Viel Lärm um fast nichts: Schiitische „Islamrocker“ mischen Ruhrgebiet auf.

Symbolfoto: Von VMCgroup/Shutterstock

Essen – Das Ruhrgebiet wird immer mehr zur Shithole. Neben kriminellen Clans treten jetzt auch „Islamrocker“ in den Ring und sorgen im von der CDU regierten „Scharia-Land“ für Furore. Das Land lässt die aufgepumpten Muskeln spielen und sorgt kurz vor der EU-Wahl mit einer PR-Kampagne genannt „Razzia“ für Beruhigungspillen für den aufgeschreckten Bürger. Der gleichgeschaltete Focus findet dazu lobende Worte und bezeichnet das Vorwahlgeschenk als „Schlag in NRW gegen tief religiöse neue Gang“ Dabei treten Polizisten gar als Sendungsboten einer höheren Macht auf. Hauptzeile „Gott wird dir jemand senden“: Wie Islam-Rocker Opfer eigener Drohungen wurden“

Und dann legen die Journalisten los und bauen erst mal einen Popanz auf, der nennt sich Rockergruppe „Al Salam 313“ Dazu heißt es: „Sie sind tief religiös und gehören zu der neuen Generation mutmaßlich krimineller Gruppierungen aus dem Irak und Syrien, die den alteingesessenen kurdisch-libanesischen Clans im Ruhrgebiet ihr Terrain streitig machen.“ Später erfährt man: Die Rocker gehören zu einer schiitischen Sekte und können allein zahlenmäßig den sunnitischen Clans nicht das Wasser reichen. Auch zu den gleichfalls sunnitischen IS-Dschihadisten und Salafisten haben sie kleine Verbindung. Dafür machen sie im Drogengeschäft den alteingesessenen sunnitischen libanesischen Clans das Leben schwer. In diesen internen Streit, der auch vor dem Hintergrund der Religionsstreitigkeiten in den Heimatländern ausgetragen wird, hat sich nun blauäugig auch die deutsche Polizei eingemischt und mit der Großrazzia in NRW den libanesischen Clans eigentlich einen Liebesdienst erwiesen. Sie sind in diesem Fall die lachenden Dritten, schaltet doch die Polizei ihre Konkurrenz aus.

„Am gestrigen frühen Morgen stürmten 800 Polizeibeamte 49 Objekte in elf Städten, darunter in Köln, Bonn, im Rhein-Sieg-Kreis und im Ruhrgebiet.“ schreibt der Focus. Auch dem Anführer Mohammad M. in Essen präsentierten die Ermittler einen Durchsuchungsbeschluss. Ermittelt wird gegen ihn wegen Drogen- und Waffenhandel sowie um Schleuserkriminalität mit Hilfe gefälschter Pässe. Auch soll die Rockerbande – gerade mal 34 Köpfe zählend – falsche Sprachzertifikate an Migranten veräußert haben, um ihnen die Einbürgerung in Deutschland zu erleichtern. Auch ein paar „Blüten“ sollen die bösen Burschen in Umlauf gebracht haben.  Im Vergleich zu den 14 000 Straftaten arabischer Clans – darunter sogar Morde – weniger als Peanuts. Sogar der Rockerchef selbst zählte zu ihren Opfern. 2017 forderte ein libanesischer Clan 5000 Euro Schutzgeld von ihm, überfiel seine Teestube und schlug ihn nieder.

Doch der „Rechtsstaat“ ist kein kluger Taktiker. Streiten sich zwei Kriminelle, so muss er einschreiten, unbeachtet dessen, dass er den einen, viel Gefährlicheren, Jahrzehntelang gewähren lies und durch die Razzia noch stärkt. Beamte sind keine Diplomaten.

Vorstufe eines Religionskrieges im Ruhrpott?  

Die Begründung für die Razzia gegen Al Salam liest sich laut Focus so: „Ausgelöst wurden die Ermittlungen durch eine Auseinandersetzung der irakischen Rocker-Truppe mit dem kurdisch-libanesischen Clan El-Zein. In dem Zusammenhang warnt das neue LKA-Lagebild zur Clankriminalität vor einem neuen Krieg in der Unterwelt“. Laut Behörden kämpfen inzwischen Großfamilien unterschiedlicher Islam-Religionsgemeinschaften aus den Krisengebieten Syrien und dem Irak mit den Platzhirschen um Drogenreviere und andere Geschäftsfelder in Essen und anderswo. Verwerfungen gab es angeblich schon nach der Flüchtlingswelle, als junge Merkel-Migranten von den alten Clans als Rauchgiftdealer eingesetzt wurden. Inzwischen wurden die Karten wieder neu gemischt. So soll der Anführer der Rockergruppe Al Salam und andere Hauptakteure Verbindungen zum irakischen Schiiten-Führer Muqtada as-Sadr in Bagdad unterhalten haben. Eine Agententätigkeit habe sich jedoch nicht bestätigt.

Wie auch im längst verlorenen Kampf gegen die alteingesessenen Clans, gibt sich Innenminister Reul bei der PR-Presskonferenz nach der Razzia siegessicher. Und so heißt es in einem Statement, die man aus Textbausteinen zusammensetzen könnte: „RW-Innenminister Herbert Reul (CDU) sprach nach der Razzia von einem „erfolgreichen Schlag gegen die organisierte Kriminalität.“. Die Polizeiaktion sei über Monate vorbereitet worden. Der Einsatz zeige, dass die Polizei in NRW „konsequent gegen jede Form der Kriminalität vorgeht“. Gegen jede Form? Dann muss man sich fragen, wie 6450 arabische Clanmitglieder in drei Jahren 14 000 Straftaten begehen konnten, und warum jetzt Reul wegen 34 mutmaßlichen Kleindealern und Urkundenfälschern einen solchen Wind macht. Ob alle dieses Kasperletheater in Sachen Kriminalitätsbekämpfung am 26. Mai durchschauen? (KL)

 

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5 Kommentare

  1. Das Ruhrgebiet ist nun mal orientalisch geprägt. In ihrem Land können die Muslime doch tun und lassen, was sie für richtig halten. Solange sie dort bleiben, ist alles in Ordnung.

  2. Von den hiesigen Staatsbütteln gibt es solche Fotos wohl nicht ? Ich vergaß die werden ja alle für den Kampf gegen die bösen Rechten gebraucht.
    Es wäre sicher einmal angebracht, in Rußland höflich an zu fragen, ob die Omon das Problem hier nicht auf ihre Art lösen kann. Mal sehen ob diese Clans dann immer noch große Schnauze hätten

  3. Vielleicht will man den Libanesenclans ja auch gar nicht wirklich an Leder? Unter Umständen braucht man sie ja eines Tages für den Kampf gegen die eigene Bevölkerung?

  4. Alle in einen hermetisch abgesperrten Stadtteil und dann nach 2 Jahren nachsehen, was übrig ist; das sauber ausfegen und danach mit dem Kärcher durch!

  5. Die Clans lachen sich schief und krumm.
    Denn:
    Oft geschieht nichts, weil die Polizei für notwendige Einsätze nicht genug
    Streifenwagen mit wirklich kräftigen Männerbesatzungen zusammenkratzen kann.
    .

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