Gefahr in Westafrika: IS bastelt an nächstem „Staat“

IS-Kämpfer von Boko Haram in Afrika (screenshot YouTube)
IS-Kämpfer von Boko Haram in Afrika (screenshot YouTube)

In Syrien scheint der IS mehrheitlich besiegt. Aber in Afrika expandiert seine Ideologie kräftig und es strömen immer mehr Kämpfer in Länder wie Nigeria und Mali. Baut der IS sich hier einen neuen Staat? Eine NGO behauptet, dafür gute Anzeichen gefunden zu haben.

Die International Crisis Group (ICG), eine Nichtregierungsorganisation, berichtet von der wachsenden Macht der IS-Krieger in Westafrika. Anders als Boko Haram würden die Terroristen des Islamischen Staates, unter denen sich viele Ausländer aus den arabischen Ländern und Europa befinden, Beliebtheit bei der einheimischen Bevölkerung genießen. Die Brutalität von Boko Haram würde die Bevölkerung abschrecken, während die IS-Anhänger zunächst Geschenke verteilen und sich hart, aber nach islamischer Sitte „gerecht“ geben. So schreibt die NGO in ihrem Report:

„Drei Jahre nachdem Boko Haram sich gespalten hat (2016), hat sich eine Fraktion, der Islamische Staat in Westafrika, einen Protostaat in Nordnigeria errichtet. Der [nigerianische] Staat sollte die Militäroffensive gegen die Dschihadisten verstärken und versuchen ihnen ihre Beliebtheit bei der Bevölkerung zu nehmen, indem er öffentliche Dienste und Verwaltung verbessert.“

So habe der IS in Nigeria laut der NGO bereits Grundstrukturen eines Staates wie eigene Rückzugsgebiete, Logistik und Steuern eingeführt. Dorfbewohner und Unterstützen zahlen den Islamisten Tribute, um sie zu besänftigen oder zu unterstützen. Derzeit befinden sich die nigeranischen Streitkräfte in einem Kampf gegen die Islamisten, der scheinbar von den afrikanischen Regierungstruppen nicht gewonnen wird.  So expandiere der IS laut dem Bericht auch in den Tschad und in andere Regionen. Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Nachbarländern beim Verfolgen dieser Terroristen sei noch nicht gut, so die NGO. (CK)

 

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14 Kommentare

  1. da gibt es eine nette schaung – wenn westafrika mit ostafrika im krieg steht wird eurpa in afrikanern versinken …. viel spass ….

  2. Bitte die Zeile unter dem Foto nicht ändern :

    IS-Kämpfer von Bodo Haram in Afrika (screenshot YouTube)

    Nun ist es wohl mehr als eindeutig.

    Bodo aus Bad Bodendorf steckt hinter den Kämpfern für Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit.

    Nix pöse Musels………Ha, erwischt, der deutsche Bodo…….

    Also ist es nun verpflichtend, das 1,3 Milliarden ( vom Bodo verfolgte ) Afrikaner ein neues Heim nördlich der Alpen finden.

    JW, das war es dann……….Ibiza-Water-………..nichts ist so markerschütternd wie : BODO-GATE

    Sorry, bischen Spaß muss sein……….soviele Eimer gibt es ja überhaupt nicht mehr, die ich ……..

    angenehmen Abend noch

  3. Ist eigentlich die betonfrisierte Mörserursel im rosafarbenen Camoflagegewand nebst Beraterstab und der Diplomatenzwerg schon vor Ort um zu intervenieren??
    Oder hat dieser etwa das Höschen voll, wenn es wieder heißen könnte: „Klein Heiko möchte aus dem IS-Paradies abgeholt werden“.
    Ich vermute, das die tapferen Soldaten im Falle aufflammender Kampfhandlungen wohl ohne deren Genialität auskommen werden müssen.

  4. Mich wundert es nicht, dass die Dorfbewohner die IS-Dshihadisten klasse finden, haben doch schließlich fast alle auch dort Handies und wissen dadurch, dass IS-Anhänger in Deutschland sehr gern gesehen sind, also werden sie sich demnächst auf den Weg machen.

  5. Hat irgend jemand tatsächlich erwartet das der IS irgendwann klein beigibt und sich auflöst? Doch wohl nicht wirklich!

    ….je mehr IS sich jetzt dann noch in Afrika breit macht desto mehr Flüchtlinge werden wieder nach Europa flüchten und auch hier bleiben dürfe – weil ja der böse IS ihre Länder „besetzt“

  6. Der IS gedeiht dort, wo sozialer Frust, unfähige Regimes, unbeschäftigte junge Männer und Islam zusammentreffen.

    In Nordnigeria ist der militante Islamismus schon seit 30 Jahren da, richtete sich aber anfangs gegen die eigene korrupte Oberschicht, die, wie zu Recht konstatiert wurde, die Ideale des wahren Islam verraten hätte und gegen stärkeren Einfluss der modernen westlichen Kultur.
    Dieses unzufriedene Klientel ist mit dem islamistischen Terroristenpack insbesondere nach dem Libyenkrieg im gesamten westafrikanischen Raum eine durchaus gefährliche Allianz eingegangen.
    Internationale Kontingente in Mali bei MINUSMA, darunter auch solche aus dem Stall von der Leyen, machen sich zum Affen im Bestreben, dem islamistischen Tun Einhalt zu gebieten. Dabei haben sie u.a. die Aufgabe, französischen Uraninteressen im Niger und andere Ressourcenzugriffe der Globalisten zu schützen.

    Unser Beritt ist es dort nicht, wie uns Merkel weismachen will.

    Schützen wir lieber unsere Grenzen und unsere Bevölkerung.
    „Afrika den Afrikanern“ – so wollte man es dort im Süden doch vor

    60 Jahren und verwies die „bösen“ Weißen außer Landes. Daran sollten wir auch nichts ändern wollen.

  7. Ö wie war das mit Afrika unterstützen 🤔🤔 – also soll der IS von uns unterstützt werden? Ne, ne Leute so nicht.

    • indirekt schon. Die kriegen hier Sozialgelder und haben oft „Nebenjobs“ und da geht einiges von per Western Union

    • indirekt schon. Die kriegen hier Sozialgelder und haben oft „Nebenjobs“ und da geht einiges von per Western Union

  8. Afrika und Orient sind für mich keine Resiseziele mehr.

    Selbstmord kann ich auch hier begehen!
    Und: werft das kriminelle Pack und die Illegalen alle raus!
    Ebenso brauchen wir keine Musels mehr. Es sind schon wesentlich zu viele.

  9. na, dann kann ja Sektion EU, Hauptsitz BRD, via Libyen sich per Shuttle-Service der NGOs aufgefüllt werden

  10. Der IS gedeiht dort, wo sozialer Frust, unfähige Regimes, unbeschäftigte junge Männer und Islam zusammentreffen.

    In Nordnigeria ist der militante Islamismus schon seit 30 Jahren da, richtete sich aber anfangs gegen die eigene korrupte Oberschicht, die, wie zu Recht konstatiert wurde, die Ideale des wahren Islam verraten hätte und gegen stärkeren Einfluss der modernen westlichen Kultur.
    Dieses unzufriedene Klientel ist mit dem islamistischen Terroristenpack insbesondere nach dem Libyenkrieg im gesamten westafrikanischen Raum eine durchaus gefährliche Allianz eingegangen.
    Internationale Kontingente in Mali bei MINUSMA, darunter auch solche aus dem Stall von der Leyen, machen sich zum Affen im Bestreben, dem islamistischen Tun Einhalt zu gebieten. Dabei haben sie u.a. die Aufgabe, französischen Uraninteressen im Niger und andere Ressourcenzugriffe der Globalisten zu schützen.

    Unser Beritt ist es dort nicht, wie uns Merkel weismachen will.

    Schützen wir lieber unsere Grenzen und unsere Bevölkerung.
    „Afrika den Afrikanern“ – so wollte man es dort im Süden doch vor

    60 Jahren und verwies die „bösen“ Weißen außer Landes. Daran sollten wir auch nichts ändern wollen.

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