Der Rosenkranz als Bollwerk gegen die Feinde der Nationalstaaten?

Eugen Prinz

Foto: Von Vitali Michkou/Shutterstock

ITALIENS INNENMINISTER SALVINI RUFT HEILIGE UND GOTTESMUTTER UM HILFE FÜR EUROPA AN

Unter den Patrioten gibt es eine nicht unbedeutende Anzahl bekennender und praktizierender Christen, die mit großer Sorge die gegenwärtige Entwicklung in unserem Land und die Rolle der Kirche zur Kenntnis nehmen. Es wäre ein großer Fehler, die katholische oder evangelische Kirche als Institution mit dem christlichen Glauben oder den gläubigen Christen gleichzusetzen. Im Gegenteil, letztere wenden sich in immer größerer Zahl mit Entsetzen und Fassungslosigkeit von der Kirche ab, die als Bollwerk gegen das Heidentum eigentlich den Glauben bewahren und verteidigen müsste. Statt sich dem Islam vehement in den Weg zu stellen, machen sich die beiden christlichen Kirchen sogar noch zu Erfüllungsgehilfen für dessen Ausbreitung in Europa. Der Autor hat in den letzten Monaten tiefgläubige Menschen kennengelernt, die aus diesem Grund aus der Kirche ausgetreten sind.

Wenn die Kirche versagt, müssen die Gläubigen handeln

Die Enttäuschten machen jedoch nicht den Fehler, sich angesichts des völligen Versagens dieser irregeleiteten Dachorganisation vom Glauben abzuwenden. Im Gegenteil: In dieser Zeit, in der die Kirche als Institution vom rechten Weg abgekommen ist, sind die gläubigen Christen erst recht gefordert, sich als Individuen den Feinden der Nationalstaaten, die gleichzeitig die Planer und Wegbereiter eines moslemisch geprägten Mischvolks in Europa sind, entgegenzustellen.

Der erste Vizepräsident der EU-Kommision, Frans Timmermans, macht nicht einmal einen Hehl aus seiner Absicht, monokulturellen Staaten ein Ende bereiten zu wollen. Die Zukunft der Menschheit, so Timmermans, beruhe nicht länger auf einzelnen Nationen und Kulturen, sondern auf einer vermischten Superkultur. Und laut Timmermans gehört der Islam seit 2000 Jahren zu Europa, obwohl diese inzwischen auch nach Deutschland importierte Wüstenreligion erst im siebten Jahrhundert gegründet wurde. Der EU-Kommissar trägt diesen Schwachsinn auch noch mit dem gütigen Lächeln eines in sich ruhenden Weisen und dem Timbre des von Gott Erleuchteten vor. Timmermans ist die hässliche Fratze eines Europas, das uns Angst einjagen sollte.

Gelebtes Christentum als Gegengewicht zum Islam

Wir Christen sollten uns wieder an den Glauben erinnern, den uns die beiden großen Kirchen beklagenswerter Weise mit ihrem unsäglichen Verhalten, ihrer Geldgier, Heuchelei und Kaltherzigkeit verleiden und vergällen.

Am Beispiel des Islam erkennen wir, welche Kraft der Glaube entwickeln kann. Diese Kraft sollten wir uns, wie unsere Vorväter, wieder zu Nutze machen und dem Wort vom „christlichen Abendland“ erneut Bedeutung verleihen, diesen Begriff leben! Machen wir Kreuz und Rosenkranz zum Bollwerk gegen den teuflischen Plan der Eurokraten, so wie es uns der italienische Innenminister und stellvertretende Ministerpräsident Italiens, Matteo Salvini von der Lega Nord, am 18. Mai auf einer Wahlkampfveranstaltung in Mailand (siehe Video) auf der Piazza del Duomo vor mehreren Tausend Menschen in einer flammenden Rede vorgemacht hat:

„Wir sind auf Frauen und Männer guten Willens angewiesen. Wir vertrauen uns den sechs Gönnern dieses Europas an: dem hl. Benedikt von Norcia, der hl. Brigid von Schweden, der hl. Katharina von Siena, den Heiligen Cyrill und Methodius sowie der hl. Teresa Benedetta vom Kreuz. Wir verlassen uns auf sie. Und wir vertrauen ihnen das Schicksal, die Zukunft, den Frieden und den Wohlstand unserer Völker an.“

Dann hielt Salvini, der Alptraum aller NGO „Seenotretter“,  stolz einen Rosenkranz in die Höhe und donnerte in die Menge:

„Ich persönlich vertraue Italien, mein und dein Leben dem makellosen Herzen Mariens an, was uns sicher zum Sieg führen wird, denn dieses Italien, dieser Platz, dieses Europa sind das Symbol der Mütter, Väter, Männer und Frauen, die mit einem Lächeln, mit Mut, mit Entschlossenheit ein friedliches Zusammenleben wollen, Respekt geben, aber um Respekt bitten“.

Am Ende seiner Rede zeigte Salvini seinen Rosenkranz erneut und küsste das Kreuz vor den Augen der versammelten Menge. Marine Le Pen, Frontfrau der französischen Rassemblement National war ebenfalls bei der Veranstaltung anwesend. Begeistert von seinem Auftritt strahlte sie über das ganze Gesicht, schnappte sich den italienischen Innenminister, drehte ihn in Position und machte ein Selfie mit ihm.

Resolut schnappt sich Marine Le Pen auf einer Wahlkampfveranstaltung im Mailand den italienischen Außenminister. Gleich wird sie ein Selfie mit ihm machen, Küsschen inklusive.

Was soll das „C“ in CSU und CDU noch?

Können Sie sich so ein Verhalten von einem deutschen Politiker vorstellen? Dass er bei einer Wahlkampfveranstaltung die Namen einiger Heiliger nennt? Dass er von der Jungfrau Maria spricht und ihr das Land anempfiehlt? Völlig undenkbar, obwohl wir doch angeblich das christliche Abendland sind und obwohl die größte Regierungspartei das Wort „Christlich“ im Parteinamen trägt. Was für eine Heuchelei! Und die CSU ist auch nicht besser. Sie sieht zu, wie der Patrona Bavariae Stück für Stück die Heimat genommen wird, denn für die Mutter Gottes wird in 100 Jahren in einem islamischen Bayern kein Platz mehr sein.

Vertreter des christlichen Abendlandes sollten sich wie solche verhalten

Wie lange wird in die Patrona Bavariae in Bayern noch eine Heimat haben? Das hängt ganz von uns ab!

Salvini hat es vorgemacht: Wir Christen sollten uns angewöhnen, Allah und Mohammed mit unserem Herrn Jesus Christus, der Jungfrau Maria und den Heiligen entgegenzutreten, wo immer wir auch in unserer Heimat mit dem Islam konfrontiert werden. Wenn die Kirche versagt, müssen das eben die Vertreter eines der Völker des „christlichen Abendlandes“ tun. Und nein, der Autor ist kein frömmelnder Kirchgänger, der jetzt durch die Hintertüre Atheisten zum Christentum bekehren möchte. Der Autor ist lediglich überzeugt von der Macht des Glaubens. Die Moslems sind das beste Beispiel dafür. Auch wir sollten diese Kraft nutzen, sollten dem „Allahu Akbar“, das in unserem Land immer öfter und stärker zu hören ist, mit einem deutlichen „Gelobt sei Jesus Christus“ entgegentreten. Wenn wir das nicht tun, verlieren unsere Kinder und Enkelkinder ihre Heimat und alles, was uns lieb und teuer war.

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18 Kommentare

  1. Der Glaube hat mir in vielen schweren Jahren und den vielen Schicksalsschlägen sehr geholfen. Wenn ich nicht mehr Glauben kann dann kann ich nicht mehr sein! Bin kein Kirchgänger und kein fanatischer Christ aber mein Glaube ist mir sehr wichtig. Glauben heißt nicht Wissen aber mir gibt der Glaube Hoffnung.

  2. Wenn’s stimmt was man hört sind die Holländer offenbar noch bescheuerter als die Deutschen. Man kann nur hoffen dass Resteuropa nicht genauso verblödet ist wie Holland, Deutschland und Frankreich.

    • Hat er nicht in „weiser Voraussicht“ schon angekündigt, daß der Islam schon 2000 Jahre zu Europa gehört? Für mich ist das total neu.
      Aber du hast recht, der Obi war ein Guter, das ist Timmermans nicht.

  3. Sorry, aber diese Idee ist genauso dämlich wie Murksels seinerzeitiger Vorschlag, gegen die Bereicherer-Gewalt in Kirchen mit Blockflöten anzufiepen

  4. Jesus sagte: „Ohne mich könnt ihr gar nichts machen“.
    Das Vertrauen in Tote bringt gar nichts, auch wenn sie „heilig“ sind. Die Heiligenverehrung ist der Polytheismus durch die Hintertür. Ihr sollt keine anderen Götter neben mir haben.

  5. Eine sehr gute Sache!

    Die Führer der Papisten und Lutheraner haben sich zu korrupten Antichristen entwickelt. Die Religion (religio = das Glaubensbekenntnis) der Oberhäupter der Christen wurde zu einer Ideologie, mit einer menschenhassenden oder zumindest verachtenden Ideologie der Internationalsozialisten pervertiert und hat sich mit jener verbunden, wurde gleichgeschaltet.

    Jetzt leben im Grunde alle Gläubigen einer wahren christlich tradierten Welt- und Lebensanschauung in einer Diaspora. Sie haben ihre Führung verloren und da diese zu Apostaten mutierte ist das keineswegs ein Verlust. Sie sind die falschen Propheten geworden, vor denen Jesus in der Bibel warnte. Der Vatikanstaat hat sich selbst abgeschafft und zeigt seine antichristliche Fratze als weltumspannender Konzern, dem es auch nur noch um Macht, Einfluß und endloses Geld geht.

    Also hat Salvini das beste gezeigt und getan was den Gläubigen geblieben ist: Er demonstriert einen Weg der Aufrechterhaltung eines selbsterfahrenen, individuellen, gelebten Glaubens wie ihn andere Völker auf ihre andersartige Weise, ohne personifizierte Führung frei ausleben dürfen.

    Selbstverständlich kann man immer noch sagen: „Das Christentum gehört zu Europa und zu Deutschland im Besonderen“. Oder stimmt das auch nicht mehr, – ist das politisch nicht mehr korrekt, gilt die Glaubensfreiheit nicht mehr für das Abendland? Ist man als Christ inzwischen bereits ein Nazi? Manchmal könnte man den Eindruck haben. Vielleicht soll das Christentum ja durch die Religion der Klima-Anbetung ersetzt werden? Mit letzterer läßt sich unvorstellbar viel Geld machen. Das zentralistische Christentum mit teilweise verworfenen und staatlich kollaborierenden Oberhäuptern hat ausgedient als erpresserisches Werkzeug der Mächtigen.

  6. Wie könnte eine solche Bewegung denn aussehen? Dazu bedürfte es Gottesdienste im Freien, und daß wir fordern, Geschäfte sonntags geschlossen zu halten. Es wäre auch eine Möglichkeit, daß alle wirklich gläubige Christen dazu aufgerufen werden, sonntags nicht einzukaufen, sein Auto zu waschen bzw. in die Waschanlage zu fahren und nicht zu tanken. Wer ein wirklicher Christ ist, kann sich ja auch einer Kirche anschließen, in der er noch wahre Christen findet. Da gibt es reichlich Auswahl: Die Baptisten, Adventisten, Pfingstler, die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (fälschlicherweise auch als „Mormonen“ bekannt) usw. Glaube gibt Kraft. All jene, die sich als gläubige Christen bezeichnen, könnten gegen die atheistische EU und den Islam ein Bollwerk bilden, wenn sie denn nur wollten.

  7. Ich habe die Prophezeiungen zum 3. WK gelesen. Damals war mir nicht klar was das zu bedeuten hatte als geschrieben stand, daß der letzte Papst fliehen muß und viele seiner „Glaubensbrüder“ im Vatikan ermordet werden. Heute macht das für mich alles einen Sinn, weil ich nun verstehe warum? Die Kirchen sind die Verräter am Christentum und die Vernichter jeder zivilisierten Kultur.

    • Alois Irlmaier aus Freilassing, sagte genau dies voraus! Womöglich ist es tatsächlich Bergolio der aus dem Vatikan flüchten muss

  8. Ich habe die Prophezeiungen zum 3. WK gelesen. Damals war mir nicht klar was das zu bedeuten hatte als geschrieben stand, daß der letzte Papst fliehen muß und viele seiner „Glaubensbrüder“ im Vatikan ermordet werden. Heute macht das für mich alles einen Sinn, weil ich nun verstehe warum? Die Kirchen sind die Verräter am Christentum und die Vernichter jeder zivilisierten Kultur.

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