ist auch der Täter.

    • O.K. das kannst du nicht wissen aber im Ösiland sind gute Anwälte teuer. Bei entsprechenden Verfahren verdienen die sich eine goldene Nase. Da kann er das natürlich finanziert haben, wahrscheinlich ist das aber nicht.

    • Ist auch schwer investigativ ein angebotenes Video anzusehen und zu veröffentlichen! Vielleicht is die Verschleierung Zahlung investigativ?

  15. Der Iraner wedelt schön auffällig mit einem Geständnis herum, und gleichzeitig läßt er seine Auftraggeber verschwinden („nur privater Idealismus“) … schöner Zaubertrick.

    • Mit diesem „Gestaendnis“ hat er sich seine Pension und Schutz von hoechster Ebene verdient. So ziemlich sicher …

    • Ich denke eher nicht. In der Liga verschwinden solche Tölpel ganz schnell spurlos von der Bildfläche. Da das in dem Fall nicht geht werden wohl die Bremsen am Berg versagen. Das ist auch kostengünstiger und sicherer als ein Anwalt der beim ersten Lüftchen umfällt.

    • Ein richtiger und wichtiger Einwand. Der „Star“ Anwalt war wie Strache offenbar zu dumm den Namen zu googeln.

  16. mittlerweile ist ja bekannt,dass das Video für Millionenbeträge angeboten wurde…
    Daher ist es nun wichtig,die Auftraggeber ausfindig zu machen.
    Dass der Iraner,als Strippenzieher für welchen Auftraggeber auch immer nun politisch moralische Gründe angibt,ist wohl sehr verlogen.
    Es ist durchaus möglich,dass die deutschen linken Relotius-Medien für das Video nichts bezahlen mussten.
    Wahrscheinlich haben dann aber letztendlich die Auftraggeber für dieses Video bezahlt,damit diese erfolgreiche konservative Regierung gesprengt wird!

  17. Plötzlich geht alles sooo schnell! Zu schnell! Und zu einfach! Falsche Fährte, falscher Hase ? Oder die Spitze eines versifften Eisbergs.

  18. Mich würden brennend die Namen der Anstifter und der Finanzierer (Auftraggeber) interessieren.
    Schäuble hatte ja einen Geheimdienst hinter der Aktion vermutet.
    Jetzt ist investigativer Journalismus gefragt!

  19. Rechtliche Überlegungen?
    Was hat Fallenstellerei mit Recht zu tun? Niemand konnte vorher wissen, was geäußert werden würde!
    Das ist eine ganz billige Ausrede!
    Ludwig Thoma hatte Recht: „Er war Jurist und auch sonst von mäßigem Verstand“ !

  20. Was sind „investigativ-journalistische Wege“ , ist das ein Fachbegriff des Spiegeljournalismus? Es fehlt immer noch der Auftraggeber, oder irre ich mich?

  21. Rechtliche Überlegungen sollen sein Motiv sein, Aha. Ich lege einen um aus rechtlichen Überlegungen…der traut sich nicht HIntermänner zu nennen, das überlebt man nicht.

  22. Aha, da schiebt man schnell einen ‚Iraner‘ in den Ring und schon gibt man indirekt den USA ein unterstützendes Motiv gegen Iran vorzugehen. Und weil ja ein Europäer gelinkt wurde stimmen die natürlich bei – und schwupp, hat man nebenbei ein neues Feindbild des Westens. Ich halte die Story für unglaubwürdig, eher ein Skript der Geheimdienste um von ihrer eigenen Schuld abzulenken.

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