Linke Hausbesetzer in Neukölln wieder aktiv

Foto: Screenshot/Youtube

Berlin – Die Hauptstadt ist für die rege Hausbesetzerszene bekannt. Linke Aktivisten mit einem gestörten Verhältnis zum Eigentum verschaffen sich immer wieder illegal Zutritt zu Immobilien, die sie dann über Wochen oder Monate, manchmal sogar Jahre besetzt halten. Nun hat es eine Neuköllner Ferienwohnung getroffen, die über Airbnb & Co. vermietet wurde.

Wie der Taggespiegel berichtet, rechtfertigen sich die Besetzer in Berlin-Neukölln mit folgenden Worten: „Ferienwohnungen klauen notwendigen Wohnraum und treiben die Mieten in die Höhe“, erklärt Maxi Gebhardt dem Blatt. Er ist einer Anführer der Gruppe, die das Apartment in der Hobrechtstraße 7 am Wochenende besetzt hielt. Eine schmuddlige Matratze diente als Werbefläche für die linken Hausbesetzer, die ihre Aktion als „Kunst“ reklamieren. Für den Vermieter dürfte sich das jedoch anders darstellen.

Der Grüne Stadtrat von Neukölln, Jochen Biedermann, findet keine harten Worte für die Besetzer und äußert sogar Verständnis. Es gebe schließlich ein Problem mit der Gentrifizierung und dem Wohnraum im Bezirk, so der Baustadtrat. Nur diese eine Immobilie würde wohl nicht darunter fallen, meint der Grüne Politiker.

Den linken Besetzern scheint egal zu sein, dass sie nicht den vollen Rückhalt der eigenen Bezirksregierung haben. Für sie ist Airbnb ein Zeichen für Gentrifizierung, Kapitalismus und Verdrängung. Laut eigener Aussage hätten sie die Wohnung für ihre Besetzung gemietet. Auf Nachfrage des Taggesspiegel stellt sich jedoch heraus, dass Airbnb davon keine Kenntnis hat und die Linken hier gelogen haben. Erst gegen 16 Uhr am Sonntag traf die Polizei zur Räumung ein, fand jedoch die Besetzer nicht mehr. Die hatten das Haus schon eiligst verlassen, bevor die Beamten eintrafen.

„Nach dem Herbst der Besetzungen kommt jetzt der Sommer der Wiederaneignung“, sagt der linke Wortführer Gebhardt und kündigt weitere Aktionen an. Man wolle überall in der Stadt solche Wohnungen markieren, sagt er. „Nach Google und Deutsche Wohnen werden wir mit Airbnb den nächsten Schweinekonzern das Fürchten lehren.“ (CK)

 

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8 Kommentare

  1. Das selbe schmierige Gesocks wie in den 70ern in der Hamburger Hafenstrasse — arbeitsscheu und geistig zurückgeblieben.

  2. Das wird noch viel mehr werden, weil sich die Bürger die Mieten nicht mehr leisten können. So lange der Staat nicht Mietobergrenzen einführt wird die Spirale weiter gehen. Die bisherigen Gesetze sind das Papier nicht wert auf dem sie stehen.

    Wir brauchen endlich ein staatliches Wohnungsbauprogramm. 5 Mrd. Euro pro Jahr mindestens die nächsten zehn Jahre.

    Gerade läuft auf RTL, wie Mieter wegen angeblichen Eigenbedarf gekündigt werden. Grundsätzlich muss in Deutschland umgedacht werden was die Gestaltung der Miete und der Eigentumserwerb an der Immobilie angeht.

  3. Gibt es ein Verzeichnis der Zweitwohnungen und Ferienhäuser der Politiker ?
    nur so, Interessen halber .

  4. Politiker die Straftäter schützen gehören hinter Gitter und nicht in den Senat.
    Aber für das Shithole Berlin ist das alles kein Problem. Pfui…

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