Bleiburg: Beim Massaker-Gedenken an ermordete Kroaten ist die FR unerwünscht

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Bleiburg – Eins vorneweg gesagt: Die Erinnerungskultur deutscher Eliten ist meist einseitig geprägt. Es gibt gute Opfer und böse Opfer. Zu den „bösen Opfern“ zählt die linke Community die 80.000 von Titos Schergen ermordeten Kroaten, darunter zahlreiche Zivilisten, die sich 1945 den Engländern ergeben hatten und dann völkerrechtswidrig an ihre Feinde ausgeliefert wurden. Ihnen zu Ehren findet, von der kroatischen Kirche organisiert, alljährlich im österreichischen Bleiburg ein Gedenkgottesdienst statt, unter die sich leider auch immer wieder ein paar Neonazis mischen. Grund für die Linkspresse, regelmäßig einen medialen Jauchekübel über die Veranstaltung auszuschütten und die Erinnerung an die Opfer in den Dreck zu treten. Auch dieses Mal war ein Reporter der Frankfurter Rundschau dabei und wurde von aufgebrachten Kroaten angeblich „angegriffen“.

Der Rundschau-Redakteur Daniel Majiec  hatte bereits im Vorfeld die Gedenkveranstaltung als „Faschistentreffen“ beschimpft und in seinem Artikel am 17. Mai seinen Unmut darüber geäußert, dass die Veranstaltung nicht juristische verboten wird. Ist die Kritik an einer Österreichischen, die eigene Geschichte betreffenden Entscheidung nicht nur anmaßend, so grenzt der Link mit der Überschrift: „Jährliche Gedenkfeier für die sogenannte „Tragödie von Bleiburg“ an klamm heimliche, ja sogar offene Sympathie mit den Jugoslawischen Hinrichtungskommandos. Sollen die höhnischen Anführungszeichen zusammen mit dem Wort „sogenannt“ suggerieren, dass es gar keine Tragödie war, sondern, dass die 80.000 Hingerichteten den Tod verdient hatten?

Als der angesehene kroatische TV-Sportmoderator Velimir Bujanec den Schreiberling zwischen den Besuchern der Trauerveranstaltung erblickte, soll der nationalbewusste Fernsehmann und seine Frau ausgeflippt sein. Daraufhin sollen nach Aussagen der FR „zahlreiche Teilnehmer der Gedenkveranstaltung“ begonnen haben den FR-Redakteur, „massiv zu beleidigen und nach ihm zu schlagen und zu treten“. Doch scheinbar waren das nur Drohgebärden, denn „Durch das Eingreifen der österreichischen Polizei wurden schwere körperliche Übergriffe verhindert. Der FR-Redakteur trug keine Verletzungen davon.“ Hat er den Streit am Ende sogar provoziert? Laut eigener Twitter-Nachricht nahm ihn die Polizei sogar in Gewahrsam. „Lustigerweise kamen sie, um mich mitzunehmen, weil ich angeblich provoziert hätte…#Bleiburg #Bleiburg19“

Daniel Majiek wurde kein Haar gekrümmt. Anders als bei den vielen Attacken gegen AfD-Politiker, oder Aktivisten der Gegenöffentlichkeit die die FR entweder verschweigt oder mit klamm heimlicher Freude kommentiert. Zum Beispiel, als die FR genüsslich berichtete wie Heidi Mund 2015 mit einigen Mitstreitern wie in einem Käfig eingepfercht, an der Mauer der Katharinenkirche der infernalischen Wut von 1200 Antifa-Aktivisten ausgesetzt war, die sie sogar mit gefährlichen Gegenständen und Pyrotechnik warfen (Extratip). Bereits im Vorfeld hatte die FR pausenlos gegen die Veranstaltung des Pegida-Ablegers gehetzt.

Im Artikel über das Gedenken von Bleiburg, bezieht sich Majiek immer wieder auf die Aktivitäten des mit Deutschland Verbündeten kroatischen „Ustascha Regimes“ und verschweigt geflissentlich wie dieses überhaupt zu Stande kam. 1919 wurden nach der alliierten Zerschlagung des Habsburger Vielvölkerstaaten die Kroaten gegen ihren Willen zum mehrheitlich von Serben dominierten Jugoslawien zwangsvereint. Vor diesem verschwiegenen geschichtlichen Hintergrund sympathisierten viele Kroaten zwangsläufig mit dem NS-Regime, so dass sie während des zweiten Weltkrieges einen mit NS-Deutschland verbündeten Satellitenstaat bildeten. Spätfolge der Alliierten Siegerpolitik von 1919, deren Auswirkungen, die Kroaten 1991 endgültig korrigierten. In diesem Zusammenhang ist auch das Bleiburg Gedenken zu sehen. Das hat nichts mit Faschismus zu tun, sondern zeigt ein normales nationalbewusstes Geschichtsverständnis, in dem die Erinnerung an den Kampf um Souveränität keine Schande ist.  (KL)

 

 

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4 Kommentare

  1. Tito war ein Schwein! Der hatte keine Hemmungen die eigene Bevölkerung bluten zu lassen. Hauptsache es war zu seinem Vorteil.
    das einzige, was er gut gemacht hat, war, dass er sich von stalin nicht in das Sowjetische Reich hat eingliedern lassen.

  2. Der muss ja riegeldumm sein! Oder absoluter Masochist! Wie kann er erwarten, dass die Kroaten ihm huldigen?

  3. Man lernt nie aus. Ich kannte nur den Fall der Linzer Kosaken.
    Die Tiefe menschlicher Niedertracht und Gemeinheit ist unergründlich !

  4. Tito war ein Schwein! Der hatte keine Hemmungen die eigene Bevölkerung bluten zu lassen. Hauptsache es war zu seinem Vorteil.
    das einzige, was er gut gemacht hat, war, dass er sich von stalin nicht in das Sowjetische Reich hat eingliedern lassen.

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