Die JUSOS und das Spiel mit dem Feuer

Symbolfoto: Durch Roman Mikhailiuk/Shutterstock
(Symbolfoto: Durch Roman Mikhailiuk/Shutterstock)

Die JUSOS werben derzeit mit interessanten Plakaten. Meistens lichten sie darauf genetische, womöglich auch geschlechtlich verwirrte Mischwesen ab, die entweder um die Hüfte herum enorm in die Breite gehen oder aber die klassische Hühnerbrust in die Kamera strecken. Trotzdem fuchteln diese Figuren dann mit dem Baseballschläger herum und sprechen davon «Rechte Strukturen» zerschlagen oder «Nationalisten» abservieren zu wollen. Man mag über Michael Müller, unseren Berliner SPD-Bürgermeister, sagen was man will. Aber er hat zumindest genug Anstand und Sinn für Realität um zu erkennen, dass es sich hier um Aufrufe zur Gewalt gegen Andersdenkende handelt. Würde sich ein AfD-Mitglied mit solch eindeutiger Symbolik ablichten lassen, stünde morgen in der Früh die Polizei vor seiner Haustür. Und das wäre dann auch rechtens.

Während Herr Bürgermeister Müller, an dem ich sonst kein gutes Haar lasse, seine JUSOS kritisiert, sagen die Jungen Sozialisten (oder waren es Sozialdemokraten?), dass sie sich nicht für ihre Plakate entschuldigen und das alles so passt. Das schätze ich an den Linken in der Regel. Sie ducken sich in der Politik selten weg, knicken nicht sofort ein und heulen nicht herum, wenn sie ein wenig Feuer von den Medien bekommen. Anders als die Konservativen. Aber trotzdem:

Kevin Kühnert, Kampfhühnchen der JUSOS, möchte ja nicht nur den Kommunismus mit seinen Enteignungen zurück, sondern auch die Bundeswehr langfristig abschaffen. Da ich ihn selbst schon einmal aus nächster Nähe gesehen hab, stelle ich mir schon die Frage, wie denn diese gewalttätige Revolution, die er sich scheinbar wünscht, ablaufen soll, wenn alle JUSOS, Grünen und Linken gefühlt so aussehen wie er? Ein schweres Knochengerüstchen, auf dem die Menschenhaut lustlos herabhängt. Diese Art Körperform, die ein Kamerad von mir mal als «skinny fat» beschrieb – also eine Person, die einen dicken Bauch, aber dünne Beine und Arme hat, ist dort bei den JUSOS wohl weit verbreitet.  Hinzu kommt, dass Kühnert wohl mindestens einen oder zwei Köpfe kleiner als ich ist. In der Regel, man betrachte nur die Fahndungsfotos der Hamburger-G20 Randalierer, sehen die Linken nicht so aus, als würden sie aus dem Epos von Conan dem Barbar entstammen. Die JUSOS selbst, wie man auf deren Plakaten und auf deren Facebook-Auftritten, den Demos und so weiter sehen kann, scheinen es auch nicht sonderlich mit Kampfsport, körperlicher Ertüchtigung, Wehrsportübungen oder militärischer Ausbildung zu haben.

Blicke ich mich nur in meinem unmittelbaren Umfeld um, was mittlerweile mehrheitlich aus Rechten (nicht konservativ, rechts) besteht, sehe ich fast ausnahmslos Männer, die zwischen 20 und 45 sind, noch voll im Saft stehen und fast alle nicht nur militärische Ausbildung, sondern teilweise auch Kampferfahrung haben – im Inland oder Ausland. Viele sind Soldaten, teilweise Berufssoldaten mit 10 und mehr Einsätzen. Andere sind Sicherheitsmitarbeiter, Türsteher, Bauarbeiter, Fußball-Hooligans, Kampfsportler (Kickboxer, Krav Maga, Systema) und so weiter. Fast alle sind breit gebaut oder muskulös und drahtig. Die Wählen auch fast alle die AfD (wenn nicht gar noch rechtere Parteien) und mögen keine Linken, hassen sie sogar.

Es erscheint mir nicht klug diese Menschengruppe durch solche Plakate zu provozieren und herauszufordern. Vor allem dann nicht, wenn nur die Polizei als Friedenswächter dafür sorgt, dass diese Gesellschaft nicht völlig entgleist. Ich erinnere mich an die AfD-Veranstaltungen in Berlin, die regelmäßig von einem Ring aus Polizisten abgesichert werden, während irgendwelche linken Protestler sowohl den Polizisten als auch den AfDlern Beleidigungen an den Kopf werfen. Vor allem eine junge Frau am Megaphon warf den «Bullen» immer wieder vor, dass sie die AfD beschützen und auf deren Seite stehen würde.

Dabei hat die junge Dame einfach nicht kapiert, dass die Beamten sowohl die Linken als auch die Rechten voreinander schützen. Wenn die Staatsmacht nicht wäre, wenngleich sie auch viele Fehler hat, dann hätten wir Weimarer Zustände. Und ich möchte daran erinnern, dass es schon beim letzten Mal nicht gut für die Linken ausgegangen ist, als sie die offene Konfrontation auf der Straße mit den Rechten gesucht haben. In der Weimarer Republik, wenn solche Rhetorik fruchtet und die Linken immer wieder den Drachen pieksen, haben die Rechten am Ende mit ihnen immer den Boden gewischt. Eine Tatsache, über die viele Linke auch heute noch viele Tränen vergießen und ihrem Opferkult huldigen. Ehrlicherweise kann das kein echter Demokrat wollen. Aber es gibt solche, da sollten die JUSOS wirklich vorsichtig sein, die nur darauf warten, dass alle Hemmungen hier fallen, die Polizei sich völlig raushält und man nach Lust und Laune eskalieren darf. Daher sei diese Warnung ausgesprochen: «Spielt nicht mit dem Feuer.»

Wahre Demokraten müssen ihren politischen Gegner nicht mögen. Aber wer Gewalt anwendet, um seine Ziele durchzusetzen, muss sich nicht wundern, wenn sein Gegenüber auch zum Schwert greift. Und ihr kennt ja den alten biblischen Spruch: «Wer das Schwert zieht, wird durch das Schwert umkommen.»

Dieser Beitrag erschien zuerst auf younggerman.com

Loading...

23 Kommentare

  1. Wenn man von diesen Plakaten den Jusos-Schriftzug entfernt und ein Hakenkreuz draufpappt, ist kein Unterschied mehr erkennbar. Die SA (Sozialistische Antifa) ist endlich bei ihren Wurzeln angekommen.

  2. Unsere Mainstream-Medien sollten sich mal was schämen, weil sie nicht endlich mal solche unseligen und gewaltverherrlichenden Aktionen, an den Pranger stellen. Es ist ihre Aufgabe, als vierte Macht im Staate, diesem Usinn Einhalt zu gebieten. Man merkt aber, daß die meisten Journalisten Wohlstandsverwahrloste sind. Traurig. Sie haben noch nie etwas entbehren müssen.

    • Die Medien sind keine vierte Macht, sie sind von niemandem dazu mit einem Mandat versehen worden sondern fordern frech und verfassungsfeidnlich diese Rolle für sich.

    • Das Mandat ergibt sich aus der Möglichkeit, Volkes Meinung und Willen anschaulich darzustellen. Ich habe in den 60er, 70er, 80er und 90er Jahren in Echtzeit erlebt, welchen Einfluss sie ausüben konnen. Angefangen 1962 bei der Spiegel-Affaire, wor der Staat meinte, er könne die Medien kontrollieren. Leider ist es so, daß heute wieder der Staat die Medien kontrolliert. Die DDR lässt grüßen. Alle wichtigen Schaltstellen „TV, Rundfunk und Presse“ werden durch installierte Kontrollen überwacht. Ich hätte es nie für möglich gehalten, daß ein System a là DDR eine Renaissance erlebt. Es wird noch viel passieren in Deutschland.

  3. Diese Wahlplakate gehen schon fast als „Junky- und Zombie-Pornos“ durch… Ekelhaft!!!

    *Schüttel und Kotz*

  4. Wenn die Angriffe auf Personen und Sachen durch Linke so weitergehen, mit Mio Schäden, dann wird es nicht mehr lange dauern, bis wir, die Andersdenkenden, und natürlich wieder mit Unterstützung der Justiz und Medien, wieder in den KZ´s landen, denn das wünschen sich alle Linken inkl. der Grünen, namentlich will ich hier nur die „Bundestagsvizepräsidentin“ Fatima Roth nennen, die uns, die mießen Stück Scheiße alle verrecken sehen will. Und was bietet sich zum Verrecken besser an, als die noch vorhandenen KZ´s?

    • Dafür soll es ja in Deutschland schon sogenannte „FEMA-Camps“ geben. Kann man bzw. konnte man Videos drüber auf YT finden. Sind heute wahrscheinlich gelöscht….

  5. Es war seinerzeit ein Bruderkampf: Eine Spielart von Linken kämpfte jeweils bis aufs Messer gegen eine andere Spielart von Linken. Denn sie hatten alle die selbe Zielgruppe. Arbeitslose, Arbeiter, Angestellte, Kleinbürger.

    Für die wirklichen Rechten – Banken, Großindustrie und dergleichen – waren Hitlers willige Deppen nur nützliche Idioten, sonst nichts.

    Rechte bilden allenfalls kleine Gruppen, konnten und können mangels Masse aber niemals Massenbewegungen – wie das die Linken können – auf die Beine stellen. Beispielsweise waren Staufenberg und seine Mitkämpfer politisch rechts.

    Um rechts zu sein, war die Mehrzahl der denkfaulen Mitläufer von Rattenfängern viel zu ungebildet. Wie man es auch bei vielen Linken heutiger Machart (grünlinks) leider auch sehr plastisch beobachten kann.

    Linke können sowohl rot, braun als auch grün sein …

  6. Bedenken Sie doch viele Mühe, die sich Ralf Stegner („AfD Personal attackieren“), Andrea Nahles („in die Fresse“) oder Angela Marquardt („die SPD braucht die Antifa“) gegeben haben, um diesen jungen Leuten endlich beizubringen, dass Gewalt keine Lösung ist – solange man sie nicht anwendet.

    Das dauert wieder ewig, bis die den Fehler dabei finden.

  7. Von wegen ! Der SPD Stadthalter Müller hat weder Anstand noch Realitätssinn !
    Dem hat nur sein Justitiar gesteckt,dass er sich vorsichtshalber distanzieren soll,
    bevor die durchgeknallte Chebli dem Dreck auf die Spitze twittert !

  8. „Das schätze ich an den Linken in der Regel. Sie ducken sich in der
    Politik selten weg, knicken nicht sofort ein und heulen nicht herum,
    wenn sie ein wenig Feuer von den Medien bekommen. Anders als die
    Konservativen.“

    Da gibt es nichts zu schätzen !!!
    Die Linken wissen, daß es nur ein Strohfeuer ist und daß man von Mainstream unterstützt wird. Dazu kommt noch die soziale Akzeptanz von den „Eliten“ Ich würde gerne die heutigen Linken in einer Situation wie AFD sehen. Sie würden schneller einknicken als man denken kann.
    Bei den Konservativen ist es ein echtes Feuer der Diffamierung und sogar manchmal von Gewalt. Zusätzlich kommt noch die soziale Ächtung dazu.

    • Herr Kühnert weiß vermutlich sehr wohl, dass es nur ein Strohfeuer ist. Also nutzt er die Gunst der Stunde und versprüht Brandbeschleuniger, um sich zu profilieren, solange er noch auf der Mainstreamwelle mitschwimmen kann. Ganz richtig, da gibt es nichts zu schätzen. Sein Ziel bei solchen Taten/Äußerungen ist einfach nur PR für seine Person und damit seine Politkarriere. Joschka Fischer hat auch als Steinewerfer angefangen.

    • Der kühnert hat absolut nichts im kopf.aber schaut man auf unsere Politiker GRÜNE…..ABSOLUTE FLACHZANGEN.Gruss aus SACHSEN

    • Sie haben völlig recht, es gehört wenig Stehvermögen dazu wenn man die Medienmeute hinter sich weiß und von der Politik bezahlt und geschützt wird. Wie viele von den Chaoten aus Hamburg wurden für ihr tun zur Rechenschaft gezogen? Praktisch keiner und wer verurteilt wurde bekam eine lächerliche Strafe. Ich habe mal so einen ANTIFA-Idioten erwischt, wie er ein Haus besprühen wollte. Als ich ihn packte und Anstalten machte ihn zu schlagen wurden seine Knie weich, er fing an zu weinen und nässte sich ein. Mutig sind diese Kretins nur wenn sie im halben Dutzend auftreten

  9. Alleine der Gedanke das sich die Polizei mal raus hält zaubert
    mir eine lächeln ins Gesicht.

    Und übrigens bin ich der Meinung

    „es gibt kein Recht auf Nazi Methoden Nazifa raus“.

  10. Michael Müller SPD-Bürgermeister bemerkt ein Gewaltaufruf dahinter,aber zu sein Partei Kollege Stegner ,ist er Taub und Blind.

Kommentare sind deaktiviert.